Rabea Rogge: Deutschlands erste Frau im All

Shownotes

Es ist ein Traum, den viele haben – und den sich nur die wenigsten jemals erfüllen. Rabea Rogge hat genau das geschafft: Sie griff nach den Sternen und wurde zur ersten deutschen Frau im Weltall. Doch wie fühlt sich ein solches Abenteuer wirklich an? Wie kommt man überhaupt dazu, privat ins All zu reisen? Gab es Momente der Angst – und was hat sie angetrieben, diesen außergewöhnlichen Schritt zu wagen? Wir sprechen über ihre Zeit in der Schwerelosigkeit, die Experimente, die sie im All durchgeführt hat, und ihre Leidenschaft für Robotik, die sie bis dorthin gebracht hat. Das und mehr erzählt sie in der neuen Folge „à la Carte“ – diesmal zu Gast im Restaurant Herr Rossi. Buon Appetito!

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Transkript anzeigen

00:00:01: Ich sehe noch aus wie Frühstück, aber gleich gibt's danach.

00:00:20: Hallo und herzlich willkommen!

00:00:21: Schön, dass ihr wieder mit mir hier im Restaurant seid.

00:00:24: Wir sind heute in Herr Rossi und zwar gibt es mal wieder italienische Küche.

00:00:29: Ich freue mich ganz riesig.

00:00:31: wir sind auf der Winststraße Elf-Innenbrenzlauerberg Und wir werden jetzt ordentlich was schlemmen.

00:00:37: Leute, ihr fragt euch.

00:00:39: Wen kann sie noch alles einladen?

00:00:41: Ihr denkt euch ... Sie hat schon alle Bereiche abgedeckt aber nein!

00:00:44: Wir haben Recherche betrieben und wir haben heute eine waschechte Astronautin da.

00:00:49: Rabea Rogge die erste deutsche Frau, die je im Weltall gewesen ist.

00:00:54: Und ich hab persönlich so viele Fragen zum Weltall und natürlich auch zu ihr als Person.

00:00:58: Deswegen freue mich ganz besonders doll dass ihr heute wieder mit dabei seid.

00:01:02: Let's eat Ravea, so schön dass du heute da bist.

00:01:06: Danke für die Einladung!

00:01:07: Super gerne.

00:01:07: ich sag mal schon mal cheers auf dich, dass du da bist und wir haben vorhin kurz gequatscht mit Bende hier alles aufnimmt und er war so.

00:01:18: was ist deine erste Frage die du Raveas stellst?

00:01:21: weil ich wäre so wie ist es im

00:01:22: Weltall?

00:01:24: Fair enough

00:01:26: Ja.

00:01:27: also kurz zur Einordnung Du hast als Erste deutsche Frau dass Weltall bereist, wenn man es so nennen darf.

00:01:35: Und was war der allererste Gedanke als du dort angekommen bist?

00:01:40: Der erste Gedankel... Erst mal wurde mir schlecht!

00:01:42: Ich glaube, so viel Gedanken gab's gar nicht.

00:01:45: Was eher im Kopf geblieben ist, ist das ich gar nicht so viel Angst hatte beim Lounge wie ich dachte.

00:01:50: Ich glaub, ich hatte sehr viele ... Ich dachte auch, ich werde super aufgeregter an dieser Rakete sitzen.

00:01:55: Aber am Ende des Tages haben wir ein Jahr lang trainiert hab ich mich eher super gefreut und dachte mir so, wow.

00:02:01: Es geht endlich los!

00:02:03: Und dann merkt man auch wie die Rakete zum Leben erwacht.

00:02:06: Dann ist es so dass man mal die Triebwerke hat, die abschalten... ...und nach vorne fällt in seinem Sitz.

00:02:14: Das zweite Mal ist man aber im Orbitz.

00:02:16: Okay.

00:02:16: Und

00:02:16: dann fährt man nach vorn nicht mehr zurück.

00:02:19: Mein Körper dachte dann okay was machen wir jetzt hier gerade?

00:02:22: So fallen wir für immer.

00:02:25: Deswegen war mein erster Gedanke erst mal so Das ist alles ultra cool.

00:02:28: Es hat so ganz viele kleine Details, die ich gar nicht erwartete oder die auf einmal so geschwebt haben.

00:02:35: Aber auf der anderen Seite wurde mir auch... Hat mein Körper erst mal direkt auch reagiert?

00:02:39: Genau!

00:02:40: Also musst du dich dann übergeben?

00:02:42: Ja tatsächlich, ich dachte mir... Ich weiß nicht ob du schonmal auf See warst.

00:02:46: Dann für mich ist es meistens so dass ich denke lieber am Anfang raus und dann besser fühlen als...

00:02:51: Also eine ganze Zeit mit einer leichten Übelkeit zu kämpfen.

00:02:54: Verstehe wie lange braucht man ins All

00:02:57: Rat mal.

00:02:58: Von Norge

00:02:59: ist es nicht lange, das ist der Tipp von Norge bis man im Orbit ist.

00:03:05: Müsst man das in so normalen Sekunden oder sind es... Nehmen

00:03:07: wir mal Minuten?

00:03:08: Okay.

00:03:10: Acht!

00:03:11: Ja gar nicht schlecht ne also neun Minuten, neun

00:03:13: und ein halb.

00:03:15: Sehr gut sehr gut einmal richtig geschätzt ja.

00:03:18: Also super schnell.

00:03:20: Man ist auch super schnell unterwegs wenn man im orbit ist mit siebenundzwanzig tausend Kilometer pro Stunde unterwegs.

00:03:26: Das ist verrückt.

00:03:27: Und hattest du schon immer den Gedanken, du willst mein Ei?

00:03:31: Tatsächlich nicht!

00:03:33: Ich war eher so ein Dinosaurierkind und ich finde das aber ganz bezeichnet weil ich finde man kann im Leben ja öfters sich umentscheiden was man machen möchte.

00:03:41: also ich finde immer es gut zu experimentieren und für mich war's eher als ich so... ...dreinzwanzig-vierenzwanzig war dass ich dachte es gab dann gerade so neue Spacefieber Ein Roboter namens Perseverance, auf den Mars geluncht wurde.

00:03:54: Das war riesig groß!

00:03:55: Die ESA hatte einen Astronauten-Call und dann dachte ich mir so... Ich kann ja als Elektrotechnikerin – das ist mein Hintergrund – am Weltall mitarbeiten.

00:04:04: Und das glaube ich hat der Auslöser für mich.

00:04:09: Ich finde es so beeindruckend, weil es so wenige Menschen gibt, die jemals im All waren, dass es so real ist und auch was sich... normale Menschen einfach so ganz schwierig nur vorstellen können.

00:04:23: Ich könnte

00:04:23: mir auch gar nicht vorstellen.

00:04:25: Aber würdest du sagen, dieses Training hatte ich so gut vorbereitet dass du dann schon erwarten konntest oder damit umgehen konntes was dich da im all erwartet hat?

00:04:33: Auf jeden Fall!

00:04:34: Ich glaube das ist auch so.

00:04:34: das Geheimnis wie man ruhig bleibt.

00:04:36: oder weil wenn man die ganze Zeit denkt oh nein was mache ich wenn jetzt hier etwas schief geht ich weiß gar nicht was sich machen soll dann nutzt man super viel Energie darauf sich diese Szenarien vorzustellen.

00:04:47: Man sieht viele Szenarien, man kann ja nie alle sehen.

00:04:50: Schon mal gesehen hat es so ... Ich weiß sofort, wenn das passiert, mach ich das!

00:04:55: Hat man diesen Stress nicht und kann sich auf die Mission konzentrieren?

00:04:58: Also, man muss sich das Training vorstellen wie ein DIN-Di-Rollenspiel, dass man einen Szenario bekommt.

00:05:04: Man ist an einer Kapsel, die aussieht, mit der man hochfliegt.

00:05:09: Dann kriegt man gesagt ihr lautet jetzt durch die Prozeduren.

00:05:13: Vielleicht gibt's einen Alarm... Und gleichzeitig hat jemand einen medizinischen Notfall, also der natürlich nur gespielt ist.

00:05:19: So wie geht man damit um?

00:05:21: Also man hat die schlimmsten Sachen schon mal gesehen im Training, im besten Fall.

00:05:25: Genauso dass dann sage ich mal... Es ist super einfach, es ist allzu fliegen weil man ja eh alles Schreckliche schon mal erlebt hat.

00:05:32: Und wie läuft dann so ein Training ab?

00:05:33: Wenn du sagst ihr habt einen Jahr trainiert, hat man dann so viermal die Woche in denen man dann fünf Stunden oder sechs Stunden sich damit beschäftigt?

00:05:42: Nimm uns mal mit durch so eine Trainings-Einheit!

00:05:44: Mega also... Es hat super viele verschiedene Facetten und wir waren jetzt nicht ein ganzes Jahr komplett in dem Trainingszentrum, wir haben immer verschiedene Blöcke gehabt.

00:05:54: Und die Blöcken waren jetzt vielleicht zwei bis drei Wochen lang.

00:05:57: und dann gab es zum Beispiel einen Block war Expeditionstraining.

00:06:00: da waren wir in Alaska und haben so mit Kayaks und auch Zelten geschaut.

00:06:08: okay wie kommunizieren wir als Team oder also eine Mini-Expedition?

00:06:13: Wir sind alle Abenteurer und Abenteuerinnen in dieser Crew, also deswegen waren wir so ein bisschen so.

00:06:17: ach!

00:06:17: Mal gucken wie schwierig das wird.

00:06:18: Aber im Endeffekt ist es wirklich super gewesen um zu sehen so ah wie verhalte ich mich wenn ich gestresst bin?

00:06:24: Was sind meine Crewmitglieder für Personen?

00:06:26: Das war ein Teil.

00:06:28: Dann gibt's eben den größeren Teil der das Simulationstraining ist Und dann sind es wirklich immer super volle Tage.

00:06:32: Also dass man sagt okay wir sind jetzt hier zwei bis drei Wochen In LA haben wir trainiert und dann steht man morgens auf.

