Belina Bellwood: Über Mental Health und Kreativität

Shownotes

In der siebten Folge „à la Carte“ stossen wir mit Belina Bellwood und einem Cappuccino an! Die beiden kennen sich durch Social Media und sind sich schon auf dem einen oder anderen Event über den Weg gelaufen. Auf dem Menü stehen heute die Themen Mental Health und Belinas Kreativität, die sie auf unterschiedlichste Weise auslebt. Wie geht sie mit schwierigen Phasen um? Welche Rolle spielt Social Media in ihrem Leben und wie oft sind die Beiden offline? Das und vieles mehr bespricht Riccarda Greco heute mit Belina Bellwood im House of Small Wonder. Enjoy! xx

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Transkript anzeigen

00:00:01: Ich sehe noch aus wie Frühstück, aber gleich gibt's Winter.

00:00:23: Podcast.

00:00:24: und zwar befinden wir uns heute in der Folge im House of Small Wonder auf der Auguststraße Elf bis Dreizehn in Berlin Mitte.

00:00:31: Das Ganze war hier mal eine jüdische Mädchenschule, aber heute bekommt man hier Brunch, man bekommt Comfort Food mit japanischen Einflüssen, man bekommt Abendessen, man bekommt alles, was man möchte und damit

00:00:46: ist das

00:00:47: der perfekte Ort für die heutige Folge aller Kart.

00:00:50: Let's go!

00:00:51: Mental Health ist für uns alle ein Thema und manchmal merkt man das in den Großmomenten, wo alles zusammenfällt.

00:00:58: Manchmal aber auch in den kleinen, alltäglichen Momenten.

00:01:01: Zusammen mit Belina als Gast der heutigen Folge spreche ich über genau diese Momente, wie man sich Routinen aufbaut, wie man damit umgeht, wenn es einmal nicht so gut geht und wie man einfach mal durchatmet.

00:01:15: Okay.

00:01:15: Hey!

00:01:20: Schön, dass du heute da bist.

00:01:22: Ich freu mich.

00:01:22: Ganz doll, dass du auch Feindely-Gast bist.

00:01:26: Und dass wir uns heute mal wieder sehen, weil das ist ewig her.

00:01:31: Magst du dich einmal so ein bisschen vorstellen, was du machst für Leute, die dich nicht kennen oder die nicht folgen?

00:01:36: Ja, also hallo, ich bin Bettina.

00:01:38: Ich fühle mich geehrt heute als Gast so spontan dabei zu sein.

00:01:42: Ich bin wirklich sehr gefreut.

00:01:44: Und ich mach seit vier Jahren ... Über vier Jahre schon, Social Media, darüber kennen wir uns ja auch.

00:01:50: Und Hekel ganz viel, macht ganz viel kreatives, Teil irgendwie mein komplettes Leben.

00:01:56: Jetzt seit vier Jahren, wie ich ausgezogen bin.

00:01:59: Ich mach viel so Wohnungszeug und generell Hekel ich einfach ganz viel und hab jetzt auch meine eigene Brand bei Berliner.

00:02:06: So toll, so Wolle.

00:02:09: Hätte

00:02:10: man auch nicht gedacht vor ein paar Jahren, dass es dann so dahin führt.

00:02:14: Ich freue mich ganz doll, dass du dir Zeit genommen hast und wir sprechen gleich auch über alles in deinem Leben noch.

00:02:21: Und als allererstes würde ich sagen, genießen wir hier unser Getränk.

00:02:27: Und wenn man dich, weil wir kennen uns ja auch, die erste Male, die wir uns gesehen haben, haben wir uns so im

00:02:34: Co-working,

00:02:35: space-mäßig gesehen, Tim.

00:02:37: Weil, als ich nach Berlin gezogen bin, haben wir ja immer so connected und so ein bisschen zusammengearbeitet.

00:02:42: Oh mein Gott, jetzt erinnere ich mich hier.

00:02:45: Da hatten wir das auch irgendwie noch regelmäßiger.

00:02:47: Und wenn man dich jetzt so im Café treffen würde, was wäre deine Always-Old-Time-Bestellung?

00:02:53: Wirklich?

00:02:54: Ich bestelle immer das Gleiche.

00:02:55: Im Sommer artet es immer aus, dass ich so in Richtung Eis gehe, aber sonst bestelle ich eigentlich immer ein Cappuccino mit Hafermilch.

00:03:01: Also... Genau das, was wir jetzt hier vor uns haben.

00:03:04: Und ich liebe Kaffee.

00:03:05: Also ich liebe Kaffee.

00:03:07: Du machst auch selber zu Hause.

00:03:10: Hast du deine Coffee-Area?

00:03:11: Kann man sehr gut verfolgen.

00:03:12: Mir gibt das so eine Ruhe.

00:03:14: Echt?

00:03:14: Ja,

00:03:14: weil du hast ja meine Zeit lang... Ich weiß nicht, ob du das immer noch

00:03:16: machst oder

00:03:17: ob mir das nicht mehr so ganz ausgespielt wird zwischendurch.

00:03:19: Aber du hast ja immer diese... Good morning, ich mache jetzt meinen Kaffee, das war immer so ästhetisch, ich war immer so, girl.

00:03:26: Ja, ich bin in meiner Latte Art Error, ich lerne das gerade.

00:03:30: Aber du kannst

00:03:30: es auch, oder?

00:03:31: Also, das ist immer so, Fifty, Fifty Chance, dass es funktioniert.

00:03:35: Weil Hafermilch, ich schieb es um auf die Milch, die Milch ist einfach manchmal ein bisschen schwierig.

00:03:40: So.

00:03:41: Es liegt dann daran, dass es nicht funktioniert.

00:03:43: Aber, ähm, ja, ich... Okay, ja, aber es gibt ja so barrester Hafermilch.

00:03:48: Mhm.

00:03:50: Ja, aber... Aber am Ende ist es immer

00:03:53: die Milch.

00:03:53: Es liegt an der Milch nicht an mir, wenn die Latte an mich funktioniert.

00:03:56: Aber ich mache das noch teilweise so.

00:03:58: Ich

00:03:59: muss das auch mal unbedingt lernen.

00:04:00: Ich habe einmal so einen Tag im Café Probe gearbeitet.

00:04:03: Und da haben wir auch an der Siebträgermaschine, weil ich so Leute, ich möchte jetzt Latteart lernen.

00:04:07: Und die werden so safe, aber du wirst es nicht an einen Tag lernen.

00:04:10: Ich bin manchmal sehr deprimiert, wenn ich nicht Sachen sofort kann.

00:04:13: Besonders, weil du machst ja auch sonst nicht, du machst ja nicht zehn, also wenn du zu Hause das machst auch, dir zehn am Tag.

00:04:20: Und im Café zwar schon, aber das musst du ja trotzdem, du musst ja jetzt zweitausend machen, bis das funktioniert.

00:04:24: Ja, that's the point.

00:04:25: Und dann waren die so, ja, also wir können das jetzt üben, aber was sollen wir mir denken?

00:04:28: Ich so, kein Problem, trinkt die Cafés.

00:04:30: Ich habe an dem Tag, glaube ich, so wirklich acht Cafés getrunken und war so, ja, okay, ich verschieb das auch von anders um das zu lernen.

00:04:37: Aber man musste halt leider Latteat können, um in diesem Café zu arbeiten.

00:04:40: Oh,

00:04:41: okay.

00:04:42: Dann war nicht so gut ein Tag,

00:04:44: um es zu lernen.

00:04:45: Aber jetzt, ich hab's halt dann auch nicht mehr weiter verfolgt.

00:04:47: Vielleicht

00:04:47: sollten wir das nächste Mal, wenn wir uns sehen, so einen Kurs machen.

00:04:49: Ja, das wäre total toll.

00:04:51: Gibt es ja wirklich auch.

00:04:52: Ja.

00:04:53: Hier in Berlin.

00:04:54: In Berlin.

00:04:55: Hier gibt's doch alles.

00:04:56: Hier gibt's

00:04:56: alles.

00:04:56: Hier gibt's auch ein Latteatkurs.

00:04:57: Vielleicht können wir da auch mal so ein Intensivkurs für eine Woche machen und dann einfach so... ...fünfzig Cafés pro Tag machen.

00:05:03: Safe.

00:05:04: Und dann kriegen wir das auch so hin.

00:05:05: Aber es sieht halt auch so einfach aus.

00:05:07: Es sieht so einfach aus, den ich.

00:05:08: So einfach, so locker, lässig.

00:05:11: Es gibt ja auch diese eine Person da, diese eine Person auf TikTok, der macht das immer.

00:05:14: Und das sieht immer total lässig aus.

00:05:16: Er macht dabei noch so Lip-Sync und so.

00:05:19: Also warum krieg ich das nicht hin, wenn ich mich komplett drauf fokussiere?

00:05:22: Fühlig, fühlig.

00:05:23: Ich bin auch hier nicht mehr überfordert dann.

00:05:25: Ich fange an und dann bin ich so, das weiß ich nicht mehr, was ich machen soll, dann mach ich irgendwas.

00:05:30: Na ja.

00:05:31: Deswegen, das ist meine Standardbestellung.

00:05:33: Okay, yeah, good to know.

00:05:35: Bist du, trinkst du Matcha

00:05:36: auch?

00:05:37: Wo bist du das?

00:05:37: Ich hatte letztes eine ganz krasse Matchafase.

00:05:40: Ja, also auch im Matchagame.

00:05:43: Ich liebe so Getränke mit so Hafermilch und so.

00:05:46: Ja, verstehe ich.

00:05:47: Ist das hier?

00:05:48: Ja, ich habe auch beides, aber ich bin auch.

00:05:51: leider tendiere ich dazu, immer zu viel davon zu trinken, weil ich einfach so den Geschmack von... zum Beispiel Kaffee oder Matcha extrem mal.

00:05:59: Und ich hatte das jetzt auch vor so zwei Tagen, da habe ich so morgens so einfach so, auch gerade wenn man so zu Hause arbeitet und dann so basically free coffee hat, weil man sich ja immer wieder selbst Kaffee machen kann.

00:06:09: Oh ja.

00:06:09: Drei Kaffees getrunken, dann bin ich so rausgegangen, bin ich noch auf den Matcha getroffen und dann irgendwann, ich war so, mir geht gar nicht gut gerade.

00:06:15: Einfach mehr, also weniger Wasser als Kaffee oder Matcha.

00:06:19: Ja, das kenne ich.

00:06:19: Gerade wenn es jetzt so kälter wird, weil dann habe ich so Lust auf so ein barnes Getränk, aber Tee ist manchmal zu langweilig.

00:06:25: Ja, fühle ich sehr.

00:06:27: Was ist neben Social Media deine meistgenutzte App auf dem Handy?

00:06:33: Oh mein Gott.

00:06:34: Boah, das ist eine gute Frage.

00:06:35: Ich finde,

00:06:36: das sagt sehr viel.

00:06:37: Das sieht immer

00:06:38: aus.

00:06:38: Okay, warte, lass mich überlegen.

00:06:40: Wir haben alle

00:06:41: Pinterest-Zellen zu Social Media, ne?

00:06:43: Ja.

00:06:47: Das ist ja voll schwer.

00:06:48: Was ist es bei dir?

00:06:49: Eh, Google Maps.

00:06:51: Ich bin sehr orientierungslos.

00:06:52: Oh mein

00:06:52: Gott.

00:06:53: Der ist strong.

00:06:54: Ja, ich glaube, bei mir ist es tatsächlich einfach Safari.

00:06:57: Mh, er erzählt das zu den Städten.

00:06:58: Doch,

00:06:58: das,

00:06:59: ja.

00:07:00: Weil ich wirklich,

00:07:01: ich

00:07:01: Google alles.

00:07:02: Ja.

00:07:02: Also es ist wirklich so... Aber ich benutze auch

00:07:03: so Chattypity?

00:07:05: Auch, aber also bei mir ist immer so, ich gebe dem Ganzen noch nicht so eine Chance und jetzt hat ja auch Google dieses AI-Ding.

00:07:10: Deswegen, ich gebe immer Google eine Chance und meistens denke ich mir so... Chancen nicht genutzt, jetzt müssen wir ja touch-up-team fragen, damit die Antwort nicht liefern kann.

00:07:18: Aber

00:07:18: irgendwie total nett, dass du da immer wieder mit dem Gleichstand versuchst.

00:07:21: Versuchst immer mal wieder und bin so, vielleicht klappt's ja heute schon.

00:07:24: Vielleicht heute, gut, der Tag.

00:07:26: Aber ich sag wirklich, wahrscheinlich, ja, ja, weil alles andere benutze ich nicht so viel.

00:07:31: Ja, ansonsten halt noch so Kamera oder so, wahrscheinlich.

00:07:34: Oder so Schnittprogramm.

00:07:35: Aber schneidest du am Handy?

00:07:37: Nee, ne?

00:07:39: Ich würde sagen, Fifty-Fifty.

00:07:41: Also ich mache so manche Reels, schneide ich auf dem Handy, aber die meisten auf dem Laptop.

00:07:44: Aber ich würde schon sagen, so Fifty-Fifty.

00:07:46: Ja, okay.

00:07:48: Ich finde manchmal ein bisschen krampfig, das also am Handy zu

00:07:50: machen.

00:07:50: Ja, ja.

00:07:51: Machst du alles Laptop dann?

00:07:52: Nee, ich mache alles am Handy.

