Jermaine: Wahlheimat Hamburg und das frühe Ankommen der Depression

Shownotes

In der neunten Folge „à la Carte“ stoßen wir mit Jermaine und Orange Wine im Material an! Die Beiden sprechen darüber, warum Zuhause nicht zwangsläufig dort ist, wo die Familie lebt und wie wichtig es sein kann, sich bewusst eine Wahlheimat zu suchen. Ausserdem geht es um den frühen Kontakt mit Depressionen. Sowohl innerhalb der Familie als auch bei sich selbst. Das und vieles mehr bespricht Riccarda mit Jermaine heute bei Grilled Cheese im Material in Prenzlauer Berg. Noch nicht satt? Schickt uns euer Feedback oder gönnt euch Nachschlag bei à la Carte auf Instagram: https://www.instagram.com/alacarte_podcast/

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Material: https://www.instagram.com/materialberlin/

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**Über die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention** Ziel der 2008 gegründeten Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist es, einen wesentlichen Beitrag zur besseren Versorgung depressiv erkrankter Menschen und zur Reduktion der Zahl der Suizide in Deutschland zu leisten. Neben Forschungsaktivitäten bietet die Stiftung Betroffenen und Angehörigen vielfältige Informations- und Hilfsangebote wie das deutschlandweite Info-Telefon Depression (0800 33 44 5 33), Workshops in Schulen oder bundesweite Plakatkampagnen über Depression. In 90 Städten und Kommunen haben sich lokale Bündnisse gegen Depression gebildet, die auf lokaler Ebene Aufklärung über die Erkrankung leisten. www.deutsche-depressionshilfe.de

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ich sehe noch aus wie Frühstück, aber gleich gibt's Wiener.

00:00:04: Willkommen bei Alakard, der Podcast, bei dem die Gespräche auf der Zunge zergehen.

00:00:08: Egal ob Pommes Bruder oder Sterne Restaurant, ich klingel überall da, wo es noch leben durftet.

00:00:13: Fertig mariniert?

00:00:14: Jetzt wird serviert.

00:00:19: Hallo und herzlich willkommen zur neuen Folge Alakard.

00:00:22: Heute sind wir hier in Berlin-Prenzlauberg im Material.

00:00:25: Hier gibt es... Ganz viel guten Kaffee morgens, dann tagsüber ganz viele gute Gerichte, die wir gleich auch mal testen werden in der Folge.

00:00:32: Und abends gibt es super leckere Weine und geöffnet hat das Ganze von acht Uhr bis Eingonachts.

00:00:38: Ich freue mich ganz toll, dass ihr heute dabei seid.

00:00:41: Let's go!

00:00:42: Leute, ich komme gerade aus dem Urlaub.

00:00:44: Ich bin Frischberg aus Costa Rica, war noch nicht beim Friseur.

00:00:48: Den habe ich auch vermisst.

00:00:50: Das Schöne am Urlaub ist irgendwie immer, dass man so ein paar Sachen zurücklassen kann.

00:00:53: Bisschen räumlich Abstand gewinnen zu To-do-Listen, zu Wäsche, zu manchen Personen.

00:00:59: Und man erfindet sich irgendwie immer so ein bisschen neu.

00:01:01: Man lernt sich in neuen Situationen nochmal ganz neu kennen.

00:01:05: Und eines der schönsten Sachen, wenn man wieder kommt, ist doch, wieder ins eigene Bett zu fallen, den Kaffee morgens selbst bei sich zu Hause zu machen.

00:01:12: Frische Wäsche, Leute.

00:01:13: Frische Wäsche.

00:01:14: Ich habe es so vermisst.

00:01:18: Das ist so ein Part an Veränderungen, den ich wirklich sehr, sehr doll mag.

00:01:21: Und passend dazu habe ich mir heute einen Gast ausgesucht, der auch schon einige Veränderungen im Leben durchgemacht hat.

00:01:27: Hallo und herzlich willkommen.

00:01:29: Schön, dass du da bist.

00:01:31: Zu der neuen Folge Allerkart.

00:01:33: Der Apparativ steht schon vor uns.

00:01:35: Sollen wir direkt mal anstoßen?

00:01:37: Ja, stoßen wir an.

00:01:38: Stoßen wir an.

00:01:40: Auf dich.

00:01:41: Auf dich?

00:01:42: Auf dem Podcast.

00:01:43: Auf dem Podcast.

00:01:47: Boah, das schmeckt ja geil.

00:01:49: Lecker.

00:01:50: Orange Wine.

00:01:50: Kann man gut trinken.

00:01:51: Ich hab noch nie Orange Wine getrunken.

00:01:53: Nee?

00:01:53: Ich trinke mal Ponzer Martini eigentlich.

00:01:55: Ah, Favorite Drink.

00:01:56: Ja,

00:01:56: Favorite Drink.

00:01:57: Erzähl mir mehr von deinem Favorite Drink.

00:01:59: Ich weiß nicht, wie es dazu gekommen ist.

00:02:00: Ich hab irgendwann mal einen Espresso-Martini probiert und fand ich Horror.

00:02:03: Also den ersten, den ich jemals getrunken hab.

00:02:05: Ich war die ganze Nacht wach, ich konnte nicht schlafen.

00:02:07: Ah,

00:02:07: okay.

00:02:08: Und dann wurde mir irgendwann auf irgendeiner Partien Ponzer Martini gezeigt.

00:02:13: Da war ich im Boy Shards, und dann war ich das Favorite Drink.

00:02:15: Ja, der ist

00:02:17: so

00:02:18: ein bisschen Slushy, ne?

00:02:20: Schon der Westen.

00:02:21: Ja,

00:02:21: das war schon geil.

00:02:23: Der Wein kommt sehr nah dran.

00:02:25: Ja,

00:02:26: aber ich bin auch so... Ich kann zum Beispiel auch so Espresso Martini gut trinken, weil espresso nicht so krass kickt bei mir.

00:02:33: Nicht?

00:02:34: Also ohne Alkohol auch nicht, aber mit Alkohol irgendwie die Kombi...

00:02:37: Ja, ja, ja.

00:02:37: Und dann liegt dann so nachts wach.

00:02:38: Aber das hatte ich früher auch so, als ich so Wodka E und so getrunken habe, weil ich ihn immer war.

00:02:43: Naja, du hast auch viele Veränderungen gerade hinter dir.

00:02:46: Bist von Berlin nach Hamburg gezogen.

00:02:50: Wie geht's dir?

00:02:51: Ey, mir geht's mega.

00:02:52: Endlich geht's mir wieder gut.

00:02:53: Ich fand Berlin wirklich nicht toll.

00:02:56: Ich hab das jetzt schon öfter gesagt, aber ich freu' dich immer fragen, Familie.

00:02:59: Ich fand Berlin einfach so zu viel, zu groß.

00:03:03: Du hast überall so lange hingebraucht.

00:03:05: Die Leute fand ich auch alle nicht so cool.

00:03:06: Meine ganzen Freunde sind doch in Hamburg eigentlich, Prima.

00:03:09: Ich kenne viele Leute in Berlin, aber das sind alles eher so Bekannte oder Leute, die man halt auf die Grenze trifft.

00:03:13: So richtig.

00:03:14: Meine close and friends wohnen halt in Hamburg.

00:03:17: Ja, verstehe.

00:03:17: Wenn

00:03:18: du nicht da und in Hamburg, das ist wirklich mega.

00:03:19: Ich finde auch irgendwie in Berlin die Natur, wenn du in einem Park bist, das ist nicht wegen richtiger Park.

00:03:24: Das ist so mitten in der Stadt einfach so eine Grünfläche.

00:03:27: Muss auch in jeder Stadt sein.

00:03:28: Ja, aber in Hamburg ist das so echt.

00:03:31: Ich kann es dir beschreiben.

00:03:32: Aber du brauchst nur letztens nicht zum Meer gefahren, am Strand.

00:03:36: Eine Stunde ist so

00:03:37: schön.

00:03:38: Mega einfach.

00:03:39: Kann

00:03:40: man gut machen.

00:03:41: Ja, verstehe ja.

00:03:42: Nee, aber voll schön.

00:03:43: Hast du es in Berlin von Anfang an gemerkt, dass du dich hier nicht wohlgefühlt hast?

00:03:47: Ich bin ja dreimal nach Berlin gezogen und dreimal.

00:03:49: Dreimal nach?

00:03:50: Als

00:03:50: ich angekommen

00:03:51: bin.

00:03:51: Aber du dachtest so, alle guten Dinge sind drei?

00:03:53: Ja, ich habe mich auf jeden Fall beeinflussen lassen, weil alle meinten, du musst nach Berlin und arbeiten willst, musst du nach Berlin und auf jeden Fall wenn's willst und Connections machen willst.

00:04:00: Und jetzt würdest du sagen, zum Arbeiten muss man nicht nach Berlin?

00:04:02: Ja,

00:04:03: und dann alle.

00:04:04: Also die einzige Connection, die ich gemacht habe in Berlin.

