Luise Grossmann: Vom Profisport nach Hollywood
Shownotes
In der elften Folge „à la Carte“ stossen wir mit Luise Grossmann und Weisswein im Merold an! Luiii ist Produzentin und Schauspielerin und pendelt zwischen LA und Berlin. Bevor sie Hollywood erobert hat, war sie Profisportlerin. Ihr Traum? Die Olympischen Spiele. Warum ist sie stattdessen in Hollywood gelandet und was bedeutet es, Träume loszulassen, um Platz zu machen für Neue? Wie produziert man einen Film in Hollywood und wie ist es mit Schauspielern wie Ving Rhames zusammenzuarbeiten? Das und vieles mehr bespricht Riccarda mit Luiii heute in der neuen Folge à la Carte!
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Transkript anzeigen
00:00:01: Ich sehe noch aus wie Frühstück, aber gleich gibt's danach.
00:00:20: Hallo und herzlich willkommen zur neuen Folge Allerkart, meinem Podcast.
00:00:24: Heute sind wir im Meerold auf der Panierstraße.
00:00:26: Vierundzwanzig in Berlin, Neukölln.
00:00:28: In Zusammenarbeit mit regionalen Landwirtschaften wird hier moderne deutsche Küche zum Teil inserviert.
00:00:33: und mit wem ich mir heute meinen Tisch und das Mini teile, das erfahrt ihr jetzt.
00:00:37: Let's go!
00:00:39: Leute, Träume, wir haben alle unterschiedliche Träume.
00:00:42: Wir hatten vielleicht mal andere vor zwei Jahren, vor vier Jahren und leben jetzt ein ganz anderes Leben, sind vielleicht in eine neue Stadt gezogen oder zwei oder drei.
00:00:50: Und für heute habe ich mir eine ganz besondere Gäste eingeladen, und zwar die Liebe Louis.
00:00:56: Und die Liebe Louis war mal Profisportlerin im Stabhochsprung, ist heute Schauspielerin und Produzentin.
00:01:04: und Wie sich das alles entwickelt hat und wie man seinen Traum lebt, darüber quatschen wir heute.
00:01:11: Okay, hallo und herzlich willkommen.
00:01:14: Schön, dass du heute da bist.
00:01:16: Ich freu mich.
00:01:17: Wenn nicht, sei Gast in dieser tollen Folge wirst.
00:01:21: Für alle die, die dich nicht kennen, wie würdest du dich vorstellen?
00:01:24: Stell dich einmal kurz und knapp vor.
00:01:27: Ich bin Louie, ich bin Schauspielerin und Produzentin.
00:01:32: Ich habe einen Firmen vor kurzem in Amerika gemacht, der ist dieses Jahr am Kino hier gelaufen.
00:01:36: Auch in Amerika kam er mit Lionsgate raus und seitdem travelte ich so zwischen Berlin und LA und habe schon neue Projekte in Development und ja.
00:01:50: Ganz ganz viel schon.
00:01:52: was ich daraus höre und worüber wir heute sprechen werden.
00:01:55: Ich freu mich ganz doll.
00:01:58: Vor der ganzen Schauspielerei und Produzentin, Schauspielerin, früher sehr viel Sport gemacht, habe ich gelesen.
00:02:07: Was war dein allererster Job?
00:02:09: Hast du mal sowas gemacht, wie so Zeitung austragen oder Hunde ausführen?
00:02:14: Ich glaube mein... Aller erster Job, ich habe bei uns in der Kleinschaft, wo ich aufgewachsen bin, an der Kasse gearbeitet.
00:02:23: Ah, okay.
00:02:25: Das fand ich früher immer total den coolen Job, weil ich dachte immer, das macht ultra viel Spaß.
00:02:30: So Sachen zu scannen.
00:02:31: So, ja doch.
00:02:32: Also vielleicht so,
00:02:32: man hat so fünf Minuten so.
00:02:36: Nee, aber es ist irgendwie funny gewesen.
00:02:38: So, man hat doch mal so Leute getroffen aus der Stadt und so.
00:02:43: Ich glaube, das war so mein erster Job.
00:02:45: Wie alt warst du da?
00:02:47: Sechs.
00:02:48: Ich
00:02:50: glaube bei dir.
00:02:52: Mein Traumjob war es früher immer wirklich so Hunde auszuführen, weil ich fand es immer total toll, weil wir hatten nie ein Hund.
00:02:58: Ich liebe es, mit Hunden irgendwie spazieren zu gehen.
00:03:02: Das war mein Traumjob immer, aber habe ich nie gemacht.
00:03:04: Ich habe einmal einer Freundin geholfen, so Zeitung auszutragen.
00:03:07: Und ich glaube, dann war so mein erster Job als Kähnerin in der Eisdiele.
00:03:13: Also
00:03:14: auch so cool machen?
00:03:15: Nee, das dachte ich nämlich, das kann ich machen.
00:03:18: Aber das konnte ich dann gar nicht machen.
00:03:19: Ich musste dann halt einfach Eis rausbringen und Kaffee.
00:03:23: Und es war auch ein italienisches Eiskaffee und alle dachten halt so, weil mein Name ist Italienisch und Teil meiner Familie kommt auch aus Italien.
00:03:31: Aber ich spreche kein einziges Mord italienisch.
00:03:34: und dann habe ich einen.
00:03:36: Vielleicht ein Gelato.
00:03:38: Und dann haben die mich irgendwie immer auf Italienisch angequatscht.
00:03:45: Es hat nicht so funktioniert.
00:03:46: Aber ich durfte abends über ein Eiskugel
00:03:48: mit
00:03:48: nach Hause nehmen.
00:03:49: Das war
00:03:49: echt so praktisch.
00:03:50: Ich habe auch mal in so einer Salatbar gearbeitet.
00:03:53: weil alle meine Freunde kamen vorbei und ich hab so ein bisschen, ein bisschen
00:03:57: einen
00:03:58: Discount gegeben.
00:04:00: Ja, das ist das Beste, wenn man irgendwo arbeitet.
00:04:06: Okay, ich würde mal sagen, wir haben den Apparativ schon sprudeln vor uns stehen.
00:04:11: Cheers!
00:04:12: Schön, dass du da bist.
00:04:13: Danke, freut mich.
00:04:17: Kennst du dich aus mit so, hast du mal einen Wine-Tasting gemacht?
00:04:22: Ja.
00:04:24: Oah, das ist aber lecker, ne?
00:04:25: Ja, das ist mega lecker.
00:04:26: Also ich riech gerne auch da dran.
00:04:28: Ich find's hat voll die gute Nase.
00:04:31: Das ist doch keine
00:04:31: Ahnung, ich sag das so.
00:04:33: Ich find das ein toller Bekäufer.
00:04:38: Lass mich kurz die Nase testen.
00:04:40: Ja, fall.
00:04:41: So burnig, ne?
00:04:42: Ja, sehr lecker.
00:04:44: Irgendwie
00:04:46: total toll.
00:04:49: Ja, seit wann bist du jetzt gerade aktuell in Deutschland?
00:04:54: Seit zwei, zweieinhalb Wochen bin ich wieder hier.
00:04:58: Wie geht's mit dem Jet-Lack?
00:04:59: Gerade so raus.
00:05:01: Aber auch
00:05:01: lang gedauert, oder?
00:05:03: Ja, ich glaube, ich unterschätze es einfach immer jedes Mal wieder und denke, so ist schon easy alles.
00:05:09: Und mein Körper zeigt es dann so langsam, weil ich mache sehr gerne so Morgenssport.
00:05:16: Und von LA nach Deutschland zurück ist halt super schwer, weil ... Ist
00:05:21: viel schlimmer, oder?
00:05:22: Viel schlimmer, weil morgens denkt dein Körper noch, es ist irgendwie nachts und dann morgens irgendwie Sport zu machen, ist so Horror.
00:05:27: Ich habe so null Energie und gar nichts.
00:05:30: Und das muss ich dann einfach irgendwie akzeptieren und annehmen und ich werde damit besser nicht dann trotzdem loszulegen, sondern ... Ja, aber es geht diesmal.
00:05:40: Hast du so kleine Hacks, die du machst, um den Jet-Lack zu verringern, dass du dich irgendwie darauf verbreitest, oder gehst du einfach in den Flieger und bist so?
00:05:46: Ja, ich gehe einfach rein.
00:05:49: Tatsächlich,
00:05:50: nee, also ich guck jetzt halt dich so, dass ich so direkt so Programm einfach hatte und ich weiß immer nicht, ob es einem hilft, weil man direkt so oder ob es einem dann später noch einen größeren Downfall so gibt, aber bislang bin ich ganz gut.
00:06:04: wieder angekommen.
00:06:06: Sehr gut.
00:06:06: Und die nächste, die nächste Flug nach LA geht dann ja auch wieder.
00:06:10: Ja,
00:06:10: hin ist super easy.
00:06:12: Ja, toll.
00:06:14: Ich hatte nämlich auch, ich hatte dieses Jahr, glaube ich, meinen ersten schlimmen Jet-Lack.
00:06:16: Weil ich dachte auch immer so, ich bin einfach eine Person, die nie Jet-Lack hat.
00:06:19: Turns out.
00:06:20: Ich hab Jet-Lack wie jede andere Person auf dieser Welt auf.
00:06:25: Aber ich war von Costa Rica, also Mittelamerika nach Deutschland.
00:06:30: Und ich hab tatsächlich da an dem Tag, dachte ich so, damit ich den Jetlack nicht bekomme, drehe ich direkt an dem Tag, also ich bin am Abends wiedergekommen und ich drehe direkt am nächsten Tag zwei Podcast folgen.
00:06:42: Okay, das ist ... Eine Entscheidung, ne?
00:06:44: Weil ich so dachte, dann muss mein Körper ja in den Rhythmusverein kommen.
00:06:47: Aber
00:06:47: es war nicht ein Mega-Hart-Morgen.
00:06:48: Es war
00:06:49: Mega-Hart.
00:06:49: Und dann war ich auch um sechs Uhr wach.
00:06:51: Wir haben irgendwie bis einzwanzig Uhr gedreht.
00:06:53: Und dann bin ich am nächsten Tag, nämlich dachte ich so, ja, okay, ich stelle mir jetzt keinen Wecker, ich bin so fertig.
00:06:59: Ich hab bis sechzehn Uhr geschlafen.