00:07:53: Also ich geb mir den Krampf einfach.

00:07:57: Aber

00:07:58: ich denke manchmal, weil du hast ja auch häufig so diese Reels, in denen du einfach super diese kreativen Type Poster hast, die unterschiedlich reinkommen und so ein nice Untertitel und so.

00:08:07: Und das ist ja... Das

00:08:09: geht nur auf dem Laptop.

00:08:10: Das geht ja, glaube ich, so allein von der Funktion nicht

00:08:13: an

00:08:13: der App.

00:08:14: Das kostet mich auch am Laptop schon alle Nerven, als ich wirklich wissen, wie es auf dem Handy wäre.

00:08:19: Nee, und Google Maps hatte tatsächlich mal bei mir, glaube ich, Platz zwei der meist genutzten Apps vor TikTok.

00:08:25: Weil es war so

00:08:25: Instagram.

00:08:31: Aber vielleicht auch Auto, du fährst ja Auto.

00:08:33: Da hast du es ja immer an.

00:08:34: Ja, true, true.

00:08:35: Und in Berlin-Auto bist du ja immer unterwegs.

00:08:37: Aber

00:08:38: bei mir ist es auch so, ich weiß eigentlich voll viele Wege, aber dadurch, dass ich die Möglichkeit habe, ich gehe aus dem Haus und mach mir Navi an.

00:08:45: Ja, und

00:08:45: dann verblödet

00:08:46: so ein bisschen.

00:08:46: Ich habe es auch letztens gemerkt, dass ich so gegoogelt habe.

00:08:49: Welche Ringbahnrichtung ich hier in Berlin nehme und mir denke, wirklich zwei Sekunden nachdenken hätte es auch getan.

00:08:54: Ja,

00:08:54: voll.

00:08:55: Ich weiß auch nicht, wann ich das letzte Mal so eine Ringbahnkarte oder so eine Farbkarte mehle.

00:09:00: Ich hatte das einmal, mein Handy war leer.

00:09:02: Da musste ich mir so eine Karte angucken, ich war so überfordert.

00:09:06: Obwohl

00:09:07: es halt eigentlich so die Lösung hängt, da man steht, so eine Busstelle, man könnte einfach gucken, aber so.

00:09:11: Hey, Deutschbahnen-App oder Chat, ihr könnt mir sagen, wann was kommt.

00:09:16: Ganz schlimm.

00:09:18: Ich sehe manchmal, also dadurch, dass wir uns jetzt ja auch schon ein bisschen länger kennen und in dir auch schon lange auf Social Media folge, du nimmst dir schon auch Zeit für dich selber, fernab von Social Media.

00:09:32: Wie verbringst du dann deinen Tag, so ein Offline-Tag?

00:09:36: Ich muss sagen, Offline-Teile gibt es wenig bei mir.

00:09:39: Beziehungsweise wenn ich offline bin, dann meistens weil ich an was arbeite.

00:09:42: Also ich muss schon sagen, ich arbeite schon, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, sehr gerne ein bisschen zu viel.

00:09:49: Oder nutze dann die Offline-Zeit, um dann an Projekten zu arbeiten, die ich dann irgendwann online stelle.

00:09:56: Aber ich würde sagen, wenn es jetzt so wirklich so offline Dinge sind, die ich mache, dann ich lese aktuell wieder mehr.

00:10:02: Ich gehe sehr gerne spazieren oder halt so mit Freunden viel treffen.

00:10:06: Das sind schon Sachen, die ich so sehr auf Social Media raushalte.

00:10:09: Aber was ich gemerkt habe, ist es wirklich so anstrengend, weil man ja alles rein theoretisch für Social Media nutzen könnte und in den Content irgendwie mit einbringen könnte und das irgendwie so... Hast du das

00:10:19: viel in deinem Kopf drinnen?

00:10:20: Dass ich mir bei jeder Aktivität, wenn ich auch so bei meinen Hobbyhekeln zum Beispiel jetzt zu meinem Beruf geworden ist, so, habe ich das sehr oft bei Aktivitäten, wenn ich dann was nähe zum Beispiel.

00:10:29: Ich habe gestern, hab ich jetzt angefangen zu nähen.

00:10:31: Natürlich stell ich dir das Handy auf.

00:10:33: Denk mir so, wie blöd eigentlich, weil ich könnte auch einfach mal offline, also wirklich, wirklich offline bleiben.

00:10:38: Und ich würde aber sagen, wenn es was ist, wo ich wirklich aktiv offline bin, dann sind so die ersten paar Stunden am Morgen, weil ich teilweise auch Flugmodus drinnen lasse, weil ich so bin, nee, ich will nicht mal, dass die WhatsApps reinkommen.

00:10:49: Und dann wirklich so irgendwie lesen, Musik hören.

00:10:52: Was liest du aktuell?

00:10:54: Jetzt gerade, ich lese das erst mal in Fantasie.

00:10:56: Ich hab die Fantasie gelesen.

00:10:58: Aber ist es dieser Drachenbuch-Roman, den alle...

00:11:02: Nee, das heißt A Court of Thorns and Roses oder so?

00:11:05: Oh, ich liebe den Titel schon.

00:11:08: Ich glaube, es wird noch sehr spicy.

00:11:09: Ich bin jetzt bei der Hälfte und es fängt an, einen komischen spicy Twist zu bekommen.

00:11:12: Ich bin so... Was hab ich mir hier ausgeliehen von einer Freundin?

00:11:15: Was lief sie hier?

00:11:18: Ich bin mal gespannt, ist das erste Mal Fantasie, weil ich auch gemerkt hab, selbst beim Lesen?

00:11:23: habe ich das Gefühl, dass ich manchmal so performen will, dass ich mir so denke, ich muss jetzt ein Buch lesen, was mir das bringt.

00:11:27: Und das finde ich ganz katastrophal, dass ich mir sogar bei meiner Buchauswahl denke, ich nehme jetzt, ich nehme jetzt ein Buch vor, wo ich was lerne.

00:11:34: Ich muss so denke, ich kann auch immer was lesen, wo ich einfach mal nur lesen.

00:11:37: Ich checke so, ich checke so.

00:11:39: Aber das, ich habe das genauso, weil ich dann auch immer so, es gibt ja auch tausend von so diesen... über dein inneres kind bücher und so selbstfindungsbücher und so wie du am besten mit deiner kreativität noch umgehst bücher.

00:11:52: und dann hatte ich genau den gleichen tusten und den gleichen gedanken irgendwann und war so ok ich kauf mir jetzt auch ich habe mir halt auch eins von diesen love romance wet pad stories gekauft was mir eine freundin empfohlen hatte.

00:12:05: dann weiß ich habe es aber bis jetzt noch nicht gelesen.

00:12:07: weil Das Ding ist, ich lese mal gerne, wenn ich so irgendwo in der Bahn sitze oder

00:12:12: so.

00:12:12: Aber ich will nicht

00:12:14: sagen, welches

00:12:15: Buch ich lese, wenn es

00:12:16: nicht...

00:12:16: Ich hatte das Buch.

00:12:17: Ja, ich hatte das einmal und dann weiß ich, was ich gemacht habe.

00:12:20: Ich hab einfach so, ich hab's überklebt.

00:12:22: Ja,

00:12:22: okay, weil, darüber hab ich auch schon mal nachgedacht.

00:12:24: Ich hab's

00:12:24: gemacht, ich hab auch einen Lidl zugepostet.

00:12:27: Und da ist so ein richtig viel kommentiert.

00:12:28: Wie schlimm das wäre, dass ich das mache.

00:12:30: Wirklich?

00:12:31: Weil man ja so das Buchcover-Design so quasi sagt, du bist zu hässlich und ich will dich überkleben.

00:12:36: Aber teilweise ist es ja halt auch so.

00:12:38: Das

00:12:38: sah so schlimm aus.

00:12:39: Das war dieses Love-Hypothesis oder wie das heißt.

00:12:42: Da klutschen sich zwei Zeichentrickfiguren,

00:12:44: damit

00:12:44: sind sie mir hier in die Bahn.

00:12:45: Aber die Story war Loki.

00:12:48: Also ich kann so fehlen.

00:12:49: Aber nee, das geht nicht.

00:12:50: Ich habe auch überlegt, ob ich mir noch mal irgendwann von Etsy oder so, ich hatte früher immer auch so diese, die mein über so Buch klang oder über das Tagebuch oder so.

00:12:56: Und ich

00:12:57: glaube,

00:12:58: so was

00:12:58: sind Mathehäften.

00:13:01: Hey, ja, ich lese gerne in meiner Freizeit bisschen Formeln.

00:13:06: Draußen mit so einer Amerikanerkleckung.

00:13:08: Finde ich super.

00:13:09: Finde ich einen guten Vibe.

00:13:11: Machen wir das einfach mal.

00:13:12: Aber

00:13:13: mit dem Offline-Ding, ich finde auch, also ich finde es erstens immer sehr schwierig, mich damit auseinanderzusetzen und zu sagen, okay, ich verbringe jetzt einen oder zwei Tage komplett Offline.

00:13:23: Weil dann merkt man halt auch, wie das so wie wenn ein Kühlschrank ausfällt.

00:13:26: Auf einmal gibt es Lücken einfach so in deinem Leben einfach auch so... Was soll ich dann ohne Google Maps machen, wenn ich jetzt sage, ich bin so wirklich komplett aufleidend und öffnet.

00:13:34: Hast du das schon mal gemacht?

00:13:36: So.

00:13:37: Ich hatte

00:13:37: das einmal, da war ich, ich hab im Auslandsehmesse mal in Argentinien gemacht.

00:13:40: Und da war ich mit einer Freundin, danach Reisen.

00:13:42: Dann haben wir so eine Woche so einen Reiterurlaub auf so einer Ranch gemacht.

00:13:45: Und mein Handy, ich hab das Ladekabel verloren.

00:13:49: Und keiner da auf dieser Ranch hat den Ladekabel für mein Handy.

00:13:52: Und dann hatte ich ne Woche lang ein Komplett, also Handy war komplett aus.

00:13:57: Ich hatte die Bestzeit meines Lebens, aber war natürlich auch ne sehr besondere Situation dort.

00:14:02: Aber meine Mutter hat sich die Sorgen ihres Lebens... gemacht, weil ich natürlich auch nicht auf die Idee gekommen bin, denn war irgendwie anderweitig zu schreiben, dass alles in Ordnung war.

00:14:10: Aber das war das erste und letzte Mal so offline?

00:14:12: Ja,

00:14:12: also so komplett.

00:14:13: Wann war das?

00:14:13: Ja, im Jahr

00:14:14: zwei Jahrzehnte.

00:14:17: Also ich mache das auch, dass ich so zum Beispiel morgens immer noch Schlafmodus drin habe oder so und dann halt manchmal versuche.

00:14:25: Also ich bin schon so, dass ich nicht am Handy bin, wenn ich mit meinen Freunden und Freundin und ich habe nicht krass dieses Gefühl, Alles, was ich mache, könnte Content sein.

00:14:36: Das habe ich schon mitbekommen, auch wenn du das zum Beispiel sagst oder Freunde oder Freundin von mir, die das auch haben auf jeden Fall.

00:14:41: Das habe ich manchmal nicht, weil ich auch einfach manchmal echt faul und müde bin.

00:14:47: Aber halt immer in so kleinen Momenten zwischendurch, so wie du das auch schon gesagt hast.

00:14:51: Das fällt mir einfach auch nicht.

00:14:52: Ich glaube, ich bin eigentlich ganz gut in so Balance.

00:14:55: Das ist gut.

00:14:56: Das ist wirklich richtig gut.

00:15:01: Starter?

00:15:02: Hast du ausgewählt?

00:15:02: Grosso?

00:15:04: Ja!

00:15:04: Es war so lustig, weil ich dachte mir so, was für ein Starter wäre, leichtet aus.

00:15:07: Und dann war ich so zu meinem Kaffee.

00:15:09: Es sich nämlich immer eigentlich in Crosso.

00:15:11: Ich liebe Crosso.

00:15:12: Crosso bist du geil.

00:15:13: Ja.

00:15:14: Ich war gestern im Namésan und dann kam Mona, die kennst du auch?

00:15:20: Ja.

00:15:21: Und dann kam sie da so rausgelaufen und ich so, oh mein Gott, Mona.

00:15:23: Und dann haben sie kurz Hallo gesagt und die hat mir dann auf einmal dieses riesige, das war so groß, das pro Song gegeben.

00:15:30: Ich habe das gesehen.

00:15:31: Ja, und wir haben, glaube ich, gestern, ich glaube, ich hatte noch nie so viele Reactions auf eine Story, weil ich dann halt so ein Video gepostet habe, wie ich so reingetungt habe und gegessen habe, weil sie war so, kann ich jetzt kurz in die Hand drücken, dass wir ein Video damit machen?

00:15:42: Ich so saved.

00:15:43: Also saved.

00:15:44: I was out, take a bite.

00:15:46: Ja,

00:15:46: das sah so krass aus.

00:15:47: Ja, und voll viele dachten halt, das wär AI.

00:15:50: Weil die haben es so geschrieben, oh mein Gott, ist das AI.

00:15:52: Weil ich hab das irgendwie so da reingetunkt und das sah auch legit aus.

00:15:54: Aber dann hab ich so abgebissen und das sah irgendwie so ein bisschen unecht aus, weil das halt auch so eine riesengroße Größe hatte oder weißt du?