00:06:38: Ich habe also durch den jetlag bin ich mal super früh aufgestanden, zum fünf oder so.

00:06:42: Dann trainieren gegangen habe da meine interviews geschrieben dann ging es zum training und an abends haben wir auch noch... also wir haben manchmal so oder meistens als crew zusammen gewohnt haben wir nochmal für uns debrieft auch also zwar waren wirklich volle tage danach musste ich etwa schlafen nachholen aber das ist ja auch okay.

00:07:00: Und von der Crew mit der du da warst sind alle ins All geflogen?

00:07:03: Genau genau!

00:07:04: Wir waren vier leute.

00:07:05: Okay.

00:07:05: Ja.

00:07:09: Weil du vorhin meintest, dass dein Körper dann relativ schnell gesagt hat oh was machen wir hier?

00:07:14: Mir wird übel.

00:07:15: Hattest du dir vorher irgendwie so ein Satz oder dich mental darauf vorbereitet wie du damit umgehst woran du dich festgehalten hast?

00:07:22: Ja einen Satz denke ich mal jetzt nicht.

00:07:26: Ich würde eher sagen das ist so... dass man weiß, wie man mit sich selbst umgeht.

00:07:32: Wenn ich gestresst bin und jemand sagt mir so hey du wirkst gestresster mich noch gestresser also nicht immer jeder ist auch anders.

00:07:40: aber wenn ich das weiß und ich merke es dann weiß ich, dass ich ziemlich früh sage so mir ist es hier gerade zu viel.

00:07:45: vielleicht kann mir grad jemand bei der Aufgabe helfen wenn ich was packen muss oder so oder was auch mal die Aufgabe ist Und wenn ich auch weiß wie meine Crewmitglieder sind.

00:07:55: zum Beispiel wenn man jemand hat, der lieber in Ruhe gelassen werden möchte.

00:07:59: Wenn die Person gestresst ist und man pusht dann aber und sagt hey brauchst du Hilfe?

00:08:04: Was ich toll finde würde, aber die Person nicht, dann eskaliert man das.

00:08:07: Und ich glaube so Kleinigkeiten ist eher was das Geheimnis ist.

00:08:11: Deswegen ist wahrscheinlich auch das wichtig dass wir uns eine lange Zeit zusammen trainieren damit man so die Gruppendynamik... Versteht.

00:08:17: Gab es in den Gruppendynamik, dass eine Person quasi die Gruppe so ein bisschen geführt hat?

00:08:22: Dass man da Rollen festgelegt hat?

00:08:24: Genau ja wir hatten vier verschiedene Rollen und meine Crewmitglieder, ich stelle sie jetzt mal grad vor waren schon Wang der Missionskommandant Janneke Mikkelsen Die mit mir zusammen Piloten war Und dann Eric Phillips.

00:08:37: So und eben schon war der Missiondesigner Der die Idee für die Mission hatte.

00:08:42: Dann hatten wir Jannecke und Micha als die Pilotinnen.

00:08:45: Also man kann sich vorstellen, wir sitzen nebeneinander und wir hatten halt die Displays vor uns.

00:08:49: Dass wir gucken mussten okay was passiert ist in welcher Phase?

00:08:54: Und im Notfall dann auch reagieren.

00:08:56: Und Eric war der Medic also Sanitäter.

00:08:59: Okay genau.

00:09:00: Musst dann auch immer so einen Sanitätern mit dabei sein wahrscheinlich oder?

00:09:03: Ja also wir sind die erste Crew tatsächlich gewesen ohne vorher ausgebildeten Flugzeugpiloten medizinisches Personal, fachpersonal.

00:09:13: Genau weil die Idee ist das in der Zukunft ja praktisch jeder ins All fliegen soll wenn wir als Menschheit im all leben und arbeiten wollen dann können wir nicht nur Testpiloten und Testpilotinnen haben sondern wenn wir eine Gesellschaft von zweihundert bis dreihundert Menschen haben da brauchen wieder Leute die in der Bildung arbeiten, Leute die einer Landwirtschaft arbeiten alles mögliche oder?

00:09:33: Und deswegen war es für uns auch so ein Punkt zu sehen okay wie Wie kann man Leute, die gar nicht diesen Hintergrund haben ausbilden?

00:09:44: Dass sie diese Sachen dann noch auch so gut wie es geht oder so gut, wie's gebraucht wird hinbekommen.

00:09:49: So zugänglicher zu machen.

00:09:53: Würdest du uns alle fliegen?

00:09:55: So konkret würde ich erst mal sagen ja.

00:09:58: Ich denke mir so, wenn das einmal auf dieser Erde und ich würd's irgendwie total gern mal ausprobieren.

00:10:03: Andererseits ist es eine Entscheidung bei der ich nicht weiß ob ich dir jetzt so spontan innerhalb von einer Sekunde treffen sollte.

00:10:11: Würdest du mir empfehlen, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte mal ins All zu fliegen?

00:10:16: Ich finde es eigentlich ganz richtig, dass jeder das so sagt, okay, du musst über nachdenken.

00:10:20: Man ist es magisch oder... Man muss es natürlich für sich selbst abwiegen weil ein Jahr Training ist ja immer noch ein Jahr training.

00:10:27: und was will man mit der Mission machen ist auch die andere Sache.

00:10:30: aber ich glaube, wenn man eine Vision hat für was man damit erreichen kann zum Beispiel wir hatten sehr viel Wissenschaft dabei dann ja

00:10:41: Dann starten wir rein.

00:10:42: Ich hoffe, du hast Hunger mitgebracht.

00:10:44: Wir haben nämlich hier einmal Blumenkohl auf Pecorino Käse und ich würde sagen let's try!

00:10:51: Ach und Brot und Öl alles was das Herz begehrt.

00:10:58: Was ist deine favorite Küche?

00:11:00: Ich habe da gar keinen favorite.

00:11:02: Also ich bin Vegetarierin.

00:11:05: Deswegen bin ich mal sehr froh, wenn es vegetarische Optionen gibt.

00:11:07: Aber in Berlin ist das kein Problem.

00:11:11: Essen im Weltall kannst du's erklären!

00:11:15: Also ich glaube viele stellen sich so dieses Astronautenfutter vor aus der Konserve oder irgendwie jetzt der Tube... Das gab es früher tatsächlich.

00:11:22: Heutzutage hat man aber ganz normale freiverkäufliche Dinge, also wir hatten sogar M&M's dabei.

00:11:28: Ah

00:11:29: ja?

00:11:29: Wie lustig!

00:11:30: Hast du auch mal so einen Hochgeworfen?

00:11:32: Ja,

00:11:33: der musste gegenseitig so zugeworffen.

00:11:34: Oh mein

00:11:35: Gott...

00:11:36: Man hat Kaffee auch tatsächlich, ja auch so als kaubare Bonbons.

00:11:41: Okay.

00:11:43: Genau das einzige was natürlich interessanter ist sind Flüssigkeiten bei Flüssigten sich anders verhalten im Weltall.

00:11:51: aber ansonsten ich weiß nicht, hatten wir ganz normale zum Beispiel so Lindesendal dabei aus der Tüte.

00:11:59: Das Wichtige ist, dass nicht Krümeln darf weil dann sind die Krümel überall.

00:12:03: Also Brot ist leider raus.

00:12:04: Ja okay das geht natürlich nicht und so einiges Nex fallen dann raus.

00:12:09: ja aber mit M&M's war der glaube ich ganz gut bedient.

00:12:12: also immerhin du bist nicht über die ESA geflogen sondern privat ins Weltall.

00:12:20: wann war der Moment als es für dich so Realität wurde?

00:12:24: Tatsächlich erst auf dem Launchpad, also erst auf den Launchpad als wir gelauncht sind.

00:12:28: Weil in der Raumfahrt ist wirklich sehr viel sehr ungewiss und ob man jetzt launch das kann immer was dazwischen kommen.

00:12:34: Es wird auch oft verschoben zum Beispiel wegen des Wetters.

00:12:38: Wurde bei euch verschoben?

00:12:39: Nein!

00:12:40: Das war tatsächlich eine der wenigen Gelegenheiten wo wir beim ersten Termin zum ersten Zeitslot gelauncht sind.

00:12:47: Und ich hätte es nicht gedacht, weil wir hatten ein riesiges Gewitter was... Wir haben so unseren eigenen Launch geschaut.

00:12:52: dabei auf dem Launchpad saßen da sitzt man so ein paar Stunden und wir haben die Blitze gesehen und dachten ja heute wird das nichts aber man braucht wirklich nur einen kurzes Fenster wo alles perfekt ist und dann ist das Gewitter tatsächlich vorbeigezogen.

00:13:07: und dann gab es die Gelegenheit dort und wir sind gelaunching.

00:13:09: Das ist verrückt!

00:13:10: Ja

00:13:11: und finanziert wurde das Ganze durch Ein Milliardär, ein Krypto-Milliardär so viel wie ich gelesen habe.

00:13:20: Wie teuer ist sowas?

00:13:23: So eine Finanzierung.

00:13:24: Das weißt du nicht!

00:13:25: Okay und er war selbst auch mit an Bord weil er auch selber wahrscheinlich Interesse hatte was auch sein erstes Mal dort im Weltall also gemeinsame erste Erfahrung.

00:13:40: Hallo, da waren schon mal jemanden vorher.

00:13:43: Ja, das ist interessant.

00:13:47: Hast du dich irgendwann an Bord so isoliert gefühlt oder so einsam?

00:13:51: Weil man ja schon alleine in der Schwerelosigkeit natürlich mit drei anderen aber irgendwo auch ganz weit weg von zu Hause ist.

00:13:59: Ja gute Frage ich glaube es wirkt also.

00:14:01: für mich kam diese Distanz vor allen Dingen zum Tragen als wir auf dem Rückweg waren und ich dachte wow in zwanzig Minuten sind wir auf dem Planeten.