00:07:01: Wow, krass.
00:07:02: Ich
00:07:02: hab noch nie in meinem Leben bis sechzehn Uhr geschlafen.
00:07:04: Und ich war so, was mach ich jetzt?
00:07:06: Und ab dem Zeitpunkt war halt vorbei.
00:07:08: Ja, das ist so dieses, du darfst es nicht machen, um so lange zu schlafen.
00:07:12: so hoch quälen, sei es das, ja, aber es ist schwer.
00:07:15: Ja, ich bin auch einfach nicht diszipliniert dafür.
00:07:17: Ich bin dann so, ja, nee, doch nicht.
00:07:19: Umdrehen!
00:07:19: Und das sind zehn
00:07:21: Stunden später wirklich
00:07:23: ganz schlimm.
00:07:25: Du pendelst viel zwischen Deutschland und LA, weil du Schauspielerin und Produzentin auch bist.
00:07:32: Genau.
00:07:34: Wie bist du da reingerutscht?
00:07:36: Bist du reingerutscht?
00:07:37: Wie kamst du zur Schauspielerei?
00:07:39: und dann?
00:07:40: Okay.
00:07:42: etwas längere
00:07:43: Geschichte.
00:07:44: Wir haben Zeit.
00:07:45: Also genau, du hattest es ja schon angedeutigt.
00:07:48: Eigentlich habe ich in meiner Kindheit und Jugendleistungssport gemacht.
00:07:53: Was genau hast du gemacht?
00:07:54: Leichterletik, Stabhochsprung.
00:07:57: Und hab dann irgendwann, also ich war richtig, richtig gut, ich hab das zu zehn mal die Woche trainiert.
00:08:05: Und hab dann irgendwann festgestellt, okay, vielleicht ist mein Körper und auch mein Kopf nicht so viel gemacht, weil es einfach... Sehr viel Druck war, ich glaub, auch sehr zu früh, zu viel trainiert.
00:08:15: Wann hast du damit angefangen?
00:08:18: Boah, ich hab so meine ersten Weltkämpfe mit acht gemacht, hatte so meinen Höhepunkt bei der Karriere war mit vierzehn.
00:08:24: Wow.
00:08:24: Und fünfzehn.
00:08:26: Und dann fangen, fingen so, ich glaub auch wahrscheinlich mit der Pubertät, der Körper ändert sich.
00:08:30: Und dann, wenn du dann weitermachen willst, ersten Verletzungen, Knie-OP, hatte dann mit zwanzig nochmal eine Hüft-OP.
00:08:39: Also ich hab auch so irgendwann so ... Ja, ich glaube, es war so mit zwanzig, wo ich so da saß und dachte, geil, ich bin jetzt zwanzig und ich kann nicht mehr so joggen ganz normal auf Asphalt wie alle anderen, weil ich es einfach Schmerzen habe.
00:08:53: Und es war so für mich auch so ein Punkt, glaube ich, bzw.
00:08:56: schon eher, wo ich so gesagt habe, okay, das ist es nicht, nicht für mein Körper.
00:09:02: Aber warst du so, also sind diese Verletzungen passiert, also wegen der Abnutzung, weil du es so oft gemacht hast oder ist es so wirklich immer so ein... So ein Unverweld, so ein Stabhochsprung ist ja auch...
00:09:12: Ja, es waren jetzt so keine krassen Verletzungen, wo ich so irgendwo hingefallen bin oder so, sondern ich glaube, es war einfach zu viel und... Ich glaube, heute würde man auch so ein bisschen gesamtheitlicher vielleicht rangehen.
00:09:26: Und auch klar, wir hatten auch Physio und so.
00:09:28: Aber wenn du dir jetzt auch mal anschaust, Leichtathletik im Nachwuchsbereich, wie wird das gefördert und gesamtheitlich betrachtet?
00:09:34: Im Gegensatz auch zur Fußball zum Beispiel, wo natürlich ganz anderes Geld am Start ist und wo Leute vielleicht auch ein bisschen weicher gebettet sind.
00:09:43: Und da ging es halt viel um Leistung und deshalb... Ja, glaube ich, dass mein Körper einfach nicht dafür gemacht war.
00:09:51: Und das ist auch irgendwie erst mal so eine harte Erkenntnis.
00:09:55: Wenn man so denkt, ich will zu Olympia, wenn man so jung ist und das ist so mein großes Ziel, mein großer Traum und...
00:10:00: Das hat ja auch mehr als die Hälfte deines Alltags eingenommen.
00:10:03: Komplett,
00:10:04: also ich war auf einem Sportgynasium jedes Wochenende irgendwie auf Sportplätzen und klar, super viel Zeit, die du da auch rein investierst und dann irgendwann so okay.
00:10:15: Das ist es nicht, aber was mache ich denn jetzt?
00:10:16: Ja,
00:10:16: so wer bin ich?
00:10:17: So,
00:10:18: genau.
00:10:18: Und ich glaube, das war für mich dann so dieser Switch zu... Ich glaube, ich will was ganz anderes machen.
00:10:26: Also... Wie alt warst du denn?
00:10:29: Ich habe dann final mit Leistungssport aufgehört zu ein Abi und wusste dann auch erstmal wirklich gar nicht, was ich machen will.
00:10:37: Ich hab dann Sportjournalismus studiert in Köln.
00:10:40: Ich mach noch irgendwas ein bisschen mit Sport.
00:10:42: Ich schreib gern.
00:10:43: Das kann man ja irgendwie verbinden.
00:10:44: Meine Schwester hat in Köln, gewohnst du in der Zeit, hatte auch an der Spur studiert, meinte, hey, du hast voll die gute Zeit, mach das einfach so, okay.
00:10:52: Ich bin auch so ein paar Leute, die an der Spur studiert haben und alle sind immer so, das war so eine tolle Zeit.
00:10:57: Es war die Beste.
00:10:58: Und es war auch mit einfach die coolste Zeit.
00:11:00: Ich hab meine besten Freunden dort kennengelernt.
00:11:03: Und ja, Köln war einfach ... Ich finde, es ist auch so die perfekte Stadt zum Studieren.
00:11:08: Es ist so... Ist
00:11:09: auch relativ klein.
00:11:10: dann doch im Vergleich
00:11:11: zu Beginn.
00:11:11: Genau, und du lernst super schnell Leute kennen.
00:11:14: Es ist super cool.
00:11:17: Und genau, dann kam kurz diese Sportjournalismusphase.
00:11:21: Ich habe dann noch mein Bachelor fertig gemacht, hatte aber parallel dann so ein bisschen gemoddet und dann mit Theater angefangen.
00:11:31: Und dann war Theater irgendwie so krass.
00:11:35: I love it.
00:11:35: Und das ist so was ganz anderes.
00:11:37: Und weg von diesen Verkopften, also auch so diesen Druck irgendwie hinzu.
00:11:45: Geil.
00:11:46: Es ist so frei und so was ganz anderes.
00:11:49: Und das hat mich super interessiert.
00:11:52: Und dann bin ich quasi nach meinem Bachelor auf die Schauspieler in Köln begonnen.
00:12:02: Gut, das sieht mega aus.
00:12:04: Wir hatten einen kleinen Break, und zwar nämlich den ersten Starter, beziehungsweise den Starter bekommen.
00:12:10: Das sieht ganz fantastisch aus.
00:12:11: Heute ist der Loki so ein bisschen fine dining.
00:12:14: Schon, ne?
00:12:14: Uns
00:12:14: beiden.
00:12:16: Ja, guten
00:12:18: Appetit.
00:12:19: Und dann hätte ich noch mal eine Frage.
00:12:24: Du hast mit Theater dann angefangen und da hast du dann ein Schauspielkurs gemacht.
00:12:29: oder was war das?
00:12:30: War das so ein wöchentliches einfach hingehen?
00:12:32: Genau, am Anfang war es so ein Wochenendkurs und dann wöchentlich, genau.
00:12:37: Und dann haben wir so ein Stück erarbeitet zusammen, was dann auch im Theater war.
00:12:44: Das war dann, glaube ich, auch so der Trigger für mich, dass ich gesagt habe, okay, ich möchte irgendwie vorsprechen gehen.
00:12:49: Und also das war schon während des Studiums, habe ich das sozusagen so hochgezogen.
00:12:55: Und war dann aber so nach zwei von drei Jahren Bachelor, ey, komm jetzt zieh ich es noch durch.
00:12:59: Also ich habe drüber nachgedacht, abzubrechen und direkt auf die Schauspielschule zu gehen.
00:13:04: Und dachte aber so, für meinen Eltern zum Bachelor in der Tasche heutzutage ist es auch nicht so schlecht.
00:13:09: Das
00:13:10: ist auch immer so Totschlagargument.
00:13:11: Das haben wir mit der Eltern auch immer gehört.
00:13:14: Aber da sind wir wieder besser haben als hätten.
00:13:16: Ja, true.
00:13:18: Ich hab total Angst, dass hier eigentlich echt...
00:13:20: Ich überleg grad, ob man das so mit der Hand ist.
00:13:22: Es sieht aus wie so... Nee, aber ich...
00:13:26: Oder so alles in den Mund.
00:13:27: Aber eigentlich muss man ja alles zusammenessen, ne?
00:13:29: Ja.
00:13:29: Weil wenn ich das jetzt so schneide, dann geht es so...
00:13:30: Dann geht es total kaputt.
00:13:33: Aber ich glaube, ich kriege das auch nicht ganz am Ende.
00:13:34: Ich muss es glaube ich einmal durchschneiden, weil ich kriege das nicht ganz am Ende.
00:13:36: Das schon sieht sehr groß aus für so einen Mappen,
00:13:39: für einen großen Mundverleih.
00:13:40: Ich weiß,
00:13:41: aber ich kriege es auch nicht durchgeschneiden.
00:13:42: Ich auch.
00:13:42: Ich will
00:13:43: schon ein bisschen reißen.
00:13:48: Okay, ich glaube, ich habe den perfekten Wald.
00:13:51: Bin total gespannt.
00:13:52: Schmeckt so lecker.
00:14:03: Das
00:14:06: haben so viele Geschmäcker zusammen, ich weiß gar nicht, mein Gehirn ist total verwirrt.
00:14:09: Ich geb das auch, wenn du so was Knuspriges hast, also verschiedener, nämlich Knusprig.