00:16:00: Leute, das ist echt, also...

00:16:01: Krass, war schon geil.

00:16:03: Das ist so verrückt aus.

00:16:03: Ja, ich liebe Crosshouse.

00:16:04: Ja.

00:16:05: Deswegen ist das mein Starter jetzt.

00:16:07: Ja, ich warte auf Choice.

00:16:08: Ja,

00:16:09: Hammer.

00:16:09: Also Starter, weil jetzt sind wir... Oh mein

00:16:11: Gott.

00:16:11: Oh mein

00:16:11: Gott, das sind warm, ne?

00:16:13: Das ist frisch gewachsen, ne?

00:16:15: Boah,

00:16:16: geil.

00:16:17: Ich wollte gerade erst sagen, ich habe voll lang kein Großmärk gegessen, aber gestern.

00:16:19: Hey.

00:16:20: Das war ein

00:16:20: riesiges, tatsächlich.

00:16:22: Ja, aber ich habe nur zweimal abgegessen, aber ich fand es irgendwie krass, dass sie es so gebacken haben.

00:16:27: Das sah schon in Zähnen aus.

00:16:28: Und ich hatte die ganze Zeit, ich habe das so gehalten wie so ein rohes Ei, weil ich war so, irgendwie habe ich Angst, dass es so durchbricht oder so.

00:16:33: Das war

00:16:33: so,

00:16:33: wie ich zu groß war.

00:16:35: Und dann kam auch so eine Frau und war so, ähm, can I take a picture?

00:16:39: Und dann war ich so,

00:16:40: ja, sure.

00:16:41: Und dann hat

00:16:41: sie so ein Bild gemacht.

00:16:42: Und dann kam sie so von der anderen Seite und war so.

00:16:44: Kann ich dir ein Bild von dieser Seite zeigen?

00:16:46: und dann sagst

00:16:46: du, ah ja, das ist ein kleines Problem.

00:16:48: Du musst aber kurz mehr so machen.

00:16:49: Ja,

00:16:50: witzig.

00:16:51: Ja, safe.

00:16:51: Aber was wäre dein Starter gewesen, hättest du jetzt einbestellt?

00:16:54: Genau das gleiche.

00:16:55: Ja?

00:16:55: Ja, ist ein klassisches Croissant.

00:16:57: schon manchmal geil, finde ich.

00:16:58: Weil das ist auch so, ich bestelle gerne in Restaurants Sachen, die ich zu Hause nie mache.

00:17:03: Weißt du, ich kaufe mir zu Hause irgendwie nie einen Croissant, weil wenn ich Frühstücke immer entweder sowas wie so eine Joghurt Bowl oder ein Brot oder so, deswegen... Bestell ich es mir eher weniger solche Sachen, die ich halt eh zu Hause mache, weißt

00:17:14: du?

00:17:14: Ja, verstehe ich.

00:17:16: Ich bin mittlerweile so in meiner Crossover-Session, dass ich auf Back-Crossover zu Hause bin.

00:17:20: Du bist

00:17:20: auch eine Person, die Sour-Tag-Starter macht.

00:17:23: Wie läuft's?

00:17:24: Super!

00:17:24: Nein, ich muss sagen, ich hatte jetzt eine kleine Downphase.

00:17:27: Ja?

00:17:27: Das Sour-Tag-Brot ist richtig gut geworden.

00:17:29: Ich glaube jetzt, weil es so kälter ist und so, irgendwie... Wie lange dauert

00:17:32: es, ein Starter zu machen?

00:17:33: Und wie lange muss man dann warten?

00:17:35: So ein Starter kann sie dir in so ein, zwei Wochen machen.

00:17:37: Mhm.

00:17:37: Und dann kannst du auch direkt backen.

00:17:40: Das ist halt immer so ein Prozess, bis du dieses Brot wirklich so ausbacken kannst.

00:17:43: Also du bist wirklich so, du musst vierundzwanzig Stunden bevor du das Brot machen bzw.

00:17:48: essen willst, musst du anfangen, damit so den Teil anzusetzen, so zu falten und so.

00:17:52: Und das Problem ist, wenn du dann so irgendwie das Haus verlassen musst oder so spontan?

00:17:55: Scheiße.

00:17:57: wird der Teig halt meistens, dann geht der zu doll auf und dann kann man halt noch so ein Focaccia draus machen.

00:18:00: Deswegen wurden man letzten zwei Sauerteigbrote, den ist einfach ein Focaccia.

00:18:03: Focaccia

00:18:04: so lecker.

00:18:04: Auch geil.

00:18:05: Hast du so Oliven reingemacht?

00:18:06: Ich hab so, ich mache mal ganz viel Knoblauch.

00:18:08: Boah, geil.

00:18:09: Zwiebeln, ein bisschen so Agave drüber, so Agabendix, damit es so krach harmonisiert.

00:18:14: Mhm.

00:18:14: So lecker.

00:18:15: Mhm.

00:18:16: Ich liebe, ich liebe jetzt alles, was gebacken wurde.

00:18:18: Ich wollte gerade

00:18:18: sagen, ich liebe einfach generell Gebäck.

00:18:20: Ja, ja.

00:18:20: Und deswegen liebe ich auch so Kaffee.

00:18:22: Mit irgendwas gebacken.

00:18:23: Ja,

00:18:24: kann man auch finde ich immer gut snacken.

00:18:25: Ja,

00:18:26: so kann ich mich vorn ernähren.

00:18:27: Deswegen die Aufbackrosshaus wieder im Kühlschrank gerade.

00:18:30: Kennst du

00:18:30: diese?

00:18:30: Sind das diese Knack und Back?

00:18:32: Die sind so geil, die habe ich als Kind so geleicht.

00:18:35: Und ich habe das jetzt erst wieder entdeckt.

00:18:36: Ja,

00:18:37: ich habe das glaube ich auch noch nie als erwachsene, ausgezogene Person gekauft.

00:18:41: Aber wir haben früher auch so die mit so Nutella beschmiert manchmal.

00:18:45: Oder so Schokolade und dann war das so geiles Schokolade.

00:18:47: Ich mach das

00:18:48: immer so geil.

00:18:49: Mit Marmelade drin.

00:18:50: Ich sag Gamechanger.

00:18:51: Boah.

00:18:52: Aber machst du die dann vorher rein und dann ist die warm?

00:18:55: Ja klar.

00:18:56: Krass.

00:18:57: Crazy.

00:18:59: Ja okay, werde ich mir auf jeden Fall später.

00:19:01: Spittekopf.

00:19:02: Hey, Knack und Back wollte die Wärmung schalten.

00:19:05: Schon perfekt.

00:19:06: Nächste Mal bei dir in der Wohnung, nächste

00:19:08: Folge, wenn du dansst.

00:19:09: Und dann machen wir die Knack und Back kurz.

00:19:12: Wie hast du mit Zwischenmedien angefangen?

00:19:15: Starten wir mal da.

00:19:16: Starten wir ganz am Anfang.

00:19:17: Starten

00:19:18: wir beim Starter.

00:19:20: Wow, was eine Überleitung.

00:19:22: Ich habe tatsächlich, ich habe es im Jahr twohundneinzehn, habe ich Freunde kennengelernt, die ... auch Social Media gemacht haben.

00:19:29: Und davor habe ich so TikToks auf Funny gepostet.

00:19:32: Also ich habe so während der Abi-Zeit in der Schule und so habe ich so Schultoiletten wie jetzt gedreht, so meine Outfits gezeigt haben.

00:19:41: Und da habe ich aber nicht noch nicht so Social Media auf Erst gemacht, sondern so aus Joke.

00:19:47: Das waren vielleicht sogar noch Musicals.

00:19:48: Ich bin mir gar nicht sicher.

00:19:50: Auf jeden Fall habe ich da schon so Videos gepostet und dadurch hat mir dann irgendwann jemand geschrieben, der auch Social Media gemacht hat, hat mich eingeladen auf so ein Event nach München.

00:19:59: Dann bin ich dahin, um zu wissen, was da auf mich zukommt.

00:20:02: Da waren halt ganz viele Leute, die auch Social Media gemacht haben.

00:20:04: Aber

00:20:04: haben die so, war das so eine Einladung mit so, die buchen ja jetzt zurück und... Nee,

00:20:07: das war einfach so, man ist ja klar, hast du das vorbeizukommen?

00:20:09: Und ich dachte mir so... Wow, krass, ja klar, gestern macht das mit sechzehn oder wann das war.

00:20:14: Das ist zu krass.

00:20:15: Ja, zwölf neunzehn.

00:20:16: Hast

00:20:16: du dich nicht irgendwie, also man hat da nicht gefragt,

00:20:19: so, meine Mama, meine Mama hat Angst zu mich, sagen wir es so.

00:20:24: Und deswegen musste ich meine Kusine mitnehmen.

00:20:26: Und ich bin meiner Kusine bis heute dankbar, sie weiß das glaube ich gar nicht.

00:20:28: Ich bin ihr so dankbar, weil wer sie nicht mit mir dahin mit hin, weiß, wie kann ich mich jetzt wäre.

00:20:33: Weil ich durfte nur hin von meiner Mama aus, weil meine Kusine mit mir mitgegangen ist.

00:20:38: Und dann hat sie mich... Also, da bin ich auf das Event.

00:20:40: Alleiner, aber ... Sie ist im Hotel geblieben.

00:20:44: Und dann haben wir so Ärger bekommen.

00:20:46: So um Null Uhr oder so, weil ich halt immer noch da.

00:20:49: Und ich hab da auch eine Freundin kennengelernt, mit der ich bis heute befreundet bin zum Beispiel.

00:20:54: Und ... ja,

00:20:54: dann hab ich vielleicht ein bisschen Ärger bekommen und wurde dann da so ein bisschen für meine Kursine abgeholt.

00:20:59: Wie so aus dem Kindergarten.

00:21:01: Weil wir Ärger bekommen haben, dass sie mich alleine gelassen hat.

00:21:03: Aber ja, da hab ich Freunde kennengelernt, die haben es so Schmidiä gemacht.

00:21:06: Und dann dachte ich mir so ... Ich poste jetzt einfach auch mal ein bisschen mehr Videos auf so TikTok auch und so.

00:21:12: Und dann hatte ich ja ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... Ich bin dann mit meiner Mom, als wir diese Diagnose bekommen haben, aus dem Krankenhaus raus und meinte so zu ihr, naja, ich wollte schon immer mal ganz wie Frisoren ausprobieren.

00:21:44: Bevor die langbrauen Naturhaare, die ich mein Leben lang gleich hatte, abkommen, probiere ich jetzt mal alles aus.

00:21:48: Es kommt bestimmt auch gut

00:21:49: auf TikTok.

00:21:52: Da war schon der Gedanke, was kommt bestimmt gut an.

00:21:55: Nee, bedaufte ich mir so kommen, Scheiß drauf.

00:21:56: Und dann habe ich das alles so ein bisschen mitgefilmt.

00:21:59: und hab das eher so positiv erzählt, das hat mir auch ganz viel Kraft gegeben, da so durch diese Phase durchzugehen, weil ich so wusste, ich hab so ganz viele Leute, die mich so verfolgen, denen ich ein positives Vorbild sein kann, denen ich so erzähle, dass man auch gut damit umgehen kann, und hab so ein bisschen das so als meine Aufgabe genommen, das so ein bisschen mitzudokumentieren.

00:22:18: Und dadurch hab ich dann mit Social Media angefangen.

00:22:20: Also tatsächlich aus so einer eigentlich scheiß Situation versucht, was Gutes mitzunehmen und ... irgendwie dann richtig viel Freude daran gefunden, mein Leben so zu dokumentieren und zu teilen.

00:22:31: Und dann habe ich da so richtig angefangen und bin danach Berlin gezogen und weitergemacht.

00:22:38: Das ist irgendwie so eine super einzigartige Geschichte auch.

00:22:43: Ich habe auch glaube ich dich das erste Mal auf TikTok gesehen, als du ... Ich habe TikTok geöffnet und dann hattest du ... Irgendeine Frisur.

00:22:52: Und dann habe ich irgendwann noch mal TikTok eröffnet und dann sagste komplett anders aus.

00:22:55: Dann habe ich so, wait,

00:22:56: ist she the same?

00:22:58: Und genau

00:22:58: durch diese Videos habe ich, glaube ich, deinen TikTok mitgehauen das erste Mal so damals wahrgenommen und fand es halt auch so, ich meine, es ist ein ultrasensibles, berührendes Thema.

00:23:08: Und gleichzeitig lernt man dich als Mensch kennen und dann auch so direkt Struggles und dann trotzdem, wie du versuchst, mit der Situation umzugehen, zeigt halt auch so von Stärke sich so auch.

00:23:20: Trotz der Tatsache, dass es dir wahrscheinlich überhaupt nicht gut ging, so viel zu teilen.

00:23:27: Ja, aber ich fand das irgendwie, ich muss auch sagen, es hat mir halt auch so viel Kraft gegeben, weil ich mich so ein bisschen auch daran festgehalten habe, so, dass es wirklich so gut es geht, irgendwie damit umzugehen, dass ich den Leuten so viel Kraft geben kann, weil ich auch gemerkt habe, auch in meinem Umfeld tut es den Leuten auch gut und vielleicht habe ich auch ein bisschen... Ein bisschen mal öfters mal ein bisschen zu positiv getan, obwohl es mir auch echt schon so gesundheitlich wirklich ja nicht gut ging.