00:14:10: Also das ist so eine Reposition, die habe ich vorher noch nie benutzt oder dass man denkt, wow also man sieht noch den ganzen Planeten als Ganzes aus dem Fenster und dann innerhalb von so kurzer Zeit ist man wirklich mal wieder reingesumt.

00:14:24: da ist es mir aufgefallen wie weit es weg ist.

00:14:28: Ich glaube, wir hatten jetzt zum Beispiel ziemlich viel Aufgaben auch dabei weil wir im All waren.

00:14:33: deswegen hat man gar nicht so diese Zeit, diese Einsamkeit zu fühlen.

00:14:38: Ich war jetzt zum Beispiel auch mal drei Monate auf sie.

00:14:41: Ah ja?

00:14:42: Sehgeln dann

00:14:43: oder...?

00:14:44: Auf einem industriellen Schüftern mit dem NGO Sea Shepherd vielleicht kennst du es und da war's halt auch wirklich... sind wir nicht an Land gegangen in der Zeit noch nicht.

00:14:54: Da ist es zwar mehr Platz aber dadurch dass das eine längere Zeit ist hat man eher diesen Verlust von so, ah das ist jetzt hier mein privater Raum oder diesen persönlichen Raum gibt's nicht mehr wirklich.

00:15:05: Und da ist es mir eher aufgefallen als die dreieinhalb Tage.

00:15:08: Haben sich

00:15:09: auch

00:15:09: die dreienhalb Tage angefühlt?

00:15:11: Irgendwie,

00:15:13: ja und nein.

00:15:15: Es ist so komisch wenn man auf einmal keinen Rhythmus mehr hat.

00:15:17: also jetzt essen wir zum Beispiel und das hat so ein Tagesrhythmus zu diesem Rhythmust durch.

00:15:21: das Essen hatten wir auch.

00:15:22: aber wenn die Sonne sage ich mal alle neunzig Minuten aufgeht weil solange es ein Ohr wird so dass die Erde und wir sind ja um einem Neunzig Grad Winkel zum Equator geflogen dann wird halt so hell oder wieder dunkel oder forty Minuten im Wechsel.

00:15:38: Da fand ich, der erste Tag hat sich super lang angeführt und der letzte Tag hat es sich dann super kurz gefühlt.

00:15:44: Ganz kurz!

00:15:44: Weil man wahrscheinlich auch schon so wusste was einen erwartet und sich ein bisschen angefangen hat, so einzuleben mit dem Maße in dem es ging?

00:15:51: Ja genau.

00:15:55: Was sind die häufigsten Fragen, die dir gestellt werden wenn du... dass du schon mal im Weltall warst.

00:16:01: Tatsächlich, so hattest du Angst?

00:16:03: Glaub ich ist die meistgestellte Frage auch ... Ich find's auch super spannend.

00:16:09: Ich finde es auch an sich eher eine Reise wie du meintest und man kann's nicht so spontan sagen ja sofort und dann let's go!

00:16:17: Ich glaub' ich bin auch so ein Mensch, ich denke sehr viel über Entscheidungen nach und wenn sie getroffen ist wirds durchgeführt sodass man abwegt was jetzt spricht dafür und was dagegen.

00:16:26: Deswegen hatte ich am Anfang sehr viel Angst, wo ich noch nichts wusste wirklich.

00:16:30: Und dann so gesehen an dem Punkt, wo man aber alles weiß was man gerade wissen kann zu dem Training ist es da gar nicht mehr so schlimm.

00:16:37: Also ich würde sagen das ist die Nummer eins Frage.

00:16:40: Ja beschäftigt wahrscheinlich auch so viele Leute weil's ein ungreifbares Thema ist.

00:16:44: Weil ich hab das Gefühl je mehr man sich oder je mehr ich mich zum Beispiel mal irgendwann mit dem Weltall beschäftigt habe dass so weniger Sachen verstehe ich richtig.

00:16:54: so unendliche Weiten hat und dann... Irgendwelche Sachen kann man dann nicht hören.

00:16:59: und irgendwann war ich total verwirrt.

00:17:00: Ich weiß noch, dass ich mal mit meinem Großvater darüber geredet habe, wie wir so ins Detail gegangen sind.

00:17:04: Und dann war ich irgendwann so...ich verstehe gar nichts mehr!

00:17:08: Und es ist einfach ein sehr ungreifbares Thema.

00:17:11: Aber würdest du...würst du nochmal ins Weltall?

00:17:14: Oder planst du noch mal ins Weltalle zu fliegen?

00:17:15: Ja auf

00:17:15: jeden Fall.

00:17:16: Also man weiß ja immer nicht was die Gelegenheiten sind.

00:17:17: aber ich würde glaube ich wenn ich zwischen zwei Zukunften wählen könnte, dann würde ich lieber eine Zukunft sehen wo mehr Leute die Chance bekommen als dass ich jetzt noch mal fliege.

00:17:26: Ah, verstehe!

00:17:28: Was war so der Antrieb ins Alter zu fliegen?

00:17:31: War es die Wissenschaft oder war das zugänglich machen?

00:17:34: Ich würde sagen wir hatten zwei bis drei Missionsobjectives.

00:17:39: Das erste war zu zeigen okay wir haben... Wir können demonstrieren mit der Technologie, die es gibt einen neuen Orbit zu fliegen.

00:17:46: Also es war das erste Mal, dass Astronauten über die beiden Polarien in der Erde geflogen sind.

00:17:52: Das war vielleicht das Erste eher so der Pionier.

00:17:56: Wenn man schon die Chance hat, macht man was Neues.

00:17:59: In diesem Pionieraspekt lebt auch die Wissenschaft oder für mich lebt sie dort.

00:18:02: Weil wenn man diese Möglichkeit hat ... Wir wissen noch so wenig über den menschlichen Körper in der Schwerelosigkeit.

00:18:08: Oder generell über den Menschen wie er sich an extreme Situationen anpasst und wir haben es gerade über Einsamkeit geredet.

00:18:16: Also Covid-Isolation ist ja eine extreme Umgebung, die wir alle erfahren durften.

00:18:23: Und deswegen gibt es da so viele Themen, die noch nicht erforscht sind.

00:18:26: Wie du meintest, je mehr man darüber weiß, desto mehr Fragen hat man.

00:18:30: Das ist für mich genau die Magie der Wissenschaft.

00:18:32: Also das ist der eine Block.

00:18:33: und dann der andere Block ist wie du meinst auch tatsächlich als zugänglicher zu machen, zu verstehen, welche Trainingsaspekte braucht es noch?

00:18:43: Zum Beispiel hatten wir ja auch das Zentrifugentraining wo man in so einer Kapsel sitzt und dann umhergeschleudert wird.

00:18:51: Man merkte die Beschleunigungskräfte auf den Körper, ich dachte es wäre super also man merkt das total kann gar nicht atmen

00:18:57: usw.,

00:18:58: aber es war eigentlich sage ich mal eher wie eine Achterbahn und dass ist glaube ich eher ein Aspekt der später raus geschmissen würde.

00:19:07: wenn man sagt okay Turbulenzen für so ein Flugzeug bereite ich mich auch nicht vor.

00:19:11: Das ist ähnlich vergleichbar?

00:19:12: Genau, dass man sagt okay welche Sachen braucht man heutzutage wo die Technologie viel wortgeschrittener ist also das Raumschiff fliegt sich ja selbst und ich meine früher brauchte man Testpiloten oder eine Testpilotin die versteht von den ganzen im Space Shuttle über zweitausend Knöpfen brauche ich diese hier für diese Missionsphase mehr was der Astronaut oder die Astronautin wissen muss und heutzutage kann man dann, sag ich mal eher, die Mission ausfüllen.

00:19:39: Dass man sagt okay wir brauchen nicht mehr Experten für die Technologie sondern wir können alles andere an beruflichen Hintergründen schicken.

00:19:46: Verstehe.

00:19:48: Sind dann um das zugänglicher zu machen läuft es dann ja wahrscheinlich privat?

00:19:53: Ja also über private Finanzierung und nicht über offizielle...

00:19:59: Es ist für mich so eine ganz gute Kooperation zwischen den staatlichen Spielern und den privaten, weil wenn man zum Beispiel jetzt schaut die NASA hat zum Beispiel auch Aufträge ausgeschrieben für private Firmen wie zum Beispiel SpaceX oder andere, um zuerst mal in das All zu kommen.

00:20:16: Das heißt die NASA kann sich auf die Wissenschaft konzentrieren aber alles funktioniert so zusammen auch wirklich mit sehr viel Gutwillen.

00:20:24: also das ist nicht nur so auf dem Papier sage ich mal sondern die Leute wollen wirklich voneinander lernen und ich glaube es wird oft so dargestellt ah entweder oder weil wir das besser verstehen als Menschen An sich ist es wirklich eine Superkooperation.

00:20:38: Ja, das ist auch das was mir so ein bisschen bei der Recherche aufgefallen ist dass es sehr aufgeteilt wurde entweder mit ESA ins All zu fliegen oder dass es privat finanziert ist.

00:20:51: wo ich mich gefragt habe okay wenn aber eigentlich alle daran arbeiten dass es zugänglicher gemacht wird funktioniert's ja auch zusammen bzw müsste es in der Zukunft auch funktionieren normale Menschen oder Menschen, die vorher nichts mit dem Berufsfeld zu tun haben ins All sollen.

00:21:06: Und du meintest vorhin, du warst Pilotin auch an Bord?

00:21:10: Kannst du... Ist das eine spezielle Pilotenausbildung?

00:21:15: Genau!

00:21:15: Wir haben ein bisschen eine größere Ausbildung als der Rest.

00:21:18: Aber kannst du dann theoretisch auch normale Flugzeuge

00:21:21: jetzt?

00:21:22: Nein also es ist nicht ganz... Es gibt Skills, die man übertragen kann denke ich.

00:21:27: Also zum Beispiel so ruhig zu bleiben wenn jetzt gerade viel los und sehr viele Prozeduren durchgehen ist ja auch beim Fliegen so.