00:14:18: Ja,
00:14:18: so lecker.
00:14:21: Genau, dann warst du am Theater, hast gemerkt, ihr hattest ultra viel Spaß gemacht.
00:14:24: Du hattest aber vorher noch nie irgendwie Berührungspunkte zur Schauspielerei.
00:14:30: Nicht wirklich.
00:14:31: Also ich hatte halt so ein bisschen gemodelt neben dem Studium auch, um ein bisschen Geld zu verdienen und hab dann aber auch da gemerkt, woher es ist mir zu eindimensional irgendwie.
00:14:42: Und dann, ja, war es irgendwie so Schauspiel.
00:14:45: So, es hat irgendwas in mir ausgelöst.
00:14:48: Ich glaub, diese Lücke, die durch diesen fehlenden Leistungssport und dieses, okay, wo, where to put my fire?
00:14:56: Also, wo geht meine Leidenschaft irgendwie hin und was ist, was mich erfüllt.
00:15:01: am Leben hält.
00:15:04: Und das habe ich dann irgendwie so in diesem, ja, am Schauspiel gefunden.
00:15:07: Und voll schön.
00:15:09: Und die ersten Jahre auf der Schauspielschule, ich habe danach gesagt, jeder müsste einmal in seinem Leben ein Jahr auf einer Schauspielschule gehen.
00:15:16: Warum?
00:15:19: Weil du, im Schauspiel ist es ja so, du kannst, oder ist jetzt eine kasse?
00:15:24: Behauptung vielleicht, aber ich finde es schwierig, etwas zu spielen, wenn du dich nicht selber zu hundert Prozent kennst.
00:15:30: Und ich glaube, so viele Menschen laufen da draußen rum, die so gar nicht wissen, okay, wer sind sie und warum.
00:15:37: Das
00:15:37: strahlen sie aus so.
00:15:38: Ja, aber auch genau Gefühle einfach, okay, wann werde ich wütend, wann werde ich traurig, also wann, also das alles mal so auf null zu bringen oder beziehungsweise einfach zu schauen, okay, wo ist mein Kern, so.
00:15:51: Und das war einfach super spannend, das zu... zu erforschen und auch so in diesen, diese ersten Jahre, der Schauspiel ist einfach sehr frei und sehr wild und diese komplette Kontrast zum Leistungssport, wo du einfach, okay, du hast ein Trainingsplan, du trainierst nach Vorgaben, nach Wiederholungen und das ist halt einfach so das Gegenteil.
00:16:11: So komplette Kontrollverlust,
00:16:13: genau, du brauchst den Kontrollverlust und diesen Kontrollverlust kommst du dann halt... dann irgendwann in so wie so ein anderer Zustand einfach.
00:16:24: Das ist super spannend.
00:16:25: Ist dir das
00:16:26: schwer gefallen oder hattest du direkt das Gefühl, dass es so ein Ventil ist, was du rauslassen kannst?
00:16:32: Weil im Schauspiel und gerade im Theater ist es ja auch so, du musst ja, wenn man da schreiend über die Bühne geht oder in einer bestimmten Rolle ist, die vielleicht gar nicht so nah an einem selbst ist, aber man bestimmte Gefühle zeigen muss, in denen man sich vorher noch nie reinversetzt hat.
00:16:50: Kann das ja auch mit Hürden verbunden sein?
00:16:53: Komplett, also das ist ja, das ist voll der Prozess.
00:16:56: Und am Anfang nennt man so ganz oft so gegen so eine Mauer.
00:17:00: Und dann gibt's irgendwann so einen großen...
00:17:02: Wie bei Harry Potter.
00:17:03: Dann gibt's irgendwann so eine Explosion und dann ist es wie so ein Release.
00:17:06: Und ich glaube, an diesem Punkt musst du halt kommen und auch den Mut haben, da drüber zu gehen.
00:17:11: einmal, weil ganz oft sind ja wir Menschen, so das wirkt.
00:17:15: gerne viel zurückhalten, unsere Emotionen irgendwie gerne mit uns ausmachen und alles irgendwie... als Schauspieler ist das ja die Basis, mit der du arbeitest.
00:17:24: und wenn du das quasi nicht zulässt oder Angst davor hast, was von dir preiszugeben, weil das ist ja so persönlich am Ende, weil es ist hat, macht dir was mit dir und das erfordert definitiv
00:17:38: Mut,
00:17:39: in dieses Stadium zu gehen.
00:17:42: Aber wenn du es machst, fühlst dich sogar an und dann denkst du so, okay, Es ist alles wert, weil es ja super toll ist.
00:17:49: Und weil es ja am Ende dann auch so ein Prozess ist, wo du ein Ergebnis bekommst, aber das auch irgendwie so unsicher ist, ob und wann du so diese Explosion bekommst und wann du dich fallen lassen kannst, glaub ich.
00:18:02: Und dann hast du in Köln ja auch Schauspiel studiert.
00:18:05: Genau.
00:18:05: Bei der Keller-Schule.
00:18:06: Genau.
00:18:07: Und da bist du einfach reingestiefelt, hast dich beworben und ... Dann bist du da reingekommen und hast Schauspiel studiert?
00:18:16: Das kann man kurz vor uns zusammen, mega zusammen befasst.
00:18:21: Ja.
00:18:22: Tatsächlich habe ich mich da einfach beworben und war dann auch so, hey, jetzt bin ich gerade schon in Köln.
00:18:26: Jetzt bleibe ich in Köln.
00:18:27: Und hab das da gemacht, genau.
00:18:30: Und wie kam dann alles mit LA, mit dem Produzieren am Ende auch?
00:18:38: So, das hat sich auch alles entwickelt.
00:18:40: Komplett.
00:18:41: Also... Der Salat ist übrigens ultra lecker.
00:18:45: Ist schon wieder so frisch.
00:18:47: Ist so
00:18:47: ein frisches Dressing, aber dann auch so mit diesem Crunchen wieder.
00:18:51: Im Käse.
00:18:52: Mega.
00:18:54: Ich liebe dieses Format.
00:18:56: Das habe ich irgendwie ganz
00:18:59: gut überlegt.
00:18:59: Das finde ich auch.
00:19:01: Kann man eigentlich nur einmal als Gast haben.
00:19:04: Mit Renia mehrere Staffeln.
00:19:10: In meiner Schauspielschule und dann bin ich irgendwann nach Berlin gezogen.
00:19:18: Und dann wollte ich gerade so durchstarten mit meiner Schauspielkarriere.
00:19:22: Und da kam eigentlich ziemlich schnell Covid.
00:19:24: Stimmt.
00:19:25: Ja, hatte gerade eine Agentur gefunden und so.
00:19:31: Und hat schon so ein Projekt auch, was so ein Aussicht war.
00:19:36: Aber dann wurde ja alles super.
00:19:37: Wie ärgerlich.
00:19:39: Runtergefahren.
00:19:39: Also Covid war ja echt dann so der ... Der erste Lockdown, wo keiner wusste, was wie geht.
00:19:49: Es war ein kompletter Stillstand.
00:19:51: Es war so eine Unsicherheit da, bevor dann die ersten Tests kamen und so weiter und sofort.
00:19:56: Aber es war eine sehr verrückte Zeit für die Branche.
00:20:00: Es war ja auch am Anfang, also bei mir war das zum Beispiel so, ich hatte gerade so meinen Journalismus-Schwimmen fertig und ich glaube Journalismus ähnlich wie im Schauspiel, du arbeitest halt, du musst mit Menschen zusammenarbeiten, sonst funktioniert der Beruf nicht.
00:20:10: Komplett.
00:20:10: Und trotzdem war es halt so, dass am Anfang vor allem alle Personen, also so bei dir wahrscheinlich so Agenturen, bei mir waren es irgendwelche Nachrichtendienste, die Volontariate angeboten haben.
00:20:22: Ja.
00:20:22: einfach direkt erst mal alles gestrichen haben, was gerade neu war oder so?
00:20:25: Natürlich,
00:20:26: so, es war überhaupt nichts, also die waren ja schon so beschäftigt, all damit das, was schon eigentlich gegreen lightet war, jetzt wieder runterzufahren oder zu gucken, okay, was passiert das?
00:20:36: Wohin wird es geschoben?
00:20:37: Da hat keiner irgendein neues Projekt auch einen Auftrag gegeben, so.
00:20:41: Und das war echt eine komische Zeit, weil das ist ja auch, ich bin ja dann auch direkt in diese E-Casting.
00:20:48: Error.
00:20:49: Error.
00:20:50: Rutscht so, wo ich mich auch so schade, weil das natürlich auch einfach so schade um dieses Persönliche ist, was es vorher bei Live Castings einfach gab.
00:20:59: Du hast mit Menschen zu tun gehabt, jetzt stehst du von der Kamera und nimmst deinen Casting auf und es ist so eine Einbahnstraße, weil du kannst ja nicht mit den Leuten arbeiten, du kannst eine Sache anbieten und dann entscheidet jemand, ob das für den passt oder nicht.
00:21:11: Das ist schon eine... Natürlich eine super smarte Entwicklung für die Leute, die es administrieren, auch wenn man auf der anderen Seite es versteht, man das.
00:21:19: Aber als Schauspielerin ist es natürlich super schade, dass da so dieser persönliche Kontakt so reduziert wurde.
00:21:24: Einfach auch, um so den Raum zu lesen am Ende, also auch auf Sachen einzugehen und so irgendwie schon miteinander zu haben oder auch... Ich weiß nicht, es gibt ja auch super viele Momente, in denen man dann ja vielleicht so beim... zweit mal überzeugt oder und man weiß ja auch gar nicht.
00:21:40: Ich bin alleine auch schon dadurch, dass es so diese One-Way-Communication ist.
00:21:43: Weißt du gar nicht, haben die sich das jetzt wirklich so ganz genau angeguckt bis zum Ende?
00:21:47: Also das ist tatsächlich so, ich bin auch eine Person, ich liebe einfach persönlichen Kontakt und ich finde es auch heute, wann immer es geht, ich versuche irgendwie auf ein persönliches Meeting zu gehen.
00:21:58: Also, es ist so... andere Connection, du spürst den anderen Personen viel mehr, die spürt viel mehr deine Energie, deine Leidenschaft für Sachen.
