Justus Riesner: All about Maxton Hall
Shownotes
In der neuen Folge „à la Carte“ stossen wir mit Justus Riesner und Campari Spritz im Restaurant Jolesch an! Justus Riesner kennt man unter anderem als Alistair in Maxton Hall. Wie ist es am Set einer der erfolgreichsten Serien Deutschlands? Wer ist Justus Riesner privat und welche Verschwörungstheorie würde er über sich selbst in die Welt setzen? Das und vieles mehr bespricht Riccarda mit Justus heute bei à la Carte!
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Transkript anzeigen
00:00:01: Ich sehe noch aus wie Frühstück, aber gleich gibt's danach.
00:00:20: Hallo und herzlich willkommen zur neuen Folge Alakard.
00:00:23: Heute sind wir im Restaurant Julesch auf der Muskauer Straße in Berlin Friedrichshank Kreuzberg.
00:00:28: Hier gibt es österreichische Küche und Gebäck.
00:00:30: Ich habe da ganz doll Bock drauf und jetzt schlemmern wir einen weg.
00:00:33: Let's go!
00:00:34: Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zur neuen Folge Alakard.
00:00:37: Ich bin natürlich mal wieder ganz glücklich, dass ihr eingeschaltet habt und dass ihr mit dabei seid.
00:00:41: Heute bin ich zusammen mit Justus Riesner hier und die ein oder anderen kennen ihn vielleicht durch Maxten Hall.
00:00:49: Ich habe Maxtenholt, Staffel eins und die neue Staffel zwei geschaut.
00:00:53: Fand es ganz, ganz toll, ganz dramatisch.
00:00:56: Aber mich interessiert natürlich auch, wie es so ist, als Schauspieler damit zu spielen.
00:01:00: Wie läuft so ein Set-Tag ab?
00:01:02: Wie ist es überhaupt dahin zu kommen?
00:01:04: Wie läuft es hinter den Kulissen?
00:01:06: Und aber auch, wer Justus persönlich ist und was ihn so ausmacht?
00:01:11: Und darüber sprechen wir jetzt mal.
00:01:13: Let's go!
00:01:14: Hallo und herzlich willkommen, Jusus.
00:01:16: Schön, dass du da bist.
00:01:18: Ja, ich glaube,
00:01:19: dass ich da sein darf.
00:01:20: Ja, hattest du eine gute Anreise?
00:01:22: Ja.
00:01:23: Du wohnst nicht in Berlin?
00:01:25: Nein, ich komme aus Hamburg.
00:01:26: Wie ist Hamburg so?
00:01:29: Schön, es ist ein bisschen ruhiger.
00:01:31: Ja?
00:01:31: Ja.
00:01:31: Berlin hast du mal in Erwägung gezogen hier zu wohnen?
00:01:34: Ich habe tatsächlich auch schon mal zwei Jahre hier gelebt.
00:01:37: Und wie war das?
00:01:38: War schön, aber es war ein bisschen schwierig, weil es während der Corona-Zeit war.
00:01:45: Ich war ganz... Ich habe in den USA studiert und ich kam dann nach Deutschland und wollte nicht zurück nach Hamburg.
00:01:51: Und dann war es neues gesucht und habe mich nach Berlin.
00:01:54: Ich kannte halt niemanden keinen Anschluss gefunden und dann habe ich mich auch mal entschieden zurück nach Hamburg zu
00:01:58: gehen.
00:01:58: Und da warst du happy in Hamburg?
00:02:01: Ja, also ich weiß es nicht, ob das der Ort ist, wo ich alt werden will.
00:02:06: Aber...
00:02:07: Das finde ich, kann man aber eh mal so schlecht sagen vorher.
00:02:10: Ich kann immer nur maximal so sagen, ich dachte auch, ich ziehe nach Berlin für so erstmal zwei, drei Jahre.
00:02:15: Und dann schaue ich, wie es mir gefällt.
00:02:17: Aber ich könnte jetzt nie mehr sagen, jetzt würde ich auch sagen, ich glaube, würde ich mal Kinder bekommen oder so, oder eine Familie gründen.
00:02:21: Dann würde ich glaube, ich werde das nicht meine erste Wahl.
00:02:25: Ich check.
00:02:26: Aber gleichzeitig weiß ich auch nicht, wo ich in drei Jahren bin.
00:02:28: Ja, voll.
00:02:29: Ich glaube in einem.
00:02:31: Ich glaube, Berlin ist halt nice, weil hier geht einfach immer was ab.
00:02:35: Es ist halt nicht langweilig.
00:02:36: Hamburg hast du halt nicht so viel zu tun.
00:02:38: Irgendwie, es gibt so zwei Kids, die du chillen kannst.
00:02:41: Ja,
00:02:41: aber das ist geil.
00:02:42: Es ist halt schön, wenn man Familie hat, glaube ich.
00:02:45: Aber ich habe schon auch Bock, noch mal was Neues zu erleben.
00:02:48: Aber außerhalb von Deutschland denn?
00:02:50: Supergerne, ja.
00:02:51: Hast du schon was im Kopf?
00:02:55: Ich will nächstes Jahr Paris mal ausprobieren.
00:02:57: Oh, warst du nicht ein paar Monate auch in Paris?
00:02:59: Ja, da
00:03:00: haben wir uns kennengelernt.
00:03:03: Ja, bei der Fashion Week.
00:03:04: Aber ich war eineinhalb Monate da, um mir so die Stadt anzugucken und die Vibes zu checken.
00:03:10: Wie waren die Vibes?
00:03:11: Oh,
00:03:11: das habe ich mir sehr gut gefallen, das habe ich zurück.
00:03:15: Ja, ich weiß nicht, ich habe einfach so, ich mag es sehr gerne so, der Fremde an dem Ort zu sein.
00:03:21: Verstehe ich.
00:03:21: Es gibt mir voll so einen Drive im Leben.
00:03:24: Ja, und ich finde neue Städte, in denen man noch nie so einen Alltag hatte, geben einem so sehr viel Inspiration.
00:03:30: Man sieht ganz viele neue Dinge, auch so Dinge zum ersten Mal.
00:03:32: Das ist so wie wenn eine Freundin oder ein Freund mich hier in Berlin besuchen kommt und dann sind wir bei mir so in Kiez unterwegs und dann fallen die Sachen auf, die sind mir noch nie aufgefallen.
00:03:40: Und dann will ich sagen, das ist aber ein Schülerladen hier.
00:03:43: Ich habe den Laden in meinem Leben noch nie davon gesehen, obwohl ich schon hundertmal dran vorbeigelaufen
00:03:46: bin.
00:03:47: Ja, es gibt dann so eine neue Perspektive.
00:03:50: den Horizont.
00:03:58: Ich lasse immer den Gast oder die Gäste auswählen.
00:04:01: Was hast du uns denn heute ausgewählt?
00:04:03: Ich habe heute einen Campari-Spritz ausgewählt.
00:04:06: Ist das dein Lieblingsgetränk?
00:04:08: Cheers erstmal.
00:04:10: Cheers.
00:04:11: Schön, dass du da bist.
00:04:16: Nein, das ist nicht mein Lieblingsgetränk.
00:04:19: Nein, ich hasse es.
00:04:20: Nein, aber ich mag... Also, wir drehen das ja gerade.
00:04:24: Darf ich sagen, dass wir es am Tag drehen hier?
00:04:26: Ja, ja, klar.
00:04:28: Und ich wollte jetzt nicht so ein Heavy-Cocktail nehmen.
00:04:30: Und so ein Apparativo ist ganz lecker.
00:04:32: Versteht.
00:04:32: Und Apparoles sind meistens irgendwie zu süß.
00:04:35: Und Campari ist so ein bisschen bitrar.
00:04:36: Ja, ich mag Campari auch sehr gerne.
00:04:38: Magst du Campari-O auch?
00:04:39: Ja, sehr.
00:04:40: Ja, gut gekränkt.
00:04:42: Trinkt man auch... Ich trink das zu selten.
00:04:44: Also, was heißt zu selten?
00:04:45: Aber so, ich bestelle es zu selten, weil ich immer so... Ponsamatini oder so.
00:04:49: Ponsamatini.
00:04:50: Ponsamatini
00:04:50: sind ja auch mal go-to.
00:04:51: Ja.
00:04:52: Richtig guter
00:04:53: Drink.
00:04:53: Aber ich hatte heute schon zwei Cafés.
00:04:54: Ja.
00:04:55: Ich würde jetzt noch mehr Koffein trinken, würde ich jetzt hittan.
00:04:58: Ja,
00:04:58: ja.
00:04:58: Das wollen wir nicht.
00:04:59: Das wollen wir nicht.
00:05:00: Die meisten, die dich kennen, kennen dich vermutlich jetzt gerade, weil auch Maxton Hall sehr durch die Decke gegangen ist.
00:05:08: Mhm.
00:05:08: Und kennen dich als Alistar, den du dort spielst.
00:05:11: Ja.
00:05:12: Magst du dich fernab von alles da?
00:05:14: Einmal als Justus, als Justus Riesen hervorstellen.