00:21:33: aber es ist trotzdem nochmal anders ein anderes Level also früher... Ich denke auch heutzutage ist das noch Voraussetzung zum Teil Pilot zu sein wenn man Astronaut oder Astronautin werden möchte.

00:21:43: Aber die Frage ist ja grad so.

00:21:45: Ich glaube, es ist noch sinnvoll.

00:21:46: Aber wie viel braucht man das wirklich?

00:21:49: Genau also bei uns war's dann sehr viele so weiß nichts Sachen die man beim Flugzeug da nicht unbedingt hat.

00:21:53: sowas macht man gerade am Anfang noch wenn die da sage ich mal dass die Rakete betankt wird und dann was schief geht oder wenn man launched und dann die Raketen explodieren sollte kann er auch noch wegbrechen.

00:22:05: so gesehen dass jetzt Raketen hatten wir jetzt nicht beim Flugzeug, aber ich denke es hat sehr viele Ähnlichkeiten.

00:22:12: Gleiches

00:22:13: Spektrum immer noch ein Spektum.

00:22:18: Du kommst eigentlich aus einem ganz anderen Gebiet und hast viel in der Robotik gearbeitet, in Norwegen hauptsächlich?

00:22:28: Schweiz auch.

00:22:30: Was ist da so dein Berufsfeld gewesen?

00:22:32: also was genau woran hast du geforscht

00:22:34: Genau.

00:22:35: Jetzt gerade schreibe ich meine Doktor-Arbeits im Bereich, wie treffen Roboter Entscheidungen in extremen Situationen?

00:22:41: Weil wir kennen es vielleicht so von Menschen dass sich das Regelset ändert wenn auf einmal sage ich mal eine Notsituation da ist.

00:22:49: Nun ist es aber auch sehr schwierig für uns zu klassifizieren, wie wir dann Entscheidungen treffen.

00:22:53: Deswegen finde ich super spannend, wenn ich jetzt mit Kapitäninnen und Kapitänen nennen von Eisbrechern rede, dann ist es oft so... Aber was machst du, wenn das Wetter wirklich schlecht ist?

00:23:02: Oder wenn es eine Notsituation auf einmal einen Sturm aufzieht, dann habe ich aufgehört, naja, es ist halt so.

00:23:06: Intuition und Expertise!

00:23:08: Und wie übersetzt man das für Roboter?

00:23:11: find' ich sehr spannend.

00:23:13: Und mein Hintergrund davor ist, dass ich Elektrotechnik studiert habe.

00:23:16: Also schon auch noch eher in diesem klassischen Bild bin.

00:23:19: und ich würde aber sagen was mich mehr darauf vorbereitet hat Astronautin zu sein is mein Abenteuer-Civillier das auf See zu arbeiten war sehr ähnlich.

00:23:29: Was

00:23:29: hast du auf See gemacht?

00:23:30: Ich war da Kommos Officer hieß.

00:23:33: Also ich war zuständig für die Elektrik auf dem Schiff und es hat immer irgendwas nicht funktioniert, also war das ein guter Schritt hier genau!

00:23:41: Und dann war's auch so Schiffs auf der Brücke zumal, also acht Stunden am Tag eigentlich auch noch schifftarbeit.

00:23:47: Das war dann immer von zwölf bis vier Mittags und nachts.

00:23:49: Also mein sehr interessanter Tagesrhythmus jeden Tag.

00:23:52: aber ich fand super spannend.

00:23:53: und diese Schiffe... Sie schippert an sich, geht gegen illegale Fischerei vor.

00:23:58: Das heißt es ging darum zu schauen okay die Gewässer da vorzuschützen.

00:24:02: Okay das heißt sich in den ganzen Gewässern anzuschauen und

00:24:08: herauszufinden

00:24:09: was da passiert?

00:24:10: Ja oder

00:24:12: auch dagegen vorzugehen direkt.

00:24:15: Also die Schiffe werden dann im Zweifel zwar verhaftet, wenn sie gegen die Regulationen vorstellen.

00:24:21: Hast

00:24:21: du es auch miterlebt?

00:24:22: Ja ja wir hatten eine super... also das waren drei Monate und wir hatten ne super erfolgreiche Kampagne wo wir ich glaube so fünf Schiffe hatten, die tatsächlich auch dann Strafe bekommen haben.

00:24:34: Das heißt dein Körper hat ja schon so viele Tagesrhythmen durchlebt, glaube ich.

00:24:40: Viel mehr als die zwei Leuten, die irgendwie Jet-Setten... Also all Norwegen wo es im Winter komplett dunkel ist, im Sommer nur hell auf See mit Schifterbeit und in der Schweiz.

00:24:52: also

00:24:53: wie geht's dir damit

00:24:54: zu?

00:24:56: Ich meine wir hatten eine Woche Quarantäne vor dem Abflug, wo man sich auch anpassen muss.

00:25:04: An den Start, sag ich mal, an die Flugzeit und für uns war es genauso dass wir nachts wach sein müssten und tagsüber schlafen geschlafen haben und ich dachte schon so oh man guckt also nach dem ganzen eigentlich weiß ich das sich gut damit klarkommen und es hat auch tatsächlich gut funktioniert.

00:25:17: also ich glaube man gewöhnt sich dran.

00:25:19: ich habe mein körper als ich daran gewöhnte aber ich bin dann trotzdem noch.

00:25:22: also ich weiß nicht wenn ich jetzt aus amerika wieder komme merk ich's trotzdem schon

00:25:26: auch.

00:25:26: ja okay muss man nach so einem nach so einer Reise ins Weltall zu einer Nachsorgeuntersuchung, ja?

00:25:34: Untersuchungen nicht.

00:25:36: Wir haben aber sehr viel Daten noch aufgenommen werden über zwanzig wissenschaftliche Experimente dabei und wir sind angekommen.

00:25:43: Und dann gerade am nächsten Tag, das war irgendwie im Nachmittag, am nächsten tag sind wir dann direkt wieder zwei Tage nach Houston geflogen wo wir dann zweitage lang Daten Haare Blut Speichel alles mögliche abgegeben haben und auch noch Experimenten gemacht haben.

00:25:57: genau Was für Experimente sind das dann so?

00:26:03: Es gab einen öffentlichen Call, da konnten sich Unis und zum Beispiel die NASA usw.

00:26:06: bewerben.

00:26:07: Und ich würde sagen die erste Frage, die wir hatten war eben auch wie passt sich der Körper an extremer Umgebungen an?

00:26:14: Da hatten wir zb.

00:26:16: eine Sache, die passiert ist dass alle Flüssigkeiten oder zwei Liter Flüssigkeit aus den Beinen den Oberkörper uns in den Kopf kommen.

00:26:25: Deswegen sehen Astronauten noch oft so sehr aufgedunsen aus.

00:26:28: Das wusste ich, dass sie aufgedunden aussieht aber ich wusste nicht was der Ursprung

00:26:31: ist.

00:26:31: Genau und deswegen... Also das eine Sache die passiert und eine andere Sache ist, dass Muskeln und Knochen werden nicht mehr so viel belastet.

00:26:42: D.h.,

00:26:42: die verliert man schneller?

00:26:44: Und ein Experiment ging darum, okay wie?

00:26:47: Wenn man eh trainieren muss oder um die Muskeln aufrechterhalten.

00:26:49: Wie kann man das effizienter machen?

00:26:51: und da haben wir etwas zum ersten mal ausgetestet was auch elitisch Sportler hier auf der Erde benutzen nämlich Blood flow restriction heißt es.

00:26:57: Da hat man so Manchetten die man über die also unserem Fall über die Oberschenkel macht ja und dann drücken die so die Blutzufuhr ab Und das verletzt die Muskeln ein bisschen mehr noch, was man ja auch beim Training macht und dadurch ist es so eine doppelte Belastung.

00:27:13: Das haben wir zum Beispiel ausprobiert, also so Space Quartz mit diesen Manschetten und geguckt ob das wirklich funktioniert wie es funktionieren soll?

00:27:21: Und tut

00:27:22: es?

00:27:22: Ja!

00:27:24: Also es hat gut geklappt und die Ergebnisse werden noch veröffentlicht.

00:27:27: Okay, bindet ihr euch dann... also wenn man Space Guards macht?

00:27:31: Für alle, die's nachmachen wollen!

00:27:34: Bindet man sich dann irgendwo fest?

00:27:36: Ja gute Frage, weil wenn man einfach so vor sich hin floated ist das zum Teil ganz recht schwierig.

00:27:42: Ich habe mal geguckt dass ich mich irgendwo fest halte Weil es dann kontrollierter

00:27:45: ist.

00:27:45: Aber

00:27:46: wir haben es auch probiert.

00:27:46: Es war eine Forschungsfrage zu gucken wie kann man das am besten machen Und z.B.. Ich fand es schwierig, spezielle Muskelgruppen zu trainieren, die man trainieren wollte.

00:27:56: Weil ich dachte so okay, Scots jetzt wahrscheinlich wird's so oberschenkeln und so weiter.

00:28:00: aber dann hab' ichs eher im Core gemerkt weil man

00:28:02: hat

00:28:03: wie sich anders bewegt.

00:28:04: Verstehe.

00:28:05: Ja.

00:28:10: Willkommen

00:28:11: zum

00:28:11: Main!

00:28:12: Wir haben heute ein vegetarisches Spargelrisotto mit Erbsen und ich würde sagen wir probieren das mal.

00:28:19: Let´s go!

00:28:20: Das sieht

00:28:21: sehr gut aus?

00:28:22: Sehr, sehr gut auch.

00:28:23: Meine Gabelperlektivität.

00:28:26: Lange kann man schon mal gegessen.

00:28:31: Wirklich gut.

00:28:33: Kochst du gerne?

00:28:35: Im Moment habe ich sehr wenig Zeit dafür, weil so Forscherin sein ist schon so ein zwölf Stunden Job am Tag, deswegen im Moment nicht so viel.

00:28:43: Wie

00:28:43: sieht den Tag bei dir aus?

00:28:45: Kommt drauf an!