00:22:07: Und das ist klar, kannst du in einem Vorstellungsvideo, hey yo, und voll so sein, aber vielleicht ist es auch genau, was die abturnen, weil sie dann sagen, die wollen so lässige.
00:22:16: Das ist genauso, was du meinst mit Reading the Room, also das kannst du halt in einem Video nicht spüren.
00:22:22: Es fährt schon gerade.
00:22:23: Es fährt schon gerade.
00:22:24: Aber wie ist es heute, sind jetzt, heute Castings... ... gibt, macht, wurde
00:22:28: viel übernommen.
00:22:29: Also es ist schon noch ... ... super, super viel E-Casting ... ... auch in Amerika ... ... gerade in den ersten Runden, ne?
00:22:37: Weil die natürlich sagen können, okay, jetzt können wir ja ... ... viel mehr Leute anfragen, weil ... ... dann kriegen wir ... ... fünfzig, was auch immer wie viele E-Castings ... ... zurückgeschickt.
00:22:47: Und dann hast du aber dann für ... ... finale Entscheidungen auch dann ... ... Konstellationscasting, wo du dann live dann ... Hingehst noch.
00:22:54: Aber dann meistens eher so in den nächsten
00:22:56: Runden.
00:22:57: In den Endrunden, ja.
00:22:58: Komplett, verstehe.
00:23:00: Also dann war Corona.
00:23:01: Dann war Corona.
00:23:03: Und dann war genauso diese Frage von, okay, was machen wir jetzt?
00:23:10: Weil wir gerade eine Produktionswärme gegründet hatten und es eigentlich so... Der Plan war, so ein großes Serienprojekt zu machen, was dann natürlich total... Du
00:23:19: hast die Produktionsfirma gegründet.
00:23:21: Genau, ich habe mich mit meinem Partner zusammen gegründet, genau.
00:23:24: Und dann war sozusagen die Frage, was machen wir jetzt?
00:23:29: Und dann ist durch einen Zufall eigentlich ein Projekt entstanden, ein Spielfirmen.
00:23:37: der dann zu dem ganzen Rest geführt hat.
00:23:39: Also wir haben in während Covid in einundzwanzig ein Film gedreht, der heißt Leberhaken.
00:23:45: Und das ist ein kompletter Spielfilm, den wir in drei Tagen gedreht haben.
00:23:49: Wir haben das quasi wie ein Theaterstück geprobt und dann mit zwei mobilen Kameras in der Locations und zwei Personen Peas haben wir das gedreht.
00:23:57: Wie lange habt ihr geprobt?
00:23:59: Schon drei, vier Wochen, würde ich sagen.
00:24:02: Genau.
00:24:02: Also
00:24:03: ähnlich sowieso.
00:24:05: Das war echt so mit jedem Wort und wir haben dann auch die letzte Woche so in der Location geprobt, dass wir einfach wussten, wann, wer geht, wohin.
00:24:14: Da mit den Kameraleuten, wir hatten zwei Mobile, die sind dann quasi immer jeweils hinter uns hergelaufen.
00:24:19: Und dann haben wir, glaube ich, drei Durchgänge gedreht.
00:24:22: Und daraus ist nachher der Film entstanden.
00:24:24: Es war halt Experiment einfach, weil ich glaube, es gab dann gerade Tests, aber auch da super kleines Team, glaube ich, wir waren maximal zwanzig, dreißig Leute da am Set.
00:24:34: Und das, dieser Film ist dann in ... ... einundzwanzig, genau, wir haben zwanzig gedreht, zu einem Filmfestival eingeladen worden als Eröffnungsfirmen.
00:24:46: Und das war so das erste In-Person-Filmfestival, wo wir waren, was so nach Covid wieder so, auch noch da, ich weiß noch, bei der Premiere, wir mussten alle Masken tragen und so weiter und so vor, das war auch so ein A-Cord-Ding.
00:24:59: Aber trotzdem ist es toll, dass es in person war.
00:25:02: Das ist ein Independent Filmfestival gewesen, wo super viele auch amerikanische Produzenten hinkommen, weil es eine Partnerschaft mit dem Hollywood Reporter hat, was so das größte oder eines der größten Branchenmagazine so ist.
00:25:17: Wir waren dort Eröffnungsfilmen.
00:25:18: Und direkt nach der Premiere kommen so amerikanische Producer auf uns zu, von wegen, hey, we love it, we have to redo this movie in America.
00:25:26: Oh mein Gott.
00:25:27: Und wir so, ja, ja, kommt, wir hatten auch ein paar Gen Tonic.
00:25:31: Weißt du, wir kennen ja auch unsere amerikanischen Kollegen, die dann immer sehr, oh, it's so great, und diese ganzen Compliments und so.
00:25:37: Das heißt, wir haben das null ernst genommen, so, ne?
00:25:41: Aber ja, das ist so dieser Kickoff tatsächlich gewesen, dass wir dann am Ende ... ähm, nach, zuerst nach New York, dann später LA geflogen sind und dann tatsächlich unseren eigenen Film in Amerika noch mal remaked haben.
00:25:56: Das
00:25:56: war dann Apakutt.
00:25:57: Das war dann Apakutt, genau.
00:25:59: Also ich hatte den deutschen Film, Leberhaken auch schon mitproduziert, um auf deine Frage einzugehen, wie kam das?
00:26:05: Das ist einfach aus dieser Covid-Situation, es geht nichts.
00:26:10: Okay, wir machen einfach was Eigenes entstanden, dann, ich hab keinen Produktion studiert und ähm ... Aber einfach, okay, lass uns das probieren.
00:26:19: Und ich glaube, das ist auch so dieses Mindset, wenn ich jetzt, was ich ganz stark aus LA mitgenommen habe, dieses, ja, let's try it.
00:26:30: Wir haben ja nicht, also, was soll passieren?
00:26:33: außer okay, es funktioniert nicht.
00:26:35: Aber ich habe irgendwie immer so diesen Antrieb zu sagen, ich möchte nicht irgendwann... mir vorwerfen, dass ich nicht alles probiert hätte.
00:26:46: Und lieber Risiko, als zu sagen, Mensch, hätte ich mal.
00:26:52: Und ich glaube, das ist so... Klar, in Amerika hast du viel dieses Great und das ist alles sehr positiv und auch manchmal total oberflächlich, komplett.
00:27:03: Aber es ist irgendwie der geilere Antrieb so.
00:27:06: Und dass wir das dann... tatsächlich gemacht haben, diesen Film in Amerika-Gremake.
00:27:12: Das war auch noch mal ist eine Story für sich, weil wir hatten den Schauspielstreik zwischendurch den Autorenstreik.
00:27:18: Es war super crazy, das alles hinzustellen, zu finanzieren.
00:27:22: Auch so... Wir haben ja dann mit einem Golden Globe-Gewinner Wing Wames gedreht, so jemanden überhaupt für sein Projekt zu begeistern als Nobody's, die wir ja einfach waren dort.
00:27:33: Wir hatten keine Ahnung, wie das dort läuft und... haben es aber irgendwie Learning by Doing gemacht, auch weil da wieder so dieser Antrieb war zu sagen, hey, wir haben ja nicht zu verlieren.
00:27:46: Und lass uns doch mal darauf fokussieren, dass es auch klappen könnte und nicht, warum es nicht klappen könnte.
00:27:52: Und das war, glaube ich, auch so dieses Ding.
00:27:55: Super viele Leute haben uns in Deutschland gesagt, lasst euch nicht verarschen von den Armies.
00:28:01: Und das wird nichts werden aus XY-Zentgründen so.
00:28:05: Aber wann haben die sich dann noch mal vor Serious Reasons bei euch gemeldet?
00:28:10: Dass ihr so wart, okay, war jetzt
00:28:12: kein ... Nee, es war dann tatsächlich so, dass die sich bei dem Festivaldirektor gemeldet haben und wirklich unser Kontakte haben wollten und es halt ernst meint.
00:28:19: Und das war sozusagen der Kickoff für uns zu sagen, ja gut, dann hören wir uns das mal an, dann fliegen wir mal nach New York und dann treffen wir uns mal mit denen.
00:28:27: Und Fanny and Nav waren das dann gar nicht die, mit denen wir es am Ende gemacht haben.
00:28:31: Ach echt?
00:28:32: Aber die haben es sozusagen so losgetreten und so die Erste.
00:28:35: Die Bass geschaffen.
00:28:35: Die Bass geschaffen und dass wir es nachher mit einem anderen Produzent in Amerika gemacht haben.
00:28:41: Aber ja, das war sozusagen der Kickoff dahin und ja, dann ging es einfach so los und es war verrückt teilweise.
00:28:54: diese Ups und Downs und dann hat Geld gefehlt und dann muss.
00:28:57: also es einfach ein krasses Abenteuer gewesen.
00:29:00: und als wir dann den Dreh hatten, war das so wow krass, it's happening.
00:29:06: und dann war ich auch so für mich dieses von okay ich produziere mit, das heißt du hast super viel Verantwortung das alles irgendwie zusammenzuhalten sei es Geld, Struktur, all das.
00:29:17: und dann war so dieser Dreh am Set und Ich konnte es irgendwie so alles loslassen.
00:29:21: Also ich konnte das dann einfach genießen und sagen, hey, jetzt bin ich eine Schauspielerin und I don't care, ob irgendwo noch jemand zu spät kommt oder so.
00:29:31: Sondern mich so voll darauf einlassen.
00:29:32: Es war super, super schön.
00:29:34: Und ja, einfach ein krasses Gefühl, so dann auf einmal an einem Set in LA zu stehen.
00:29:44: The main.
00:29:46: Sieht so krass
00:29:47: aus.
00:29:47: Sieht so krass aus.
00:29:48: Wir lassen sie so gar
00:29:49: nicht.
00:29:50: Ja, voll.
00:29:51: Sieht so ein bisschen zu schön aus.
00:29:53: Vor allem weil dann alles so in sich zusammenfällt, wenn wir da jetzt reinstellen.
00:29:57: Naja, bleibt uns nichts anderes übrig.
00:29:59: We got to try.
00:30:00: Yes.
00:30:00: We got to try.
00:30:01: Aber sehr viel Rutschbeete.
00:30:03: Ja, ich gehe, glaube ich, da zuerst.
00:30:04: Ich mach dann hier.
00:30:06: The teamwork.