00:05:17: Wer bist du?
00:05:20: Gern.
00:05:23: Keine Ahnung.
00:05:23: Ich finde diese Frage immer so schwierig, weil ich glaube, man müsste meine Freunde fragen, wer ich bin.
00:05:31: Ich glaube, ich bin einfach ein junger Mann, der irgendwie versucht, seinen Platz in der Welt zu finden.
00:05:36: Wie läuft es so?
00:05:37: Ich glaube momentan ganz gut.
00:05:39: Also ich habe das Gefühl, ich bin auf dem richtigen Weg.
00:05:43: Und wie bist du so da hingekommen?
00:05:49: Weil du strahlst so eine Ruhe aus.
00:05:50: Wie bist du wieder hingekommen?
00:05:51: Ja, total.
00:05:52: Weil es gibt, glaube ich, wenige Leute, die so sagen, ich bin gerade dabei, meinen Platz in der Welt zu finden und es läuft ganz gut.
00:05:59: Ich bin ganz zufrieden eigentlich.
00:06:02: Und das war jetzt so deine erste spontane Antwort.
00:06:06: Und ich frag mich, wie man so eine Ruhe bekommt.
00:06:11: Oder spielst du das?
00:06:13: Also, ich appreciate, dass du das sagst.
00:06:15: Ich muss sagen, ich höre das öfter, dass ich so ruhig rüber komme.
00:06:20: Aber bei mir rattet es schon auch im Kopf viel.
00:06:23: Aber ich glaube, ich habe momentan so eine innere Ruhe, in dem Sinne, dass ich einfach... Also, ich habe gerade einfach... Ich mache das, was ich immer machen wollte.
00:06:34: Und es läuft gut.
00:06:36: Und ja, ich würde auch lügen, wenn ich... Wenn ich sage, es war einfach, den Punkt irgendwie zu erreichen, ich hab...
00:06:43: Wann war das denn, als du den Punkt erreicht bist?
00:06:46: Ich glaube, das ist jetzt ziemlich frisch irgendwie.
00:06:49: Ich hab gerade das Gefühl, ich bin so ein bisschen neu geboren.
00:06:51: Ich bin jetzt achtundzwanzig.
00:06:52: Man sagt auch, alle sieben Jahre ist man neu irgendwie.
00:06:57: Und ich hab das Gefühl, dass ich grad bei mir so super präsent irgendwie, dass ich so voll bei mir angekommen bin.
00:07:03: Ich bin Ende zwanzig.
00:07:05: So, ich hab so dieser... Schwierigen Selbstzweifeln in den Zwanziger, fast hinter mir.
00:07:11: Und ja.
00:07:14: Das hört sich auch so an, als ob du sehr gut appreciaten kannst und dir dessen bewusst bist, dass du so deine Erfolge annehmen kannst und auch so damit zufrieden bist, weißt du?
00:07:28: Oder bist du jemand, der schon dazu tendiert, dann so immer mehr zu wollen?
00:07:34: Ich würde schon sagen, dass ich sehr ambitioniert bin.
00:07:37: Also ich habe schon meine Ziele auch.
00:07:39: Ja, ja, das schon.
00:07:40: Aber kannst du so zwischendurch das dann trotzdem appreciate, ohne das so wegfallen zu lassen, dass du dann sagst, das schon.
00:07:47: Ich glaube
00:07:47: schon, ja.
00:07:48: Ich glaube, es ist jetzt nicht so, aber der Weg ist das Ziel.
00:07:52: Und ich glaube, man muss seine kleinen, malen Steine, malen Steine, die man irgendwie macht, auch feiern und genießen und auch mal so retrospectiv, manchmal.
00:08:03: irgendwie sein Leben betrachten, so.
00:08:06: Der junge Justus, glaub ich, für super stolz auf mich.
00:08:09: Ja, das ist eine schöne Perspektive.
00:08:12: Welche Verschwörungstheorie würdest du gerne von dir in die Welt setzen?
00:08:16: Hast du Beispiele?
00:08:19: Hast du die schon mal gestellt, die Frage?
00:08:20: Ich hab die noch nie gestellt.
00:08:23: Was ist das?
00:08:23: Die mir sagt, ich bin Crow.
00:08:27: Das wär so
00:08:28: geil.
00:08:29: Das wär so lustig.
00:08:31: Weil das kann ja auch keiner nachweisen.
00:08:33: Also Haare vielleicht ein bisschen.
00:08:35: Ja,
00:08:35: kennt
00:08:36: man seine Haarfarbe.
00:08:37: Ja, ich weiß zumindest, glaube ich, dass er die mal so blondiert hatte auf so Bühnen auftreten, weil das hat man dann ja schon gesehen hinter der Maske.
00:08:45: Aber Haare können ja auch nachwachsen werden.
00:08:47: Ja,
00:08:47: oder keine Perücke sein.
00:08:48: Genau, ja.
00:08:50: Also Cro oder Justus, wie auch immer.
00:08:53: Was ist das unnötigste, was du gut kannst?
00:08:59: Urlaub machen.
00:09:02: Sag ich immer bei solchen Fragen.
00:09:04: Ja.
00:09:04: Weil ich finde irgendwie, es gibt nichts Unnötiges.
00:09:06: Ähm, ich kann mit den Ohren wackeln.
00:09:09: Okay, das ist Unnötig.
00:09:10: Aber das kann ich auch.
00:09:12: Ja.
00:09:12: So minimal.
00:09:13: Ja.
00:09:14: Aber das ist auch so, ist auch so, warum will man das gut, gut
00:09:17: können?
00:09:18: Ja, ja.
00:09:18: Ähm, was ist deine größte Red Flag?
00:09:24: Ähm, ich trinke noch einen Schluck.
00:09:27: Ja, bitte.
00:09:28: Ich bitte darum.
00:09:29: Der ist sehr lecker und sehr erfrischend auch.
00:09:32: Ganz, ganz toll.
00:09:34: Obwohl Winter ist, ist da gerade ganz gut.
00:09:37: Weil hier ist auch so cozy warm.
00:09:38: Bei meinen Getränken.
00:09:41: Meine Rüste Red Flag.
00:09:41: Ich glaube, ich habe eine Tendenz, Dinge zu dramatisieren und dramatisch zu sein.
00:09:48: Aber bist du auch ein Overthinker?
00:09:50: Voll.
00:09:51: Und ich war auch früher immer so in der Schule, so derjenige, der so eine Klausur geschrieben hat und ich so, Gott, ich null Punkte.
00:09:57: Dann habe ich auch eine Drei oder so.
00:10:00: Ich war in zwei Jahrschülern, aber so ... Eine Drei war immer drin bei mir.
00:10:06: Aber auch zum Leben, egal was ich mache, ich bin... Also ich tendiere oft dazu.
00:10:11: Erstens denke ich, oh Gott, das ist scheiß, was ich gemacht habe.
00:10:13: Ach so Worst-Case-Szenarie eigentlich?
00:10:14: Ja, immer Worst-Case-Szenarie.
00:10:16: Aber dann am Ende ist alles fein.
00:10:17: Okay.
00:10:19: Da bist du dir so dessen bewusst, dass du jetzt schon, wenn du dich da so beinspirals weißt, okay, es wird nicht so schlimm.
00:10:26: Oder
00:10:27: verlierst du dich trotzdem bei drin so?
00:10:28: Manchmal verliere ich mich drin, aber irgendwie meine... damalige Therapeuten, habe mir so ein Grübelstopp beigebracht und ich versuche, also ich habe das Gefühl, seit ein paar Jahren trainiere ich mir es aktiv an, mich zu stoppen.
00:10:44: Wie
00:10:44: geht das?
00:10:45: Einfach, wenn du merkst, dass du grübelst, sagst du Stopp und du hörst auf.
00:10:50: Du lässt es einfach nicht mehr zu, weil du kannst es kontrollieren.
00:10:53: Deine Gedanken kannst du ja... navigieren, weißt du?
00:10:55: Das finde ich so interessant, weil ich Therapeut erinnere, also von Freunden auch so die Ratschläge, die sie bekommen haben und mit mir geteilt haben.
00:11:02: Ich bin teilweise so, das ist so einfach und macht so viel Sinn.
00:11:07: Oder?
00:11:08: Man kommt
00:11:09: selber nicht auf.
00:11:10: Ja, man
00:11:10: kommt selber überhaupt nicht drauf.
00:11:11: Also so, weil ich bin auch ein Miesaufer-Filmkaser, ich kann mich da drinnen bemerken.
00:11:14: Ich sage,
00:11:15: ihr hilft.
00:11:15: Ja.
00:11:16: Weil du kannst die Dinge eh nicht kontrollieren.
00:11:18: Dem machst du, gibts dein Bestes.
00:11:20: Und das Resultat ist...
00:11:23: Das Läufe.
00:11:24: Eine Freundin von mir hatte auch letztens erzählt, dass ihre Therapeutin meinte, diese negativen Gedanken, die man hat, den gibt man Namen.
00:11:35: Zum Beispiel Bernd.