00:23:51: Aber es hat mir auch dadurch so viel Kraft gegeben und ich bin immer Team Fake Atelier Make It.

00:23:57: Es hört sich so dumm an, aber es ist wirklich so... Mir ging es zwar nicht gut, aber ich habe einfach so gesagt, ich ziehe diesen Tag jetzt durch und ich mache das Beste draus und dadurch ging es so viel leichter.

00:24:07: Und ja, deswegen habe ich so... gedacht, dass auch an andere weiterzutragen ist, genau das, wo ich mich wohlfühle und wo ich meine Rolle so ein bisschen sehe.

00:24:17: Weil ich das Gefühl habe, dafür bin ich so, ich kann den Leuten da so ein bisschen vielleicht Inspiration geben und Kraft schenken.

00:24:25: Und ich kriege bis heute sprechen mich irgendwelche Girls auf der Straße an, denen es ähnlich ging oder ich eine ähnliche Situation hatten.

00:24:32: Und die mir dann auch heute noch erzählen, dass sie jetzt noch rückblickend sich diese Videos angucken und ihnen das so geholfen hat und so.

00:24:39: Und ich finde das so schön, weil das ist so... Voll.

00:24:42: viele wissen es nicht, aber die OGs wissen es.

00:24:44: Und die gucken dann teilweise immer noch und nehmen das als Vorbild, dass man da irgendwie was... das irgendwie so gut für sich drehen kann.

00:24:53: Das ist auf jeden Fall eine krasse Stärke auch.

00:24:56: Was würdest du einer Person sagen, die sich jetzt in so einer ähnlichen Situation wie du damals findet.

00:25:04: Ich würde sagen, ganz viel reden, ist sehr wichtig.

00:25:07: Das habe ich nämlich ein bisschen zu wenig gemacht, glaube ich.

00:25:10: Ich habe das sehr so viel mit mir ausgemacht, deswegen reden, ganz wichtig.

00:25:15: Und aber trotzdem auch vielleicht Grenzen setzen und sagen, ich will nicht, dass ihr mich behandelt als Welt irgendwas, sondern ich war immer sehr fan von das Leben so, versuchen so weiterzuleben.

00:25:28: Es wäre das jetzt nicht.

00:25:29: So wirklich so dieses Fake-Item-Make-It, einfach trotzdem spazieren gehen, trotzdem den Kaffee trinken gehen, nicht sich, also so einfach positiv bleiben und wissen, es ist irgendwann vorbei.

00:25:42: Es ist nicht für immer und... Das wird ein Ende haben.

00:25:46: und jetzt gehst du da durch und ziehst das jetzt durch.

00:25:48: Und danach, du kannst richtig viel draus lernen.

00:25:50: So, ich bin auch so viel selbstloser und stärker geworden, dass ich mir denke, ich bin dankbar dafür.

00:25:54: Und das hat sich so manchmal so bescheuert, an das zu sagen.

00:25:56: Aber ich bin dankbar, dass ich in so einem jungen Alter das durchmachen musste, weil es hat mir gezeigt, wie stark ich da rausgehen kann und dass man sowas schaffen kann.

00:26:04: Und das finde ich so einfach so versuchen, das so positiv wie möglich zu sehen und einfach nicht so denken.

00:26:13: Warum habe ich das verdient, sondern einfach so ist jetzt eine Challenge und ich schaffe das aber.

00:26:18: Und ja, ganz viel reden und immer versuchen irgendwie positiv zu bleiben, auch wenn es echt kacke ist.

00:26:23: Und wenn es auch mal kacke ist, ist auch okay.

00:26:25: Kann man auch mal heulen.

00:26:26: Auch mal einfach heulen.

00:26:27: Hast du

00:26:30: jetzt, wenn du jetzt zum Beispiel einfach mental mal nicht so eine gute Phase hast, hast du da... kleine Routinen oder irgendwelche Sachen, die du dir angeeignet hast, die du gerne machst.

00:26:41: Weil ich finde, also das Blick, also so... Das Blick?

00:26:45: Den Blick, den du so nach außen gibst von Social Media.

00:26:48: Es ist ja schon immer so, man fühlt sich dir sehr nah und das ist schon privat, weil du auch so phasenteils in den, den nicht so gut geht.

00:26:55: Man weiß nicht immer genau, worum es sich handelt.

00:26:59: Und trotzdem bist du... Oder sagst du auch, dass du sehr viel Zeit manchmal alleine verbringst und auch so sehr viel Gedanken aufschreibst?

00:27:08: Hast du da Routinen für dich entwickelt und was würdest du sagen, ist so das Effektivste?

00:27:14: Also ich schreib sehr viel auf.

00:27:17: Also ist wirklich das, was mir immer hilft, wenn ich merke, irgendwas, mir geht es gerade irgendwie nicht, also irgendwas blockiert mich so in, ich merke es, aber man fühlt sich so ein bisschen so unter Druck.

00:27:29: fällt es mir, also tut es mir immer sehr gut, wirklich das einfach aufzuschreiben.

00:27:32: Also ich habe ein Journal und da schreibe ich dann einfach auf, wie es mir geht.

00:27:36: Und das ist ja auch manchmal einfach so mäßig.

00:27:38: Jo, ich bin überfordert, ich fühle mich gerade so und so, ich weiß nicht, woher das kommt.

00:27:42: Aber so die Dinge aufzuschreiben und irgendwie die an den anderen Platz zu stellen, tut mir richtig gut.

00:27:47: Und dabei auch so Yoga.

00:27:49: Es wird sich so bescheuert an, aber es ist einfach geil.

00:27:52: Einfach mal rausatmen.

00:27:54: Und das merke ich so, wenn es mir irgendwie mental... nicht so gut geht, ich das Gefühl habe, ich bin grad so ein bisschen so in einer komischen Situation, in der ich nicht so ganz verstehe, woher das kommt, in so einer komischen Gefühlswelt, dann ist es wirklich für mich immer ein Game-Changer, dann einfach irgendwie mehr so eine Klas zu buchen, versuchen trotzdem rauszugehen, weil ich auch merke, ich egel mich dann so schnell ein und will gar nicht raus, aber dann so, I love the comfort zone, einfach so irgendwie eine Klas machen.

00:28:22: für mich da sein und aber ehrlich sein und das immer aufschreiben und nicht weg ignorieren.

00:28:26: Weil das habe ich auch in Zeit lang gemacht, das einfach so weg zu drücken und mich abzulegen mit Arbeit, aber das ist immer nicht der Weg, weil irgendwann holst dich ein.

00:28:32: Und deswegen ist für mich wirklich, glaube ich, gut aufzuschreiben und auch viel so mehr Podcasts auch teilweise anzuhören über Leute, die auch darüber reden.

00:28:43: So thematisch, wenn es jetzt ist, Freundschafts, Breakups oder irgendwie Familien, Krankheiten, alles Mögliche, manchmal auch einfach.

00:28:52: von anderen Tipps sich anzuhören.

00:28:55: Ja, so ein bisschen nach dem Motto geteiltes Leid, das halbes Leid, so, dass man sich damit auch identifizieren kann, weil ich habe auch immer, wenn es mir mal nicht so gut geht, denke ich auch immer, das Beste wäre jetzt für mich, wenn ich mich zu Hause einfach in meinen Bett lege und da erstmal bleibe für Tage und dann weiß ich aber so aus vergangenen Situationen, ist nicht das, was hinter der Zulösung führt, dass es dich, also so klar kann man sich auch, kann man auch mal chillen und gut, aber so kleine Sachen, auch so Yoga.

00:29:21: einfach sich so Zeit für sich nehmen und das halt nicht durch Ablenkung weg zu ignorieren, das glaube ich so.

00:29:28: Es gibt nicht diese eine Lösung oder diese Antwort, dass du jetzt eine Sache machst und dann geht es ja besser.

00:29:33: Aber ich glaube, wenn du verteilt so diese kleinen Routinen, die du sie auch hasst, machst, dann hilft es dir, dich so, dass so deine Laune so weniger ausschwenken oder dass sie halt wieder zusammenfinden.

00:29:44: Weißt du, dass man so ein bisschen das so langfristig sieht, aber es fällt natürlich in den Moment super schwierig.

00:29:49: Voll.

00:29:50: gerade aktuell einfach nicht gut

00:29:52: geht.

00:29:52: Ja, ich finde das so schwer, da noch besondere Sachen wie so Hausverlassen oder so.

00:29:55: Es ist einfach dann manchmal so schwierig, so schwierig diesen Step zu machen.

00:30:01: Und ich sage ehrlich, manchmal muss man sich dann auch ein bisschen zwingen.

00:30:03: Ich habe das auch gemerkt, dass ich dann einfach mich mit einer Freundin, mit der ich mich wohlfühle, wo ich weiß, es wird so richtig komfortabel, mich jetzt mit ihr zu treffen, mich dann aber nicht bei mir zu treffen oder bei ihr, sondern zu sagen, wir treffen uns im Café.

00:30:15: Und dann ist man so ein bisschen gezwungen, dann um drei Uhr morgen bei dem Café zu sein.

00:30:19: Und

00:30:19: sich auch so... ready zu machen und dann ein Outfit rauszusuchen und das schon mal zu machen.

00:30:24: Ja, voll.

00:30:25: Und dann halt wirklich reden.

00:30:27: Ich habe gemerkt, es tut so gut, zu ehrlich zu sein, manchmal einfach zu sagen, ich bin gerade überfordert.

00:30:33: Letztens, meine Mom habe ich angerufen, ich war so, ich kann gerade einfach nicht mehr, einfach nur ich sage, ich kann nicht mehr.

00:30:39: Manchmal muss es auch einfach mal zugehen, man muss einfach sagen, ich bin jetzt auch mal überfordert einfach.

00:30:44: Und so ein bisschen dazustehen und auch so sich eingestehen.

00:30:47: irgendwie das Thema, das beschäftigt mich, das muss man auch angehen, dann irgendwie ...

00:30:51: einen Prozent.

00:30:53: Wer ist so deine Mom, die Person, mit der du am meisten über so was redest?

00:30:57: Oder wer sind so die Personen, die dir Kraft geben und ... wo du das Gefühl hast, du hast ein Safe Space?

00:31:03: Ich hab wirklich so ... paar Freunde, wo ich weiß, die sind immer da, und mit denen kann ich über alles reden, und die würden mich niemals für irgendwas judgeen, und für die bin ich unnormal dankbar.

00:31:11: und für meine Mama.

00:31:12: Weil da weiß ich auch ... das ist so ... da weiß ich ... wie bei meinen Freunden, die so eng bei mir stehen.

00:31:19: Ich kann alles sagen und ich werde halt nicht irgendwie, also die verstehen das und die geben mir dafür Raum und reden mit mir darüber.

00:31:26: Und das finde ich so selten, dass jemand wirklich sich mit ihr unterhält und ihr zuhört.

00:31:33: Und das aber auch andersrum dann so ist und das irgendwie ausgeglichen ist und man sich so wohlfühlt.

00:31:38: Und das ist bei mir, bei mir ist das Mutti und so ein paar so sehr enge Freunde von mir.

00:31:47: Hey!

00:31:49: Main.

00:31:49: Main Dish.

00:31:50: Du hast es heute ausgesucht?

00:31:52: Ich habe ausgesucht.

00:31:53: Ich bin nämlich auch gerne immer nämlich das gleiche, die Menschen, die hier sind.

00:31:58: Was hast du uns, wie hieß das nochmal?

00:32:00: Bang Bang?

00:32:01: Bang Bang Salad oder so?

00:32:03: Bang Bang Salad.

00:32:04: Nein, ich habe das eigentlich ausgeführt, weil ich ernehm mich sehr gerne so.

00:32:11: Und der Salat, der war vegan und ich dachte, ja, why not, sounds good.

00:32:17: Wir gehen

00:32:18: rein.

00:32:19: Da hab ich so eine Erdnuss-Sauce

00:32:20: drüber.

00:32:20: Das finde ich auch.

00:32:21: Ich liebe auch Pilze.

00:32:23: Also ich liebe generell Gemüse.

00:32:26: Ja, deswegen, das war meine Auswahl für heute.

00:32:30: Ich hoffe, es schmeckt mein gekochtes.

00:32:33: Du hast dir so viel mehr gegeben.

00:32:34: Total toll.

00:32:38: Ich weiß gar nicht, wie ich das jetzt essen soll.

00:32:40: Ich auch nicht.

00:32:41: Ich hab auch gerade gedacht, ob ich doch lieber mit der Gabel essen soll.

00:32:46: Mit den Stäbchen jetzt.

00:32:47: Das ist irgendwie

00:32:47: bei so einem ersten Date, wenn du wirklich unbedingt einen Döner essen

00:32:50: willst.

00:32:50: Ich hab heute Morgen einen Freund geschrieben.

00:32:51: Ich fahr jetzt zu der Podcastaufnahme, weil ich seh ihn später und meinte so, und wir essen währendessen, er hat noch geschrieben, dann wohl nicht Rahmen mit Stäbchen.

00:33:00: Und jetzt sitzen wir hier mit Stäbchen.

00:33:02: Ja, wir nehmen Stäbchen.

00:33:03: Hammer.

00:33:03: Ja,

00:33:03: Stäbchen.

00:33:04: Na ja,

00:33:04: mein Gott.