00:30:07: Yes.
00:30:10: Auch zu Aberkat noch mal.
00:30:12: Ja.
00:30:13: Habt ihr dann in LA gedreht?
00:30:15: Aber ihr habt das anders gedreht als vorher in Deutschland?
00:30:20: Weil da habt ihr das ja geprobt, meintest du?
00:30:22: Drei Wochen vorher habt ihr euch vorrettet und...
00:30:25: Genau, hier war jetzt... Also wir hatten einen Drehzeitraum in LA mit Wingen und mir.
00:30:30: Das war sozusagen so ein bisschen die Übertragungen des Originalfilms, dieser Kamerspielpaar sozusagen.
00:30:36: Den haben wir in LA gedreht und dann hatten wir... eine Drehpause, weil der Rest in New York spielt, also der Film spielt jetzt in New York und da haben wir sozusagen die ganzen Exteriors, wollten wir dann draußen in New York drehen, aber dann kam wie gesagt der Schauspielerstreil dazwischen und dann mussten wir warten, dann gab es ja, das ist jetzt sehr konkret, aber dann bei dieser Hasel von okay ja, Independent Produktion, die dürfen weiter drehen, aber das war jetzt auch nicht so super easy, da diese offizielle Freigabe von der Schauspieler Gewerkschaft zu kriegen.
00:31:06: Egal, wir haben es irgendwie hinbekommen.
00:31:07: Es ist wirklich so ein Tag, glaube ich, verdreht, da kam diese Freigabe und wir mussten dann noch Leute aus LA einfliegen nach New York und so.
00:31:16: Es war super, super crazy.
00:31:18: Aber es hat alles gepasst und wir haben abgedreht.
00:31:21: Aber um deine Frage zu beantworten, genau das ist jetzt diese Version.
00:31:25: Die amerikanische ist halt ein bisschen größer.
00:31:27: Es gibt eine zweite Zeitebene.
00:31:29: Es war natürlich auch die Idee... Jetzt nicht das Gleiche noch mal zu drehen.
00:31:34: Ich hätte es auch langweilig gefunden.
00:31:36: Für mich, wenn sich das nicht weiterentwickelt hätte, auch meine Figur hat sich weiterentwickelt.
00:31:40: Sie ist erwachsener geworden.
00:31:41: Was vorher so Topics mit ihren Eltern waren, war jetzt ihr Boyfriend.
00:31:46: Es hat sich auch für mich weiterentwickelt abgesehen davon, dass natürlich eine komplett andere Nummer war, jetzt mit jemandem wie Wing zu drehen, der sonst mit Tom Cruise dreht und Pipe Fiction gemacht hat.
00:31:59: Wie kam es, dass ihr den für die Rolle begeistern konntelt?
00:32:02: Also das war relativ klassisch, dass wir eine Casterin beauftragt haben in Amerika, weil wir jetzt nicht als Nobodies irgendwie die großen Agenturen anschreiben und so, hey, wir haben voll das tolle Drehbuch hier.
00:32:15: Let's go, die kriegen, glaube ich.
00:32:18: Einer darauf.
00:32:19: Fünfzig Drehbucher die Woche, weil natürlich das Ziel von jeder Independent-Produktion ist, einfach an diesen Schauspielern zu kriegen, damit sie die Finanzierung für ihren Film kriegen.
00:32:27: Das ist ja immer dieses...
00:32:28: Und genau so ist es bei euch auch gelaufen.
00:32:30: Genau, also du brauchst, wenn du ein Film international verwerten willst, eigentlich jemand mit einem Namen.
00:32:37: Natürlich gibt es Ausnahmen wie auf Festivalfilmen und so weiter, aber der Standard ist, dass du irgendjemanden brauchst, der einen bestimmten Marktwert, einem bestimmten Historien mitbringt, der dann sozusagen dein Film später... was ja bei uns dann Lionsgate wurde als Distributor, sozusagen überhaupt die Möglichkeit gibt zu Plattformen, ins Kino, was auch immer zu kommen.
00:32:57: Und dann war irgendwann die Idee, ich muss jetzt mal einen Hapen essen.
00:33:00: Ja.
00:33:00: Hm.
00:33:00: Das ist
00:33:00: so krass.
00:33:02: Also ich hab das ja nicht wo wieder gegessen, wo im Tal lecker.
00:33:07: Das ist so richtig soft food.
00:33:09: Ist es so,
00:33:11: ganz kurz zwischendurch, was dein Lieblingsessen?
00:33:14: Ja.
00:33:14: Es ist so krass stimmungsabhängig.
00:33:16: Ich liebe... Passterm, aber so richtig original, interdienische Passterm, geiles Ragout oder so.
00:33:27: Ich liebe aber auch asiatisch.
00:33:29: Sushi.
00:33:30: Sushi.
00:33:31: Ja, verstehe ich.
00:33:33: Ja, Deins.
00:33:35: Auch unterschiedlich, ein Tag ist abhängig.
00:33:37: Aber ich sag mal so, wenn ich jetzt für den Rest meines Lebens so eine Küche essen wollte, wäre es vietnamesisch, glaub ich, weil dann hab ich so dieses, ich hab sehr viel
00:33:46: Fakt.
00:33:48: Ich krieg kein Herz entfakt in zehn Jahren, so wie mit authentischer Küche.
00:33:51: Aber so im Italien-Urlaub, so eine geile Pizza, geile Pasta, lasagne, lasagne so andere.
00:33:57: Es ist einfach auch so ein Archweiz gerade in Mainland für ein paar Tage.
00:34:01: Und es ist einfach so.
00:34:02: ein anderer Weib.
00:34:02: Diese ganze Aperitivo-Kultur, dieses ... Wir essen schon zu einem Aperitivo-Chips und Olivo.
00:34:09: Und dann kommt aber das Dinner so.
00:34:11: Und frag mich immer, wo essen die Leute das hin?
00:34:14: Ja.
00:34:16: Aber es ist so ein geiles Lebensgefühl.
00:34:18: Ich find Spanien auch geil.
00:34:19: Aber spanisches Food ist nicht so ... So schmalgeil.
00:34:22: Aber es wär jetzt nicht so, was ich jeden Tag essen könnte, glaub ich.
00:34:26: Ja, versteh ich.
00:34:26: Dafür ist italienisch noch so viel, also mit ... Pasta, Pizza, Fisch.
00:34:31: Alles Mögliche.
00:34:32: Es gibt doch
00:34:32: so viel guten Fisch.
00:34:34: Ja, viel guten
00:34:35: Fisch.
00:34:35: Okay, aber back to your story.
00:34:37: Kurz ins Essen reingeteilt,
00:34:39: bitte.
00:34:42: Wie ging's dann weiter?
00:34:43: Ihr hattet die Finanzierung, ihr hattet den Namen, ihr hattet eigentlich alles euch zu Füßen gelegt, will ich sagen.
00:34:52: Obwohl ihr vorher halt diese ganzen Hürden hattet mit dem Schauspielerstreik, mit einfach auch in LA wahrscheinlich zu drehen, komplett neuer Herausforderung.
00:35:01: komplett anders, also du fängst ja eigentlich komplett bei null an und du musst natürlich auch gucken, dass du die Leute, die du dann hast, vor Ort, dass du den vertraust, dass du den vertrauen kannst, weil ich hätte mir niemals vorstellen können, also jetzt nur als Schauspielerin nach L.A.
00:35:16: zu gehen und sagen so, hey, hier bin ich und ich starte jetzt mal ins Business rein, genauso wenig als Produzentin, wenn du dort nicht vor Ort Leute hast, die das supporten, dann würde ich jetzt mal behaupten, wenn du nicht... Jahre, Jahrzehnte lang dort bist und die das aufbaust, ist es nahezu unmöglich.
00:35:33: Du brauchst Leute vor Ort, also alleine ein Arbeitsvisum.
00:35:36: Wie kriegst du als Nobody ein Arbeitsvisum?
00:35:39: Das war bei uns halt auch, weil wir ein konkretes Projekt hatten, weil wir dort unsere Produktionsfirma, also unseren amerikanischen Partner hatten, der uns sozusagen angestellt hat offiziell, weshalb wir überhaupt dieses Visum bekommen haben, abgesehen von natürlich... Hunderttausend anderen Dokumenten, die du dort einreichen musst.
00:35:56: Aber das sind ja natürlich so Sachen, die du im Laufe des Prozesses mal so, ach ja, so ein Visum.
00:36:02: In Amerika ist man nicht so eben gemacht, gerade das Künstler Visum.
00:36:07: Gerade
00:36:07: wenn du vorher noch nichts da gedreht
00:36:09: hast.
00:36:10: Genau, so und noch kein Oscar gewonnen hast du das so.
00:36:13: Ist das schon eher eine Herausforderung.
00:36:16: Und das waren dann also diese Sachen und Hürden, die so along the way kamen.
00:36:21: die wir halt aber alle irgendwie so genommen haben und ja, das irgendwie durchgezogen haben.
00:36:29: Also es gab hunderte Momente, wo man eigentlich sagen hätte müssen, komm, lass uns das lassen, es soll nicht sein.
00:36:36: Also sei es, dass uns halt wirklich über Nacht ein Investor abgesprungen ist und wir da standen und kacke, wie sollen wir jetzt das weitermachen?
00:36:43: Wie sollen wir diesen Dreh, die Leute, die wir schon angestellt hatten sozusagen, bezahlen?
00:36:48: und dann irgendwie so die Nerven zu behalten und sagen okay aber ne komm es muss noch einen Weg geben es muss noch einen anderen Weg geben.
00:36:56: wir können das jetzt nicht bis hierher geschafft haben und jetzt das alles irgendwie fallen lassen.
00:37:03: das war glaube ich entscheidend.
00:37:05: ich glaube auch dass persistence so so so wichtig ist in ganz vielen Dingen weil ich glaube dass wir wenn wir nicht bis zum Ende durchhalten nie wissen, ob wir es geschafft hätten, so, weißt du?
00:37:21: Und man ist ja immer so, dass man so schnell dann denkt, oh, scheiß, okay, es soll nicht sein.
00:37:27: Du sagst so einen Zeichen, okay, es soll nicht sein.
00:37:29: Aber wenn man sich so auch mal so Motivation irgendwie holen will von außen und sich mal so Stories durchliest im Sinne von, wie oft jemand gescheitert ist, bis es dann geklappt hat, ich finde, das ist...