00:11:38: Bernd, lässt du rein für zehn Minuten und setzt dich damit auseinander und nach zehn Minuten bestätzt du den Teil, nach zehn Minuten sagst du, okay, Bernd, das war's für heute, ciao.
00:11:48: Macht so Sinn auch für mich.
00:11:50: Super.
00:11:50: Weil dann kann man sich auch kurz reinsteigern, ist und dann ist's over.
00:11:54: Ja, man lässt es dann halt einfach zu, aber man zieht halt Grenzen.
00:11:57: Ja, so wichtig.
00:12:03: Okay, zum Starter.
00:12:05: Wir haben hier eine leckere Kürbis-Creme-Suppe.
00:12:07: Ja.
00:12:10: Das sieht fantastisch aus.
00:12:11: Ich würde sagen, wir starten direkt rein.
00:12:13: Oder?
00:12:14: Ja.
00:12:15: Ich ...
00:12:16: Weißt du, warum ich das ausgesucht habe?
00:12:17: Nee, das würde mich total interessieren, tatsächlich.
00:12:19: Gerade vor ein paar Tagen so ein Ember ... Nee.
00:12:23: Ember Dribbling Vlog gesehen.
00:12:26: Mhm.
00:12:28: Von der Fashion Week.
00:12:29: Und sie hat da irgendwie ständig Zwischenschnitte von ihr, wie sie so eine Suppe auf ihrem Hotelzimmer ist.
00:12:33: Ich bin aber auch so einfach beeinflussbar.
00:12:36: Und ich so ... Das sieht irgendwie geil aus.
00:12:38: Mhm.
00:12:38: Ich brauch eine Suppe.
00:12:40: Mhm.
00:12:40: Die ist sehr lecker.
00:12:41: Ja.
00:12:42: Die ist super cremig und super lecker.
00:12:44: Ich bin auch großer Sockenferne im Winter.
00:12:45: Oh, wow.
00:12:46: Oder?
00:12:47: Ja, ganz crevig.
00:12:50: Gute Wahl.
00:12:51: Spicey auch ein bisschen.
00:12:52: Ja,
00:12:53: bisschen.
00:12:53: Und auch so, wir haben ein paar Nischen da drin.
00:12:56: Das
00:12:56: finde ich auch ganz gut, ganz spannend in der Socke.
00:12:58: Das sagen wir uns
00:12:58: dann eigentlich.
00:13:00: Ich
00:13:01: bin voll crazy, dass ich gefilmt werde, wie ich esse.
00:13:03: Ja, ja, aber mach dich da gar keine Gedanken, weil das Ding ist, jedes Mal, wenn du ist, rede ich quasi und jedes Mal, wenn ich esse, redest du und dann ist immer die Kamera auf der jeweiligen Person, deswegen muss man sich da keine Sorgen machen.
00:13:14: Ich sah noch nie schrecklich aus und ich hab, also ich bin auch nicht so mega gut im Essen, aber naja.
00:13:20: Anyways, so, wir haben ja schon kurz darüber gesprochen, dass du Alissa in Max Behol spielst, dass du generell Schauspieler bist und du hast nicht den... Ich würde sagen, klassischsten Weg gewählt.
00:13:34: Du hast nämlich in LA studiert.
00:13:37: Und da stellt sich mir natürlich die Frage, LA Hollywood, wie ist es da zu studieren?
00:13:45: Und wie Hollywood-like ist es wohl?
00:13:48: Wie man sich das vorstellt?
00:13:50: oder auch sieht man viel von den Schattenseiten, wo man sich so denkt, vielleicht würde ich gar nicht mehr Schauspieler werden.
00:13:57: Es ist so ein bisschen was von beidem, glaub ich.
00:14:01: Also ich persönlich mag halt total gerne, weil es halt einfach so eine... Also es ist halt nicht so eine Stadtstadt, wie man sich den Staat vorstellt, es ist halt eigentlich eine Stadt, die aus ganz vielen Städten gemacht ist.
00:14:11: Aber es ist halt so eine Industriestadt und irgendwie ist da irgendwie jeder da und versucht irgendwie deren größte Träume in Erfüllung zu bringen.
00:14:19: Wie
00:14:19: alt warst du, als du da hingegangen bist?
00:14:21: Ich war achtzehn.
00:14:22: Also ich bin dann kurz nach neunzehn geworden.
00:14:26: Aber ja, und ich war fast fünf Jahre da.
00:14:28: Und es war auf jeden Fall eine Stadt, die mich sehr geprägt hat.
00:14:32: Und ich bin da halt erwachsen geworden.
00:14:33: Irgendwie, ich hatte nach dem Abi das Gefühl, ich muss einfach raus und weg.
00:14:37: Und es war auch gar nicht geplant, dass ich so lange da bleibe.
00:14:41: Eigentlich bin ich mir so für ein Jahr hin.
00:14:44: Und aus einem wurden dann zwei, dann drei im Himmel.
00:14:50: Und um deine Frage zu beantworten, es ist... Wie die USA auch.
00:14:59: Es ist ein sehr gespaltenes Land irgendwie und man merkt, also man spürt die Armut, man spielt aber auch den Reichtum und es klärscht da so aufeinander.
00:15:10: Und ich hatte irgendwie das Privileg, so das echte LA kennenzulernen, dadurch, dass ich ein Jahr auch in der Gastfamilie gewohnt habe und ich an einem Community College meine ersten zwei Jahre studiert habe.
00:15:21: und das sind so Community Colleges.
00:15:25: Keine Ahnung, da gehen so die Normalos zur Uni, die leben bei Arbeiten oder die auch schon älter sind, die sich dann im Alter entscheiden nochmal ein Degree zu machen oder so.
00:15:35: Und da habe ich halt so die richtigen normalen Menschen kennengelernt.
00:15:39: und dann war ich halt noch so zwei Jahre an einer richtig krassen Privat-Uni, wo dann nur ... ja ... Spoiled Children gefühlt waren.
00:15:50: Also nicht nur, aber so.
00:15:51: USC ist die Schule und sie ist auch bekannt als University of Spoiled Children.
00:15:57: Ah,
00:15:57: wirklich?
00:15:58: Ja.
00:15:59: Es gibt ja auch so diese bribing Geschichte, dass irgendwelche Eltern ihre Kinder da reingekauft haben und so.
00:16:07: Ah, okay.
00:16:07: Es ist einfach eine Hollywood-Uni irgendwie.
00:16:12: Aber ich red verstecht über die Uni, weil sie ist eigentlich auch voll gut.
00:16:15: Also ich hab ganz viel gelernt.
00:16:18: Aber es ist ja mehr
00:16:19: so Facts von außen.
00:16:20: Das ist ja auch völlig okay.
00:16:22: Genauso wie es ja hier in Deutschland auch so die ein oder andere Privatschule gibt, wo man sich so, also so, wo einfach nur Personen... ...und
00:16:27: die Augen verdreht.
00:16:28: Ja,
00:16:29: genau.
00:16:30: Aber ja, also es war auf jeden Fall ein krasser Anspruch auch akademisch.
00:16:36: Wie war so die Aufnahmeprüfung?
00:16:38: Was muss man da so machen?
00:16:40: Ich hab ja Schauspiel, bzw.
00:16:42: ich hab Theaterstudium und Schauspiel, Fokus.
00:16:45: Und hatte dann so Film bzw.
00:16:47: Cinematic Arts im Lebenfach.
00:16:49: Und ich musste vorsprechen.
00:16:51: Also ich hab zwei Monologen, klassischen, modern, vorgesprochen.
00:16:57: Man musste natürlich auch S.L.
00:16:58: schreiben und Formulare ausfüllen und so'n Kram.
00:17:02: Und ja.
00:17:05: Und was würdest du sagen, waren so deine, so mit die Sache, die dich am meisten geprägt hat, so aus der Zeit, in der du an der Uni warst?
00:17:20: Ich glaube menschlich, auf jeden Fall einfach, dass diese Spaltung... zwischen Arm und Reich und diese verschiedenen Welten, wo ich in beiden irgendwie existieren durfte, das mitzuerleben, weil das nochmal ganz anders ist als in Deutschland.
00:17:37: Und es hat mir wirklich über, also ganz viel über die Struktur der Welt auch irgendwie beigebracht.
00:17:42: Das fand ich ganz spannend.
00:17:44: Und künstlerisch hatte ich so eine Dozentin, die mich einfach super geprägt hat, die mir ganz viel mitgegeben hat.
00:17:54: Und ja, in meinem Notizbrief aus dem Semestern gucke ich immer noch rein, wenn ich irgendwie etwas brauche.
00:18:01: Schöne Erinnerungen auch irgendwie an die Zeit.
00:18:05: So ein Schauspielstudium besteht ja auch aus vielen verschiedenen Modellen.
00:18:11: Auch aus Modellen, in denen man sich, glaube ich, in denen man über sich selbst hinauswachsen muss.
00:18:18: Wo man mal Rollen spielen muss, die man vielleicht nicht so präferiert.