00:04:06: ...in dreimal hier gewohnt haben, ist, dass ich gratis ins Adelaide-Com am Freitagabend.

00:04:11: Das ist die einzige Connection, die ich gemacht habe.

00:04:13: Und das kannst du jetzt immer noch gut machen,

00:04:14: wenn du hier bist.

00:04:15: Ja, das kannst du auch noch mal.

00:04:16: nicht mal zu Besuch bin, wenn nicht mal zu Besuch

00:04:17: bin.

00:04:17: Wenn du mal zu Besuch bist.

00:04:19: Schön, dass du heute in Berlin zu Besuch bist.

00:04:21: Warst du schon mal hier?

00:04:22: In dem Land?

00:04:23: Nee,

00:04:23: war ich noch

00:04:24: nie.

00:04:25: Warst du schon mal hier?

00:04:25: Nee, ich war auch noch nie hier.

00:04:26: Aber ich war schon ein paar Mal hier in der Area, bin dran vorbeigelaufen, wollte reingehen und es war abends immer fulful.

00:04:32: Deswegen bin ich froh, dass wir heute so viel Platz zusammen haben und den ganzen Raum einnehmen.

00:04:37: Ja, schon,

00:04:37: alles so.

00:04:39: Okay, du hast schon gesagt, so dein favorite Drink ist Ponzammatini im Borchardt.

00:04:45: Morgens, wie startest du den Tag?

00:04:47: Mit dem Wein.

00:04:48: Mit dem

00:04:48: Wein.

00:04:49: Und... Tschüss.

00:04:50: Mir nicht startet hier den Tag.

00:04:51: Also ich bleib erst mal ein bisschen länger noch liegen.

00:04:53: Also mein Wecker geht, ich stell mir den extra früh, da will ich da noch ein bisschen so...

00:04:56: Aber schon so ein Early Bird.

00:04:59: Ja, schon.

00:05:00: So mein Wecker geht um acht und ich stell dann so auf um zehn.

00:05:03: Vorbildlich, aber ja.

00:05:05: Aber ich bin da, also wenn ich schon im Bett liege, mach ich schon so ein bisschen... Ich plan so mein Tag

00:05:09: groben,

00:05:10: läuft dann trotzdem anders ab, aber... Ja, so starte ich eigentlich den Tag und dann alles relativ slow.

00:05:15: Also dann frühstück ich erst mal, mach vielleicht ein witziges Ticktock draus wie Frühstück.

00:05:20: Stimmt, ich hab's gesehen.

00:05:22: Ja, irgendwie, ich bin geschockt, wie viele Leute nicht frühstücken.

00:05:24: Ja,

00:05:25: ja.

00:05:25: Ich war so, ja, Leute, ich fang jetzt auch selber erst an, weil ich sage ehrlich, manchmal hab ich morgens nicht so viel Hunger.

00:05:30: Ich stück ich nicht.

00:05:31: Aber ich bin genauso wie du, was das angeht.

00:05:33: Ich steh früh auf, aber brauch dann immer meine Zeit.

00:05:36: Also auch wenn ich früh raus muss, ich muss immer so diese Stunde noch mit einberechnen, dass ich so diese Wachwertzeit, ich brauch so die Zeit, so mein Kaffee zu machen, so kurz zu chillen, so mich fertig zu

00:05:46: machen.

00:05:46: Aber so diese Tab-Coffee, also mit diesem Tab?

00:05:51: Nee, nee, nee, ich hab das nicht trigger.

00:05:52: Echt?

00:05:53: Ja, ich bin so eine.

00:05:53: Machst

00:05:53: du so richtig selber?

00:05:55: Machst du morgen so den Job, da noch ein Kaffee zu

00:05:56: machen?

00:05:57: Ja.

00:05:58: Aber ich mag was, weil das so ein Ritual ist.

00:06:01: Also so, ich mag so den Geruch so, ich warme so die Kaffeemaschine auf, mache mir dann so Augenpads drauf, dann mache ich so mein Kaffee, weißt du?

00:06:09: Und dann chill ich noch ein bisschen und das zum Wässer-Wässerstattintag.

00:06:13: Krass.

00:06:14: Hab auch jetzt mit Matscha angefangen?

00:06:16: Ja, wollte ich auch schon mal machen.

00:06:17: Ich liebe ja Matscha.

00:06:18: Wollte zu Hause machen.

00:06:19: Aber irgendwie das Pulver, das ich bis jetzt immer hatte, war nie geil.

00:06:22: Und es war bei mir immer sehr klumpiger.

00:06:23: Wo ich da wirklich stehe, da zehn Jahre und mixe.

00:06:26: Aber dann liegt das wirklich an dem Pulver, weil ich habe nämlich gelernt, dass du richtig gutes Pulver, so Bio-Matchapulver kannst du sogar mit kaltem Wasser verrühren.

00:06:35: Das muss gar nicht warm sein.

00:06:37: Und das klumpt nicht.

00:06:38: Mit kaltem Wasser.

00:06:39: Mit kaltem Wasser.

00:06:40: Zum Beispiel halbbar Matcha von Stefan Wiesinger da.

00:06:43: Kannst du auch so machen.

00:06:44: Aber der funktioniert auch super.

00:06:45: Ja,

00:06:45: der funktioniert super.

00:06:46: Jetzt hole ich

00:06:46: mir den.

00:06:47: Ja.

00:06:48: Matcha trinkst du mit welcher Milch?

00:06:49: Kokos.

00:06:50: Also wenn ich mich schaffe, dann habe ich Kokosmilch.

00:06:52: Kokosreismilch ist

00:06:53: auch geil.

00:06:55: Eist auch geil.

00:06:56: Und dann noch Schokafibern oder Agabendicksatz.

00:07:00: Oh ja, Agabendicksatz.

00:07:01: Und muss ein bisschen süß sein, bis es so süß sein.

00:07:04: Sonst schmeckt das krass.

00:07:05: Das schmeckt wirklich nur nach Wiese.

00:07:07: Für die, die dich nicht kennen, willst du kurz runterbrechen, was du machst in deinem Leben?

00:07:12: Was machst du?

00:07:12: Wenn du um acht Uhr aufstehst und um zehn Uhr in den Tag startest?

00:07:15: Ich mach ganz viele Social Media und ganz viele Stiche vor der Kamera und Model ein

00:07:19: bisschen.

00:07:21: Und das ist Social Media jeden Tag.

00:07:22: Und dann halt Modeln kommt drauf an, wie ein Job rein kommt, warum man an's im Set muss.

00:07:26: Jeder Tag sieht bei mir eigentlich anders aus.

00:07:27: Also mal mache ich einen Tag nur komplett Content, mal bin ich einen Tag den ganzen Tag am Set.

00:07:32: Verknüpft das ein bisschen mit Content, dass man so sieht, bts ist das so behind the scenes, an einem Set oder von einer Runway Show oder sowas.

00:07:39: Aber das mache ich eigentlich so.

00:07:40: Das ist mein everyday life.

00:07:41: Eigentlich nicht selber von Markten, tatsächlich.

00:07:43: Yeah.

00:07:44: For a brand.

00:07:46: Was ist dein favorite part?

00:07:47: An deinem Job?

00:07:48: An deinen Jobs.

00:07:49: An deinen Jobs.

00:07:51: Ich glaube, dass man immer was Neues erleben kann.

00:07:55: Es ist immer anders.

00:07:56: Also man kann ja, also ich weiß nicht, man weiß nie.

00:07:58: was man heute für ein Video macht oder wenn man eine Runway Show macht oder ein Set hat, du weißt nie, was auf dich zukommt.

00:08:03: Und vor allem, wenn du an ein Set kommst, bist du bei einem Shooting, du hast schon so ein Moveboard, aber du weißt dann nicht, was der Faseraf genau will, was auf dich zukommt.

00:08:11: Das ist nicht so geil.

00:08:13: Das nie vorhersehbar ist, was passiert.

00:08:15: Aber ich glaube, man muss sich auch so ein bisschen selbst zu zwingen, dieses immer neue Sachen zu erleben, dass man es machen kann.

00:08:21: Aber kannst auch sehr in deiner Komfortzone bleiben, so einen Job theoretisch.

00:08:24: Ich bin eigentlich immer in meiner Komfortzahl.

00:08:26: Ich komme nur echt selten manchmal raus.

00:08:28: Und dann bin ich auch happy, dass ich rausgekommen bin.

00:08:29: Ja,

00:08:29: ist tut auch gut.

00:08:30: Ist tut auch

00:08:30: gut.

00:08:30: Ja, so man wächst dadurch irgendwie.

00:08:33: Aber Komfortzahl ist auch schon echt... Ist

00:08:35: ein gutes Ding eigentlich.

00:08:37: Ich bin mich da

00:08:37: wohl.

00:08:37: Deswegen muss man auch eigentlich überschreiten, aber manchmal überschreitet man es dann halt.

00:08:40: Ja,

00:08:40: ja, voll.

00:08:41: Aber... Aber was wäre so dein größter Dream in dem Job, den du jetzt machst?

00:08:47: Oh, größter Dream.