00:33:05: Geschafft ja schon.

00:33:06: Ja, aber ich wollte noch fragen, wie ist bei dir, wäre es bei dir deine Comfort-Person?

00:33:10: Oder hast du auch so Rituale, so was du dann machst?

00:33:15: Ich habe ähm, ähm, ähnliche Rituale, also so, ich weiß, dass ich auch auf jeden Fall mehr aufschreiben sollte und ich habe manchmal so gute Fälle, manchmal denke ich mir so, boah, nie habe ich gar KB mich dahin zu sitzen, wenn man es machen sollte.

00:33:28: Und die Person... So meine Schwester, ich habe eine jüngere Schwester, die ist sechs Jahre jünger tatsächlich, aber die ist so mit der closeste Mensch in meinem Leben, weil die ist so irgendwie, man ist so ein bisschen gleich, aber dann checkt die mich auch und die kennt mich jetzt halt auch schon ihr Lebenler und kann mich halt gut einschätzen.

00:33:48: Und mit ihr war ich ja auch im Urlaub auf Sardinienitz-Kitzel.

00:33:50: Das sah so süß aus.

00:33:51: Es war so toll und da war es nicht auch, weil sie wohnt in Düsseldorf und studiert da und deswegen sehen wir uns nicht mehr so häufig wie früher.

00:33:59: dann waren wir so auf Sardinien und es hat so, es hat einfach mega gut funktioniert, wir hatten kein einziges mal irgendwie so ein, dass wir uns angezickt haben oder so, so einen Moment und dann... Weil wir so hatten so richtig separation anxiety bei uns.

00:34:15: Wie?

00:34:16: Du bist jetzt wieder nur das Zildrop.

00:34:17: Kannst du mal bleiben?

00:34:18: Comfort person.

00:34:19: Ja.

00:34:20: Deswegen kommst du nicht jetzt bald wieder besuchen.

00:34:22: Ja, voll schön.

00:34:23: Ja, ansonsten auch meine Freundinnen auf jeden Fall.

00:34:26: Vor allem die Freundschaften, die ich so in den zwanzigern beschlossen habe.

00:34:28: Oh ja, das war mir auch extrem.

00:34:30: Es hat

00:34:30: bei mir irgendwie ein Big Difference gemacht, weil man, glaube ich, das erste Mal nicht so an den Ort gezwungen war.

00:34:34: In der Schule war man so ein bisschen an die Klasse.

00:34:36: Du hattest so dreißig Leute.

00:34:38: Du konntest gucken, mit wem du ein bisschen weibst und mit wem nicht.

00:34:40: Aber man... oder ich... z.B.

00:34:42: mit den Personen aus meiner Schule.

00:34:43: Ich glaube, wir haben uns einfach sehr aus den Augen verloren und auch sehr unterschiedlich entwickelt, gerade wenn man umzieht oder sonst was.

00:34:51: Und deswegen, so die Freundschaften, die ich so in den Zwanzigern geschlossen habe, da fühle ich mich wirklich einfach so

00:34:57: kaum.

00:34:58: Ich finde aber auch, man lernt sich ab den Zwanzigern auf einer ganz anderen Ebene.

00:35:01: Weil

00:35:01: man sich selbst auch besser kennt, finde ich.

00:35:03: Ja,

00:35:03: erstens das und auch, weil man sich ja dann aktiv für die Person entscheidet.

00:35:06: Also es ist ja wirklich wie so beim Dating.

00:35:09: Jetzt hier in Berlin, du entscheidest dich ja aktiv für die Freunde.

00:35:11: Weil es gibt ja hier tausende Millionen Menschen, für die du dich entscheiden könntest als Freundschaft.

00:35:17: Und dann entscheidest du dich ja genau für die Freunde.

00:35:19: Das ist ja noch mal anders als eine Klasse mit dreißig Leuten.

00:35:22: Das ist ja nicht so viel Auswahl, ne?

00:35:24: Man muss ja irgendwie nehmen, indem du dich setzen kannst.

00:35:27: Aber so jetzt so in Berlin, besonders weil du ja auch wahrscheinlich sehr gerne alleine auch bist und auch gut damit klarkommst, muss man sich entscheiden.

00:35:36: Man sich ja wirklich aktiv dann für die Person.

00:35:38: Ja.

00:35:39: Aber dann erstellt sich bei mir, also ich bin schon ganz gern alleine mal, aber ich glaube nicht so mega lange.

00:35:46: Also so, weil dadurch und das ist genau das Problem dann auch dieses so,

00:35:51: ich

00:35:52: hab diese guten Freundschaften und deswegen fällt es mir unfassbar schwierig, so neue Freundschaften zu schließen, weil ich so direkt damit vergleiche, was ich schon habe und das ist halt.

00:36:03: Aber was halt über Jahre entstanden ist, das kannst du ja nicht wissen, wenn man irgendwie eine Person dann über Freunde noch mal so kennenlernt oder so.

00:36:10: Aber früher war ich, glaube ich, eher so mit dem Gedanken unterwegs, dass ich mir so dachte, oh ja, wir könnten bestimmt irgendwann befreundet sein und dann war man auch irgendwann befreundet.

00:36:18: Jetzt bin ich so, boah, das, also so.

00:36:23: Ja, du musst halt auch...

00:36:24: Das war jetzt komplett Neues halt.

00:36:26: Aber es kann auch voll schön sein.

00:36:27: Ich hab auch letztes Jahr zum Beispiel erst Selma kennengelernt.

00:36:31: Und wir sind ja so close, wenn man so viel miteinander erlebt hat.

00:36:35: Ja, das kann so schnell gehen.

00:36:37: Ich glaube, das ist auch ein Ding jetzt in den Zwanzigern, dass du so sehr schnell eng zusammenwachsen kannst.

00:36:41: Ich hab das auch mit einer Person, mit einer Freundin von mir.

00:36:44: Wir kennen uns erst seit einigen paar Monaten.

00:36:46: Das fühlt sich an, das klingt schon Jahre.

00:36:49: Und es ist halt wirklich so, manchmal hat man das Gefühl so... Man findet sich dann so und das ist dann richtig schön.

00:36:53: Also es gibt es ja auch dadurch, dass wir so viele Leute kennenlernen, dass man das dann manchmal checkt, ob was passt.

00:37:00: Und man muss sich dann halt auch aber so, ich verstehe, was du meinst mit dann so neuen Leute kennenlernen, wenn man sich schon so wohlfühlt mit den anderen.

00:37:09: Ist aber auch voll gut, dass du so denkst, weil ich mir immer, es wäre auch schade, wenn du so ganz viele Freunde, also ganz viele neue Freundschaften dann schließt und dann aber gar nicht so für die Zeit hast.

00:37:18: Ja, weil das merke ich zum Beispiel auch.

00:37:21: dass ich so merke, ich hab grad gar keine Kapazität, noch Leute kennenzulernen, dann ist auch viel besser zu sagen, lieber nicht.

00:37:29: Ja, ist auf jeden Fall, ich glaube, so oder so irgendwie immer schwieriger, sich so um alle irgendwie zu kümmern und mit mir kommt immer zu kurz.

00:37:35: Ich glaube, mit dem Gedanken muss man sich irgendwann einfach so ein bisschen anfreunden, dass man es eh nicht allen gerecht machen kann.

00:37:43: Liest du dir so deine Tagebucheinträge durch?

00:37:47: Das ist so lustig.

00:37:48: Ich habe letztens drüber nachgedacht, was zu lesen.

00:37:51: Ich weiß nicht, ob ich dazu schon bereit bin.

00:37:55: Ich mach das meistens, wenn mein Journal vorbei ist.

00:37:58: Wenn ich einen Journal abschließe, sage ich mal, jedes halbe Jahr oder jedes Jahr, lese ich manchmal zurück.

00:38:04: Aber eher seltener.

00:38:06: Aber manchmal mache ich mir auch aktiv Seiten, dass ich sie wiederlese.

00:38:10: Zum Beispiel gibt es eine Seite, meinem Journal, das ist ... Hintersteht.

00:38:16: Lies dir das durch, wenn du.

00:38:18: Und dann, also so, das mache ich manchmal.

00:38:20: Wie smart.

00:38:20: Und ich mache mir das zum Beispiel manchmal, wenn ich entweder so weiß, okay, die Person, also ich bin eine Person, ich verzeihe sehr gerne und sehr schnell.

00:38:28: Und ich bin immer sehr positiv.

00:38:31: Und das ist auch manchmal ein bisschen Delulu.

00:38:33: Also das manchmal auch so bei Freundschaft denke ich mir so, die waren einfach scheiße zu mir.

00:38:36: Das muss ich mir jetzt aufschreiben und das lese ich mir durch, wenn ich wieder denke, oh.

00:38:40: So, solche Seiten gibt es unter aber auch.

00:38:42: Seiten wie, wenn ich mir, wenn ich merke, dass ich mir irgendwie so mich nicht traue in den Urlaub zu gehen alleine oder so, dann lese ich mir durch die Seite, die ich aufgeschrieben habe, als ich das erste Mal allein im Urlaub war.

00:38:55: Das ist so smart.

00:38:56: Und dann

00:38:56: schreibe ich dann aber auch wirklich, ich mach dann hin, wenn, liest das wenn und dann streiche ich das und dann finde ich das auch wieder.

00:39:02: Das mache ich richtig

00:39:03: gut.

00:39:03: Ich glaube, das werde ich übernehmen.

00:39:04: Mach das.

00:39:05: Ich find das richtig

00:39:05: gut.

00:39:06: Weil man ja super schnell dazu tendiert, Sachen zu romatisieren in der Vergangenheit oder so viel schlimmer zu machen.

00:39:12: Genau.

00:39:13: Und das fällt mir auch beim Reisen vor Luft auf.

00:39:15: Ich bin ja so gerne auch mal im Januar irgendwie weg.

00:39:18: Ich krieg aber immer Angst.

00:39:19: Verstehe ich gar nicht.

00:39:20: Voll schön hier.

00:39:21: Voll schön hier im Januar, Februar in Berlin.

00:39:23: Nee, und es ist immer wirklich so, Januar, Februar hier in Berlin.

00:39:25: Immer wenn ich hier bin, Januar, Februar bereue ich es.

00:39:29: Und es gibt aber immer den Moment im Januar, Februar, wo ich bin.

00:39:31: Ich kann aber doch jetzt auch nicht weg, vielleicht verpasst ich was.

00:39:35: Dafür gibt's auch einen Journal-Eintrag.

00:39:37: Wenn ich mal wieder nicht weg will im Januar, Februar, dann lese ich mir durch den Januar, Februar-Eintrag, den ich auf Bali geschrieben hab.

00:39:43: Und dann weiß ich, ich soll's wieder weg.

00:39:45: Weil dann ... Bali.

00:39:47: Nee, dann lese ich mir das durch und denk mir, was mach ich jetzt gerade hier in Berlin?

00:39:52: Ihr könnt doch so viel besser gehen.

00:39:54: Und da steh ich.

00:39:54: Ich müsste mir diesen Rest den Druck gar nicht machen, vielleicht verpasst ich ja was.

00:39:58: Hast du auch Angst, was zu verpassen, wenn du Sachen absagst?

00:40:02: Oder sagst du viele Sachen ab?

00:40:03: Ich sage

00:40:04: richtig viele Sachen ab.

00:40:04: Ich gehe auch fast nie auf Events.

00:40:06: Also wenn man mich auf...

00:40:07: Du hast schon länger nicht mehr gesehen.

00:40:08: Ja, wenn man mich auf Events sieht, dann gibt es schon einen sehr krassen Grund.

00:40:15: Entweder die Person oder das Konzert oder die Marke, dann finde ich die schon wirklich sehr gut, wenn ich mal auf einen Event gehe.

00:40:20: Aber meistens gehe ich nicht.

00:40:22: Ja und deswegen, ich sage richtig viel ab und das fällt mir auch ultra leicht.

00:40:27: Sachen abzusagen, wo ich weiß, die passen nicht zu mir.

00:40:29: Aber ich hab immer das Gefühl, weil ich so, also wir haben ja so ein Drops von sehr viel Verantwortung, weil wir sind ja nicht, also wir gehen ja nicht, wir haben nicht die Sicherheit, wir gehen jeden Tag irgendwo hin, arbeiten da und kriegen dann das Geld, sondern das ist ja so, es liegt ja an uns, ob das was reinkommt, ob nichts reinkommt, so, ob wir was annehmen, ob wir nichts annehmen.

00:40:47: Und deswegen hab ich immer die Angst, dass ich zu viel, also zu wenig mache und so... In Berlin ist halt wirklich so, es gibt keine Grenze.

00:40:57: Es gibt immer irgendwas und deswegen habe ich dann schon immer Angst, dass ich so vielleicht zu wenig mache.

00:41:02: Du musst dir halt selbst deine Grenzen setzen.

00:41:05: Ja.

00:41:05: Besonders in Berlin.

00:41:06: Ja, besonders da, weil es halt keine Grenzen gibt.

00:41:08: Ja.

00:41:08: Weil wenn ich mir immer so denke, das ist so lustig, dass du grade erzählt hast, dass du denkst, dass du manchmal zu wenig machst oder zu wenig zusagst oder whatever.

00:41:17: Weil ich frage mich halt bei deinem Content immer, wie macht sie das?

00:41:21: Wann?

00:41:22: Nein, ich bin immer so...

00:41:23: Warum?