00:18:22: Und in denen man über sich selbst hinauswachsen muss, weil man bestimmte Szenen nachspielen muss oder Übungen machen muss, dass man sich selbst so anders zeigt auf der Bühne.
00:18:36: Was war so das Krindriste, was du je machen musstest?
00:18:40: Musstest du dich mal so nackt ausziehen oder so?
00:18:42: Oh Gott, das will nein.
00:18:45: Das wäre crazy.
00:18:47: Ich glaube, dann würde meine Dutzierenden einen Knast gehen.
00:18:50: Fair.
00:18:51: ist mir auch gerade aufgefallen, während ich die Fragen gestellt habe.
00:18:55: an der Uni wahrscheinlich nicht, weil das einzige, ich mir ist nicht gerade eingefallen, ich war mal irgendwann in so einem Theaterstück mit der Schule.
00:19:03: Oh Gott, und dann haben sich alle nackt
00:19:05: ausgezogen und war so.
00:19:06: Alles war so plazierende
00:19:07: Teenager, alles war so, oh mein Gott.
00:19:09: Ja, und ich war so, oh Gott, und deswegen kam das gerade, das war kutsches Reaktion.
00:19:13: Ja, ich check, aber die Frage ist voll legitim.
00:19:16: Ich glaube, das ist auch in Europa ein bisschen normalisierter als in den USA.
00:19:19: Ich glaube, das amerikanische Theater ist ein bisschen... konservativer in dem Sinne.
00:19:27: Aber ich muss sagen, so ein Schauspielstudium ist tendenziell komplett cringe.
00:19:31: Ich glaube, für eine außenstehende Person ist vieles, was man macht, cringe.
00:19:36: Bist du
00:19:36: gut darin, einfach so cringe abzulegen und dir so...
00:19:40: Nee, also ich versuch's.
00:19:44: Kommt immer auf den Tag drauf, unglaublich.
00:19:45: Aber so ein Schauspielstudium ist halt das Geile, dass du einfach so den Raum gegeben hast, cringe sein zu dürfen.
00:19:53: was halt das einfach einfacher macht.
00:19:56: Aber wenn ich jetzt so eine Übung raus suche, ich weiß noch, ich habe einmal in so einem Theaterstück mitgespielt und die Regisseurin hat dann so als Icebreaker mit uns.
00:20:07: In der ersten Woche von den Proben mussten wir uns irgendwie so eine psychologische Geste für unsere Rolle ausdenken, irgendwie so drei verschiedene.
00:20:19: Und die mussten wir dann, ich weiß gar nicht, ob ich das erklären kann, dass das Sinn ergibt für Leute, die keine Theater kennt.
00:20:24: Nee, und die waren halt ein Raum voller Leute, die sich nicht kannten.
00:20:30: Und da mussten dann eine psychologische Geste, die irgendwie kamen, das ist ein Verbeugungsein oder so, passend zu einem Song, den wir ausgewählt haben, der zu der Rolle passt, diese psychologische Geste ganz oft wiederholen.
00:20:44: Und der Scheiße, das kommt nicht gut.
00:20:47: Doch.
00:20:47: Es ist halt ganz weird.
00:20:49: Nee,
00:20:49: ich bin grad drin, dass man halt... Ihr musstet die ganz oft vorstellen, diese Psychi-Logistik.
00:20:54: Die Leute sitzen da, gucken dir zu.
00:20:56: Aber warum musstet ihr das so oft machen?
00:20:59: Depending on... Also, der Rhythmus des Songs hat das so ein bisschen navigiert.
00:21:04: Ihr musstet den kompletten Song durchwerfen.
00:21:06: Ach so, okay.
00:21:06: Und du musst alle drei Gesten benutzen.
00:21:09: Und du hast dadurch dann aber auch irgendwie eine Story erzählt.
00:21:12: Und es kam halt tatsächlich auch... Also Emotionen dabei hoch, und es war auch interessant, das anzugucken.
00:21:19: Aber ich glaube, wenn man nicht, also wenn man Theater nicht studiert, dann denkt man so, was zur Hölle passiert da gerade?
00:21:26: Ja,
00:21:27: ansonsten macht man halt keine Ahnung, Atemübungen, Stimmübungen.
00:21:33: Aber das finde ich so cringe, Atemübungen oder so.
00:21:36: Ich finde schon cringe, wenn du mit irgendwie zwanzig Menschen auf dem Boden liegst und gemeinsam irgendwelche wehren Töne von dir gibst.
00:21:45: Ich find halt, bei mir ist immer das Level von cringe daran gekoppelt, wie viele, ob ich die einzige Person bin im Raum, die das macht oder wie viele das mit mir machen, weil sobald so eine Gemeinschaft ist, denk ich mir irgendwann auch so, ja, dann muss ich kurz selber lachen über mich selber.
00:22:00: Und dann ist aber auch so, ja, mein Gott, irgendwie machen's grad auch alle so.
00:22:04: Oder weil es was mir einfällt, es gibt auch, ich glaub, das kennen ganz viele, die die Schauspiel machen.
00:22:08: Es gibt irgendwie so eine Tiergebung, dass man irgendwie versucht, körperlich ein Tier zu verkörpern.
00:22:14: Und man läuft dann mit seinen ganzen Piers irgendwie durch den Raum und alle machen ein anderes Tier und dann muss man Laute von sich geben und man spielt ein Tier und es ist halt fucking cringe.
00:22:24: Das ist einfach weird.
00:22:26: Das ist schnell mir auch gar nicht schlimm.
00:22:27: Ja, und ich war auch nie so ein Mensch, der so was teuer gefeiert hat.
00:22:31: Aber ja.
00:22:34: gehört halt irgendwie dazu.
00:22:36: Ja, ich hab mal mit einer Freundin, das ist auch eigentlich eine lustige Geschichte.
00:22:41: Ich war auch immer so ein bisschen in den Schauspiel interessiert, weil mich einfach so dieses so... vor der Kamera super interessiert hat.
00:22:47: Und dann hat irgendwann die Therapeutin von meiner besten Freundin ihr empfohlen, mal einen Schauspielkurs zu machen.
00:22:55: Und sie wusste von mir, dass ich Schauspiel interessiert bin.
00:22:57: Und dann war sie so, lass uns das zusammen machen.
00:22:59: Dann haben wir das über den Winter zusammen gemacht in Köln.
00:23:02: Und das war auch einfach so, es war gar nicht um vor die Kamera zu kommen, es war auch eher so Theater basiert und so.
00:23:08: Und das Cringeste, was ich da machen musste, ist auch gleichzeitig, glaube ich, das Cringeste in meinem Leben.
00:23:13: Und ich war nicht so schön.
00:23:15: Was musstest du machen?
00:23:17: Wir mussten so, ähm, so Klein-Kinder spielen.
00:23:21: Mit so... Babystimmen.
00:23:23: Und ich bin eh schon irgendwie so.
00:23:25: was wie so Babystimmen, finde ich, ganz schlimm, wenn das Erwachsene ausgewachsene Menschen machen.
00:23:29: Und dann waren da halt so, es war eine ganz durchmixte Gruppe, dann war da so ein Uniprofessor, dann war da so die Freundin für mich, dann war ich da dann mal in der Jüngere.
00:23:37: Und ich war so wirklich so, ich war so, ich finde das ganz schlimm.
00:23:40: Vor allem ist es auch crazy, wenn du in einem Raum sitzt mit komplett fremden Menschen.
00:23:44: Ja, man kann es auch
00:23:45: schon ein bisschen.
00:23:47: Es war halt so dritte Woche.
00:23:49: Ah, okay, okay.
00:23:50: Und es war aber trotzdem so... Bitte nicht.
00:23:53: Ich find's ganz schlimm.
00:23:54: Ja, es gibt ja verschiedene Techniken.
00:23:56: Ja, genau.
00:23:58: Und so findet ihr da seine Technik?
00:23:59: Ja.
00:24:01: Aber Babystimme ist schon auch crazy.
00:24:03: Ja, Babystimme ist Jail.
00:24:06: Zurück zu dir.
00:24:10: Wie viel Alistar steckt in Justus?
00:24:17: Ich glaub recht viel.
00:24:19: Ich glaub, aber weiß ich nicht.
00:24:22: Also ich glaub, es ist halt natürlich... wird man gekastet wegen der Essenz, die man irgendwie als Mensch mit sich trägt.
00:24:27: Und ich glaube, in dem Sinne überschneidet sich diese Essenz natürlich.
00:24:32: Andererseits, aber ich glaube, wir beide mögen eine Party, Alistar und ich.
00:24:39: Das haben wir in Kormen.
00:24:40: Ich glaube, wir sind beide stuhlkapfisch manchmal und können schwer damit leben, nicht das zu kriegen, was wir wollen.
00:24:48: Aber sonst ist Alistar, glaube ich, Er hat auch viele Attribute, die ich nicht mit ihm teile.
00:24:53: Er ist ein bisschen draufgängerisch, manchmal auch ein bisschen ein Schlägertyp.
00:25:01: Also so ein bisschen auf jeden Fall.
00:25:04: Ein bisschen, aber auch dann schon sehr verschieden, wenn es drauf ankommt wahrscheinlich.