00:28:46: Ich würde sagen, wenn meine Forschungsstelle so ausgesucht hat es einen großen Anteil auch an wirklich Experimente im Feld also bei uns hier am Ozean.

00:28:57: Ich studiere in Trondheim.

00:28:59: Das ist gerade am Fjord und das heißt, ich würde sagen es sind so vielleicht so siebzig Prozent wo es Algorithmen entwickeln ist.

00:29:06: also man ist im Büro ganz normal schaut was jetzt der nächste Algorithmus ist den man ausprobieren möchte oder die nächste Forschungsfrage ist und dann hat man so die dreißig Prozent die mit dem Roboter bei uns sind autonome Boote- oder Untersehboote wirklich im Fjord ist und dann ist man draußen.

00:29:23: Ich wollte nicht so die ganze Zeit vor dem Bildschirm sitzen, sondern ich wollte Innovationen schnell ausprobieren und der Ozean ist ja direkt da.

00:29:30: das heißt man kann einfach sofort gehen.

00:29:32: Das ist so verrückt weil es so eine andere Welt ist aber richtig richtig richtig interessant.

00:29:41: Seit wann beschäftigt dich Robotik?

00:29:45: Ich würde sagen Robotik war eher das Raumfahrt-Thema da, weil ich als Kind so einen RCD-Zeroberter hatte.

00:29:52: So ein

00:29:52: Lego-Roboter.

00:29:55: Und ich hatte so viel Spaß damit und ich hatte auch ... Ich hab mich mal gefragt wie versteht diese Maschine?

00:30:00: Es ist mir einfach Lego-Blocke gewesen, dann hat es ein bisschen Elektronik.

00:30:05: Was eigentlich die physische Welt so isst oder?

00:30:08: Wie funktioniert das mit?

00:30:10: okay, ich geh jetzt vorwärts und dann ist da vielleicht eine Wand Und deswegen würde ich sagen, es hat schon so als vielleicht so zwölfjährige angefangen.

00:30:22: Jetzt bin ich in der Robotik, was ich zwischendurch nicht dachte aber here we are!

00:30:25: Was fasziniert dich da am meisten?

00:30:29: Ich würde sagen mich fasciniert am meisten zwei Sachen.

00:30:32: erstens welche menschlichen Eigenschaften zum Beispiel jetzt im Entscheidungstreffen kann man überhaupt übersetzen zu Robotern, oder?

00:30:43: Was ich vorher meinte mit dem, ah okay wie lernt zum Beispiel der Roboter Angst zu haben.

00:30:47: So wenn es jetzt extreme Umgebungen sind und das ein Eisstollen und viel Wellen dann würden wir sagen so oh wir wissen intuitiv ok da sollten wir jetzt vielleicht nicht hinfahren oder wir sollten vielleicht vorsichtig sein.

00:30:59: aber wie bringt man so etwas einem Roboter bei?

00:31:01: und das andere ist was ist unsere Relation zu Robottern?

00:31:05: also wie zb als wir dieses erst mal das Raumschiff hatten braucht mir ein gewisses Vertrauen zu dem Raumschiff.

00:31:11: Weil es sehr viel präziser machen kann als der Mensch, oder?

00:31:15: Aber das Aufzubauen ... Ich weiß nicht, ob du schon mal in einem autonomen Auto auch warst?

00:31:19: Einmal

00:31:20: L.A.?

00:31:20: Ja,

00:31:21: da merkt man glaub ich auch so okay, dass das fährt irgendwie.

00:31:23: aber wie machen wir diesen Schritt dahin, dass man da sitzt und sagt okay ja, ich traue dir

00:31:28: mehr.

00:31:28: Ist das auch so?

00:31:29: Also okay!

00:31:32: Und das finde ich auch sehr spannend weil tatsächlich glaube wir lernen sehr viel über uns als Menschen wenn wir mehr über Roboter oder unsere Beziehungen dazulernen, weil es gibt auch Studien, die zeigen das.

00:31:43: Wir Robottern mehr vertrauen, die zum Beispiel Fehler zu geben.

00:31:46: Das ist ja bei Menschen ganz genau so.

00:31:47: Weil's

00:31:48: menschlicher macht dann?

00:31:49: Ja!

00:31:50: Oder weil du weißt, du kannst der Maschine vertrauen und da ist nicht so ... Oh ja, das war alles richtig.

00:31:55: also wie beim Menschen oder wo du weissst okay, wenn da jemand

00:32:00: authentisch.

00:32:02: Und das finde ich sehr spannend.

00:32:03: Also ich glaube, wir können da sehr viel über uns selbst auch lernen.

00:32:08: hast du ... Du wirkst so, als ob du sehr viel Vertrauen in Robotik hast oder auch sehr positiv gegenüberstehst.

00:32:17: Hast du auch Momente, in denen du beängstigt bist?

00:32:22: Oder zum Beispiel dir KI Angst macht wie es so in unserer Gesellschaft aktuell ein sehr großes Thema ist das viele Ich glaube, so diesen ganzen AI-KI-Kosmos nicht ganz greifen können und deswegen auch so eine Angst resultiert.

00:32:36: Ja absolut!

00:32:36: Also ich versteh es mega weil die Entwicklung ging ja so schnell.

00:32:40: also sogar für uns in der Forschung ist das so.

00:32:42: du guckst und denkst jetzt haben wir schon agentik AI und ich weiß nicht dass ging.

00:32:46: jetzt innerhalb von den letzten drei Jahren hat sich so viel geändert auf jeden Fall.

00:32:50: natürlich sieht man auch mal die Sachen die nicht funktionieren.

00:32:52: so hinter dem wenn man sich damit beschäftigt ist man so ah ja okay so schlau ist das Ding jetzt vielleicht auch nicht Auf der anderen Seite, also für mich gibt es zwei Wege.

00:33:02: Es gibt den dystopischen Weg wo man sagt Roboter und AI übernehmen alle unsere Jobs Und wir werden fast klar von dem Algorithmus und haben gar nichts mehr zu sagen.

00:33:12: Wir verlieren unser Freiheit.

00:33:13: Das ist der dystopische Weg Der utopische Weg, da passiert das Gleiche So wieder.

00:33:18: all unsere Jobs werden übernommen meinetwegen.

00:33:21: Aber wir haben so viel Zeit Jetzt wir haben Freizeit um die selbst zu gestalten Und ich glaube, ich bin definitiv eher in dem utopischen Lager.

00:33:29: Dass ich sage, ich glaube es ist einfach so ein neuer Schritt als Menschheit dass man sagt okay was machen wir denn mit dieser?

00:33:34: wie können wir diese Zeit sinnvoll einsetzen?

00:33:37: Zum Beispiel selbst Verwirklichung wenn man nicht mehr diese Basic Needs hat wie zum Beispiel das gibt so diese Pyramide der Needs oder dass man Sagt okay Nahrungen und Sicherheit und Psychologische Sicherheit der Boden, aber wenn man das hat kommt irgendwann die Selbstverwirklichung.

00:33:56: Und ich glaube es kann beides sein weil ist es eine große Verantwortung.

00:34:01: auf einmal stehen wir da und können uns so eigentlich erträumen was wir wollen.

00:34:05: Aber ich glaube macht auch sehr viel Angst weil dann ist ja sehr viel Verantwortung auch

00:34:10: Ja und ich glaube die angst die daraus resultiert ist ja auch dieses angst dass mein arbeitsplatz weggenommen wird Weißt du?

00:34:19: Dann hast du zwar mehr Zeit Ich glaube so diese Sorge darum, dass man das Geld, was wir normalerweise verdient, ersetzt wird durch eine Maschine.

00:34:28: Ja ja für mich ist die utopische Variante geht dann auch zum Beispiel zu Bedingungs- und Grundeinkommen oder dass es uns überlegen müssen, was sind denn neue Formen, dass wir als Gemeinschaft existieren können?

00:34:39: Und dass es anpasst

00:34:41: wird!

00:34:41: Ja auf jeden Fall.

00:34:42: Also ohne Anpassung natürlich.

00:34:45: Ja ich glaube weil das ist auch häufig ein bisschen die Thematik Naja, ich glaube... Ich weiß nicht wie du dazu stehst.

00:34:53: Aber diese Medienberichterstattung über AI ist natürlich auch oder kann triggern dass man ein bisschen verängstigt wird von AI wenn man denkt das liegt alles nicht mehr in meiner Hand und weil man das Gefühl hat glaube ich das es so gefühlt wenn ich mir auch so Kommentare oder manchmal durchlese zu AI-Videos, oder dass Menschen nicht erkennen, ob das jetzt AI ist.

00:35:19: Oder was hier passiert und was da passiert?

00:35:22: Das ist so ein... Nicht Unsicherheit aber auch diese Verunsicherung ist, dass man keine Transparenz hat.

00:35:32: Auf jeden Fall ja!

00:35:33: Dass man nicht weiß, was uns nicht verstehen kann.

00:35:37: Kein Zugang dazu

00:35:38: hört.

00:35:39: Ja auf jeden Fall.

00:35:39: Ich glaube es ist eines der großen... Es gibt mehrere Challenges.

00:35:42: Ich würde sagen, das ist eines der großen Dinge, wo wir gerade gesagt haben, wenn man Fehler zugibt hat man mehr Vertrauen aber auch weil man versteht warum jetzt die Person oder die Maschine so eine Entscheidung getroffen hat dann natürlich auch und ich denke es muss aber kommen.

00:35:57: also es muss kommen weil es manche Applikationen gibt die einfach sicherheitstechnisch validiert werden müssen.

00:36:02: zum Beispiel Wenn ich jetzt ein autonomes Boot habe was Leute Menschen transportiert oder meidet wegen ein Auto, da muss ich verstehen wie Entscheidungen getroffen werden und die verifizieren können.

00:36:14: Und nicht so sagen naja es wird ja schon irgendwie... Ich glaube das ist im Moment jetzt gerade der Trend mit LLMs die halt dieses Common Sense und es wird schon irgendwie aber wir wissen nicht genau ob dann nicht was schlechtes dabei rauskommt.