00:41:23: Ich denke immer so, oh mein Gott, ich hab heute nichts gepostet, ich bin so schlecht in meinem Job.

00:41:27: Ich sehe immer diese, ja, das ist so ne...

00:41:29: Aber ich denke mir das lustigerweise aber auch dann immer anders rum.

00:41:31: Also ich denke mir auch bei, weil du machst jetzt diese Outfit-Videos zum Beispiel auch.

00:41:35: Und ich sehe das ja mit so einem Creation-Auge und dann mir so, oh mein Gott, jetzt hat sie da sieben Autos zur Flur angezogen.

00:41:40: Crazy, I could never.

00:41:43: So, ich glaube, ist das immer so, man sieht das... bei sich selber immer sehr viel kritischer.

00:41:48: Ja.

00:41:49: Deswegen sagt man ja auch, man soll sich selbst eigentlich sowieso seine beste Freundin sehen.

00:41:53: Ja, aber das geht nicht.

00:41:54: Das geht und das geht.

00:41:55: Das geht noch nicht.

00:41:56: Da muss ich noch ein bisschen mehr journalen, weil so weit bin ich noch nicht.

00:41:59: Aber ich finde das echt krass mit diesen Einträgen.

00:42:01: Es hat mir gerade irgendwie so selchert voll den Gedankenblitz, dass ich, ich muss das unbedingt auch machen.

00:42:05: Vielleicht ist das auch, wenn man das auch so eine Hürde.

00:42:07: Ja.

00:42:08: Und man kommt halt auch voll oft immer an die gleichen Situationen.

00:42:11: Und man hat schon so viel auch geschafft,

00:42:13: also

00:42:14: so viele Situationen, in denen man vorher Angst hatte, die natürlich absolut nicht so schlimm waren, wie man vorher dachte.

00:42:20: Und vielleicht auch so, wenn du ein sehr positiver Mensch bist, hast du ja wahrscheinlich auch so sehr viele Sachen aufgestrungen, wo du so trotzdem, wenn was nicht so mehr geht, gelaufen ist, positive Sachen rausgegeben

00:42:29: hast oder so.

00:42:30: Und das ist, glaube ich, das bringt einem so eine Ruhe.

00:42:35: Und vielleicht halt auch so in diesem Arbeitskontext so, einfach auch mal klarkommen, dass alles in Ordnung ist und dass man sich voll viel Mühe macht.

00:42:43: Und du bist ja auch jetzt, wenn wir darauf schauen, nach Berlin gezogen.

00:42:47: Du hast dein eigenes Small

00:42:49: Business,

00:42:50: das du uns gleich mal erklären musst.

00:42:51: Du hast nämlich im Zuge davor mit Hekeln angefangen.

00:42:55: Machst aber auch noch normalen Social Media Content, machst YouTube Videos, machst Livestreams und hast ein Podcast.

00:43:03: Habe ich was vergessen?

00:43:05: Nee, ich glaube, das war so ziemlich.

00:43:07: Ja.

00:43:07: Und hier ist ein Eintracht für dich, dass du noch mal in die Podcast-Volkereine hörst.

00:43:11: Bei Minute, ich weiß nicht, was es gerade ist.

00:43:13: Falls du das Gefühl hast, du machst zu wenig.

00:43:15: Dann kann ich mir zurück erinnern, nein.

00:43:17: Nein.

00:43:17: Vielleicht reicht's.

00:43:18: Ja.

00:43:19: Ja.

00:43:20: Nee, ich weiß gar nicht, wo starten wir denn da jetzt?

00:43:23: Bei deiner Brand.

00:43:24: Bei meiner Brand.

00:43:24: Mein Baby.

00:43:26: Ich habe ja wirklich ... Ich hecke noch gar nicht so lange.

00:43:29: Das ist das Witzige.

00:43:30: Ich habe vor, ich glaube, bis jetzt drei Jahre her, dass mir ein Freund gezeigt hat.

00:43:33: Dann war ich aber so frustriert, dass ich ein Jahr nichts gemacht habe.

00:43:36: weil ich mich gefreut habe, wie ich fände jetzt nicht diese Nadel in die Hand nehmen, das Garnknäuel und kann mir direkt einen Oberteil machen, wie ich das Pinchus sehe.

00:43:43: Ja, genau.

00:43:43: Vor zwei

00:43:43: Jahren wollte ich nur so Handschuhe machen, war total ungenau, war total scheiße, ist nie wieder gemacht.

00:43:49: Und so ließ mir auch, weil er meinte dann zu mir, du musst jetzt so einen Vier-Eck anfangen und ich war so wie ein Vier-Eck.

00:43:53: Ich will dieses Pinchus-Oberteil jetzt nachhekeln, wie ich kann das jetzt nicht.

00:43:56: Wie ich so einen Topflappen mache.

00:43:57: Wirklich, so gefühlt.

00:43:58: Ja, und dann habe ich die Hekelnadel auch ein Jahr liegen lassen und... hab dann, ich weiß, gar nicht.

00:44:04: Ich glaub, es war irgendein Urlaub, da hab ich dann, hab ich dann Garn dabei, ich weiß auch gar nicht mehr, warum.

00:44:10: Und hab dann, wollte ich so Bikini machen, hat auch ganz gut geklappt.

00:44:14: Und dann hab ich einfach Gefühle stylt und hab so immer so ein paar, hab's irgendwie, ich weiß nicht mehr, so durch Videos und so ein bisschen beigebracht.

00:44:21: Und dann wurde das so nach und nach immer mehr mein Lieblingshobby.

00:44:29: Und dann hab ich das auch immer mehr auf Social Media geteilt.

00:44:31: und hab dann angefangen YouTube Tutorials zu machen, weil ich hab immer YouTube Videos gemacht, aber irgendwie, so Vlogs war immer so, ich liebe das, aber es war so, es war noch nicht so nur ich.

00:44:43: Und ich war so, was kann ich auf YouTube machen, was so zu mir passt?

00:44:45: Und dann dachte ich mir so, okay, die Leute wollen wissen, wie ich das gemacht hab, dann mach ich halt jetzt mal ein Tutorial.

00:44:50: Und dann hab ich irgendwie auf einmal ganz viele Tutorials gepostet und immer Garn vorgestellt, was aber nicht, also was ja von anderen Marken war.

00:44:59: und was dann auch voll oft sold out war oder keine Ahnung.

00:45:01: und dann war ich aber mit den Farben auch nicht zufrieden und dann wollte ich die gar nicht empfehlen.

00:45:05: oder also es waren immer so Dinge wo ich so war so keine Ahnung.

00:45:09: und dann habe ich angefangen Oberteile zu häkeln in der gleichen Farbe.

00:45:12: immer weil ich habe so versucht so man findet ja irgendwann immer bei allen seinen Style wie bei Klamotten, bei Interior so nach und nach probiert man sich ja aus, dann findet man so seinen Style.

00:45:21: und bei mir war das dann, dass ich gemerkt habe ich liebe schon so schwarz-weiß aber ich liebe auch so einen Color Schämen zu haben.

00:45:27: also so Wenn ich mich selber kleide, dann entweder, also dann sehr oft so, sagt man, einfarbig, also so.

00:45:34: So Monochrom.

00:45:35: Monochrom, genau,

00:45:35: das ist das Wort.

00:45:36: Ich liebe so Monochrom.

00:45:39: Und dann ist mir aber aufgefallen, dass, wenn ich einen Oberteil in Baumwolle machen will und nach Blautönen suche, in dem Garn laden, es dann immer noch einen Hellblau gibt und einen Dunkelblau.

00:45:49: Und ich weiß so, und wo ist das Ganze dazwischen?

00:45:51: Ich brauch das dazwischen.

00:45:52: Oder jetzt so, ich hab letztens nach Gelbtönen gesucht, es gibt nur einen DHL Gelb.

00:45:57: Ich denke mir so, hab ich gehört auf Butter Yellow?

00:45:59: Ja, wirklich, wo

00:45:59: ist mein Butter Yellow?

00:46:01: So sind so Dinge, wo ich dann gemerkt hab, irgendwie, da fehlt mir was.

00:46:04: Und ich wollte immer eine Marke gründen und ich dachte immer, ich mach eine Modemarke.

00:46:07: Ah ja.

00:46:08: Und dann irgendwann ist mir aufgefallen, ich kann nicht nähen.

00:46:12: Heißt, ich könnte dich selber schneidern.

00:46:14: Und es gibt fünf Millionen Modemarken.

00:46:17: Und ich sehe mich dann nicht professionell genug oder nicht.

00:46:20: Verstehe ich.

00:46:21: Experienced genug, ich habe jetzt kein Modestudium irgendwie und kann nicht wirklich was nennen, dass ich mich jetzt trauen würde, eine Modebrand auf die Beine zu stellen.

00:46:28: Weil wenn was nicht funktioniert, ich könnte es nicht selber nennen.

00:46:31: Und dann dachte ich mir irgendwann,

00:46:34: warte mal,

00:46:35: warum erstelle ich nicht einfach das Garn, was mir immer fehlt.

00:46:38: Und dann ist bei Berliner entstanden, in einer Marke, wo ich mir zur Aufgabe genommen habe, so ein bisschen das Häkeln wieder so.

00:46:47: Aesthetically pleasing in unserer Generation so moderner zu machen und den Leuten so einen kleinen Rückzugsort damit zu schenken, dass sie sich ein Hickelzeit kaufen können, wo sie dann so mit Freunden oder auch alleine zu Hause was Kreatives für sich machen und vielleicht auch ein bisschen mehr so abschalten oder so wieder was Craftymäßiges mit den Händen machen, aber ich finde, das geht aktuell so verloren, dass wir alle am Handy sind und in der Bahn, es ist ja auch wirklich mal krass, wenn ich gucke, es ist halt alle mit Handys da.

00:47:17: Ja, dann dachte ich mir so, ich setze die Leute da, ich motiviere dich jetzt, sich da mit dem Garn reinzusetzen.

00:47:20: Es ist so toll, weil ich glaube, also erstens ist es halt einfach so, dieses

00:47:25: so

00:47:26: Crafting hat immer was, so als Hobby, man kommt zur Ruhe, weil dadurch, dass du deine Hände ja auch voll hast, kannst du gerade nicht am Handy chillen.

00:47:34: Ja.

00:47:35: Und ich glaube, das ist halt häufig so... Ich habe da nämlich vor ein paar Tagen mit einem Freund darüber geredet.

00:47:40: Wir haben auch über ein Bücher geredet und ich habe ihn gekauft und er war so, er liest auch gerne, er liest sehr viel auf dem Handy, weil er das immer dabei hat.

00:47:47: Und dann war ich so, würde ich aber auf dem Handy lesen, dann würde ich das halt super schnell wax-wipen und TikTok öffnen und Instagram auch mal, weil er gerade easier ist.

00:48:00: Deswegen ist es, glaube ich, so alleine aus dem Aspekt irgendwie ganz nice.

00:48:04: Und weil ich habe mehr, als ich irgendwann mal versucht habe, diese Handtour zu

00:48:09: nennen,

00:48:10: habe ich mir auch so ein YouTube-Tutorial angeguckt

00:48:12: und ich habe

00:48:13: sehr viel gefunden, was halt einfach dieses Klischee... oder diesen Vorwurf, das Häkeln hat, dass es halt eher altbacken ist, einfach voll bedienen.

00:48:21: Und ich glaube, es ist voll cool, weil Nähen an sich hat so viele positive Sachen, so man ist auf sich selbst fokussiert, man kann was Tolles machen, du kannst auch einen selber tragen.

00:48:29: Es sind

00:48:30: super viele cool, also, nein, das ist einfach cool, man.

00:48:33: So, und das hat aber so Licht in Ruf und das ist total schön, dass du es so zugänglich machst für... Leute in unserem Alter, jünger, älter, die das dann aus dem Aspekt vielleicht noch cooler finden.

00:48:46: Ja,

00:48:46: das ist halt nichts, was nur stereotypisch irgendwelche Omis, irgendwelche Socken für Weihnachten heken oder Stricken, sondern man kann das halt auch richtig cool machen.

00:48:55: Und ja, das war so ein bisschen das, wo ich mich so gefunden habe, dass ich dachte, das gibt's noch nicht so.

00:49:00: Und da habe ich dann wieder irgendwie so ein bisschen so meine Aufgabe mir gesucht und gefunden, dass ich mir so dachte, ich mache jetzt einfach die Sachen, die man auf Pinterest sieht, die man gerne nachmachen wollen würde.

00:49:10: Ich finde, Leute zudem, dass ich es wirklich nachmachen kann.

00:49:12: Erinnerst du dich noch?

00:49:13: Mir ist das gerade eingefallen.

00:49:14: Wir waren mal irgendwann jetzt zusammen auf den Blick.

00:49:17: Erinnerst du dich noch?

00:49:18: Cycling?

00:49:20: Da waren wir nämlich auch zusammen.

00:49:22: Gar nicht zur Ultimation schon.

00:49:25: Aber es war voll schön.

00:49:26: Nee, wir waren mal zusammen auf dem Superblumen.

00:49:29: Und dann haben wir doch in Göl getroffen, dass sich angesprochen hat wegen des Oberteils.

00:49:35: Und das, finde ich persönlich, ist ja auch eines der schönsten Sachen, dass du ein wirklich so real-life-checks, okay, die Leute sind irgendwie inspiriert von mir.