00:25:11: Welchen Charakter, also fiktiven Charakter aus dem nächsten Heul, würdest du privat auf gar keinen Fall in dein Leben lassen
00:25:20: wollen?
00:25:21: Mortimer.
00:25:22: Hast du in der nächsten Heu gekommen?
00:25:25: Ja.
00:25:26: Ich war letztens zusammengehuckt, die zweite Staffel.
00:25:30: Und dann war ich so, irgendwie war ich so, kommt nicht heute wieder in eine Episode von der nächsten Heu raus und sie war so, nee, also das waren jetzt die Folgen.
00:25:39: Und dann war ich so, oh, weil ich irgendwie so dachte, es geht jetzt so, brauchen wir weiter.
00:25:42: Weil die erste Staffel kam mir schon ein paar lang vor.
00:25:45: Und die zweite Staffel ging irgendwie total schnell vorbei jetzt doch.
00:25:51: Ich frage mich auch, woran das liegt, obwohl die das bei der zweiten ja auch so in der Staffel gemacht haben.
00:25:56: Ja, ja.
00:25:56: Und so jede Woche kam eine Folge.
00:25:58: Mhm.
00:25:58: Ja.
00:26:00: Vielleicht weil es zu schnell war.
00:26:02: Irgendwann in der Strang oder so.
00:26:04: Ja, vielleicht.
00:26:05: Was ist, findest du, erste Staffel oder zweite besser?
00:26:08: Schwierig.
00:26:12: Also,
00:26:13: ich find das nicht
00:26:14: irgendwie die Scheiße rein.
00:26:17: Ja, fair.
00:26:18: Wir
00:26:18: sagen ja auch nicht, dass eine schlecht ist, nur weil ich besser ist.
00:26:20: Ja.
00:26:22: Ich bin schon ein Fan von der ersten, muss ich sagen.
00:26:25: Also...
00:26:26: same over.
00:26:27: Ich glaube, aber vielleicht ist es auch, weil es so neu war und es war...
00:26:31: Man wusste halt noch nicht, ja.
00:26:33: ...wenn es auf
00:26:33: den zukommt.
00:26:34: Die Erwartung war noch nicht so hoch.
00:26:38: Vielleicht liegt es auch daran, ja.
00:26:40: Ich habe
00:26:40: auch letztens mal kurz nachgedacht, weil ich habe das auch, dass ich die erste Staffel cooler finde und auch spannender fand.
00:26:50: Und man hat halt jetzt schon so ein... So eine Base von der Story, die man kennt und man kann schon Charaktere einordnen.
00:26:55: Und vorher war es halt so viel überraschender, weißt du?
00:26:57: Ich bin immer so Fan davon auch so.
00:26:59: Ich denke mir hat bei so vielen Filmen so, aber ich wünschte, ich könnte die so noch mal zum ersten Mal sehen.
00:27:02: Weil dann hat man noch mal so.
00:27:03: Ich war letztens, letzte Woche war ich mit selber in Somenia.
00:27:06: Zwei.
00:27:07: Zwei.
00:27:08: Das war
00:27:09: so ein toller Film.
00:27:10: Und ich war so, oh mein Gott, danach war ich direkt so.
00:27:12: Ich wünschte, ich könnte den noch mal zum ersten Mal gucken, weil der war so toll.
00:27:15: Ja.
00:27:17: Du hast halt diese ganzen Gefühle, die du gegenüber den Charakteren hast.
00:27:21: Das erste Mal gefühlt in dieser Staffel.
00:27:23: Und bei Staffel zwei kannst du schon, du weißt schon, wie so die Familienstruktur ist.
00:27:27: Du weißt, wie wir praktikieren.
00:27:28: Ja, voll.
00:27:30: Ja, wahrscheinlich.
00:27:30: Deswegen fühlt sich das für mich, glaube ich, auf jeden Fall ein bisschen langwieriger an in der zweiten Staffel.
00:27:35: Nicht
00:27:35: checken.
00:27:36: Ja.
00:27:37: Ja, vielleicht muss noch ein bisschen mehr passieren.
00:27:40: Vielleicht
00:27:40: muss
00:27:41: noch mal eine dritte Staffel geben.
00:27:43: Ja.
00:27:49: Justus, du hast uns was ganz Feines heute hier mitgebracht.
00:27:52: Ja, ich habe es selbst hergerichtet.
00:27:57: Ganz toll, also wirklich ganz fantastisch.
00:28:00: Das ist
00:28:00: das Dressing.
00:28:01: Ja, das ist das Dressing, ich glaube.
00:28:02: Das ist das Wohl für den Dressing.
00:28:05: Ach, esse ich.
00:28:07: Ich glaube, Salat ist so der Worst-Date-Food.
00:28:11: Warum?
00:28:12: Ich glaube, Böhne ist schlimmer.
00:28:15: Aber ja, ich checke, was du meinst.
00:28:17: Oder so Sushi.
00:28:18: Ja, ja, das ist ganz schön.
00:28:21: Ich finde deswegen Salat eigentlich noch ganz gut, weil du halt immer so, du kannst dir immer was auf die Gabel picken und dann ist du das und dann bist du nicht so überfordert und kannst halt so...
00:28:28: Das sind zum Glück keine großen Salatblätter.
00:28:30: Ja,
00:28:31: das ist ganz schlimm.
00:28:32: Das täcke ich aber eh nicht.
00:28:33: Selbst wenn man nicht auf einem Date ist, warum schneidet ihr diese Salatblätter durch?
00:28:37: Ja, ich schaue dir das
00:28:37: nicht.
00:28:39: Ja, ja.
00:28:40: Sollen wir?
00:28:40: Wir
00:28:40: wollen.
00:28:41: Ja, wir wollen und sollen unbedingt.
00:28:43: Lecker, lecker.
00:28:48: Auch dieses TikTok sind halt mit meiner Mama und meine Papa.
00:28:55: Ich überleg jedes Mal, ob ich springen soll, weil dann bin ich immer so, wenn die anderen Personen es nicht kennt, dann habe ich es so schlecht nach.
00:29:06: Nein, aber ich kenne auch viele TikToks eigentlich.
00:29:08: Okay, cool.
00:29:10: Naja, witz uns mal so einen Tag am nächsten Moment mit dem.
00:29:16: Nee, das hat tatsächlich sehr viele Leute interessiert.
00:29:21: Echt?
00:29:23: Wie sieht so ein Drehtag wohl aus?
00:29:26: als Schauspieler am Set?
00:29:33: Ich will nicht sagen recht unspektakulär, aber es ist auf jeden Fall viel Warten.
00:29:39: In der Regel wird man morgens abgeholt, kommt immer darauf an, manchmal auch abends, wenn man Nachtdreh hat oder so.
00:29:47: Dann kommt man an Zett, steigt man aus, dann wird man direkt irgendwie entweder ins Kostüm oder in die Maske geschickt.
00:29:53: Und dann, wenn man fertig ist, hat man entweder an Zett gerufen oder man wartet, bis man dran ist.
00:30:00: Sehr viel warten.
00:30:01: Ja, es kommt immer drauf an.
00:30:02: Es gibt manchmal auch Tage, die super packed sind.
00:30:05: Man dreht halt immer so eine gewisse Anzahl an Bildern pro Tag.
00:30:09: Und wenn du halt in allen Bildern bist, dann wartest du natürlich nicht.
00:30:13: Aber manchmal hast du halt auch Tage, wo du nur so in einem kleinen Bild bist und es wird dann aber als Viertes gedreht oder so.
00:30:18: Und dann wirst du auch in der Regel ein bisschen später geholt, aber ich will nicht trotzdem, wenn man Sicherheitsalber da haben.
00:30:25: Falls man dann irgendwie was umbauen muss oder so.
00:30:29: Spontan.
00:30:30: Ja, dann wartet und dreht man und man spielt tatsächlich auch dann recht kurz, wenn man es in deine zwei, drei Tags.
00:30:36: Manchmal
00:30:37: nur ein.
00:30:39: Wenn man so ein guter Schaftspieler ist.
00:30:41: Und dann, ja, ist das Ding...
00:30:45: Das Ding durch.
00:30:46: Durch.
00:30:47: Ihr habt jetzt schon zwei Staffeln Max und Heu gedreht.
00:30:49: Ihr habt sehr viel Zeit miteinander verbracht, teilweise Tage, auf jeden Fall Stunden aufeinandergehockt.
00:30:54: Seid ihr jetzt alle Best Friends, seid ihr eine kleine Family geworden?
00:31:00: Ich glaube, also man kommt natürlich immer mit manchen Leuten besser klar als mit anderen so, aber ich glaube, an sich war Max und Heu irgendwie für... Ganz viele von uns, so ein Schicksalsprojekt und hat irgendwie unser Leben total verändert und das schweißt natürlich irgendwie zusammen, wenn man gemeinsam so eine Reise irgendwie durchsteht.
00:31:18: Deshalb würde ich schon sagen, dass wir alle irgendwie so in eine kleine Familie geworden sind.