00:36:27: Gerade jetzt im Moment der Falle in der Zukunft und daran wird auch viel geforscht ist aber wirklich dieses sage mal diese Schicht so warum eigentlich?

00:36:35: Das Misstrauen!

00:36:36: Ja, oder einfach so eine Lehre an Transparenz.

00:36:42: Was steht dann dahinter?

00:36:43: Muss auf jeden Fall kommen!

00:36:44: Also ich denke auch das ist eine Sache die wir lösen können dürfen.

00:36:51: und das andere ist auch wie viel... Welche Stellschrauben hat man denn wenn was schief geht?

00:36:55: Oder für mich ist das bestimmt ein bisschen wie schnell man mit Innovationen gehen kann weil wenn ich weiß zur Not zumgesagt sich den Stecker und gut isst Dann kann ich ja ziemlich schnell gehen, aber wenn sich da was verselbstständig und das ist eher das Schwierige.

00:37:11: Was macht man dann?

00:37:11: Wenn zum Beispiel einen chatbot schlechten medizinischen Advice gibt, so was kann ich machen?

00:37:16: Und dann kann man sagen von Top-Down, so Regulationen... Ich finde wir brauchen auch mehr dieses bottom up, dass wirklich die Firmen dahinter und die Developer, die sehr viel schneller eingreifen können an sich auch schon moralisch ein Code haben wo sie sagen okay wir stehen dafür nicht nur Profit getrieben.

00:37:36: Du hast sehr viele unterschiedliche Bereiche in der Wissenschaft angeschaut und daran geforscht, sei es Robotik, sei das Weltall.

00:37:47: Wenn man so ein Profi sagt, sei's Weltall, sei ist Schiffsfahrt.

00:37:53: Hattest du einen Moment, der dich den Blick auf die Wissenschaft verändert hat?

00:38:02: Ich glaube zum einen habe ich sehr viel Hoffnung... daraus geschöpft, als wir auf See waren.

00:38:07: Wir waren in einem Land, wo gerade erst das war das erste Jahr, dass dort irgendwie nach illegaler Fischerei geschaut wurde und es war wirklich alles tot.

00:38:16: Es gab nicht mal mehr Vögel, also Seevögel weil es gab halt keine Fische, es gab keine Wahle, nichts.

00:38:23: Zumindest hat man's nicht gesehen.

00:38:24: Und die Fischer haben uns auch gesagt, jedes Jahr kommt man länger um die gleichen Quoten zu erfüllen Weil die Sachen langsam alle da wegsterben oder?

00:38:33: Das stand dann im krassen Verhältnis, zu dem.

00:38:38: wir waren noch in einem zweiten Land.

00:38:40: Und da war es schon seit sechs Jahren, wo das kontrolliert und die Offiziere an Bord hatten schon gesagt so ah, dass ist genau so schlimm, das wird wieder... Da alles tot nichts ist dort aber es war wirklich alles so viel voller Leben Es hat sich so gut erholt und dieses sag ich mal Dass wir doch schon ein bisschen die Macht haben Dinge wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

00:39:03: Das hat mich, das fand ich sehr motivierend.

00:39:07: Wie wichtig ist es dir?

00:39:10: Weil du es gerade so ein paar mal angerissen hast.

00:39:11: aber ich würde gerne noch mal eine Ruhe darüber reden.

00:39:13: Dass junge Frauen auch sehen hey dass was sie macht ist für mich auch möglich weil in den Medien wirst du oft dargestellt als die erste Frau aus Deutschland die im Weltall war, die erste Astronautin aus Deutschland Was erst einmal nicht nahbar ist wenn man's liest Wie ist dein Tag dazu?

00:39:34: Für mich war es tatsächlich so, dass in der Crew nie ein Thema an die Medien ging.

00:39:38: Weil wir waren aufgrund unserer Hintergründe oder unsere Erfahrung und dann auf einmal in Deutschland natürlich... Nach zwölf Männern, die erste Frau ist dann ein Thema.

00:39:50: Es hat mich schon überrascht, wie sehr es ein Thema ist.

00:39:53: Ich weiß nicht, wie's dir geht, aber ich wär gern in so einer Gesellschaft, wo du hast das als Frau erreicht und man darauf reduziert wird?

00:40:02: Auf der anderen Seite finde ich gut, dass man sich nicht denken muss, ah, ich möchte Astronautin werden, obwohl das noch niemand gemacht hat und es unnormal ist.

00:40:10: Das hab ich auch oft bekommen diese Reaktionen, super-unnormal als Frau ... ... ins All zu fliegen und habe ich mal gefragt, warum?

00:40:16: Also was sind hier die Hintergründe...

00:40:18: ...und

00:40:19: was man also für Vorurteile hört.

00:40:21: Aber auf der anderen Seite... Ich denke es hat so einen Aspekt das... ...ich glaube junge Männer- und junge Frauen haben beide so Probleme,... ...die oder schwächen Challenges mit denen man umgehen kann.

00:40:37: Deswegen finde ich es immer schwierig da nur... auf eine Seite zu gehen.

00:40:41: Weil im Studium zum Beispiel habe ich gesehen, okay wenn ich jetzt eine Fachmeinung von mir gebe wird es nicht ernst genommen weil auch wenn ich zwei Wochen lang mich mit dem Thema beschäftigt hat die einer Person hört das gerade im ersten Moment und wird nicht ernstgenommen so sehr oft.

00:40:57: aber auf der anderen Seite ist dann vielleicht bei jungen Männern das Problem gewesen.

00:41:01: sie durften keine Fragen stellen weil es nur so warum weißt du das denn nicht?

00:41:04: Und es kann ja gar nicht sein und so.

00:41:06: und dann kam ein Stigma auf dass das halt schwache sag' ich mal Und deswegen sehe ich so verschiedene, also jetzt einfach das jetzt nicht wissenschaftlich bedient sondern ist einfach mein Eindruck vom technischen Studium.

00:41:17: Und am Ende wollen wir alle zusammenleben in der Gesellschaft und ich glaube wir sind alle auch sehr ähnlich weil es geht weniger um die Unterschiede mehr um was uns vereint.

00:41:25: Das würde ich gerne sehen in der Zukunft.

00:41:27: Ja,

00:41:27: das ist sehr schön gesagt!

00:41:30: Sehr schön gesagt, am ende wollen wir alles zusammennehmen und braucht noch etwas Zeit damit sich so vieles entstigmatisiert wird.

00:41:38: Aber ich finde es eine schöne Perspektive, dass du auf beiden Seiten das irgendwie angeschaut hast oder dieses subjektive Gefühl auf beiden Seite einordnen kannst.

00:41:47: Ja!

00:41:47: Ich finde auch Diskriminierung ist immer so... Es gibt zwei Arten und das gebe ich auch gerne an jungen Frauen mit weil ich hab's am Anfang gar nicht gemerkt.

00:41:55: Also für mich war es so ... Es gibt die direkte Diskriminierung, dass man sagt oh, du hast den Job nur bekommen, weil du ne Frau bist.

00:42:04: Nicht schön aber das kann man sofort sehen, oder?

00:42:07: Und dann gibt es aber die sehr subtile Diskriminierung, wo man einfach so behandelt wird als wenn man zum Beispiel keine Ahnung hat.

00:42:14: Das wäre nicht sehr viel schwieriger.

00:42:15: Weil wenn jeder dich in deinem Umfeld so behandellt, du hast eh keine Ahnungen und du gehörst in die Küche, dann glaubt man's irgendwann selbst.

00:42:22: V.a.,

00:42:23: wenn man das nicht merkt ist man davon überzeugt aus gar keinen guten Grund oder?

00:42:28: Ja!

00:42:28: Man sagt doch auch immer ein bisschen beziehungsweise dass es umfällt... So stark ein Einfluss auf einen hat, dass man sich so ein bisschen anpasst.

00:42:36: Und ich glaube wenn man dann so viel in einem Umfeld arbeitet was auf einen einprasselt an ja das kannst du eh nicht wissen.

00:42:45: Dann zickert das immer mehr und mehr in einen ein, dass irgendwann selber gelaufen werden kann ist gar nicht wissen.

00:42:50: Ja

00:42:50: also mir ging es definitiv so im Studium wo ich gesagt habe gut ich kam da mit einem eigentlich ganz guten Ego rein.

00:42:56: so jetzt wird hier irgendwie Elektrotechnik studiert.

00:42:59: Nach dem Bachelor dachte ich tatsächlich erst mal so, okay ist das jetzt nichts für Frauen.

00:43:04: Und für mich weil ich eine Frau bin einfach, weil ich diese Behandlung erfahren hab und das würde ich gern, dass es in der Zukunft für andere junge Frauen nicht so geht Wie

00:43:14: bist du damit dann umgegangen?

00:43:16: Am Anfang das Erste war glaube ich das zu merken woran es liegt Weil ich wusste ja selbst objektiv gesehen weiß was kann eigentlich gar nicht sein Aber das erste ist denn so warum ist das der Fall?

00:43:29: Und dann zu merken, ah okay.

00:43:31: Ich kann mich davon distanzieren wenn das jetzt hier der Fall ist und heutzutage spreche ich es auch oft direkt an mit Einzelpersonen, wenn's ein Sex zwischen Witz gibt oder so.

00:43:42: aber nicht jetzt so anklagen weil niemand möchte gerne angeklagt werden sondern eher so hey mir ist unangenehm aus den und den Gründen warum?

00:43:50: Ist das denn jetzt gerade der Fall?

00:43:52: Das hat am meisten geholfen.

00:43:54: Es hilft wahrscheinlich auch dass Menschen das selber realisieren.

00:43:57: Weil viele sind ja Merkens gar nicht, dass sie was Problematisches gesagt haben.

00:44:02: Weil es so normalisiert ist.

00:44:03: Ja.

00:44:04: Okay.

00:44:06: Merkst du das auch in deinem Beruf?