00:08:48: Also ich habe viele Träume, aber ich rede nicht so gerne über Träume.

00:08:50: Und seit dann habe ich das Gefühl, es funktioniert dann nicht

00:08:53: mehr.

00:08:53: Das ist so Jinx.

00:08:54: Einfach weiter ausbauen und dranbleiben.

00:08:56: Einfach ganze Energie, wie ich hundert Prozent da reinpacken, dann gucken wir, was rauskommt.

00:09:00: Ich bin positiv gestimmt.

00:09:02: Was ist dein größter Traum?

00:09:03: Ich finde, so Fragen tatsächlich immer extrem schwierig zu beantworten.

00:09:06: Also so ein größter Traum, Lieblingssong.

00:09:09: Wenn ich so irgendwie auf einem Date bin oder so in die Person mich fragt, was hörst du für Musik?

00:09:13: Ich hör alles.

00:09:15: Und bitte gucken wir mal jetzt in meine Lieblingssong.

00:09:18: Ich hab auch kein Heavy-Mittel.

00:09:20: Aber so sonst, ich hab wirklich alles dabei, alles.

00:09:24: Je nachdem, wie gut immer.

00:09:25: Und ich find's immer ultra schwierig, auch wenn du so, ich weiß nicht, dich mit Personen in so einem diken Gespräch verlierst.

00:09:32: Und dich dann niemand so fragt, was war dein Highlight von, weiß ich, nicht zwanzig, fünfzwanzig oder so?

00:09:39: Übertrieben schwer zu beantworten.

00:09:41: Ich könnte dir nicht sagen, was mein Highlight ist.

00:09:44: Ich weiß es nicht.

00:09:45: Ich auch nicht.

00:09:46: Man hat so viel erlebt und es sind ja auch, auch wenn du hast vielleicht mehrere Highlights, aber die sind halt alle komplett anders passiert.

00:09:51: Das ist ja nicht alles weich.

00:09:52: Ja, ja.

00:09:53: Und es so auf eine Sache festzulegen, ist für mich so unfassbar schwierig, könnte ich niemals.

00:09:58: Ja, ja.

00:09:58: Also, das finde ich voll.

00:10:00: Es gibt

00:10:00: viele Fragen mit Lieblings-Dings und so.

00:10:01: Das ist auch sehr, sehr schwer.

00:10:05: Nice.

00:10:05: Let's go.

00:10:07: Erster Gang.

00:10:08: Geil.

00:10:09: Sieht gut.

00:10:11: Lecki-Aurus.

00:10:12: Lecki-Lecki.

00:10:13: Mit Viesis, Brot, selbst gebacken.

00:10:17: Let's...

00:10:18: Hast du

00:10:18: einen

00:10:19: Krass gekocht?

00:10:21: Krass.

00:10:21: Ich

00:10:21: dachte, ich schwinge heute mal eine Zaubein in der Küche.

00:10:24: Ich glaube,

00:10:24: man muss alles zusammennehmen.

00:10:27: Ein

00:10:28: guter Bein, ne?

00:10:29: Ja.

00:10:30: Aber ich weiß nicht, wie das alles auf eine Gale gekommen

00:10:33: ist.

00:10:33: Ähm, weiß ich nicht.

00:10:34: Ästhetisch essen jetzt.

00:10:38: Machst du wirklich alles auf einen?

00:10:39: Ja, ich glaube, das ist die Geschmacksexplosion.

00:10:41: Okay.

00:10:42: Weil warum sollte das alles auf einem Teller sein?

00:10:43: Ich truste

00:10:44: dir jetzt.

00:10:45: Ich kann eigentlich nicht so gut Leuten trusten mit Essen, ne?

00:10:47: Doch, doch,

00:10:47: trust.

00:10:49: Also Tomate drauf.

00:10:50: Der Tomate, dann dieser eine für sich und dieser harte für

00:10:54: sich.

00:10:55: Okay, das ist irgendwie ein besonderer Moment jetzt.

00:10:56: Was fand ihr irgendwie mehr als bei mir?

00:10:58: Nee, ich glaube, ich größere Stücke einfach.

00:11:00: Okay.

00:11:00: Mhm.

00:11:00: Mhm.

00:11:00: Mhm.

00:11:12: Das ist krass.

00:11:12: Mhm.

00:11:14: Deswegen mache ich alles auf

00:11:14: eine Gabel.

00:11:16: Das ist halt wirklich ne Explosion.

00:11:18: Ich schmeck grad so viel.

00:11:20: Oh mein Gott.

00:11:22: Das sind Zähne.

00:11:22: Ich hab noch nie so für sich gegessen.

00:11:24: Nee?

00:11:25: Also schon für sich gegessen, aber das ist ja so

00:11:28: wie in der Lad.

00:11:29: Was ist deine Lieblingsfrucht?

00:11:31: Wow.

00:11:33: Mango?

00:11:34: Ja,

00:11:35: okay.

00:11:35: Ja, doch Mango, ja.

00:11:36: Aber wenn du so eine Frucht ... Bis zum Ende deines Lebens essen dürftest, nur noch Mango?

00:11:41: Nee, dann nicht Mango, dann glaube ich Wassermelone.

00:11:43: Checker.

00:11:44: Wenn bis Ende, ja bis Ende dann Wassermelone, weil das ist so frisch und süß, aber du kannst auch so Wassermelone mit Feta machen.

00:11:53: Und du kannst das eigentlich überall, also...

00:11:54: So ein guter Call, Wassermelone mit Feta, ein bisschen so Basilikum.

00:11:58: Geht halt auch schnell.

00:11:59: Geht schnell.

00:12:00: Schnellere Gerichte bin ich Fan von.

00:12:02: Nicht lange in den Lücken stehen.

00:12:03: Kochen,

00:12:04: Cancel kochen.

00:12:06: Aber kannst

00:12:06: du kochen?

00:12:07: Ich kann kochen.

00:12:09: Und Leute sind immer extrem verwundert, weil ich so once in a lifetime mache.

00:12:13: So, ich kenn Freunde von mir mehrere Jahre, hab noch nie für die gekocht.

00:12:18: Aber wenn ich's dann mache, ich kann schon gut kochen.

00:12:20: Sam, ich kann auch echt, also wenn ich koche, da schmeckt doch immer krass.

00:12:24: Ja.

00:12:24: Damals manchmal von meiner Mom gekocht, das dreimal vorgekommen war.

00:12:28: Ich hab's gemacht.

00:12:29: oder auch für Freunde.

00:12:30: Und die sagen dann auch immer, schmeckt richtig krass.

00:12:32: Aber ich hab halt.

00:12:33: dieser Akt, das zu machen, ist halt so...

00:12:35: Da ist auch so eine Rattenschwanz dran, dann musst du so alles noch sauber machen, benutzt so... Ich fang schon beim Kochen an, so extrem sparsam zu denken, und denk mir so, ja, jetzt so noch einen Topf, dann muss ich den halt auch noch sauber machen, weißt du?

00:12:47: Und dann hoffe ich, das ist doch keine Lust.

00:12:49: Und dann musst du eigentlich auch alles abgespülen, fahren und so.

00:12:52: Ja, ja.

00:12:52: Ich mach's trotzdem nicht für

00:12:53: mich.

00:12:53: Und ich bin halt auch in so ein relativ schneller Esser, weißt du?

00:12:56: Ich kann das dann so... Theoretisch müsste ich mir dann richtig Zeit nehmen fürs Essen.

00:12:59: wenn sich's gelohnt hat, dass ich so extrem lange in der Küche staun.

00:13:02: Aber dann ist es so schnell weg und dann denk ich mir so, was ist das für eine Zeitrechnung?

00:13:05: Zwei bisschen satt.

00:13:07: Also wenn ich jetzt so was...

00:13:07: Your model.

00:13:08: Das ist eigentlich gar nichts.

00:13:11: Eigentlich nur eine Mandel und das war's.

00:13:13: Nee, aber wenn ich so was richtig stopfen, das mache so Reis mit Hähnchen.

00:13:18: Aber nicht nur Reis mit Hähnchen, die sind die ganzen Sportler, wenn ich wirklich so den Gericht daraus mache, dann bin ich wirklich so nach zwei bisschen, zwei, drei Gabeln, schon satt.

00:13:25: Also ich hab da kein Appetit mehr.

00:13:28: Und dann denk ich mir, ich kriege erst später, aber erst erst später nicht mehr.

00:13:31: Ich

00:13:32: freu mich nur, wenn meine Freunde vorbeikommen und die so einfach essen.

00:13:34: Da ist nämlich nicht verschwendet.

00:13:35: Als hätte ich für die gekocht.

00:13:36: Fährfreund.

00:13:37: Eigentlich

00:13:37: hab ich noch einen Teller übrig.

00:13:38: Ich hab fünf zu viel gekocht.

00:13:40: Willst du noch was?

00:13:41: Bist du aber so eine Person, die so, wenn spontan jetzt jemand bei dir zu Hause vorbeikommt, so von Freunden, hast du immer so irgendwas da, was du denen anbietest?