00:37:42: Das ist auch irgendwo, finde ich, das Ding mit... sehr vielen oder fast allen Personen, die in der Öffentlichkeit stehen.
00:37:49: Du siehst halt immer, wenn du eine Oscar-Verleihung guckst, wenn du irgendwelche Grammy Awards gehst oder... Du siehst immer, wenn die Person schon so viel gesehen hat und so viel Erfolg hatte am Ende des Tages, aber du hast nicht gesehen so den Moment.
00:38:08: Und das finde ich persönlich halt auch immer so total interessant, auch so wie du zum Beispiel vom Sport dann dahin gekommen bist und auch so nach dem Studium dann noch Schauspiel studiert hast und so weiter.
00:38:19: So diesen Moment.
00:38:21: So zu sagen, okay, manche Personen haben ja so den Moment, okay, ich setze jetzt alles auf eine Karte.
00:38:25: Ich möchte jetzt Schauspielerin werden und lassen dafür andere Sachen links liegen.
00:38:31: Andere Personen haben das so die ganze Zeit im Kopf, aber können sich nie so ganz dazu entscheiden oder trauen sich das nicht.
00:38:38: und dann kommt es irgendwann und so auch dieses so.
00:38:41: Für Rollenbewerben, für Castingsbewerben, bevor Schauspieler...
00:38:46: So viel Ablehnung.
00:38:47: So
00:38:47: viel
00:38:47: Ablehnung?
00:38:48: Es ist so viel Ablehnung in diesem Job.
00:38:49: Und ich glaube, da von... Es ist... Und das ist immer so einfach von außen gesagt.
00:38:54: Ja, komm, nimm das doch nicht persönlich.
00:38:56: Jede Absage ist so persönlich.
00:38:57: Oder man nimmt sie persönlich, weil es ja auch was mit dir zu tun hat.
00:39:01: Aber da ist auch wieder das Spannende.
00:39:04: Auf der anderen Seite als... Produzentin zu sein, weil du verstehst, dieses Abläuft verstehst, warum Leute besetzt werden und andere nicht, weil es eben nicht nur damit zusammenhängt, ob du gut bist, sondern mit, ey, heute ist es so komplex geworden, angefangen von natürlich, was ist dein Track Record, was hast du bereits gemacht, warum ist diese Person in der Öffentlichkeit aufgestellt, was hat sie jetzt natürlich auch, ist Social Media-Follower super, super wichtig geworden, also... Bei uns war zum Beispiel das Problem, okay, Wing hatte kein Instagram.
00:39:36: Das heißt, uns hat natürlich da irgendwie auch so das gefehlt.
00:39:39: Und er könnte
00:39:40: den ja gar nicht irgendwo taggen auch bei so.
00:39:42: Genau.
00:39:43: Und das ist natürlich super cool für ihn.
00:39:45: Und ich wäre, glaube ich, wenn ich jetzt die Wahl hätte und schon in seiner Position wäre, ich würde es genauso machen.
00:39:53: Weil du bist einfach so, du bist so.
00:39:56: Weg von allem.
00:39:57: Und ich kenne ja eh jeder.
00:39:59: Genau.
00:40:00: Du brauchst es halt nicht.
00:40:02: Aber in meiner Generation ist es schon wieder definitiv anders.
00:40:07: Scheiße, total schlichte Tischmännerin.
00:40:10: Sorry.
00:40:12: Ja, aber das sind natürlich einfach so viele Komponenten, die damit rein spielen und die du halt als reine Schauspielerin manchmal nicht checks, weil man sich so denkt.
00:40:21: Ich bin noch voll perfekt für die Rolle oder dies und warum besetzen die mich nicht?
00:40:25: oder warum werde ich da nicht zum Casting
00:40:26: eingeladen und so weiter.
00:40:27: Würdest du sagen, dass so die Rolle von dir als Produzentin dir dann in der Hinsicht, weil so wie du das gerade auch geschildert hast, hört sich das anders, ob man auch einfach so sehr viel an so seiner eigenen mentalen Stärke arbeiten muss, um mit der Ablehnung umzugehen, um auch mit Zeiten umzugehen, indem man vielleicht keine Jobs bekommt.
00:40:47: Glaubst du, das ist so die Keyroll, die dir geholfen hat, das zu verstehen oder hast du?
00:40:52: Komplett, die hat mich natürlich auch viel entspannter gemacht im Sinne von, also Schauspiel, wenn du nicht jetzt dauerdrehst und gerade ist jetzt auch nicht ein High in unserer Industrie, sowohl in Amerika als auch in Deutschland.
00:41:06: Es wird viel, viel weniger produziert.
00:41:09: Bist du ja meistens in einer sehr passiven Rolle.
00:41:11: Das heißt, du bist immer angewiesen.
00:41:14: dass jemand von außen kommt und dich besetzt oder dich haben will oder dich einlädt.
00:41:19: Und das heißt, du bist ganz oft in so einer Warteposition.
00:41:22: Und die du keinen Einfluss hast.
00:41:24: Null.
00:41:25: Also, dann kannst du natürlich als Schauspieler neue Schauspieler Fotos machen oder irgendwas, aber it doesn't matter.
00:41:31: So.
00:41:32: Und das halt anzunehmen bzw.
00:41:35: dann zu sagen, okay, ist ja alles gut, aber ich muss mich dem ja nicht ausliefern.
00:41:40: Oder was ist denn die Alternative?
00:41:43: Die Alternative war dann für mich zu sagen, ich habe keine Lust zu warten und deshalb mache ich selber und sich dann Leute zu suchen, die auch Bock haben, die es geht nicht alleine unterm Strich, also ich kann nicht meinen eigenen, klar vielleicht für Socials, irgendwas eigenes drehen, aber im Sinne von wirklich etwas zu schaffen, was dann später auch eine Relevanz hat und was einem voranbringt oder wo man auch sehr viele neue Sachen lernt.
00:42:09: das ist dann einfach irgendwann meine Entscheidung gewesen, weshalb dieses produzieren dazugekommen ist, aus einer Situation von, hey, okay, let's try it.
00:42:22: Es
00:42:22: geht nichts anderes auch.
00:42:23: So, und vielleicht geht was anderes, aber es macht mich viel entspannter, weil ich dann nicht so nur darauf angewiesen bin, sondern weil ich das Gefühl habe, dass ich auch das selber mitgestalten kann.
00:42:35: Und ich glaube, das ist auch das Schöne daran, dass jetzt auch bei dem Film, wo ich gespielt und produziert habe.
00:42:41: Ich kann das ja mit mit gestalten.
00:42:42: Ich bin nicht nur, ich komme nicht ans Set und gebe meine Lines und hau wieder ab, sondern ich konnte das kreativ mitgestalten.
00:42:49: Und das ist halt super, super schön.
00:42:52: Andererseits habe ich also, ist es auch richtig geil, mal nur ans Set zu kommen, keine Verantwortung zu haben und nicht sich um Zehntausend Dinge, um Geld und was auch immer zu kümmern.
00:43:04: Aber es hat mich natürlich so ... das Gesamtbild ganz anders sehen lassen.
00:43:10: Also weil du einfach weißt, was hängt an so einem Dreh dran.
00:43:13: Als Schauspielerin wirst du abgeholt, fährst du zum Set, wirst du wieder nach Hause gefahren, du kriegst einen mini, mini, mini Bruchteil von so einer Produktion mit.
00:43:20: was hängt davor dran, was haben Leute gegeben, über Jahre, dass das möglich wird, das zu realisieren.
00:43:26: Dann dieser kurze Moment des Drehs und danach geht es ja weiter, ne?
00:43:29: Also Postproduktion, dann, wenn es jetzt nicht schon eine Senderbeauftragung hat, dieser Hassel von Independent Filmen überhaupt ... Festivals oder gesehen zu werden, Distribute zu kriegen und so weiter und das quasi dann einmal zu durchlaufen und das am eigenen Leib sozusagen zu erleben und zu spüren, was dahinter steckt, lässt eigentlich auch viel dankbarer sein.
00:43:52: Ich
00:43:53: würde grad sagen, ich glaube, sobald man wahrscheinlich versteht, so wie du das auch schilderst, so dieses große, ganzheitliche Bild von was halt alles dazugehört und dass man sonst so einen kleinen Bruchteil einfach da gemacht hat, dass Also klar ist es so in dem Moment viel, viel anstrengender, weil du halt einfach auch viel mehr Verantwortung trägst.
00:44:15: Du bist nicht nur für dich verantwortlich und dass du da jetzt ablieferst und deine Rolle hast und deine Texte kannst und da ablieferst, sondern halt so alles hängt irgendwie auch mit dir zusammen.
00:44:24: Und da will man natürlich auch so ein bisschen die Kontrolle behalten.
00:44:27: Aber ich glaube dadurch, dass es halt intensiver ist und so mehr auf dem Spiel gesetzt
00:44:32: ist, hast
00:44:33: du aber hinterher wahrscheinlich
00:44:36: viel größere Dankbarkeit und auch so ... stolz.
00:44:40: Also, das ist ja auch so ... Manchmal ist das stolz schwer, aber ich find, es ist super wichtig, auch stolz da drauf zu sein und auch so ... Ich hab das Gefühl, wir sind manchmal auch so schlechter drin, kleine Schritte auch zu feiern und so zu sagen, ganz oft sieht man immer so das Ende.
00:44:57: Und das ist so das Einzige, was was zählt.
00:45:00: Und wenn ich jetzt aber so zurückschaue und sehe, wie viele kleine Steps nötig waren, dahin zu kommen und es eben nicht geht, gleich von null auf hundert zu starten, sondern es ist mega wichtig, es jeder einzelne Stufe zu gehen.
00:45:11: Das checkst du erst, wenn du dahinten bist, so, ne?
00:45:14: Ah ja, das konnte nur sein, weil das dann passiert ist und deshalb sind wir dahin gekommen und das ist glaube ich ganz wichtig, so, dass... auch so diese kleinen Zwischensteps zu feiern und sagen, okay, wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen, aber wir sind schon mal hier und das ist auch mega geil.