00:31:23: Wenn du dein Leben mit Durchmächstenhol verändert hast oder es verändert wurde, wie würdest du sagen, was sind so die zwei größten Veränderungen von?
00:31:34: wie ist das Vormächstenhol und wie ist das... Ja, noch während wechseln.
00:31:39: Ich zum einen habe ich, kann ich jetzt von Schauspiel und Social Media leben.
00:31:48: Ich muss nicht mehr meine ganzen Nebenjobs haben, die ich irgendwie jahrelang hatte.
00:31:53: Was richtig, richtig toll ist.
00:31:55: Also ich habe meine Jobs auch benossen, aber es ist natürlich das, was ich immer geträumt habe.
00:31:59: Und jetzt kann ich das einfach leben und machen.
00:32:01: Was waren deine Jobs?
00:32:04: Ganz unterschiedlich.
00:32:05: Ich war Barista, ich war Barkeeper, ich war im Einzelhandel.
00:32:11: Ja, ich war teilweise auch Simulationspatientin an Scharität in Berlin.
00:32:17: Ich habe echt viel Karma gemacht, so.
00:32:21: Okay, also das Hauptding eigentlich, dass du jetzt davon leben kannst, von dem, was dein Traum ist.
00:32:28: Voll, und ja... Aber auch einfach, dass man halt eben irgendwie so eine coolen Sache machen kann.
00:32:35: Es hat mir einfach so viele Türen geöffnet, um irgendwie auch mit coolen, kreativen Menschen zusammenzuarbeiten und Zeit zu verbringen.
00:32:44: Und ich lerne so viele coole Menschen kennen.
00:32:48: Und ja, man wird ab und zu mal erkannt.
00:32:50: Das ist auch anders.
00:32:55: Wie ist es so nach... so vielen Drehtagen und nach so einer intensiven Zeit dann wieder so in normalen Alltag zurückzukehren.
00:33:07: Also, weil dann bist du auf einmal von so, du bist den ganzen Tag am Set, so du bist wahrscheinlich schon von morgens an, dann triffst du irgendwelche Leute und dann machst du so zu Hause auf und bist in der Kontrastprogramm.
00:33:19: Ich finde tatsächlich so während des Drehzeitraums finde ich es gar nicht so schlimm.
00:33:23: nach ein paar, also ich hatte bei Max & Heul immer über so drei Monate sehr verteilt meine Drehtage und ich fand es dann immer ganz schön, wenn ich so zwei, drei Stück am, zwei, drei am Stück hatte, dann wieder so ein paar Tage für mich zu haben, weil die halt schon sehr intensiv sind und man den ganzen Tag für Menschen umgeben ist und irgendwie mit Leuten schnackt und die Social Batteries dann irgendwann schon auch leer und dann ist es ganz schön, mal eine Pause zu haben.
00:33:51: Andereseits ist es dann aber auch immer wieder schwieriger wieder reinzukommen, diesen Rhythmus drehen und so, weil ich hatte dann auch so zwei Wochen, wo ich es immer um ein Stück gedreht habe und das ist schon ein anderer Vibe irgendwie, weil du bist dann halt einfach so drinnen, so.
00:34:05: Deshalb beides ist eine Vor- und Nachteile, aber wenn, ja, wenn so ein Projekt vorbei ist und du dann zurück in deinen normalen Alltag gehst, dann kann man schon auch schnell in so ein Loch freien.
00:34:17: emotional einfach irgendwie, weil man halt so wochenlang so investiert war und dann von jetzt auf gleich ist es irgendwie weg und ich versuch da immer so ein bisschen gegenzusteuern, indem ich mir halt dann nach so einem Dreh einfach was vornehme, eine Reise oder auch busy bin, sodass man nicht direkt von ganz viel zunächst geht, weißt du?
00:34:41: Ja, damit man sich so ein bisschen ablenken kann.
00:34:43: Ist ja auch so ähnlich wie nach einem Heartbreak, dass man erstmal die Gedanken nicht zulassen muss, weil es sonst ein zu harter Kontrast ist und halt andere Sachen findet, die einem Spaß machen, damit man beschäftigt ist und man halt nicht so in dieses Krasse...
00:34:58: Es ist so ein bisschen Trainingsschmerz auf jeden Fall, den man echt versucht, so ein bisschen...
00:35:03: ...zu brücken.
00:35:04: Ja.
00:35:06: Ich habe ja ein paar Fragen gestellt auf Instagram.
00:35:10: Ja.
00:35:11: Von den Leuten, also ich habe einfach die Frage gestellt, was interessiert euch ganz besonders von dem Maxthorn Gast, falls ich demnächst mal jemandem in meinem Podcast haben sollte?
00:35:25: Jetzt ist es soweit und ich muss mich tatsächlich einmal ganz kurz für meinen Flugmodus ausmachen, weil ich den natürlich eingeschaltet habe, weil ich nicht wollte, dass mich hier irgendwer stört.
00:35:33: Nünftig.
00:35:34: Ganz vernünftig, aber deswegen muss ich hier...
00:35:36: Das ist ja professionell.
00:35:38: Ja, mehr oder weniger.
00:35:41: Aber ja, gehen wir mal hier ins Archiv.
00:35:47: Und next in our questions.
00:35:50: Wie ist es, sich selbst hinterher im Fernsehen zu sehen?
00:35:55: Also so in der Serie selbst zu sehen, findest du dich da?
00:35:58: Manchmal findest du es komisch.
00:36:00: Voll.
00:36:01: Ja?
00:36:02: Also ich muss sagen, früher hatte ich voll Probleme, meine Stimme zu hören.
00:36:06: Mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt, aber es ist schon, also ich finde es super weird, mich spielen zu sehen, weil ich einfach irgendwie sieht sie so aus, wie man gedacht hat, dass es aussehen würde.
00:36:17: So, es ist nicht, dass es irgendwie bewertend ist, aber es ist halt immer nicht das, was ich gedacht habe, was ich da kreiere, weil es irgendwie, ja, man wirkt halt dann doch irgendwie anders.
00:36:26: Aber ich glaube, es liegt halt auch daran, dass man halt irgendwie immer noch mal ein anderes Bild von sich selbst halt als viel andere Einheit eben wahrnehmen.
00:36:35: Kannst du damit gut umgehen, wenn das so ... Ich kann das nur auf mich selber beziehen, weil zum Beispiel bei mir ist so, wenn ich so was wie so eine Kampagne oder so mal drehe, fällt mir das manchmal unfassbar schwer, weil Personen dich in einem anderen Licht einfangen, also so in so einem anderen ... Wenn du eine
00:36:53: Kontrolle hast.
00:36:54: Ich hab die Kontrolle nicht.
00:36:56: Und da spielt es ja auch dann noch eine Rolle, die du ja als reale Person nicht hundert Prozent bist.
00:37:02: Wie es sich dann ... Also so kannst du das gut ablegen?
00:37:06: Ich glaube, man muss es ablegen.
00:37:08: Also ich habe kein Problem damit.
00:37:11: Zumindest am Set nicht.
00:37:13: Ich glaube, dass es auch so ein bisschen die Magie des Filmes machen zu einfach, dass es so ein kollaborativer Prozess ist und man einen Teammitgliederin irgendwie vertrauen muss.
00:37:24: Und das ist halt irgendwie, ja, es darf nicht meine Sorge sein.
00:37:29: Mein Ziel ist immer immer, mein Bestes in der Szene zu geben, mein Ziel zu haben.
00:37:34: Und alles andere liegt in der Hand der anderen und dem vertraue ich in der Regel.
00:37:41: Natürlich ist es dann manchmal schwierig, mich selbst anzugucken oder so, wenn ich irgendwie sehe ein Winkel, der mir persönlich nicht gefällt, aber das fällt dann wahrscheinlich auch mit mir auf und anderen nicht so.
00:37:50: Aber...
00:37:50: Das ist halt auch immer das Ding, das Leben eines Overthinkers.
00:37:53: Es fällt nur einem selbst auf.
00:37:54: Gribbelstopp.
00:37:55: Ja, Gribbelstopp.
00:37:56: Ist reich.
00:37:59: Und dann noch letzte Frage, favorite... Charakter in nächsten Horror-Serie.
00:38:04: Und das finde ich auch eine interessante Frage, weil es wusste ja, also es wusste keiner so richtig, wer jetzt hier hinkommt, deswegen.
00:38:11: Ich muss sagen, ich glaube, mein Lieblingscharakter ist also spielerisch, liebe ich Mortimer.
00:38:18: Ich finde einfach Fettja, der Schauspieler macht das so krass gut, diesen bösen Vater zu spielen.
00:38:23: Ich kaufe ihm alles ab, was er macht.
00:38:26: Aber so...
00:38:27: Er hat ja auch so niederländischen Aktien und es macht es nochmal so... Irgendwie, es passt total gut.
00:38:33: Ja, es gibt die mehr Distanz.
00:38:36: Ja, voll.
00:38:36: Ich glaube auch, der ist brillant einfach, der Schauspieler, also aber auch super korrekt im echten Leben.