00:13:49: Oder bist du immer so, ich hab mir nichts im Kühlschrank?

00:13:50: Die sind alle immer traurig.

00:13:51: Aber bei mir gibt's nichts.

00:13:54: Also wirklich nichts.

00:13:54: Das Einzige, was in meinem Kühlschrank ist, weil ich ... Ja, ich bin neu nach Hamburg gezogen und dann kriegst du so Einzugsgeschenke, wie so ein Salz oder so.

00:14:02: Du hast Brot und Salz zu Hause?

00:14:03: Ich

00:14:03: hab nur Alkohol in meinem Kühlschrank.

00:14:05: Weil mir das auch geschenkt wurde.

00:14:07: Und Butter.

00:14:09: Und halt so ein bisschen Obst auf Ali, so ein bisschen Karotte, Aprika.

00:14:14: Aber so Snacks, gar nicht.

00:14:15: Also ich hab vielleicht mal so ein Dreikäsecracker oder so, aber das war's.

00:14:19: I see, I see, I see.

00:14:20: Gibt's so Eingericht aus deiner Kindheit, was so favorite ist, was so deine Marmen ... Du hast gerade schon von deiner Mama kurz erzählt, dass du dreimal für sie gekauft hast.

00:14:29: Fischdipchen, Kartoffelbrei und so einer Senfsoße.

00:14:33: Ja fragt mich nicht.

00:14:34: Ich weiß.

00:14:35: Senf?

00:14:36: Ich kenne das nur mit so Spinat.

00:14:39: Spinat habe ich gehabt.

00:14:40: Das war, ich weiß gar

00:14:41: nicht.

00:14:41: Aber Senfsoße, so was wie man so manchmal als Salatgrössing hat?

00:14:44: Ich stelle dir einfach

00:14:45: vor, das ist so, ich weiß auch nicht, wie meine Mutter die gemacht hat.

00:14:49: Aber das würde ich einfach so eine Senftube gemixt mit irgendwie, ich weiß nicht, ob es Mehl und Milch waren oder so.

00:14:54: Dann würde das so gemixt, dann war es so eine richtig... Okay, aber ich mag eigentlich keinen Senf.

00:15:00: Aber es schmeckt insane.

00:15:01: Ich würd's mir jetzt selber... Hab ich mir das auch schon mal gemacht?

00:15:04: Klingt auch nach einem schnellen Gericht wieder.

00:15:06: Aber

00:15:06: Kartoffelbrei machen ist nicht schnell.

00:15:08: Das ist superanschränk.

00:15:08: Es gibt fertigen Kartoffelbrei, ne?

00:15:10: Ja, der schmeckt aber nicht.

00:15:11: Doch, doch.

00:15:11: Niemals.

00:15:12: Doch.

00:15:13: Ich hab... Weil, trust me, wirklich, you can trust

00:15:15: me.

00:15:15: Das ist wahrscheinlich das ungesundeste, was man essen kann.

00:15:17: Nee, nee, nee.

00:15:17: Bärtiger.

00:15:18: Das ist dann diese Raumstation nahe.

00:15:23: Schon fertig, musst du gar nichts mehr machen.

00:15:25: Ganz schnell mal hinst du dich von selber auch.

00:15:26: Das geht

00:15:27: ja auch nicht.

00:15:28: Nee, dachte ich auch, weil ich komme aus einem krassen Bio-House, meine Mama hat immer alles selbst gemacht, außer Kartoffelbrei und so.

00:15:33: Deswegen bin ich auch so, boah, Kartoffelbrei dauert jetzt ewig bis jetzt.

00:15:36: Ich war letztens mit Selma im Supermarkt und wir haben extra geguckt nach so einem Kartoffelbrei, der so wirklich nur Kartoffeln... und so maximal ein, zwei mehr Zutaten drin hat.

00:15:46: Und ich schwöre dir, es war extrem lecker.

00:15:48: Das kann nicht sein.

00:15:50: Ich würde sagen, lass mich für dich kochen, aber ich habe wirklich keinen Bock zu kochen.

00:15:52: Ja, einfach zusammen kochen.

00:15:55: Dann musst du es um die Dämer... Dann haben

00:15:56: wir beide keinen Bock und dann stehen wir einfach

00:15:59: raus.

00:15:59: Lass mal diesen fertigen Kartoffelbrei machen, der dauert auch nur fünf Minuten.

00:16:03: Fünf

00:16:03: Minuten?

00:16:03: Ja.

00:16:04: Mikromel oder am Topf?

00:16:05: Ne, am Topf.

00:16:06: Machst du ein bisschen Milch dazu?

00:16:08: Das ist Pulver einfach.

00:16:11: Ja, Pulver.

00:16:12: Ja.

00:16:12: Das ist halt so pulverisierte Kartoffel.

00:16:14: In der Krase.

00:16:16: Aber war gut und Nährwerte waren auch so okay.

00:16:18: Also es war wirklich kaum Zusatzstoffe drin.

00:16:20: Und dann war ich so, okay, let's go.

00:16:22: Vielleicht ist es jetzt so viel Kartoffel bei.

00:16:23: Frisch zu machen ist natürlich immer noch besser.

00:16:25: Aber dann musst du Kartoffeln kochen, schälen.

00:16:27: Weißt du, da geht es wieder los.

00:16:28: Man muss den auch gut hinbekommen.

00:16:30: Weil man muss ja Milch reinmachen.

00:16:31: Da muss man immer weiterstampfen.

00:16:33: Man muss so gucken.

00:16:34: Ja, man muss dabei sein.

00:16:36: Sonst brennt es auch an.

00:16:37: Was so Essen angeht, der hat so den meisten Einfluss auch deinen Marmen?

00:16:41: Ja, ich glaube schon meine Marmen, immer Freunde.

00:16:44: Also meine Marme hat jetzt immer irgendwie was Neues gemacht.

00:16:46: Also die war jetzt nicht die Sterneköchin, aber es hat immer geil geschmeckt.

00:16:49: Und sie hat immer irgendwas anderes gemacht.

00:16:50: Das Schlimmste, was sie Suppe gemacht hat.

00:16:52: Weil stellt ihr mal vor, du kommst von einem richtig harten Tag in der Schule nach Hause und dann gibt's Suppe.

00:16:58: Das

00:16:58: ist nur das Schlimmste eigentlich, was passieren kann.

00:17:02: Aber... Die hat mich schon echt viel gezeigt, auch dass sie hat auch immer voll gerne gekocht, immer für mich so, oder für uns.

00:17:08: Und halt Freunde.

00:17:09: Für uns ist es für wen?

00:17:11: Für euch

00:17:11: beide?

00:17:11: Ja.

00:17:12: Also,

00:17:13: der war, der war gone.

00:17:15: Der

00:17:15: war mich wohl.

00:17:16: Ja, vielleicht für den Kartoffel breit.

00:17:18: Weiß

00:17:19: ich nicht.

00:17:19: Aber

00:17:20: dann halt noch Freunde, also die ich halt also kennengelernt habe, vor allem weil alle so verschiedene Kulturen haben, dann kriegst du dafür was mit.

00:17:25: oder das ist halt ganz nice, weil du halt immer mehr so anderen Küchen kennenlernst du auch.

00:17:30: Voll.

00:17:30: Du bist ein Kassel aufgewachsen, ja?

00:17:32: Ja,

00:17:32: also mehr.

00:17:33: und so einen Dorf nehmen dran.

00:17:35: Wie ist Castle so?

00:17:36: Das Dorf nehmen kann?

00:17:38: Boring.

00:17:39: Boring.

00:17:39: Sehr eintönig.

00:17:41: Also, da passiert nicht viel.

00:17:42: Alle leben in so einem Tunnel.

00:17:44: Die sind in ihrer eigenen Bubble.

00:17:46: Vermisst du das?

00:17:46: Nee.

00:17:47: Gar nicht.

00:17:47: Also, ich finde es schön, wenn ich mal da bin.

00:17:50: Für zwölf Stunden.

00:17:51: Find ich ganz schön.

00:17:52: Aus

00:17:52: sehr genauer Zeit, eigentlich.

00:17:53: Ja, zwölf Stunden, weil dann ist es so, du kommst an.

00:17:56: Ich bin mit meiner Mann.

00:17:57: Vielleicht siehst du noch ein paar alte Freunde.

00:17:59: Und dann könnte ich auch schon wieder gehen.

00:18:00: Weil ich finde, sobald ich länger als einen Tag da bin, dann fahre ich in so ein Loch.

00:18:04: Ja.

00:18:05: Also dann holt mich das alles wie so ein Vergangenheit.

00:18:08: Dass alles so langweilig auch ist und so nichts passiert.

00:18:10: Ich habe keine Motivation.

00:18:11: Ich bin nicht mehr kreativ.

00:18:12: Ich stelle so alles an Frage.

00:18:13: Und dann verlass ich das wieder und fahre weg.

00:18:15: Und dann habe ich wieder so mich in den Guckus da.

00:18:16: Sobald ich die Stadt verlasse, geht es mir wieder richtig gut.