00:45:30: Ich glaube auch, wenn du einmal diesen Prozess durchgegangen bist, dann kannst du es beim nächsten Mal auch noch mit einer Gelassenheit sehen und so weißt du, okay, wenn das jetzt gerade nicht so richtig zu dem Ziel führt, was wir zu Augen hatten, kommt vielleicht ein anderes Ziel, was aber dafür also dahin führen sollte, dass es genau... dass es was es am Ende ist und vielleicht aber nicht das, was man am Anfang geplant hatte oder sich vorgestellt hat.
00:45:53: Ich glaube auch, dass so Sackgassen mega wichtig sind oder auch gegen eine Wand zu laufen, weil du musst selber checken, was funktioniert und was nicht.
00:46:02: Und auch was für dich funktioniert.
00:46:03: Nur weil es für diese Person funktioniert hat, heißt es nicht, dass es auch für dich funktioniert.
00:46:07: Ich glaube, das ist ja auch so ein Problem unserer heutigen Gesellschaft, dass wir so viel im Außen sind und gerade durch Social Media einfach ganz viel gucken, was andere machen.
00:46:16: Vergleichst du dich viel?
00:46:20: Ich versuche es weniger, aber man ist da, also ich bin davon nicht hundertprozentfrei.
00:46:25: Ich würde jetzt nügen, wenn ich sage, es interessiert mich alles überhaupt nicht.
00:46:29: Ich glaube, dass ich trotzdem voll gut meinen Weg gehen kann und auch durch das, was ich gerade erzählt habe, es mir geholfen hat, meinen Weg zu gehen, weil ich sage, okay, vielleicht hat es vorher, haben das noch nicht so viele Schauspielerinnen so gemacht und ich habe es aber so gemacht und deshalb ist es mein Weg und das sozusagen... anzunehmen und nicht zu vergleichen.
00:46:50: Und das ist am Ende ja auch wieder ein Vorbild für andere Personen, die vielleicht
00:46:55: in
00:46:55: der gleichen Position
00:46:56: sind.
00:46:56: Ja, und ich glaube, das vergisst man manchmal.
00:46:59: Das ist nicht nur, also wir schauen alle sehr nach oben.
00:47:03: Und genau was du vorhin gesagt hast, wir sehen die Leute auf den Emmys, bei den Oscars und die mit den Millionenfollowern.
00:47:09: Aber wir sehen nicht die Hunderttausenden, die vielleicht sogar schon zu uns ausschauen, weißt du?
00:47:13: Und das ist manchmal, glaube ich, wichtig, sich das auch.
00:47:17: safe machen.
00:47:17: Ich habe mal irgendwann auch so ein Buch gelesen und da stand auch drin, dass so der psychologische Vergleich nach unten so bescheuert das klingt, aber so nach unten zu Personen, die vielleicht da sind, wo wir vor zwei Jahren waren, dass das der Psyche unfassbar gut tut, weil man sich dadurch halt nicht so oder das tut dem Selbstbild so gut, weil man sich dadurch nicht so klein macht und auch nicht so runterredet, was ja auch mal schnell passiert, weil man natürlich auch irgendwie damit groß geworden ist, dass man immer irgendwie so dachte, okay, wer ist dein Vorbild?
00:47:48: Was wird so später mal werden?
00:47:49: Wo willst du hin?
00:47:50: Und das ist völlig okay ist, dass man das vielleicht auch gar nicht immer so krass fokussieren muss, sondern auch davon ab, so ein bisschen zu seiner eigenen Ziele und auch Zwischenziele setzt.
00:48:00: Ich glaube gerade so diese kleinen Erfolgserlebnisse halten dich ja auch In dem Sinne am Leben, um weiterzumachen.
00:48:07: Komplett,
00:48:08: ja.
00:48:08: Super
00:48:09: wichtig.
00:48:09: Und genau was zu sagen.
00:48:10: Sie sind manchmal zurückschauen oder zu anderen zu schauen.
00:48:14: Das hilft einem ja auch wieder, seine eigenen Steps überhaupt zu realisieren und zu sagen, ach krass, ey, das habe ich jetzt geschafft.
00:48:22: Und vor zwei Jahren hätte man wahrscheinlich alles dafür gegeben, da jetzt zu sein.
00:48:26: Aber es ist super schwer wirklich dieses Inhalten und zu sagen, es ist jetzt genau so.
00:48:33: Alles richtig.
00:48:34: Es gibt auch so einen, das habe ich irgendwann mal gelesen, und das finde ich, also das Ground, also was heißt Ground mit mich, aber so, ich mag den Gedanken einfach, dieses so, ich bin vielleicht nicht das, was ich gerade sein möchte, aber ich bin sehr viel von der Vision, die ich vor zwei Jahren sein wollte.
00:48:50: Ja.
00:48:50: Und den Gedanken finde ich halt auch immer voll schön, weil so zwei Jahre, auch wenn sich das für mich zumindest auch immer so anfühlt, als ob die Zeit verfliegt, so zwei Jahre.
00:48:59: Ich war eine komplett andere Person und alleine so persönliche Entwicklung, aber auch so keine berufliche Entwicklung oder auch so.
00:49:06: gerade, wenn man umzieht oder an verschiedenen Orten sich aufhält, hat man ja so viel einfach gelernt.
00:49:13: Ja,
00:49:13: komplett.
00:49:14: Und das tut, glaube ich, gut.
00:49:16: Definitiv.
00:49:21: Okay, welcome to the best part, I guess.
00:49:25: Die sehr Bratkartoffeleis.
00:49:28: Hast du schon mal sowas?
00:49:30: So ein exotischer Eis-Sorte probiert?
00:49:33: Es gibt in München diesen einen Eislern.
00:49:35: Kennst du den der verrückte Eismacher?
00:49:37: Nee.
00:49:38: Der macht auch immer so Bier, Eis und so.
00:49:42: Aber ich bin immer eher so vorsichtig.
00:49:43: Ich bin immer vorsichtig.
00:49:45: Verstehst, verstehst.
00:49:46: So,
00:49:46: let's fire it.
00:49:47: Let's try it.
00:49:48: Es sieht auch schon wieder total künstlerisch raus.
00:49:51: Wow.
00:49:51: Mit so Blühnchen.
00:49:57: Es sind schon wieder so viele Geschmäcker.
00:49:58: Ich brauche nur noch eine Weile, bis ich das zugeordnet habe.
00:50:02: Oh wow, wenn du spät kommst.
00:50:04: Mhm.
00:50:04: Mhm.
00:50:06: Und der irgendwie... Mhm.
00:50:08: Aber ich gebe auch Apfelmus.
00:50:09: Ja.
00:50:10: Ist mit dem Apfelmus... Ja, ich hab erst so Apfelmus geschmeckt und dann kommt der andere geschmeckt.
00:50:14: Man
00:50:15: schmeckt so wie Kartoffeln und Apfelmus in Eis.
00:50:17: Ja,
00:50:17: stimmt.
00:50:18: Deswegen passt's halt auch wieder mit Apfelmus.
00:50:20: Ja.
00:50:23: Was hast du für einen Traum, beruflich oder persönlich, was du dir gerne erfüllen möchtest, irgendwann?
00:50:31: Also gerade, ich glaube, dass ich schon irgendwie so dabei bin, den zu verwirklichen, wenn ich sogar gerade zu leben.
00:50:42: Das ist irgendwie die schönste Antwort, glaube ich.
00:50:44: Also natürlich denkt man immer noch irgendwie, okay, dann, man möchte noch das und das machen und da und dahin, aber es ist schon ganz schön krass.
00:50:55: Geil gerade dieses auch zwischen berlin und la hin und her und irgendwie so dieses best of both worlds weil Ich liebe beide städte so sehr und Zieh mir irgendwie aus beiden so diese energie raus die die ich geil finde
00:51:09: auch beide komplett unterschiedlich
00:51:11: und ich habe dann nach einer gesissen zeit auch wieder Bock auf die andere stadt.
00:51:14: ja verstehe
00:51:15: ich
00:51:16: und Das was ich jetzt gerade mache Im sinne von wir haben jetzt zwei neue Projekte, ein Serienprojekt, das ich auch selber mitgeschrieben habe.
00:51:29: Das heißt, ich bin dann auch mit Creator, Produzentin, Schauspielerin.
00:51:33: Kannst du da schon mehr zu sagen oder wann uns das erwarten wird?
00:51:39: Also wir sind jetzt sozusagen gerade in der finalen Development Phase.
00:51:43: Also die ganzen Bücher sind fertig und wir sind jetzt gerade dabei mit einem amerikanischen Partner das sozusagen.
00:51:51: aufzusetzen und das Ziel ist es, im Sommer nächsten Jahres zu drehen.
00:51:56: Und bis dahin geht es natürlich noch ultra viel zu tun und zu machen.
00:52:02: Aber es ist genau dieser geile Hassel, den ich irgendwie hoch mag und es ist, glaube ich, auch dieses okayes Ziel setzen auch, vielleicht, wenn es nicht Sommer wird, aber dieses so ganz klar zu definieren, okay, unser Ziel ist, im Sommer nächsten Jahres zu drehen und bis dahin halt das und das und das zu machen.
00:52:19: Und wenn man das dann realistisch ist, ist es vielleicht Ende Frühstens Ende nächsten Jahres, Anfang über nächsten Jahres vielleicht zu sehen.
00:52:29: Und das sind schon sehr schnelle Vorläufe, sag ich mal.
00:52:31: Also andere Sachen werden über Jahre vorbereitet, postproduziert und so weiter.
00:52:37: Aber ja, das ist natürlich nochmal jetzt irgendwie eine andere Nummer, wenn du nicht nur produzierst und spielst, sondern auch noch... etwas von dir selbst, also eine Geschichte, die du selber mitgestaltet und entwickelt hast sozusagen.
00:52:51: Jetzt die Möglichkeit besteht, es mit so einem groß internationalen Partner zu realisieren, es auch als internationale Koop-Produktion aufzusetzen.
00:52:59: Das ist schon ziemlich geil.
00:53:02: Das hört sich ja auch einfach wieder nach.
00:53:04: exciting next years und next steps an.
00:53:08: Komplett
00:53:08: und auch wieder so viel lernen und machen wir natürlich auch tv ist nochmal was ganz anderes als film da gibt es ganz andere regeln und abläufe und so und das jetzt wieder alles lernen und mitnehmen zu dürfen ist mega mega cool und da freue ich mich einfach so sehr also auf jeden einzelnen schritt dort dem jetzt gehen zu dürfen.