00:38:43: Und aber meine Lieblingsrolle, wenn ich so die Entwicklung angucke und einfach die Persönlichkeit, das ist Lydia.
00:38:51: Sie ist so toll.
00:38:52: Sonja ist einfach eine Maschine.
00:38:55: Aber auch einfach, ja, sie hat einfach so eine Stärke und lässt sich nicht unterkriegen und kämpft für das.
00:39:01: was sie will im Leben und gibt nicht auf, weißt du, obwohl sie irgendwie ständig
00:39:07: gedämpft
00:39:08: wird.
00:39:09: Ich finde auch, wie es so ein Charakter, da merkt man immer, also immer mehr während der Serie von der Entwicklung her, wie stark sie für ihre eigenen Werte so einsteht und sich halt nicht so... Ja, nicht mehr so People, Priester oder so.
00:39:24: Sie versucht schon so einen Recht zu machen, aber so als Allererstes hat sie auch so ihre eigenen Werte und das, was wonach sie so eigener Werte kommt.
00:39:31: Sie ist ja selbst reflektiert auch einfach.
00:39:34: Ich glaube, das ist so eine Stärke an
00:39:35: ihr.
00:39:35: Ja, ganz toll.
00:39:37: Was ist das Wertvollste, was du vom Set mitgenommen hast?
00:39:41: Das hört sich so an, als ob du da so wie die Leute im Lohre was geklaut hast.
00:39:44: Ja, ich würde grad
00:39:45: sagen Schmuck.
00:39:47: Den ganzen Set-Schmuck.
00:39:51: Ich muss sagen, für mich war Mexton Hall allgemein einfach so ein krasses Bootcamp.
00:39:56: Dadurch, dass es mein erster Job war und ich vorher noch nie an einem professionellen Set stand.
00:40:01: Vorher noch nie?
00:40:02: Nee.
00:40:03: Ach krass?
00:40:04: Ja, es war komplett neu für mich.
00:40:06: Darf
00:40:06: man so ein Durchstatter sein?
00:40:08: Egal.
00:40:11: Nee, aber so, das war für mich halt so ein Bootcamp Schauspiel und Bootcamp die Branche kennenlernen irgendwie.
00:40:15: Ich weiß jetzt, wie ein Set funktioniert, ich weiß wie Presse funktioniert, ich weiß... was für mich erwartet wird, so dass es alles einfach so eine Lektion nicht mitnehmen konnte und aber auch einfach mir selbst zu vertrauen.
00:40:29: Ich habe das Gefühl jetzt, wir haben jetzt die dritte Staffel auch abgedreht und dass ich auch einfach gelernt habe, diese Verbindung zwischen mir und meinem Selbstvertrauen irgendwie zu intensivieren und einfach zu vertrauen, dass ich das gut mache, was ich mache.
00:40:45: Und da hat mir Mechstenhol auf jeden Fall ganz toll geholfen irgendwie auf diesen Weg.
00:40:50: zu kommen, if that makes sense.
00:40:53: Makes sense, makes sense.
00:40:55: Du hast Staffel drei angesprochen.
00:40:59: Darfst du schon irgendwas ans Liegpiek verraten?
00:41:02: Kannst du einen Ausblick geben?
00:41:04: Wird's dramatischer?
00:41:06: Ich darf gar nichts sagen.
00:41:08: Aber es wird auf jeden Fall, ich meine, es basiert ja auf einem Buch, Self-Ass von Monakasten und Ich glaube, man wird auf jeden Fall weitere Facetten auch von Alistair kennenlernen.
00:41:28: Und da freue ich mich ganz doll drauf, das den Leuten zu zeigen.
00:41:31: Und, ähm, sonst...
00:41:34: Ja, jetzt müssen wir mal gucken.
00:41:36: It's drama.
00:41:36: I mean, it's the next and the whole.
00:41:37: Ja, es ist ja auch... Mittlerweile
00:41:38: wissen wir, was viel zu
00:41:39: tun hat.
00:41:39: Mittlerweile haben wir eher... Und die zweite Staffel ist vorbei und die letzte Folge war auch schon dramatisch.
00:41:44: Und man denkt sich schon so, ja okay, man könnte so ein bisschen denken, wie es in der nächsten Folge weitergeht.
00:41:49: Aber da muss man sich wahrscheinlich einfach drauf einlassen und gucken.
00:41:51: Das sagt es.
00:41:54: Soll man nicht anders.
00:41:57: Du
00:41:58: hast ja gerade... Sorry, dass du gar nichts zum essen kannst, weil ich dich die ganze Zeit so mit Fragen quesche.
00:42:04: Aber das ist tatsächlich das Format, was ich mir überlegt habe.
00:42:06: Ich esse einen Podcast und meine Gäste fressen.
00:42:08: Wir gucken
00:42:09: das Essen an
00:42:11: und sehen gut aus.
00:42:13: Danke.
00:42:17: Du meintest gerade schon, dass das Mächstenhol tatsächlich dein erster Schauspieljob war vom Set her, das Set kennengelernt, die Leute kennengelernt, die Branche kennengelernt, die Presse kennengelernt und damit direkt durchgestartet.
00:42:32: Das ist natürlich das, was man so als Endprodukt als Zuschauerin sieht von dir kennt.
00:42:38: und ich dachte auch, dass du safe schon irgendwie vorher irgendwie irgendwo gespielt hast, was ich einfach nur nicht kenne.
00:42:46: Weil die Person, die ich kennengelernt habe, war natürlich so, hatte ja schon diese Rolle.
00:42:51: Und weißt du, für mich warst du schon immer der Schauspieler, weißt du?
00:42:56: Und das finde ich aber auch immer spannend, weil ich komme auch manchmal zu irgendeinem Set oder so und bin auch so, also ich bin auch einfach manchmal total unsicher und Leute denken aber einfach so... Ja, okay, die macht das, hat das auch schon ein paar Mal gemacht und so.
00:43:08: Und man macht das in seinem eigenen Kopf größer.
00:43:10: Ich bin total abgeschreift, gerade in meinem Kopf.
00:43:12: Ich wollte dich eigentlich fragen, was dein Erfolgsprozept im Leben ist.
00:43:18: Oh.
00:43:24: Ich glaube, ich komme... So, mein Vater hat mir früher mal eingetrichtert.
00:43:28: So, von nichts kommt nichts.
00:43:31: Fakt.
00:43:32: So, und man muss einfach machen... seine Komfortzone manchmal verlassen, sich immer wieder neu herausfordern und sich selbst dabei einfach treu bleiben.
00:43:45: Und ich glaube, dann kann man eigentlich nur irgendwie sein Erfolg erreichen und
00:43:55: gewinnen.
00:43:55: Wir hatten Vögelchen gezwitschert, dass es Wachhauer-Marillenknödel sind.
00:44:00: Super.
00:44:01: Zungenbrecher auch.
00:44:02: Ich bin ganz gespannt, es sieht ganz lecker aus.
00:44:06: Ich glaube,
00:44:06: es ist da reichisch, oder?
00:44:07: Oh, das hat eine Fündung.
00:44:10: Ja, Marillen.
00:44:12: Das sind die Marillen, glaube ich.
00:44:13: Kennst du so Marillen-Marmelade?
00:44:15: Das sind
00:44:15: Marillen.
00:44:16: So, Früchtchen.
00:44:18: Kann ich nicht.
00:44:18: Früchtchen.
00:44:20: Mmh.
00:44:22: Das ist warm.
00:44:22: Mmh.
00:44:26: Oh, ganz lecker.
00:44:27: Mmh.
00:44:29: Mmh.
00:44:29: Super.
00:44:30: Spannend.
00:44:31: Mmh.
00:44:31: Hab ich auch noch nie so gegessen, das ist ja.
00:44:34: Ganz toll.
00:44:36: Jossus, was ist dein größter Traum, beruflich oder privat?
00:44:40: Oha.
00:44:45: Ich glaube, für mich ist es irgendwann in der Karriere, den Punkt zu erreichen, dass ich mir die Projekte selbst aussuchen kann, die ich mache.
00:45:00: Hast du was in der Timeline, worüber du schon so reden kannst?
00:45:05: Ich hab... Noch ein neues Projekt in der Timeline, aber ich darf darüber überhaupt nicht reden.
00:45:10: Okay, aber das bedeutet, dass wir dich bald wiedersehen werden.
00:45:13: Ja, in einer
00:45:14: anderen Rolle.
00:45:15: In einer anderen Rolle.
00:45:16: Ja.
00:45:17: Da sind wir ganz gespannt, ich kann es kaum erwarten.
00:45:21: Wenn du mit einem Schauspieler oder einer Schauspielerin tut oder lebendig jetzt hier ein Dinner haben könntest, wer wäre das wohl?
00:45:33: Muss es ein Schauspieler sein?
00:45:34: Kann es auch ein Regisseur sein?
00:45:36: Es
00:45:36: kann auch ein Regisseur sein, aber dann musst du uns, also mir und den Zuschauer ein bisschen Kontext geben, weil man vielleicht den Regisseur oder die Regisseure nicht kennt.
00:45:45: Das mache ich gerne.