00:44:08: In meinem Beruf weniger weil ich glaube ich also wirklich privat mir ein teammäßig aufgebaut hat oder dass immer mehr gewachsen ist, dass mir einfach einen hundert Prozent extrem gutes Gefühl gibt und ich mit für kein Geld der Welt umtauschen wollen.

00:44:26: Aber weil mir das auch sehr wichtig ist und war, weil ich glaube so in der Vergangenheit natürlich hat man immer mal wieder Situationen gehabt.

00:44:32: Auch vorher im Studium oder was aber irgendwelche blöden Kommentare.

00:44:36: Das passiert.

00:44:37: Und ich habe nämlich als ich Journalismus studiert hab an meiner Uni konnte man auch Maschinenbau studieren.

00:44:42: Ah ja?

00:44:43: Und da war auch immer ein großes Thema, weil jetzt so wenige Frauen da waren und die Uni wollte mal etwas dagegen machen.

00:44:48: Oder irgendwie war auch die Grundstimmung nicht so cool, weil es irgendwie auch alles bisschen schwierig war ... das so attraktiv zu machen, weil... So das Umfeld jetzt auch einfach nicht das ... ... angenehmste war, würde ich mal sagen.

00:45:02: Von dem was ich mitbekommen habe von den Leuten die da studiert haben.

00:45:05: Aber an sich würde ich sagen dass ich dadurch, dass ich in der Medienbranche arbeite schon sehr privilegiert und gesegnet bin damit, dass es sehr ... ... entstigmatisiert ist.

00:45:15: Zumindest in der Branche, in der ich bin.

00:45:17: Ich glaube bei einem anderen, wenn man sagt okay Fernsehen oder so ist es glaube ich läuft das immer viel hierarchischer ... ... und stigmatisierter.

00:45:24: aber Bei mir.

00:45:25: Ich kann mich wirklich sehr glücklich schätzen mit den Leuten, mit denen ich arbeite.

00:45:29: Hattest du mal eine Reaktion bei dir im Beruf?

00:45:32: Egal jetzt in welchem Feld die dich besonders berührt hat?

00:45:39: Besonders berührt im Sinne von positiv berührt

00:45:43: oder negativ?

00:45:45: Wie du magst?

00:45:46: also entweder zu deiner dein wissenschaftlichen Hintergrund in was du in Norwegen gemacht hast oder Schiffsfahrt Raumfahrt.

00:45:55: Ja, ich glaube nach der Mission das Schönste war wenn einfach so kurze Kommentare oder Leute mich angeschrieben haben, so wow es hat mir mega viel Mut gemacht.

00:46:05: also dann eben vor allen Dingen Frauen... Ich hatte gar nicht erwartet weil ich dachte sehr gut ich gebe mein bestes und ich versuche einen guten Job zu machen aber dann am Endeffekt weiß ich nicht was der Effekt davon ist und ob ich Leute motivieren kann vielleicht konstruktiver in ihr Zukunfts sehen und Das hat mir sehr viel bedeutet.

00:46:21: Also auch wenn manchmal jetzt durch Berlin laufen Erkannt werde ich nicht so oft, aber dann ist es meistens super.

00:46:28: Ich sag mal herzwärmt und das ist voll toll.

00:46:32: Und danke der Schritt zu gesehen jetzt weggenommen wurde.

00:46:36: Das nächste Mal ist kein so großes Thema mehr.

00:46:39: Ich glaube, weil's spontan und unerwartet dann ist?

00:46:43: Hast du wahrscheinlich auch nicht damit gerechnet, dass das in den Medien so groß wird?

00:46:50: Nee!

00:46:51: Also... Das wird irgendwie in die Medien, aber ich hätte jetzt nicht gedacht, dass es groß diskutiert würde.

00:47:00: Hast du dich mittlerweile dran gewöhnt?

00:47:01: Fühlt sich wohl mit dem Medienrummel?

00:47:04: Ich weiß

00:47:04: nicht,

00:47:06: ob man sich je so richtig daran gewöhnen und ich denke, ist auch zeitbegrenzt im Sinne von ... Ich möchte jetzt in zwanzig Jahren nicht die Person sein, die sagt, ich war drei, ein halb Tage im All!

00:47:15: Und deswegen sollte ... Also, ich möchte schon andere Sachen noch erreichen im Leben.

00:47:21: Aber ja, man ... Am Anfang war ich recht überfordert damit, muss ich sagen auch neben dem Training.

00:47:28: Weil ich wusste doch gar nicht wie man so Sachen handelt.

00:47:32: Aber gut mittlerweile nehm ich es einfach entspannt.

00:47:37: Würdest du jetzt noch mal ins Weltall gehen?

00:47:38: Müsstest du dann nochmal ein Jahr Training machen oder ist das dann nur eine Auffrischung?

00:47:42: So drei Tage vorher.

00:47:45: Mal schnell einmal alles wiederholen.

00:47:47: Gute Frage!

00:47:48: Ich denke es kommt sehr oft die Mission an.

00:47:50: Sagen wir mal dass es die gleiche Mission... wäre spannend, ich denke das würde schon so ein Auffrischungstraining dann nur noch geben.

00:47:57: Aber wenn es dann eine andere Mission wäre, dann müsste unter anderes Fahrzeug zum Beispiel... Dann gibt's nochmal sehr viel anderes Training.

00:48:07: Weil man wahrscheinlich für jeden Fall gewappnet sein muss was im Weltall passiert?

00:48:10: Ja und wir haben ja sehr viele, sag ich mal die Hausaufgaben, die wir bekommen haben waren sehr viel zu dem Fahrzeug selbst auch so wie funktioniert ist und das ist ja sehr spezifisches Wissen dafür.

00:48:18: Ich weiß nicht, wenn ich so gesehen ein neues Auto bekomme.

00:48:23: Das ist schon ähnlich wie ein altes Auto aber es hat wahrscheinlich andere Funktionen.

00:48:27: Nur dass das halt ums Weltall geht.

00:48:34: Zum Dessert haben wir heute... ich hoffe du bist ein Dessermensch?

00:48:38: Total!

00:48:39: Sehr gut Wir haben Schokomus und wir haben Panakotta.

00:48:42: Ich würde sagen rein damit.

00:48:45: Weiß?

00:48:45: Kannst natürlich hier auch mit rein probieren.

00:48:50: Oh, das sieht alles sehr Ist gut?

00:48:55: Ganz, ganz fantastisch.

00:48:58: Du veröffentlicht ein Buch.

00:49:01: Stimmt!

00:49:01: Wann?

00:49:03: Was haben wir jetzt?

00:49:04: Anfang April, oder?

00:49:07: In einem Monat circa.

00:49:07: Also Anfang Mai kommt es raus erst auf Deutsch und dann auf Englisch.

00:49:12: aber genau ich habe aufgeschrieben so was für Gedanken mir... oder was ich für Gedanken hatte während der Mission, vor der Mission.

00:49:19: Wie ist das Training?

00:49:19: Wie sieht es aus um Menschen so ein bisschen mit auf die Reise zu nehmen?

00:49:23: Hast

00:49:23: du Tagebuch im All geschrieben mäßig?

00:49:25: Habe ich probiert!

00:49:26: Ich dachte so viel Zeit haben, Tagebuch zu schreiben.

00:49:29: Ich hatte zwei Sätze zu schreiben, aber oh well... Das ist okay.

00:49:36: Ich bin eigentlich auch so ein Mensch der Tagebuch schreibt.

00:49:40: Aber gut und mir ist dann aufgefallen dass es sehr viele große Fragen gibt, wo ich nicht die Antwort drauf wusste, zum Beispiel so warum erkunden wir überhaupt als Menschen?

00:49:50: Ich glaube es auch für jeden unterschiedlich was würdest du sagen.

00:49:53: So warum erkunden wir als Menschheit?

00:49:56: Ich glaub um Sachen zu verstehen.

00:49:58: also ja ich weiß nicht kennst du das Buch Sophie's Welt?

00:50:01: Habe ich schon gehört?

00:50:02: ja Ja das habe ich früher mal gelesen und das geht auch in Romano.

00:50:05: Das geht um Mädchen die auch so random Sachen erkundet weil sie halt so versucht zu verstehen warum was so ist wie es ist.

00:50:14: Ich mag auch total gerne, wenn ich das beim Menschen sehe.

00:50:16: Das zum Beispiel mit einem Schwester ist auch so eine Person die versucht nochmal zu verstehen was in unserem Körper passiert.

00:50:21: Was passiert?

00:50:22: Wenn das und das passiert also den Hintergrund.

00:50:24: Weil ich bin manchmal schon total abgestumpft und bin so ja ein Göl mein Auto fährt.

00:50:27: Super!

00:50:29: Und ich glaube einfach um... ...zu verstehen sich so weiterzuentwickeln.

00:50:36: Ja, absolut!

00:50:36: Also ich würde es eh nicht wie du sagen neu gehen.

00:50:39: und was ist jetzt hinter der nächsten Straßenecke ein bisschen oder bei dann im kosmischen Rahmen?

00:50:44: Was ist das jetzt hinter unserem Sonnensystem?

00:50:47: oder was können wir überhaupt noch über uns lernen, wie du meintest?

00:50:51: Und das ist eine der Fragen die ich auch noch mit aufgenommen habe.

00:50:54: So warum erkunden wir als Menschen oder mit Robotern zum Beispiel könnte man ja auch sagen aber fehlt für mich eben dieses Kreative, dieses warum gehen wir überhaupt raus.

00:51:04: Und ich ... Wir gings auch oft so, als ich im Studium war oder noch davor, sodass man immer gefragt wird, was willst du denn später machen?

00:51:13: Und man hat gar keine Zeit sich darüber gegangen... Also diese Frage!

00:51:16: Oder hab' ich noch einen Teil so gesehen reingetan wo es ein bisschen ist?

00:51:22: okay Man macht sich Zeit, nicht mal zu fragen so was wäre dann meine Utopie?

00:51:26: Was wäre meine Traumwelt so ein bisschen?

00:51:28: und wie kann ich dazu beitragen?