00:53:34: Ja, hab ich's richtig Bock drauf.
00:53:36: Hast du eine Person, mit der du gerne irgendwann noch mal zusammenspielen würdest?
00:53:43: Ja, so viele.
00:53:46: Top drei.
00:53:47: Oh, top three.
00:53:51: Ich bin ein Riesenfan von Jodie Foster.
00:53:55: I love her.
00:53:56: Das ist einfach, ja, schon mein Top drei, definitiv.
00:54:03: Da muss ich auch gleich mal noch, sorry, Eine Film empfehlung.
00:54:10: Empfehlung.
00:54:10: Empfehlung mit Joppen.
00:54:11: Perfekt, weil ich wollte auch noch fragen, was ist ein Film oder eine Serie, die jeder mal gesehen haben sollte?
00:54:16: Dieser Film, der passt irgendwie genau zu dem, was wir gerade alles so erzählt haben und ist so inspirierend.
00:54:23: Der heißt Nayad.
00:54:24: Es ist ein Entlauf bei Netflix und Annette Benning und Jodie Foster spielen die Haupträume.
00:54:29: Das geht um eine... über sechzigjährige Schwimmerin, die Ultima als sie in den zwanziger waren, probiert hat, von Cuba nach Amerika zu schwimmen, hat es damals nicht geschafft und sie beschließt mit sechzig das nochmal zu probieren, wo ja natürlich alle Leute sagen, du wirst es nicht schaffen und du wirst völlig crazy und verrückt und überhaupt.
00:54:49: Und ohne jetzt die Geschichte zu liegen, es ist eine wahre Geschichte, by the way, und als ich das gesehen habe, konnte ich das nicht glauben, dass es eine wahre Geschichte ist, weil Es mir so gezeigt hat, in Sinne von du bist nie zu alt auf irgendwas Neues anzufangen oder nie zu alt nochmal komplett über deine Grenzen zu gehen und deinen Taun zu leben.
00:55:07: Und ich glaube, das ist ja so geil.
00:55:11: Ich meine, ich komme aus dem Sport, ich habe nie irgendwas auch mit Instrumenten oder Musik und ich denke so, ja okay, dann fange ich halt nochmal in fünf Jahren und zehn Jahren an, einfach Klavier zu spielen, so why not?
00:55:21: Und ich glaube, dieses sich das auch zu erlauben und zu sagen, okay, nicht nur weil ich jetzt... wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren,
00:55:35: wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, wenn ich in den letzten Jahren, Aber gehe ich voll mit und ich finde, es gibt auch nichts Schöneres, als so Personen zu sehen, die nochmal
00:55:54: in einem neuen Hobby komplett aufgehen.
00:55:55: Meine Mama hat
00:55:55: vor vier Jahren mit Saxophon-Spielen angefangen.
00:55:56: Die macht seitdem jeden Tag Spielen die Saxophon, zweieinhalb Stunden.
00:55:58: Und das ist so toll, ja.
00:55:58: Und das ist irgendwie so, das ist so eine wichtige Erkenntnis, weil ich glaube, dann geht man auch viel unbeschwerterisch sehen und so mit viel offeneren Augen und denkt, vielleicht probiere ich das nochmal.
00:56:07: Vielleicht probiere ich das nochmal und man lernt sich selbst.
00:56:10: Selbst dadurch ja auch noch mal neu kennen, wenn man immer neue erste Male hat.
00:56:13: Komplett.
00:56:15: Nicht so verbieten zu, von wegen, nur weil ich das jetzt gerade mache, muss das ja nicht das sein, was ich für den Rest meines Lebens mache.
00:56:21: Ich glaube, dieses Meinzel ist ja auch so viel, vielleicht so von der Generation unserer Eltern, die ja so ein ... Das ist ein Love-Teal.
00:56:29: So, und wenn ich das gelernt habe, dann mache ich das für den Rest meines Lebens, und das ist ja was heute.
00:56:35: Einfach bei uns so diese Freiheit zu haben, wie gesagt, ich hab Sportjahr missen studiert.
00:56:38: Ja, okay, mach ich halt was komplett anderes.
00:56:41: Das ist auch geil.
00:56:43: Und vielleicht mach ich in zehn Jahren wieder was komplett anderes.
00:56:45: Who knows?
00:56:46: Und sich einfach da diese Freiheit zu nehmen ist, glaube ich, super.
00:56:50: Was wäre so den Rat, den du deinem fünfzehnjährigen Ich geben würdest?
00:56:57: Aus heutiger Sicht.
00:57:07: Vielleicht ein bisschen mehr chillen?
00:57:11: Also, wenn ich jetzt fünfzehn, da war ich so gerade an dem Peak meiner Leistungssport.
00:57:19: Also so komplett anders als heute.
00:57:23: Und ich glaube, dass ich mir damals sehr viel Doge gemacht habe.
00:57:27: Und dass ich heute mir selber sagen würde, ein bisschen mehr durchzuatmen, ins Einfach mal irgendwie kurz mal zu gucken und zu sagen, dass alles gut ist.
00:57:40: Und dass man auch da nicht wieder gleich dieses Hörschneller weiter im wortwörtlichen Sinne damals bei mir.
00:57:49: Ich glaube, das wäre sehr wichtig für mich gewesen.
00:57:52: Cool.
00:57:53: Richtig schöner Rat.
00:57:54: Einfach mal ein bisschen chillen.
00:57:56: Einfach
00:57:56: mal ein bisschen chillen, Leute.
00:57:58: Es fehlt uns auch so schwer, oder?
00:58:00: Aber ganz ehrlich, wann können wir noch so richtig chillen, in Sinne von nicht das Handy und gleich irgendwie Skolen?
00:58:06: Nicht beschäftigt sein, ja.
00:58:08: So,
00:58:08: mir ist das mal... passiert, als ich wirklich mal mich ausgeschlossen habe und alles war in der Wohnung, mein Handy, mein Schlüssel, alles.
00:58:15: und ich musste dann, als ich in Köln gewohnt habe, mit einem Zug nach Düsseldorf, weil ich wusste, da wurden meine Schwestern, die hatten Ersatzschlüsse und ich konnte auch niemanden Bescheid geben und gar nichts und wir sind Zug zu sitzen und nicht am Handy zu sein und gar nichts zu sein, so weißt du, ich habe mir dann, glaube ich, noch von irgendwem fünf Euro, die ich dann nicht mit der Zugfahrt leisten konnte.
00:58:33: Und das war so spannend, weil, wenn du heute mal irgendwo sitzt, sei es in einem Warte überall, wo irgendwo eine kleine Wartesituation ist, du wirst... ...九zehn Prozent an Handy sehen.
00:58:45: Ich fände es krass, weil es natürlich immer dieser Impuls ist und man so schnell dahingeht.
00:58:51: Aber sich mal so bewusst dagegen zu entscheiden, ist kann.
00:58:56: Kann gut sein.
00:58:57: Kann, glaube ich, sehr gut sein und tut dem Kopf, glaube ich, auch sehr, sehr gut, weil... Wir spielen am Ende jeder Folge immer... Also Spiel ist auch ein viel zu großes Wort.
00:59:11: Es heißt Snackable Facts und es sind drei Fakten über Essen, also komplett aus dem Kontext gerissen und zwei Wahrheiten, eine Lüge und du musst herausfinden, was die Lüge ist, quasi wie bei... Wer wird Millionär?
00:59:26: Aber du bekommst keine Millionen.
00:59:31: Abbruch, Abbruch, Cut.
00:59:34: Okay, ich bin mir ziemlich sicher, dass du dich auskennen wirst, weil wir haben heute auch schon so viel über Essen geredet und irgendwie habe ich das Gefühl, du kennst dich daher ganz gut aus.
00:59:44: Bist du bereit?
00:59:45: Ja.
00:59:45: Okay.
00:59:46: Die Nummer eins.
00:59:48: Popcorn ist älter als Kartoffelschips.
00:59:52: Diese wurden nämlich schon vor über fünftausend Jahren in Mittelamerika gegessen.
00:59:57: Nummer zwei.
00:59:58: Safran ist teurer als Goldprogramm, weil die Ernte extrem aufwendig ist.
01:00:04: Und die Nummer drei.
01:00:06: Pasta kommt ursprünglich nicht aus Italien, sondern aus China und wurde erst im neunzehnten Jahrhundert nach Italien gebracht.
01:00:17: Korrekt.
01:00:25: Ist falsch?
01:00:25: Ja.
01:00:26: Sollen wir einloggen?
01:00:27: Geht
01:00:34: es nicht drei?
01:00:38: Ich bin irgendwie ein ziemlich guter Gütter, ja auch.
01:00:40: Also
01:00:42: bei zwei bin ich mir ziemlich sicher, aber wahrscheinlich ist es eins oder drei, was falsch ist mit den Katapelschiffs.
01:00:52: Hey, ich nehme, wahrscheinlich ist... Hatten wie früher Pasta, ich nehme jetzt einfach drei.
01:00:57: Und das ist korrekt.
01:00:59: Du hast richtig hierher gehabt.
01:01:01: Und dich nicht verunsichern lassen.
01:01:04: Ich bin aber entjedes Mal, wenn wir das spielen am Ende, versuche ich zu unverunsichern.
01:01:08: Und ich habe in dem Moment, in dem ich verunsichere, bin ich so, oh Gott, du bist total
01:01:13: allein.
01:01:13: Das ist total schrecklich.
01:01:17: Ich bin ja gar nicht verunsichert.
01:01:22: Ich habe an mich geglaubt.
01:01:26: Hey, ich werde das jetzt hier mal abmoderieren.
01:01:29: Es war wunderschön, dass du heute da warst, dass du uns so viele Einblicke in dein Leben und in deine Vergangenheit und in alles gewährt hast.
01:01:38: Es war ganz, ganz toll, dass du heute da warst.
01:01:40: Wir sehen jetzt noch das Dessertsende.
01:01:42: Es ist schon zu Ende.
01:01:44: Ecker.
01:01:44: Vielen, vielen Dank für die Einladung.
01:01:46: Es hat sich viel Spaß gemacht.
01:01:48: Danke dir, dass du da warst.
01:01:49: Und wir sehen uns in der nächsten Folge Allerkart.
01:01:53: Tschüssi!
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