00:18:19: Find ich aber auch, dass so was wie... Also so, ich finde, dass so der Teil auch so bei Veränderungen, wenn man so umzieht, in eine neue Stadt zieht und so.

00:18:25: Das ist wirklich so der gute Teil, dass du einfach... dass du extrem viel neue Inspiration hast, weil du neue Leute trist und auch das erste Mal wieder an neue Orte gehst.

00:18:33: Ich hab gesehen, bei dir warst du das erste oder die ersten Male an so neuen Orten wieder so Essen in Hamburg und hast so neue Places getestet.

00:18:41: Ich hab so viel, so

00:18:42: so viel getestet und so viel gemacht.

00:18:43: Ich hab ein Alsterran das erste Mal gemacht.

00:18:45: Ich werd noch nie joggen, also auf Alibis.

00:18:47: Aber ich hab ein Alsterran gemacht, bin da um die Alster gejoggt, auch wenn ich nicht die ganze Alster geschafft hab.

00:18:52: Aber ich hab's getan.

00:18:54: Und Essen und so, und das ist halt so geil, weil ... In Hamburg gibt es so viel mehr, auch wenn es in Kassel viele Restaurants gibt, aber in Hamburg ist der ganze Weib und die ganzen Leute sind so viel mehr Energie und viel schöner und viel, weiß ich, lebhafter.

00:19:07: Ich finde es viel schöner.

00:19:08: Ja, voll verstehe ich.

00:19:10: Einfach auch so ganz viel neue Inspiration.

00:19:12: Und so hart das auch manchmal ist, so neue Leute kennenzulernen und so in der Stadt, in der man vorher nicht gewohnt hat.

00:19:17: Und so gibt einem das, finde ich, so den Push wieder nur zu finden oder so einfach so auch Bock zu haben, das neue zu machen.

00:19:23: Ich finde, das braucht man manchmal auch so für die persönliche Weiterentwicklung, dass man da irgendwie auch mal so sich selbst noch besser kennenlernt.

00:19:30: Aber als du nach Berlin gezogen bist, hast du schon Freunde hier?

00:19:33: Oder bist du hier hergezogen und warst du wirklich so ...

00:19:35: Ich war nicht los, als ich vorher in Köln gewohnt bin, das Jahr bevor ich nach Berlin gezogen bin, immer wieder nach Berlin gependelt, weil hier halt super viele Events waren und so.

00:19:44: Und aus dem Grund war ich auch so, ja, wegen Arbeit macht es Sinn, hier hinzuziehen.

00:19:48: Und eine meiner besten Freundinnen ist kurz vorher.

00:19:51: Hier hingezogen und dann war ich so, okay, ich kenne viele Leute sehr sporadisch und könnten potenziell auch Freundschaften daraus entstehen.

00:19:57: Und ich habe eine Person, die wirklich so mein Anker auch ist, die mich so wirklich in jeder Lebensdage kennt, die mich schon vor Social Media kannte, die ... mit mir im Urlaub schon war, die bei mir eine Woche Magistie beobachtet hat, wie es mir bei ihr.

00:20:10: Wir sind schon sehr viele Lebenslang zusammen durchgegangen und dann war ich so, okay, am Ende des Tages, egal wie es mir geht, ob ich Energie habe oder nicht, ich kann auch bei ihr chillen.

00:20:18: Und das war für mich so, selbst wenn das so nie eingetreten ist, weil es mir in der Zeit eigentlich relativ gut ging, war das so voll der beruhigende Gedanke.

00:20:27: Das wenn das ist, ist halt, wenn ich auch voll versteht und so.

00:20:30: Ja, check schon.

00:20:31: Deswegen bist du vielleicht auch so gut in Berlin reingekommen.

00:20:33: Ja,

00:20:36: das kann gut sein, das kann gut sein.

00:20:38: Ich merke auch jetzt gerade, wenn ich viel unterwegs bin, ich war früher immer so, hey, ich versteh nicht, warum Leute nicht einfach auswandern, so ins Ausland und so, weil voll geil, so am Meer wohnen und so.

00:20:49: Aber ich merke, je älter ich werde, wie viel mehr mir Freundschaften wichtig sind.

00:20:53: Und dass am Ende des Tages mir eigentlich nur wichtig ist, dass ich Menschen um mich habe.

00:20:58: mit denen ich eine schöne Zeit habe.

00:21:00: Und wo das ist, ist eigentlich egal.

00:21:01: Aber ich glaube, mir wird es schlechter gehen an einem wunderschönen Ort.

00:21:04: Aber alleine.

00:21:05: Aber alleine?

00:21:06: Ja.

00:21:06: Als ein bisschen grauen und hässlichen Berlin.

00:21:09: Aber so alle meine Mäuse sind da.

00:21:12: Ja,

00:21:12: verstehe ich.

00:21:13: Ja, das habe ich mir auch schon mal gedacht.

00:21:14: Weil als ich in Berlin war, hatte ich so zwei, drei Freunde.

00:21:16: So close of friends.

00:21:18: Und in Hamburg waren halt alle meine Freunde.

00:21:20: Wirklich?

00:21:21: Ja, und ich wollte schon immer nach Hamburg, aber mir hat jeder gesagt, es ist zu lang, weil ich ... und ich dachte auch, es ist zu lang, weil ich ... wenn ich nach Hamburg und ich habe jetzt in anderthalb Monaten seit ich da wohne und mehr gemacht, als ich jemals in Berlin gemacht habe.

00:21:32: Das ist

00:21:32: krass.

00:21:32: Warst du immer zuhause hier im Berlin?

00:21:33: Ich war immer zuhause.

00:21:34: Ich wollte nicht rausgehen.

00:21:35: Ich wollte, wenn ich zu DM musste und irgendwas kaufen musste.

00:21:37: Ich wollte nicht.

00:21:38: Ich lag dann einfach nur auf meinem Sofa oder meinen Bedtop.

00:21:40: Sehregen geguckt.

00:21:41: War dann halt viel unterwegs natürlich.

00:21:42: Aber wenn ich dann zuhause war, war ich ja wirklich nur zuhause.

00:21:44: Ich wollte dann niemanden sehen.

00:21:45: Ich wollte nichts machen.

00:21:46: Ich war so richtig... deprimiert einfach.

00:21:48: Alles hat mich so runtergezogen, auch weil das vielleicht selber war, der sich runtergezogen hat, aber die Stadt hat mir nichts gegeben.

00:21:54: In Hamburg ist halt so, ich gehe raus, will jeden Tag irgendwas erleben, das ist so, ich hab so Lebensenergie, das ist krass, weil ich noch nie irgendwie auch nicht immer da heim hatte.

00:22:00: Deswegen tut mir Hamburg halt echt gut.

00:22:02: Das macht aber, finde ich, auch einen krassen Unterschied, wenn man so dieses Bauchgefühl hat in einer Stadt, je nachdem, ob es einem so wirklich gefällt.

00:22:09: Und ich weiß jetzt nicht, bist du eine Person, die sich generell leicht beeinflussen lässt, bzw.

00:22:16: die sich schnell verunsichern lässt, so von Freunden, wenn die sagen, du musst nach Berlin, dass du es dann eher machst.

00:22:22: Letztes Jahr, ja.

00:22:23: Ich hab so Hamburg, Berlin gehabt.

00:22:25: Und du wusstest doch eigentlich schon, dass du nach Himmler wirst.

00:22:29: Ich wusste schon, meine Familie meint, ausser German, dass dritte machen

00:22:31: lässt.

00:22:32: Lass es.

00:22:33: So als wirst du immer so eine toxische Beziehung machen.

00:22:35: Aber du denkst,

00:22:36: egal, das wird

00:22:37: bestimmt.

00:22:38: Ja, und dann hab ich's gemacht, weil alle meine Freunde meinten.

00:22:41: Du musst nach Berlin, was da passiert war.

00:22:43: Und dann bin ich nach Berlin und hab's direkt bereut, weil ich mir dachte, also es passiert nicht so viel, wie man denkt.

00:22:48: Ja, und ich finde es, also es muss halt auch einfach zu einem Passen so entwunden.

00:22:52: Und das kannst du halt irgendwie gar nicht, ich kann es nicht mehr in Worte fassen, was es an an Städten ist oder an Ländern ist.

00:22:57: Ich hab das auch immer, wenn ich in den Urlaub fahre, stelle ich mir früher oder später über die Frage so, hm.

00:23:02: Könnte ich potenziell so hier wohnen?

00:23:04: Ja, ja.

00:23:04: So, just, just like, for fun.

00:23:08: Und entweder ist es halt ein Ja oder ein Nein, und ich kann nicht mal sagen, warum.

00:23:11: Ja, ich verstehe.

00:23:11: Weißt du?

00:23:12: Ja.

00:23:13: Ja, bei manchen Städten hat man das.

00:23:14: Du kommst da hin und bist direkt so voll geflasht.

00:23:17: Oder du bist so okay, ist ganz süß, aber weiß ich nicht.

00:23:20: So z.B.

00:23:20: in London hatte ich das.