00:49:45: Und das Verrückte war auch auf dem Superblumen.

00:49:47: Ich weiß nicht, ob du, ich glaube, du meinst nicht sie, sondern eine andere.

00:49:50: Da kam noch ein Girl auf mich zu.

00:49:52: Jetzt kommt's.

00:49:52: Ich hatte an dem Tag mein Outfit Nürnungs gepostet.

00:49:55: Das war das.

00:49:56: Wie meinst du?

00:49:57: Ja, aber ich erzähl noch mal.

00:49:58: Weil

00:49:59: sie kam auf uns zu mit dem Oberteil, was sie gehekelt hat.

00:50:02: Und es war genau das, was ich auch anhatte.

00:50:05: Und ich war so, oh mein Gott.

00:50:08: Niemand wusste davon, dass ich das heute trage.

00:50:09: Und du hast das auch heute an und du hast das von meinem Video nachgemacht.

00:50:12: Und wir sehen uns heute per Zufall hier auf diesem Festival.

00:50:16: Tausende an Menschen sind und wir gerade, wir sind ja gerade zu irgendeiner Bühne rüber.

00:50:20: Ja,

00:50:21: so irgendwie irgendein Schnörkelweg, so.

00:50:23: Und

00:50:23: das ist wirklich immer so, da geht mein Herz immer auf.

00:50:26: Auch bei den, ich mach ja so Livestreams, Sonntags immer, wir sind da so eine ganz kleine Gruppe, die dann da alle so häkeln zusammen.

00:50:32: Und das ist wirklich immer so, dass ich dann merke, das sind wirklich Leute.

00:50:36: Das ist wirklich so, Leute gucken sich das an und häkeln das nach und ich bin immer so, was?

00:50:41: Das ist so geil.

00:50:42: Ja, das ist ja richtig schön.

00:50:44: Ja voll schön

00:50:45: zu sehen, dass Leute das nachmachen und das inspiriert von ihr.

00:50:49: Ja und dass meine Vision und mein Baby irgendwie so, dass das andere Leute die gleiche Vision irgendwie so sehen und teilen und das so unterstützen wollen.

00:50:56: Und

00:50:58: neben den zwanzig anderen Sachen, die du machst, machst du auch diese ganzen Packages zu Hause selber?

00:51:05: Oder habe ich das falsch gesehen?

00:51:07: Ja, ja.

00:51:08: Was machen diese tausend Kartons?

00:51:12: Wir hatten in unserem letzten Logistik-Team ein komplettes Team.

00:51:15: Es war ein Lager, das wir für den zweiten Drop gebucht hatten.

00:51:20: Und die haben komplett verkackt.

00:51:22: Nach so einer Woche zwei waren Pakete vom ersten Tag noch nicht verschickt.

00:51:25: Und dann bin ich dahin gefahren, zweieinhalb Stunden mit so einem Transporter hin, mit einer Freundin.

00:51:30: Haben wir das alles eingeladen, zweieinhalb Stunden zurück.

00:51:31: Das war drei Tage nach meinem Geburtstag.

00:51:34: An diesem Geburtstag sagste ich auch, so kommt er aufgelöst, weil ich so war, oh mein Gott, Leute, die sind so langsam.

00:51:37: Dann haben meine Freunde mich motiviert und waren so, wir holen das jetzt ab und verpacken das selber.

00:51:41: Wow.

00:51:42: Und dann haben wir das alles wieder bei mir selber verpackt, wie beim ersten Job, wo ich es abgeben wollte, dass es halt schneller funktioniert, weil ich dachte, wenn es mehrere Leute ein Team verpackt geht, schneller, dann kriegen die Leute schnell ihre Pakete voll geil.

00:51:52: War halt nicht so, dann habe ich sie wieder selber verpackt und dann hatte ich das Ganze, was übrig geblieben ist, noch bei mir stehen.

00:52:00: Und dann hatten wir auch so ein neues Logistiklager.

00:52:03: Die brauchen aber jetzt so Coats drauf.

00:52:05: Heißt, dann musst du alles selber beklebt werden.

00:52:07: Und diese Anleitungen, in denen es quasi so sind so Print-Anleitungen und so Sticker und so Cuter Add-ons.

00:52:14: Und da waren sie ja auch so, da müssten halt auch auf jeden Produkt eigentlich Labels drauf.

00:52:18: Heißt, ich wusste, ich packe jetzt Umschläge mit diesen Anleitungen.

00:52:22: Und dann habe ich halt fünfhundert solch Anleitungen selber zu Hause verpackt, hab Sex in the City währenddessen durchgeguckt und war so, ja.

00:52:31: Ich werde das weiterhin selber machen, aber hoffentlich dann mit Friends.

00:52:34: Auch nicht komplett alleine, weil...

00:52:35: Oder halt mit einem Logistikteam, was funktioniert.

00:52:37: Ja, also das Logistikteam funktioniert super, aber ich muss ja trotzdem diese Anleitung dann mal verpacken dann vorher, weil man kann nicht auf jeden Sticker, sondern dann kaut uns.

00:52:45: Ja, alles so ein bisschen kompliziert.

00:52:47: Es ist halt so, Klein-Teile ist immer schwierig so zu verschicken, dass das dann auch nicht verloren geht im Paket.

00:52:52: Deswegen Umschläge gut, aber vielleicht lieber mit so auf Holds und mit so fünf Girls, dann... Ja.

00:52:57: das selber verpacken.

00:52:58: Aber ja, an sich wäre es cool, das nicht alles selber verpacken zu müssen, weil dann würde es schneller gehen und dann könnten die Leute schnell ihre Sachen bekommen.

00:53:10: Das Desserts hier.

00:53:12: Das Desserts hier.

00:53:12: Du hast uns das ganz Feines sehr ausgewählt.

00:53:15: Ich liebe nämlich Schokolade.

00:53:17: Couldn't tell.

00:53:19: Und deswegen gibt es ja ein Schokomoos.

00:53:21: Das sieht so krass aus.

00:53:22: Ich liebe halt auch so Zartbitter Schokolade.

00:53:24: Also ich bin so, ja, Team Zartbitter Schokolade.

00:53:26: Was bist du für ein Team?

00:53:27: Ich bin auch gleiches Team.

00:53:29: Bespiel'n im gleiche Team.

00:53:30: Geil.

00:53:30: Bist

00:53:30: du zum gleichen Boot.

00:53:32: Ja, Zeit bitter, Schokolade, ultrageil.

00:53:34: Und kennst du, ich hab letztens, war ich trank und ein Freund von mir hat mir so eine Flinktüte bestellt, ultra sweet.

00:53:39: Und da waren diese, so diese, wie heißen die True Fruits oder so, sind diese... Diese, ähm, kann ich mir reden, wenn ich die so koffer, diese so Himmeln mit so Schokolade

00:53:51: und so.

00:53:51: Nein, du meinst, ähm, von Nau, Nukau?

00:53:54: Nee, nee, nicht die, sondern welche, die man so ins Gefrierfach hat.

00:53:58: Oh mein Gott!

00:53:59: You gotta try, weil die sind mit Zahnbitter Schokolade und die sind so lecker.

00:54:02: Du musst die so zehn Minuten antauen lassen und dann essen.

00:54:05: Und ich war

00:54:06: so, oh,

00:54:06: das ist hier ganz neuer Horizont.

00:54:09: Das sehe ich mich.

00:54:10: Let's try

00:54:11: it.

00:54:12: Weiß jetzt erstmal hier so ein Schokestück, oder?

00:54:14: Ja.

00:54:14: Ich baue direkt hier rein einfach.

00:54:17: Boah!

00:54:17: Das ist ja auch

00:54:18: geil.

00:54:19: Mhm.

00:54:20: Mhm.

00:54:21: Mhm.

00:54:23: Und?

00:54:24: Also richtig fluffig.

00:54:25: Oh!

00:54:26: Mhm.

00:54:27: Es ist richtig lecker, wenn man Schokolade mag.

00:54:29: Mhm.

00:54:33: Mhm.

00:54:33: Now we talking.

00:54:33: Oh ja.

00:54:36: Dadurch, dass du ja super viele private Themen auch irgendwie teilt, wie trennst du für dich?

00:54:43: So öffentliche, es ist so öffentliche Berliner und am Ende private Berliner.

00:54:48: Also ich glaube bei mir hat sich das voll natürlich ergeben, dass ich, ich hab mir das Gefühl, ich lebe so dieses, wie sagt man das denn?

00:54:59: Private, aber nicht secret?

00:55:01: Das ist so glaube ich mein, mein Lebensmotto, dass ich so, ich glaube ich bin trotzdem eine sehr private Person, weil ich jetzt nicht so alles, alles teile und jetzt nicht irgendwie... wenn ich mit Freunden bin, das unbedingt teile, dass ich auch mal vergesse, was mitzufilmen oder dass ich jetzt nicht DailyVlogs mal mache, sondern ich auch manchmal einen Tag verzögert, als was hochlade und ich da gerade eigentlich nur vom Laptop sitzt oder so im Gammellog.

00:55:26: Ich hab das Gefühl, dass ich schon es ganz gut so hinbekomme, dass ich nicht so alles teilen möchte und auch so Freundschaften sehr gerne einfach Freundschaften sein lasse und das nicht irgendwie dann mit Arbeit verbinde.

00:55:40: Und ja, ich glaube, das ist so... Ich versuch das einfach so auf natürlichem Wege, so ein bisschen so ein Gefühl für zu bekommen, ob ich das jetzt will oder nicht.

00:55:51: Ich weiß nicht.

00:55:52: Ich glaube,

00:55:52: war das ein sehr guter Weg, weil man weiß, glaube ich, schon so als außenstehende Person, auch weil wir uns jetzt zum Beispiel lange nicht gesehen haben, habe ich ja so ein bisschen diese View von einfach so deiner Community.

00:56:03: Man weiß, wann es dir irgendwie gut geht und wann es dir nicht geht.

00:56:08: Und ich teile auch sehr gerne so, wie viel Arbeit

00:56:11: du teilst.

00:56:11: Ja genau und du teilst es, die geht es gerade nicht gut und man kann sich irgendwie so schon damit identifizieren.

00:56:17: Aber ich glaube dann so natürlich komplett in Detail, das so mit deinen Freundinnen und deiner Mom und so weiter zu besprechen, das kriegt man halt Community nicht mit und das ist halt glaube ich ganz geil so dieses so.

00:56:29: Private but not secret.

00:56:31: Ja, ich glaube auch irgendwie so.

00:56:32: Man weiß, wie

00:56:33: ihr TikTok schon dazu gezählt habt, aber ich weiß nicht, wie man es sagt.

00:56:35: Ich weiß, doch, aber das ist so.

00:56:38: Man weiß zwar, mir geht es nicht gut, aber du weißt nicht im Detail, was los ist.

00:56:42: Aber ich verschöner das nicht.

00:56:44: Also ich zeig wirklich, keine Ahnung, ich bin jetzt gerade überfordert.

00:56:48: Ich weine jetzt, ich bin überfordert, aber ich sage jetzt nicht, ich muss jetzt nicht eine Stunde darüber reden, warum es mir jetzt so geht, wie es mir geht.

00:56:54: Weil das mache ich dann lieber so für mich persönlich aus.

00:56:58: Aber ich finde es auch gut, trotzdem so ehrlich zu sein mit den Leuten und zu sagen, keine Ahnung, Business läuft halt auch mal schief.

00:57:05: So.

00:57:06: Ich finde das ultra bewundernswert, weil ich bin nicht so.

00:57:10: Also so, ich teile einfach viel.

00:57:12: Also ich bin einfach nicht privat.

00:57:13: Also

00:57:13: so,

00:57:15: ich kann das auch gar nicht.

00:57:18: Mir ist es manchmal schon nicht unangenehm, aber so.

00:57:20: Es kostet mich manchmal schon Überwindung, so mit meinen Freunden darüber zu reden, wenn mal was nicht funktioniert.

00:57:27: wenn es mir nicht gut geht.

00:57:29: Das habe ich aber mittlerweile gelernt und das ist auch, ich weiß, dass es mir sehr gut tut.

00:57:33: Aber so auf Social Media bin ich so, ich teile schon, also so ich rede und ich teile schon so viel von dem, was mich interessiert.

00:57:41: Aber das ist auch manchmal so der Punkt, an dem dann so ich hab dann, wenn es mir nicht gut geht oder whatever, aber ich weiß, ich möchte arbeiten, dann poste Sachen aus zum Beispiel aus dem Archiv oder hat mir das schon vorher irgendwie so geplant, damit ich so mal einfach für mich chillen kann.

00:57:54: Ja.

00:57:55: Aber das führt halt natürlich leider auch manchmal dazu, dass Personen denken, mir würde es immer gut gehen, weißt du?

00:58:00: Und ist das immer alles total easy und so.

00:58:03: Und für mich ist es aber irgendwie so, ich kann einfach auch nicht so über diese Überwindung mal so zu sagen, okay, mir geht es jetzt nicht gut.

00:58:08: Und ich glaube, ich fühle mich einfach wohler mit dem Gedanken, das so zu versuchen, einfach so nicht anzusprechen, weißt du?

00:58:15: Aber man muss ja auch, also wenn du es für dich irgendwie lernst, anzusprechen bei Freunden, musst du es ja nicht unbedingt mit der ganzen Welt.

00:58:20: Eben drum.

00:58:21: Also ich bin auch mal so... Manchmal fühle ich mich auch nicht danach.