00:51:30: weil eben man kriegt immer die Frage.

00:51:32: Es wird erwartet man hat so die Antwort für sich schon rausgefunden, aber ist ja auch so eine schwierige Frage.

00:51:37: Ich finde auch häufig wird es ein bisschen von deinen Voraussetzungen ausgegangen.

00:51:41: also du hast ein gutes ABO.

00:51:43: Du willst bestimmt Medizin studieren?

00:51:44: Ja mega!

00:51:45: Dann ist man irgendwann so weil einem alle das sagen so okay vielleicht will ich Medizinstudien studieren obwohl man vorher noch nie daran gedacht hat dass man machen möchte und vielleicht Bömer ins auch gar nicht machen und das wird eben so ein bisschen in die Schuhe gelegt.

00:51:55: und

00:51:56: das ist dann manchmal Zeit in so einem Zeitabschnitt, den man nach dem Abi hat.

00:52:01: So ein halbes Jahr oder was das ist, wo man sich dann entscheidet, weil man sich so denkt ja ich will jetzt auch nicht nichts machen und ich will anfangen und dann entscheidet man sich für das falsche, wenn man gar keine Vorstellung hat?

00:52:11: Ja!

00:52:11: Und ich finde es wichtig ist auch dass es okay ist zu experimentieren.

00:52:14: oder es kann ja sein, dass man ein Studium anfängt, man merkt so hey das ist ja gar nichts für mich aber ich glaube es ist noch sehr... ist in unserer Gesellschaft irgendwie was falsch zu machen.

00:52:22: Und man will nichts falsch machen, wo es ja eigentlich gar nicht schlimm ist... Es ist gut!

00:52:29: Auch ein Studium abzubrechen muss ich sagen bin ich große Verfechterin von weil wenn man merkt das ist halt was für einen nicht ist was dann die Abwägung zwischen okay du hast jetzt ein Jahr lang etwas gemacht was dir auch ein bisschen was gebracht hat und du hast neue Leute kennengelernt.

00:52:41: aber es ist nicht das was du die nächsten Jahre machen möchte sie nächsten sechzig-fünfzig Jahre, dann ist es ja besser jetzt irgendwie nochmal ein Jahr mehr zu studieren als das durchzuziehen nur ums durchzuzehn.

00:52:54: Ja genau und deswegen habe ich noch so einen Workbook implementiert wo man halt so selbst also nicht nur dass ich was geschrieben hab sondern dass man selbst auch etwas schreiben kann um das so ein bisschen rauszufinden weil ich finde super wichtig

00:53:05: Das ist richtig cool.

00:53:06: Also ein bisschen wie so ein Journal integriert, dass man draufkommen kann, was man machen möchte?

00:53:09: Ja genau.

00:53:10: Das ist echt richtig cool!

00:53:12: Ja

00:53:12: okay weißt du, kannst du mir schon den Titel des Buches verraten?

00:53:17: Es ist ein bisschen Weltraum für alle und ein bisschen ist in Klammern weil es soll ja ein Weltraum Für Alle sein.

00:53:23: Und das hat dann eben auch so ein bisschen den Blick weit und sowas sind denn Sachen mit denen wir uns beschäftigen können als Menschheit.

00:53:29: also ich glaube... Ich seh oft und ich kenn's auch oft, dass man die Nachrichten liest.

00:53:35: Und es ist so viel Frustrationen und so viel Krisen.

00:53:38: Dann ist das schwierig einen Blick für die Zukunft zu behalten.

00:53:42: Wir haben aber ja so viele Möglichkeiten und so viele Chancen etwas als Menschheit zu machen.

00:53:49: Das war mein Eindruck, als ich die Welt gesehen habe.

00:53:51: Ich dachte, wir haben den perfekten Planeten, die perfekte Voraussetzungen alles zu erreichen, was wir wollen.

00:53:57: Und wir müssen uns das bloß gewiss werden!

00:54:00: Und ich denke immer, dass so Zynismus ... das man dann schon aufgegeben hat.

00:54:04: Oder wenn ich sage, naja es wird eh alles schlechter, dann werde ich jetzt nicht die nächste neue tolle Erfindung erarbeiten, die dann weiß ich, das Klima rettet's weil ich hab ja auch schon aufgegeben und... Ich find' es ist so wichtig, dass wir eben diesen konstruktiven Optimismus behalten.

00:54:18: also, dass man sagt okay natürlich gibt da Sachen, die grad schieflaufen aber was machen wir denn dagegen?

00:54:24: oder was wo wollen wir überhaupt hin?

00:54:25: Weil es bringt ja auch nichts, wenn wir nur Probleme lösen Und dann haben wir aber gar keine Visionen, wo wir hin wollen.

00:54:30: Zum Beispiel im Gleichheit für alle so Bedingungs-Grundeinkommen wäre für mich eine Vision, wo man ja hinarbeiten kann und einen Nordstern, in dem man weiß dass die Reise dahingeht.

00:54:42: Da habe ich auch ein bisschen darüber geschrieben.

00:54:44: was können wir uns vorstellen?

00:54:46: Woran kann man arbeiten?

00:54:49: Das finde ich eine interessante Perspektive weil du aus der Wissenschaft kommst.

00:54:56: Je mehr man weiß, dass so ne nüchteren realistischeren Blick auf die Welt hat.

00:55:03: Besser wird es nicht unbedingt!

00:55:05: Ja?

00:55:06: Und ich finde es aber interessant und auch schön, dass du von Visionen redest... ...und das hört sich für mich auch so an als ob da sehr viel Optimismus drin liegt,... ...dass man eine gute Grundlage hat weil man hört viel dieses so.

00:55:21: ja okay ist es wir haben jetzt noch so viel Zeit was zu retten Und das ist so ein bisschen eine andere Sichtweise.

00:55:28: Ja, aber ich glaube im Grunde sind wir Menschen kreativ.

00:55:32: Wir sind empathisch, wir sind anpassungsfähig und eine Sache die man als Astronautin lernt ist umzugehen mit eben so Ungewissheit oder... Ich meine dass was mich ja meistens stresst wenn etwas ungewisses, dass sich nicht unbedingt das Vertrauen hat, dass ich damit umgehen kann?

00:55:48: Aber sobald man es hat finde ich also zwar weil du vorher gefragt hast es so Momente die die Blickweise ändern.

00:55:55: Was definitiv hat das so viel für mich geändert, weil wo ich gemerkt hab.

00:55:59: Es gibt manche Sachen die sind einfach außerhalb der Kontrolle aber ich werd schon damit klarkommen und ich glaub dieses... Das haben wir nicht als Menschheit!

00:56:05: Wir sind im Moment eher wie so ein Hunde nur Kopf was Sachen hinterherrennt weil wir nicht denken dass wir überhaupt irgendwas können.

00:56:14: Ich denke also ich sehe Menschen so dass wir schon sehr viel erreichen können sehr anpassungsfähig sind und das einfach vergessen manchmal Und ich glaube wir haben auch noch soviel vor uns zu lernen zum Beispiel vorhin kurz über Kommunikation geredet.

00:56:27: Ich glaube, wenn wir zum Beispiel jetzt für Maßmissionen gelernt haben wie wir kommunizieren können müssen dürfen, wie wir emotionale Intelligenz weiter ausweiten dann können wir das auch definitiv gut auf der Erde gebrauchen.

00:56:40: so und vielleicht lernen wir dann so okay.

00:56:42: wir haben das jetzt lange vernachlässigt aber emotionale Intelligenzen ist jetzt etwas was mir auch in Schulen gelehrt wird oder so.

00:56:50: also ich sehe einfach dieses unglaubliche Potenzial was wir haben und ich hoffe, dass also der einzige Weg das zu verwirklichen ist, Hoffnung zu haben denke ich.

00:57:00: Und es braucht auch Mut.

00:57:03: Welche Vision hast du für dein Leben?

00:57:06: Für mein Leben, ich würde gerne tatsächlich noch... Also ich würde gern durch meinen Job zur Gesellschaft beitragen und ich sehe meinen Job darin im Moment Forscherin zu sein für Robotik und deswegen hoffe ich, herausfinde, wie wir Roboter für das Gute so gesehen anwenden.

00:57:27: Also in meiner Doktorarbeit zum Beispiel geht es darum, wie man autonomische Schiffe für Ozeankonservationen angeht – also wie lernen wir mehr über den Ozean?

00:57:36: Und ich sehe meine Rolle darin, dass sich das vielleicht auch gut kommunizieren kann und so einen Beitrag

00:57:42: leiste.".

00:57:43: Dann würde ich mir sagen, wir sind ganz gespannt auf das Buch.

00:57:47: Danke.

00:57:48: Ich helfe dich nochmal auf dem...

00:57:50: Ungefähr Anfang Mai.

00:57:51: Anfang Mai ungefähr, den Titel kennt ihr könnt ihr googeln und euch bestellen reinlesen.

00:57:58: Rabia vielen vielen Dank dass du heute dabei warst.

00:58:02: es sei ganz interessant über dich als Person mehr zu erfahren und über alles was sich beschäftigt und über Alles woran du arbeitest.

00:58:10: ich wünsche dir den größten Erfolg.

00:58:13: Dankeschön.

00:58:14: Dass du ganz viel noch erreichst mit dem, was dir Spaß macht?

00:58:18: Ja, Likewise!

00:58:18: Danke für die inspirierenden Fragen.

00:58:20: Ich war es echt cool und danke für die Einleitung.

00:58:22: Ich wünsche dir auch das alles, dass

00:58:23: ich nicht so

00:58:24: gerne erreichen würde.

00:58:25: Wer weiß, wo wir uns sehen in fünf

00:58:26: Jahren.

00:58:26: Ja, ich bin gespannt.

00:58:27: Dann machen wir nochmal ein Recap-Gasfolge und reden nochmal über alles.

00:58:32: Okay, perfekt.

00:58:32: Und wir sehen uns nächste Woche ganz normal wieder bei Alakard jeden Mittwoch überall da, wo's Podcast gibt.

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