00:23:21: Als ich in London war, war ich so... Ich bin da Fahrrad gefahren, ich hab so Sachen, weil ich hab so gesagt, oh mein Gott, der Lifestyle ist so toll.

00:23:27: Und dann hab ich gesehen, wie teuer dann

00:23:29: das

00:23:29: ist.

00:23:29: Dann dachte ich mir, okay, vielleicht irgendwann mal, aber jetzt nicht.

00:23:33: Ich hatte das ganz krass mit LA.

00:23:35: Wir haben uns auch gesehen beim Coachella-Kurz.

00:23:37: Echt, hattest du das in LA?

00:23:38: Ich fand es ganz schlimm, ich will da nie wieder hin.

00:23:40: So

00:23:40: schlimm, aber das ist gut.

00:23:42: Nee, nee, wir waren ... Ich hätte es jetzt

00:23:43: mit nie wieder dahin.

00:23:43: Ja, okay, nie wieder ist ein bisschen dramatisch so, aber ... Also, ich würd schon wahrscheinlich noch mal hin, aber so ... Ich könnte mir niemals vorstellen, da zu wohnen, glaube ich, also aus meiner jetzigen Position.

00:23:54: Wir haben noch ein paar Tage Verlänger nach dem Cotella und wir sind wirklich jeden Tag aufgestanden.

00:23:58: Ich habe da meine Runde durch den Bär-Berlin-Hilz gedreht, weil in zwei Cafés.

00:24:01: Und dann war ich so, dann hatte ich so richtig diese Frage in mir, was ist der Sinn des Lebens hier?

00:24:07: Da ist, die haben die Leben einfach.

00:24:09: Ich glaube, die leben einfach.

00:24:10: Und die meisten sind da ja, also es gibt auch dieses ganze Bär-Berlin-Hilz und so, die sind ja alle überreichend.

00:24:15: Ich glaube, wenn du so ein Leben hast, dann ist halt ... Ist dir auch langweilig irgendwie.

00:24:19: Ja, du musst nicht machen,

00:24:21: du läufst einem ein bisschen rum und das war's.

00:24:22: Voll.

00:24:23: Und wenn du aber nicht so viel Geld hast, dann ist dein Leben, glaube ich, richtig hauer da.

00:24:26: Natürlich, ja.

00:24:27: Weil generell in Amerika ist ja alles viel unbezahlbar.

00:24:31: Und LA ist ja auch immer super teuer.

00:24:32: Auch gerade so Healthcare oder so, wenn du irgendwas hast.

00:24:35: Wir sind eine

00:24:35: Ernährung allein schon.

00:24:37: Gurken, Paprika und so was.

00:24:38: Das ist richtig teuer.

00:24:39: So.

00:24:40: Ready for the main dish.

00:24:42: Born ready for the main dish.

00:24:44: Okay, let's go.

00:24:47: Ham and cheese.

00:24:48: Ham and cheese, grilled cheese, kommt immer gut.

00:24:52: Und wir haben noch so einen Tomaten-Chutney.

00:24:54: Haben wir habe ich auch nie gegessen, oder?

00:24:56: Ja.

00:24:57: Ich glaube, es wird schmecken.

00:24:58: Ich glaube,

00:24:58: man macht das Chutney oft.

00:25:00: Ja, oder ich habe gerade überlegt, ob ich es drauf mache oder so.

00:25:03: Ist das mit Messer und Gabel?

00:25:04: Ist das mit Messer und

00:25:05: Gabel?

00:25:05: Ist das mit

00:25:08: Messer und

00:25:11: Gabel?

00:25:11: Ist das mit Messer und Gabel?

00:25:15: Ist

00:25:17: das mit Messer und Gabel?

00:25:18: Nein.

00:25:19: Hab das auch noch nie gehört, dass jemand Messer und Gabel ist.

00:25:23: Doch, voll oft.

00:25:24: Und schon amputentitanische Pizza oder so, aber die musst du ja eigentlich theoretisch so fast reißen, so klappen und dann... Ja, schneiden.

00:25:29: Schneiden?

00:25:31: Ja, ja, klar.

00:25:31: Dann

00:25:31: reiß die jetzt

00:25:32: nicht auseinander.

00:25:33: Ja, aber dann nimmst du die mit dahin.

00:25:35: Ja.

00:25:35: Macht man das so...

00:25:37: Man klappt es.

00:25:38: Ja, ja, man klappt es.

00:25:39: Ja, okay.

00:25:42: Wir können doch weiter chillen, du musst noch nicht gehen.

00:25:45: Ich hab nur so Käse, aber... Let's go into it.

00:25:49: Okay.

00:26:00: Krank.

00:26:05: Das kann auch einfach nur Essen noch nicht mehr reden.

00:26:06: Das finde ich auch mega geladet.

00:26:08: Boah.

00:26:11: Wie ich einfach so ein Food Podcast jetzt mache und meine Bewertung zum Essen krank.

00:26:18: Was schmeckt denn hier am meisten?

00:26:21: Was ist

00:26:21: denn hier so?

00:26:21: die...

00:26:22: Gut, muss wieder übergehen.

00:26:24: Am besten Wunde.

00:26:25: Tatsächlich habe ich schon extrem viele Cheese Sandwiches, Grilled Cheese Sandwiches in Berlin gegessen.

00:26:31: Das ist auf jeden Fall unter den Favorites.

00:26:32: Mhm.

00:26:34: Weil das ist cross außen, dann innen drin ist genug Velar, Käse perfekt geschmolzen und geile Soso dazu.

00:26:40: Okay.

00:26:41: Rein damit.

00:26:43: Geil.

00:26:43: Mhm.

00:26:43: Wertung nur bis zehn, was wird das?

00:26:44: Ich

00:26:44: hab noch nie ein Grills Sandwich gegessen.

00:26:46: Was?

00:26:46: Grills, cheese Sandwich.

00:26:47: Noch nie?

00:26:48: Nur aus dem Sandwich Maker.

00:26:49: Auch geil, kommt gut.

00:26:51: Das ist

00:26:51: aber nicht so... Also, da ist so innen richtig viel Käse.

00:26:54: Ja, ja, ja, Checker.

00:26:55: Die sind auch immer so bisschen gewölbt.

00:26:57: Und eigentlich mit so diesem Billow-Toast und dann ist so nix.

00:27:01: Aber komm, krass, komm, krass, komm, krass.

00:27:03: Okay, Main-Dish, wichtige Fragen.

00:27:07: Wir starten direkt mit der nächsten Frage rein.

00:27:10: Welche Wendungen in deinem Leben hattest du am meisten geprägt?

00:27:15: Oder eine, die mit am meisten geprägt hat, weißt du?

00:27:18: Du musst kurz grauen.

00:27:19: Lass die Zeit!

00:27:19: Lass die Zeit!

00:27:20: Ich glaub geprägt.

00:27:23: Auch wenn ich jetzt mal sage, ich bin echt über ein Wecker, den nicht auch, aber ich glaub, man wird niemals so in der Position abschließen, dass mein Vater halt einfach... Gornes.

00:27:29: Seit wann, wie alt warst du da?

00:27:31: Also eigentlich nach meiner Geburt, aber er war dann immer wieder da.

00:27:33: Es war sehr toxisch erst dann gekommen, dann ist er wieder weg gewesen, zwei Jahre, dann war er wieder da.

00:27:39: Er hat sich dann richtig für dich interessiert.

00:27:40: Dann dachtest du, okay, es läuft jetzt und es ist alles so mega.

00:27:44: Und es ist

00:27:45: alles wieder gut.

00:27:46: Und dann war er wieder weg.

00:27:47: Und dann war er so zwei Jahre oder dann hat er dich so komplett verstoßen.

00:27:50: Da meint er einmal, ich bin nicht mehr sein Sohn und so was.

00:27:52: Oh

00:27:52: wow.

00:27:52: Weil er diese Pflicht nicht konnte oder nicht kann.

00:27:55: Keine Ahnung.

00:27:56: Ich fühl das immer so auf Traumas zurück, die er in seiner Kindheit hatte.

00:27:58: So ein Mensch ist nicht einfach so, so wie er ist, sondern das kommt selb durch Traumas, die man in der Kindheit hatte und in der Jugend.

00:28:03: Oder vielleicht war sein Vater genauso und er macht das jetzt einfach genauso nach, keine Ahnung.

00:28:08: Aber ich glaube, das war schon echt doll.

00:28:12: War das dann so, dass als er gekommen ist immer wieder, dass er dann auch immer wieder mit seiner Mann zusammenbaut?

00:28:19: Er hat sich dann immer so gemeldet.

00:28:22: Ich glaub, die haben noch mal angewandelt, aber es war eher so, mein Dach, da heißt es, es klappt noch mal, es hat nicht geklappt.

00:28:26: Aber es war eher so, dass er sich dann echt nur bei mir gemeldet hat.

00:28:29: Und meine Mutter hat gar nichts zu tun haben wollte und mich da manchmal abgeholt hat.

00:28:31: Und dann sind wir zu McDonalds gefahren und haben so Max Handel mit Pommes gegessen.