00:58:25: Letztens, dass ich auch wieder vor meiner Exeliste verheult und dachte mir, das Postjabber ist nicht in die Story.

00:58:31: Es ist ja trotzdem so, dass man manchmal struggled und das nicht alles teilen will.

00:58:34: Ich glaube, das ist auch voll gut, wenn man das so ein bisschen nicht alles in die Öffentlichkeit trägt.

00:58:41: Und deswegen ist das ja auch voll gut, dass du einfach das machst, wo du dich wohlfühlst, aber lernst so offen auch zu sagen, was dir scheiße geht, weil ich hatte das auch sehr doll.

00:58:49: die es ist so sehr ein Problem damit haben, zuzugeben, dass ich nicht alles hinbekomme.

00:58:54: Ich belügt

00:58:54: mich einfach sehr gerne selbst.

00:58:56: Ja, und ich kenne das, wenn ich da manchmal mit Leuten bin, dass ich so das nicht zugeben will, dass was nicht bei mir läuft, weil ich das Gefühl habe, alle erwarten ja, dass es läuft.

00:59:04: So ein bisschen so, aber die geht es doch immer gut, du teilst doch immer alles, das ist super.

00:59:07: Das läuft doch alles, aber es heißt ja nicht, dass es mich nicht trotzdem belasten kann.

00:59:11: Und das ist so... Mir hat es voll gut getan, zu lernen, das auch zu... Teilen, um ehrlich zu sein zu mir und aber auch zu den anderen, weil woher kommt der Druck, der Druck kommt ja daher, dass niemand anderes es auch zu gibt.

00:59:28: So ein bisschen.

00:59:29: Ja, eben drum.

00:59:29: Weil wenn ich nach Freundin sage, boah irgendwie, ich weiß gar nicht, warum ich hänge grad so durch, anstatt zu sagen, wo alles ist super, dann sagt die Person ja auch meistens, boah, wer das anspringt, wie bei mir auch gerade komisch unterhält man sich da drum und dann.

00:59:41: hilft man sich da vielleicht gegenseitig raus, sagt man so, ja, vielleicht steht der Mond schief, keine Ahnung, weißt du, das ist so, wenn man das so, ist auch so wieder diese so einfach mal auch teilen und so

00:59:52: authentisch.

00:59:52: Ja,

00:59:53: aber halt trotzdem auch vielleicht privat behalten, wenn man, man muss das ja nicht.

00:59:57: Also,

00:59:57: ja.

00:59:58: Das sagt ja niemand, jetzt sag mal, dass dir Scheiße geht, sondern manchmal will man auch für sich nur sein.

01:00:02: Ich mach das immer meistens so, dass ich so, wenn irgendwas ist oder so wirklich so, aber the most random und sehr oberflächliche Info, so,

01:00:10: ja, lösche

01:00:10: diese Woche, war ich krank, so

01:00:12: mäßig so, aber

01:00:13: irgendwie, naja, als Anderer.

01:00:15: Und das finde ich halt auch voll schön, weil es gibt ja so super... unterschiedliche Arten und weißen Social Media zu machen.

01:00:20: Wenn ich z.B.

01:00:21: dein Account sehe oder wenn ich so eine Frau gretel oder so sehe, fühlt man sich auch voll oft abgeholt.

01:00:26: Man denkt sich so, ah ja, toll, mir geht's auch ganz so gerade.

01:00:29: Ja und

01:00:29: jeder findet ja irgendwie so seinen Weg und das ist ja das Schöne, dass man so, ich hab auch so, wenn ich selber Leute auf Social Media verfolge, merk ich so, die sind alle so unterschiedlich auf ihre Art und Weise, wie sie Content machen, trotzdem alle so inspirierend.

01:00:41: und egal wie viel man zeigt.

01:00:45: oder wie wenig man zeigt, inspiriert es ja trotzdem irgendwie.

01:00:47: Und man ist ja nicht eine bessere Person auf Social Media, wenn man auch zugibt, dass man schwere Phasen hat, sondern gibt dir auch andere Dinge, aus denen man in die Inspiration sieht.

01:00:59: Hast du ein Projekt oder ein Wunsch, ein Traum, den du dir in Zukunft irgendwann erfüllen möchtest, privat oder beruflich?

01:01:13: Also ich manifestiere mir das jetzt einfach.

01:01:15: Da manifestiere ich mir die ganze Zeit schon ein... Ich habe so viele Ideen, die ich so gerne umsetzen würde.

01:01:22: Ich könnte mich gar nicht entscheiden, aber... Also erst mal will ich mehr mit Leuten... Also will ich mehr so Sachen in real life auch machen, wenn es auch ums Hekeln geht, so diese Live-Streams, die ich mache.

01:01:31: Ich will die eigentlich in einem Space machen, so wirklich so... Man ist so in einem Space zusammen.

01:01:36: Ich würde gerne so solche Sachen machen, so wirklich so...

01:01:40: So ein

01:01:41: Eventprojekt, so ein bisschen so eine kleine, keine Ahnung, ich weiß noch nicht.

01:01:45: Aber so was hatte ich los, so in real life irgendwie was umzusetzen.

01:01:49: Und privat sehe ich mich ja immer noch mit so einem kleinen, abgelegten Häuschen in Italien, in dem ich mal einen kreativen Shit mache und in dem ich mich alle in Ruhe lassen.

01:01:59: Wo du dann auch immer mehr Nummer vier vorhin gehen

01:02:00: kannst.

01:02:00: Genau.

01:02:01: Wenn

01:02:01: die Eisdielen hier schließen.

01:02:03: Ja, da sehe ich mich und bei dir.

01:02:05: Das ist total schwierig,

01:02:07: aber ich glaube, ich habe tatsächlich auch die Frage schon einmal in einem Podcast verantwortet, aber es ist genau das Gleiche.

01:02:13: Und zwar, dass dadurch das hier gerade so mein erstes ein kreatives Projekt ist, was ich umsetze, mit einem supertollen Team und super vielen anderen.

01:02:23: Aber so dieses Kreative ist so... mit mir verbunden, will ich natürlich, dass der Podcast läuft und dass das irgendwie Leute cool finden und sich das gerne anhören und sagen, die Themen und die Gäste und alles drum und dran gefällt und super.

01:02:39: Das will ich mir wünschen.

01:02:40: Und ich glaube, das ist so gerade mein Mainfokus.

01:02:43: Ja, so ein bisschen so eigenere Projekte.

01:02:46: Vor allem weil es halt natürlich auch... Also ich finde das Konzept total toll und ich arbeite mit super vielen Menschen zusammen, die das auch toll finden.

01:02:54: und das, was ich so schon gezeigt habe, Freunden und Freundinnen, die sind total begeistert, aber trotzdem steckt hinter so was Eigenem ja auch eine Angst oder einfach was Neues, so ein Diskomfort, den man halt vorher noch nie erlebt hat.

01:03:09: Ja, das ist so diese Angst zu scheitern.

01:03:11: Da habe ich auch in letzter Zeit so viel Problem mit und war auch so, ich muss noch mehr darüber so aufschreiben auch und so.

01:03:18: Bisschen mehr damit selber auch klarkommen, weil das ist wirklich krass, dass wir so so sehr Angst haben, dass wenn wir auch was in die Welt ja raus, also wenn wir mit einem Projekt starten, dann kriegen das ja ganz viele mit.

01:03:28: Und dann ist halt diese Angst viel größer noch irgendwie zu scheitern, weil ja so viele Leute das schon mitbekommen haben, dass man es versucht hat.

01:03:34: Aber das eigentlich das was...

01:03:36: Davon muss man sich wirklich weg.

01:03:38: Ja.

01:03:38: Und man war

01:03:40: ja an so einem Punkt schon voll häufig in der Vergangenheit und man ist darüber hinweggekommen und wenn das nicht direkt funktioniert hat, hat das aber zu was anderem geführt.

01:03:48: Und man hat Erfahrung gesammelt.

01:03:52: Und was wäre wenn?

01:03:53: Ich stehe mir immer... Ja, ich denke immer so, es ist doch viel schöner, es zu probieren, weil wenn es dann funktioniert, ist es viel cooler, als wenn man es nicht probiert hat, weil dann denkt man sich ja immer, aber was wäre, wenn es funktioniert?

01:04:05: Am Ende jeder Folge spielen wir die sogenannten Snackable Facts, was nichts anderes ist, als zwei Wahrheiten eine Lüge.

01:04:16: Und es bezieht sich, weil wir ja hier immer noch bei einem kleinen Essens- und Lava-Podcast sind, so ein ist immer Random Facts über Essen.

01:04:24: Ich werde dir drei vorlesen.

01:04:26: Mein Gott, okay.

01:04:27: Du

01:04:27: musst herausfinden, was die Lüge ist.

01:04:29: Eine Lüge gibt's.

01:04:30: Eine

01:04:30: Lüge gibt's.

01:04:31: Bist du bereit?

01:04:33: Ich bin bereit.

01:04:34: Alles klar.

01:04:35: Nummer eins.

01:04:36: Cashew-Nüsse wachsen außerhalb der eigentlichen Frucht, hängen unter dem sogenannten Cashew-Apfel.

01:04:45: Zweiter Snack Perfect.

01:04:47: Honig kann bei Zimmertemperatur für immer haltbar bleiben.

01:04:52: Und Nummer drei.

01:04:54: Mandeln sind eigentlich Kerne von einer vier sich ähnlichen Frucht.

01:05:01: Oh mein Gott, das finde ich jetzt ein bisschen irgendwie so Allgemeinwissen.

01:05:03: Nee, also deswegen habe ich die Fragen extra so gemacht, ganz kurz dazu.

01:05:08: Das ist so... sehr nischig auf Essen, weil dann fühlt man sich nicht so, als ob man das wissen will.

01:05:13: Ja,

01:05:14: aber ich denke mir gerade, dass es lustig ist, dadurch, dass ich mich so viel mit Essen beschäftige, auch in meinem Alltag, ich so viel koche und so viel mit diesem, mit Cashew, Honig und... Mandeln.

01:05:23: Mandeln, Befestige, ich glaube, Beschäftige, habe ich das Gefühl, ich müsste das wissen.

01:05:29: Also ich sage, Honig haltbar finde ich fair, sehe ich, weil ich habe mein Honig, also ich habe den noch nie im Kühlschrank gesehen.

01:05:40: Deswegen, ich sag, der ist ein Leben lang halber, da ist so viel Zucker drin, das passt.

01:05:44: Was gibt's noch, die Mandeln?

01:05:45: Die Mandeln sind eigentlich Kerne von für sich ähnlichen Früchten.

01:05:50: Ich hab halt wirklich keine Plan wie Mandeln.

01:05:52: Ich such die Fekte einmal raus und ich weiß das auch nie.

01:05:55: Also, ich sage, das Antwort A nicht stimmt, aber ich stelle es mir richtig süß vor.

01:06:02: Die Kästchen müssen wir einloggen.

01:06:06: Ich laufe A, A ist die Lüge ein.

01:06:09: Wir kommen bei Werden.

01:06:11: Aber du bekommst nur ein Dessert.

01:06:14: Es ist tatsächlich so, dass Nummer zwei die

01:06:17: Lüge ist.

01:06:17: Nein, mit dem Honig.

01:06:18: Ja, weil Honig ist, aber keine Sorge um deinen Honig zu Hause.

01:06:22: Honig ist sehr lange haltbar bei Zimmertemperatur.

01:06:26: Aber eben nicht für immer.

01:06:29: dass der Sinn das spielt.

01:06:31: Irgendwann bilden sich da irgendwelche nicht

01:06:34: geilen

01:06:35: Bakterien und dann ist Opa.

01:06:36: Ja, okay, Leben lang wäre auch schon lange.

01:06:38: Das ist ja so lange.

01:06:40: Naja, nicht so schlimm.

01:06:41: Aber dann gibt es natürlich die Cashewnose unter dem Cashewnopfel.

01:06:44: Da habe ich mir auch angeguckt, es sah total süß aus.

01:06:46: Und was auch total süß aussah, waren die Mandeln, also die für sich ähnlich ein Früchtchen.

01:06:50: Und dann habe ich aber noch mal nachgeguckt, ob man die essen kann, kann man nicht, weil die sind ungenießbar.

01:06:54: Aber es sieht wirklich aus wie ein Kleiner für sich.

01:06:57: Auch süß?

01:06:58: Ja.

01:06:59: Da wirklich meine Lieblingsapp nehmen, Social Media wieder ausgepackt.

01:07:01: Da werde ich gleich mal googeln.

01:07:03: Google kriege ich noch eine Song.

01:07:06: Und dann

01:07:06: frage ich dir vielleicht doch, wie der Chat TPC, wenn ich keine guten Bilder bekomme.

01:07:10: Fair.

01:07:11: Es war so toll, dass du da warst, dass wir uns auch mal endlich wieder gesehen haben.

01:07:14: Endlich mal wieder eine Runde quatschen.

01:07:15: Endlich mal wieder.

01:07:17: Bald auf ein neues.

01:07:19: Ganz, ganz toll, dass du da warst.

01:07:20: Wir genießen jetzt noch unser Dessert zu Ende.

01:07:24: Und wir... Sehen uns in der nächsten Folge.

01:07:29: Ich freue mich, eine Freude und eine Ehre dabei zu sein.

01:07:31: Vielen Dank für deine Einladung.

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