00:45:46: Es gibt einen deutschen Regisseur, der heißt Bim Wenders.
00:45:50: Ich weiß nicht, ob du den kennst.
00:45:52: Aber das ist auch schon länger dabei und der hat so ein ganz besonderes... Kino irgendwie erschaffen, deutsches Kino, das so ganz anders ist als die Firma, die man sonst so kennt.
00:46:07: Und ich glaube, ich habe so ein paar Bücher über ihn gelesen, so Zusammenschnitte von Interviews von ihm und so über die Jahrzehnte.
00:46:16: Und ich glaube, ich identifiziere mich so mit dem, weil der auch ganz lange in den USA war und der auch irgendwie so eine Rastlosigkeit irgendwie immer gespürt hat und gerne im Ausland ist und sich da auch inspirieren lässt.
00:46:28: und seine Filme Spülen auch oft in verschiedenen Ländern und auch gleichzeitig.
00:46:35: in einem Film wird viel zwischen Ländern gereist und so.
00:46:38: Und ich glaube, das ist ein richtig cooler Mann.
00:46:41: Was ist ein Film, den man so kennt?
00:46:44: Himmel über Berlin, Alice in den Städten.
00:46:49: Es gibt auch ein Film von ihm, ich glaube, der heißt der amerikanische Freund oder so.
00:46:55: Und der spielt auch in Hamburg und es ist aber so in den Siebzigern gedreht.
00:46:59: Es ist aber auch super progressiv in a way.
00:47:02: Es bedient so ganz viele Themen, die man gerade zu der Zeit glaube ich auch nicht so viel gesehen hat.
00:47:09: Und ja, ich glaube, das ist einfach so ein Typ, der einfach seine Vision hat und die durchsetzt und auch wirklich immer für die Kunstfilm lebt.
00:47:17: Und der inspiriert mich ganz teuer.
00:47:19: Das ist voll schön und auch voll bewundernswert.
00:47:22: Ich liebe das, wenn... wenn Leute so ihr Ding durchziehen und sich so immer treu bleiben und so ihre Art haben.
00:47:30: Eine Frage, die ich hier immer ganz
00:47:31: ... Perfect Days.
00:47:32: Das ist sein letzter neuer Film, der spielt in Tokio.
00:47:35: Und da geht es um einen Typen, der Toiletten sauber macht, das ist ein Beruf.
00:47:39: Aber super happy, damit es.
00:47:41: Dann haben wir ja schon drei neue Filmrecommendations hier in diesem Podcast.
00:47:44: Es hat auch schon wieder ganz schön viel Mehrwert hier.
00:47:47: Eine Frage, die ich immer sehr gerne stelle, ist, was würdest du deinem fünfzehnjährigen Ich heute rückblickend mitgeben?
00:47:59: Ich glaube, ich würde ihm sagen, dass es einen Platz für ihn gibt und dass er sich nicht so viele Sorgen machen muss.
00:48:05: Hast du dir viele Sorgen gemacht, wenn du so viel mehr
00:48:07: warst?
00:48:07: Vorher.
00:48:08: Ich glaube ... Meine Kindheit war nicht immer leicht.
00:48:13: Ich glaube, ich hatte immer viel Selbstzweifel und stand mir oft selber im Weg.
00:48:17: Und es hat lange gedauert, bis ich mich getraut habe, irgendwie meine Komfortzonen zu verlassen und ein Risiko einzugehen.
00:48:26: Auch so zu checken, dass es sich lohnt, ein Risiko einzugehen, wenn man selbst dran glaubt.
00:48:30: Voll.
00:48:32: Ich glaube, das ist sowieso was.
00:48:34: was man mit fünfzehn noch gar nicht weiß und was man auch erst lernt auch so.
00:48:39: Das
00:48:40: ist so die Weisheit, die man einfach sammelt dann irgendwann.
00:48:42: Ja und auch so diese Ruhe, die man bekommt, weil man schon diverse Erfahrungen gemacht hat, durch die man dann lernt, das ist okay ist ein Risiko einzugehen, was dann am Ende funktioniert oder ein Risiko einzugehen, was am Ende vielleicht nicht funktioniert, aber einem anderen Weg weiß.
00:48:56: So, das lenkt ein Jahr so ein bisschen durchs Leben, aber das kann man so früher gar nicht wissen und das entwickelt sich ja erst mit der Zeit und so mit dem Lebensphasen.
00:49:05: Ich glaube, man muss sich auch einfach dieses Vertrauen ins Universum irgendwie lernen.
00:49:09: Bist du was für ein Sternzeichen bist du?
00:49:11: Krebs.
00:49:13: Und bist du drin, so Intesternzeichen?
00:49:15: Ein bisschen.
00:49:16: Also identifiziere mich schon mit dem Sternzeichen Krebs.
00:49:20: Was ist Krebs
00:49:21: so?
00:49:22: Emotional, sensibel, empfindlich.
00:49:26: Kennst du auch Ascendenten und den Mond?
00:49:31: Ich glaube, ich bin tatsächlich Steinbock im Ascendant.
00:49:36: Und was ist Sagetarius?
00:49:38: Schütze, das bin ich.
00:49:42: Also auch sehr ehrgeizig, sagt man ja bei Steinbock und Schütze auch.
00:49:46: Ich glaube, es balanciert sich ganz gut aus bei mir.
00:49:51: seems like a good remix.
00:49:54: Emotional aber auch.
00:49:55: Love
00:49:55: a good remix.
00:49:57: Wir sind stur, wie du voll meintest, dass alles da auch ist.
00:50:00: Also geht sich aus.
00:50:04: So mein Lieber, wir enden jede Folge immer mit den sogenannten Snackable Facts.
00:50:10: Die Snackable Facts sind zwei Wahrheiten in einer Lüge, die ich dir vorlese und du wirst mir gleich verraten, was Die Lüge ist.
00:50:23: Bist du bereit?
00:50:24: Ja.
00:50:25: Zum Thema... Zu über
00:50:26: dich jetzt?
00:50:27: Nö.
00:50:28: Oh.
00:50:29: Das ist eine random Nischenwissen, weil wir sind ja hier immer noch bei Alakard und in einem Essenspodcast mit unter und deswegen dachte ich heute reden wir ein bisschen über Desserts.
00:50:42: Weil Wahrheiten eine Lüge über Desserts.
00:50:45: Und zwar, also bist du bereit?
00:50:48: Mhm.
00:50:49: Okay.
00:50:51: Stratzer Teller Eis wurde zuerst in den USA hergestellt.
00:50:56: Nummer zwei, Vanille ist weltweit die beliebteste Eissorte.
00:51:00: Und drittens, das erste Eis wurde in China erfunden.
00:51:07: Also, ich glaube Vanille ist auf jeden Fall die beliebteste Sorte.
00:51:10: Ich finde, was ist deine beliebteste Eissorte?
00:51:12: Also deine Lieblings-Eissorte?
00:51:14: Stratzatella.
00:51:15: Oh meine, auch.
00:51:16: Ich liebe Stratzatella.
00:51:16: Ja,
00:51:17: und ich finde Vanilla auch schnuff zu langweilig, weil ich
00:51:19: die sage.
00:51:19: Ich finde Vanilla auch nicht.
00:51:20: Also.
00:51:20: Spannend.
00:51:21: Nee.
00:51:21: So, da wollen wir auch kein Eis essen.
00:51:22: Ja.
00:51:26: Ich dachte immer, Stratzatella ist italienisch.
00:51:29: Ich würde sagen, dass das die Lüge ist.
00:51:31: Okay.
00:51:32: Also, sagen wir das einloggen.
00:51:35: Wir loggen das ein.
00:51:36: Okay.
00:51:37: Du hast recht.
00:51:37: Ist du
00:51:39: oder nicht?
00:51:40: Alina von Industria Zetrella.
00:51:42: Sehr gut.
00:51:43: Sehr gut geschlagen.
00:51:46: Sehr gutes Nischenwissen bezüglich Dessert, bezüglich Eis.
00:51:49: Dein Bedanken.
00:51:49: Habe
00:51:50: ich
00:51:50: was gewonnen?
00:51:52: Ja, ich bezahl heute.
00:51:54: Dann
00:51:54: musst du.
00:51:55: Okay.
00:51:56: Spaß.
00:51:57: Nee, tatsächlich... Freu ich mich sehr, dass du heute da warst, dass du uns ein bisschen Einblick in dich auch als Person gegeben hast und dein Lebensweg.
00:52:07: Es war sehr schön mit dir.
00:52:09: Ich
00:52:09: hab's auch sehr gelassen.
00:52:10: Das freut mich ganz doll.
00:52:12: Und ich hoffe, dass wir dann, wir sehen ja eh dann noch ganz viel von dir in Staffel drei, die ja schon gedreht wurde.
00:52:19: Und demnächst auch irgendwo anders.
00:52:23: Schön, dass du da warst.
00:52:24: Sei
00:52:24: bereit.
00:52:25: Ja!
00:52:26: Und wir sehen uns in der nächsten Folge.
00:52:28: Macht's gut!
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