00:28:35: So dass ist die einzige Regelung, die ich so positiv richtig hab.

00:28:38: Ja, und dann hat man sich einmal getroffen.

00:28:41: Und dann hab ich auch noch eine andere, also ich hab meine Schwester, eine Halbschwester von ihm, die mich auch bis vor drei Jahren, glaub ich, nicht kannte.

00:28:46: Ah, krass.

00:28:47: Ist sie jünger?

00:28:47: Ja, dies.

00:28:48: Ach, jetzt ist sie, glaube ich.

00:28:51: Und die hat mich auch nur entdeckt, weil sie mich auf Social Media gefeiert hat.

00:28:54: Und so ist sie auf mich gekommen.

00:28:57: Und da hab ich halt immer gefragt, weil ich wusste, dass sie existiert, aber sie nicht, dass ich existiere.

00:29:02: Und ich war dann immer so, ey, kann ich es jeder mal kennenlernen, wenn wir uns da mal getroffen haben?

00:29:06: Und er war dann immer so, ja, das wird sie noch nicht verstehen, weil sie ist noch so jung.

00:29:09: Und ich denke, okay, ich glaub, das letzte Mal, wenn wir uns getroffen haben, war ich dann so vierzehn oder so.

00:29:15: Und mit zwölf, also ... Man ist mit Zölch jetzt noch nicht so weit im Leben, aber man versteht schon, dass man ein Bruder ist.

00:29:21: Das verstehst du auch eigentlich mit sechs.

00:29:22: Ja, ja,

00:29:22: voll.

00:29:24: Ja.

00:29:25: Und da haben wir uns jetzt das erste Mal vor drei Jahren getroffen, aber danach auch nie wieder.

00:29:28: Ah, wirklich?

00:29:28: Ja.

00:29:29: Krass, warum nicht?

00:29:30: Einfach, ich bin nicht mehr so in meiner Heimat, weil sie wohnt tatsächlich auch nur zehn Minuten von meiner Marmin-Thernt.

00:29:34: Okay.

00:29:35: Das ist ganz funny, eigentlich.

00:29:38: Ja, aber es ist dann einfach nie dazu gekommen.

00:29:41: Ich weiß auch nicht, warum, aber vielleicht passt das gerade auch einfach nicht.

00:29:44: Und ich wollte sie auch nicht einhängen, weil ich glaub, für... Sie vor allem ist das ja voll.

00:29:48: Die riesige Information mit deiner Eltern hat mich in jedem lang angelogen.

00:29:51: Also du hast sehr gefragt, die haben dich ja so aufgezogen, du bist ein Einzelkind, da ist niemand anders mehr.

00:29:55: Und dann dachte ich mir so, wenn man dann älter wird und sie war, dann sechzehn, sie war siebzehn, sie war achtzehn und sie wusste es immer noch nicht.

00:30:01: Mit achtzehn hat sie es dann nur erfahren, oder wie alt war, ne mit sechzehn hat sie es dann erfahren.

00:30:05: Als sie uns dann getroffen haben, das ist halt schon doll.

00:30:08: Aber ich dachte mir halt, ich habe ja auch gesagt, ich werde dich jetzt nicht einhängen, um mich die ganze Zeit melden und dich so... dass wir uns sehen mussten, sondern ich war halt so, ey, wenn du bereit bist, dann meld dich und gib Bescheid.

00:30:19: Ich glaub, das ist das Beste, was du hättest machen können.

00:30:21: Ich glaub halt sonst fühlst du dich halt, wenn, wie gesagt, deine Eltern dich schon so in der Gang haben, du dann diese neue Information hast und dann, keine Ahnung, haben ihre ganzen Freundinnen mich auch noch gefeiert und so, weißt du, das ist Social Media und da war das für sie so vor viel.

00:30:33: Und dann lass ich mir so, ey, wenn du bereit bist, dann meld du dich, aber ich will dich nicht so...

00:30:36: Ein Engel.

00:30:37: Ja.

00:30:38: Ich glaub, das ist das Beste, was du machen kannst, weil am Ende des Tages kannst du... Ich meine, ihr habt euch einmal gesehen und dann zu sagen, falls es noch mal irgendwann sein soll, bist du da und ihr habt einen Kontakt jetzt und das ist gut, aber es ist halt auch extrem viel zu verarbeiten.

00:30:55: Irgendwie auch für dich, auch für sie, und das ist einfach eine komplette, hat ja die Karten, auch zu erfahren, dass so Bilder versteckt wurden.

00:31:03: Ja,

00:31:03: das ist halt krass.

00:31:05: Das hört sich an wie von so einem, von einer Netflix-Serie.

00:31:07: Ja,

00:31:08: also manchmal freuen mich euch, ob ich in einem Film lebe.

00:31:11: Wie basically du?

00:31:12: Aber ja,

00:31:12: keine Ahnung, ich denke nur, ich verstehe die Gründe nicht, aber er muss seine Gründe gehabt haben, warum er so paranoid war und das er wollte.

00:31:19: Weil ich frage mich halt, ist doch viel schlimmer, wie gesagt, wenn sie es jetzt erfährt, nicht mal von den Eltern, weil dann stößt der Eltern vielleicht eher weg anstatt, wenn sie es einfach erklärt hat und gesagt hat, hey, du hast da noch ein Bruder und ihr seid halt Geschwister, aber ihr seht euch jetzt nicht oft, aber da ist halt noch jemand.

00:31:34: Ich finde auch, je älter man wird, desto schlimmer ist es zu erfahren.

00:31:40: dass sich das Leben eigentlich theoretisch grundlegend anders verlaufen ist.

00:31:43: Du hast ja dann wo es ja jahrelang angelogen.

00:31:45: Das finde ich ja, also das ist ja krass.

00:31:47: Ja, voll.

00:31:47: Deswegen, ja.

00:31:48: Das war so ein Punkt, der schon viel gemacht hat und dann, also meine Mama hat Depression, aber auch schon länger, also auch schon, als ich kein war.

00:31:56: Aber wenn du halt ein Kind bist, du kriegst so nichts mit.

00:31:59: Hast du gar nicht mitbekommen?

00:32:00: Nee, ich dachte halt, okay.

00:32:01: Wir waren dann mal in seiner Mutter-Kind-Kur und ich dachte so, ey, das macht voll geil.

00:32:05: Voll cool, in der Schule so sechs Wochen frei, ich war so ey, mega.

00:32:07: Und dann warst du dann in Bayern in den Bergen und dann war meine Mama halt immer so weg.

00:32:11: Und ich hatte dann so Kinderkurse und ich dachte halt, sie hat mir das immer erklärt mit, ja, das machen Krankenkassen manchmal.

00:32:16: Das kann man einfach mit seinen Kindern machen, bis das Kind, glaub ich, keine Ahnung, acht oder zehn war.

00:32:20: Dachte ich aber früher auch immer, weil bei uns in der Schule waren auch immer so ein, zwei, drei Kandidatinnen, die so irgendwie dann so sechs Wochen irgendwie in den Kurven waren.

00:32:27: Und ich war so ultrageil.

00:32:29: Ich denke das auch immer... Das ist einfach chillig, du hast ein bisschen Urlaub.

00:32:33: Und dann waren wir da, das habe ich aber nie verstanden.

00:32:35: Also, ich habe das nie so auch hinterfragen, weil damals als Kind, du weißt gar nicht, was das ist.

00:32:38: Ich habe meine Mama auch nie weinen gesehen.

00:32:40: Und dann, ich glaube, im Jahr zwei tausendsehnt, da war ich so, vielleicht war ich da vierzehn oder so.

00:32:45: Da habe ich dann so das erste Mal gemerkt, dass da irgendwas so war.

00:32:48: Also, dass sie öfter traurig war, dass sie nicht mehr so war wie vorher.

00:32:52: Das hat halt voll viel gemacht, weil du, das ist halt so eine neue Kranke.

00:32:54: Du denkst ja nicht, wenn jemand jetzt vor dir weint, dass der automatische Depression hat.

00:32:58: Du denkst, okay, ich bin traurig, morgen ist das wieder gut.

00:33:01: Aber wenn das über Monate geht und deine Mutter jeden Tag voll dir weint, weil sie es nicht mehr so verstecken kann, dann fragt man sich ja selber, weil sie hat ja die Diagnose wahrscheinlich auch noch nicht gehabt.

00:33:12: Sie hatte die damals, aber dachte nicht, dass es zurückkommt.

00:33:14: Weil wenn du sie hatte damals leichte Depression, jetzt hat sie jetzt schwere.

00:33:17: Weil sich das so entwickelt über die Jahre.

00:33:18: Und sie wollte auch selber nicht so wahrhaben, dass es wieder kommt.

00:33:22: Und dann hab ich auch super lange Therapie gemacht.

00:33:24: Ich war das erste Mal, glaub ich, in Therapie mit ... Auch schon als wir da in der Kuba mit fünf waren, war ich das erste Mal in Therapie, bis ich, glaube ich, achtzehn war.

00:33:30: Also einmal mit Unterbrechung, aber so dreizehn Jahre war ich schon so in Therapie, wo ich dann auch die Krankheit dann dadurch, ich glaube dann von vierzehn bis achtzehn, da habe ich dann auch immer viel über meine Marngerät, über die Krankheit und dass meine Therapeutin mir so erklärt, dass man halt, man kann den Menschen nicht helfen, auch wenn du es wirklich super gerne willst und alles machen willst, dass es dir wieder gut geht, aber du kannst da nichts machen.

00:33:49: Auch wenn die Person sich dann entscheidet, nicht mehr leben zu wollen, da ... kann so viel versuchen, wie du willst, aber du wirst die Person nicht aufhalten können, weil die wollen das zwar selber nicht, aber die Kranke nimmt viel mehr von der Persönlichkeit und von dem Kopf ein.

00:34:03: Ja, aber es hat lange dauert, das so zu verstehen.

00:34:06: Aber deswegen kann ich mit dem Thema jetzt auch viel besser umgehen und bin jetzt zum Beispiel, finde ich auch voll schade, dass Depressionen so voll so ein Tabuthema noch manchmal sind.

00:34:14: Das wenn du zum Beispiel jetzt jemanden siehst, man im gebrochenen Bein, da siehst du so, ey.

00:34:17: Der ist krank, aber so eine Depression, so hört er einfach auf zu weinen und dann macht er irgendwas, was nicht happy macht.

00:34:21: Nimm mal ein bisschen Vitamin D oder so.

00:34:23: Weißt du, das sagen so viele Leute.

00:34:24: Weil die hätten nicht so wahr haben wollen, dass das echt so was richtig, deep, schwimmes ist, bis man halt selber da reinkommt.

00:34:30: Und jeder kann da reinkommen.

00:34:31: So kann es wirklich der glücklichste Mensch sein.

00:34:33: Aber da muss nur eine Sache passieren, die so irgendwas wendet.

00:34:36: Irgendwas muss richtig, keine Ahnung, entweder einen Schicksalsschlag oder auch vielleicht nur eine kleine Sache.

00:34:40: Und du kannst da so leicht reinrutschen.

00:34:42: Und deswegen ist Mental Health so wichtig auch.

00:34:44: Einhundert Prozent.

00:34:45: Ja.

00:34:46: Und das war auch noch so ein Punkt.

00:34:47: Also die zwei Sachen, die schon noch viel mehr passiert, die so einfach nicht haben, so Self.

00:34:53: Man weiß ja auch nie, was kommt, aber das waren so glaube ich die schlimmsten Sachen, die mich so geformt haben dann.

00:34:58: Weil ich auch sehr früh dann erwachsen sein musste, sehr früh für mich selber auch viel machen musste.

00:35:02: Und selbst auch für dich viel herausfinden musst du es irgendwie so, wer du bist wahrscheinlich auch abseits von dem, der du für deine Mann sein möchtest und was du ja abnehmen möchtest.

00:35:15: das in Zählen und auch viel Therapie gemacht.

00:35:17: Ich glaube, das ist ja auch extrem anstrengend gerade in so einer Zeit, in der man sich eigentlich so viel weiterentwickelt und auch so so oft neu entdeckt, weil so in der Zeit, in der man so in der Pubertät ist, so viele neue Sachen und dann bist du auch die ganze Zeit damit beschäftigt, dich noch mit dem Thema auseinanderzusetzen.

00:35:38: Da bist du, glaube ich, schon vielen Leuten extrem viel voraus.

00:35:41: Das hilft.

00:35:42: Weil auch so... Damals immer cool, weil ich dachte, Einfach musste man nicht in der Schule, man konnte skippen.

00:35:47: Hier ging immer so eine Stunde, dann war eine Schulstunde weg.

00:35:50: Da war ich damals so voll cool.

00:35:52: Irgendwann

00:35:52: war es so lustig, wie so Kinder denken.

00:35:55: Ja, wirklich.

00:35:56: Ich hab dann auch nie eine Note bekommen.

00:35:58: Es war so ein Strich, dann stand da so Konte wegen dem, der eben nicht heil nimmt.

00:36:01: Aber ich muss sagen, all in all es gibt so ... Ich dachte damals, Therapie muss direkt wirken.

00:36:07: Du gehst in eine Sütze, dann kommst du raus und bist direkt so, oh mein Gott, ich verstehe jetzt alles.

00:36:11: Aber ich denke mir jetzt, manchmal in manchen Situationen, Die habe ich wirklich mit zwölf besprochen in der Termapie und merke jetzt erst, dass ich da ganz anders jetzt handele als, keine Ahnung, mit vierzehn, fünfzehn.

00:36:21: Also da kommt jetzt erst so diese Erkenntnis, da ich mir denke, ach krass, das hätte ich ja damals so und so besprochen.

00:36:26: Ich

00:36:26: glaube auch so dieses Einzuordnen, ja, auch so verschiedene Situationen, in denen du dann realisierst, woher was kommt.

00:36:33: Ja, voll.

00:36:34: Aber das ist extrem wichtig.

00:36:36: Und was hast du so für dich herausgefunden, was so dein Erfolgsrezept im Leben ist?

00:36:41: Ich glaube immer bei mir bleiben.

00:36:43: Also nee, ich hab echt oft versucht mich so beeinflussen zu lassen oder vor allem damals, als ich so junger war, da hatte ich noch nicht so eine Personality, da war ich immer so, bin so mit dem Strom geschwommen und war immer so, ey, ich mach jetzt das, weil dann bin ich cool oder ich bin so und so und so.

00:36:57: Und dann hab ich aber irgendwo gesagt, dass man wirklich am glücklichsten ist, egal ob es jetzt auf Karriere bezogen ist, Familie oder auf mich selbst, aber so am glücklichsten lebt man einfach, wenn man wirklich man selber ist und dann auch hundert Prozent happy damit ist.

00:37:06: Weil ich denke immer so, die einzige Person, mit der du bis zum Ende des Lebens bist, bist du selber.

00:37:12: Und das ist immer so, das kann ich nicht finden.

00:37:14: Glücklich sein bringt dich an jedem, wie in jeder Sache am weitesten.

00:37:18: Wenn du überall so offen dran gehst und auch einfach so selbst bist, das bringt dich, glaube

00:37:23: ich.

00:37:23: Wie schaffst du es so, zu dir selbst zu finden, wenn grad so extrem viel los ist in deinem Leben, wenn du viel unterwegs bist?

00:37:30: Ich muss sagen, ich denke also, wenn ich viel unterwegs bin, dann denke ich gar nicht an diesen Aspekt, so an mich.

00:37:36: So, ich mach dann einfach, funktioniert dann.

00:37:38: Und wenn ich dann aber wieder ein bisschen länger zu Hause bin oder dann mal zwei, drei Tage zu Hause hab, dann kommt das alles.

00:37:43: Also dann überdenke ich so alles noch mal ein bisschen, aber dann versuche ich immer so.

00:37:47: Ich meditiere da manchmal mit Frequenzen so fünf Minuten.

00:37:49: Frequenzen?

00:37:50: Ja.

00:37:50: Ich glaub, ich hab eine, die ist so zehn, drei oder hundert, drei oder so, die ist echt ganz nice.

00:37:55: Dann lehne ich einfach nur und behörme die anderen Augen zu, aber auch wirklich nicht lange, weil ich kann mich nicht lange konzentrieren.

00:38:00: Und ich denk dann auch, voll viele Menschen sagen, man denkt immer an irgendwas, aber ich denk dann an nichts.

00:38:05: Also ich mach nur meine Augen zu und sehe einfach nur schwarz.

00:38:06: Und ich denk an nichts.

00:38:07: Geil.

00:38:08: Und danach bin ich voll entspannt.

00:38:09: Aber

00:38:09: das ist irgendwie ein extrem guter Zustand.

00:38:11: Ich glaube, weil das Problem bei Meditation ist, dass viele Leute immer an irgendwas denken.

00:38:15: Nee,

00:38:15: ich hab das davor.

00:38:18: Ich hab dann davor, wenn ich merke, ich war viel unterwegs und hab das so verdrängt, dann bin ich zu Hause und dann kommt alles auf mich zu.

00:38:23: Und dann mach ich das, dann denke ich an gar nichts.

00:38:25: Dann sind alle Gedanken irgendwie weg.

00:38:27: So gut.

00:38:27: Dann entspannt mich krass.

00:38:29: Muss ich auch mal probieren.

00:38:30: Kannst du manchmal an gar nichts denken?

00:38:32: An gar nichts.

00:38:33: Bewusst, weiß ich

00:38:34: nicht.

00:38:34: Ich weiß noch ganz wichtig, wie man das erklären soll.

00:38:36: Aber ich sehe einfach nur, wenn die Augen zuhör, ist ja alles schwarz.

00:38:38: Und dann, da ist nichts.

00:38:39: Für mich hört sich das so ein bisschen so an, wie so der Zustand kurz bevor ich einschlafe.

00:38:45: Checkst du?

00:38:45: Also so dieses, so meine Gedanken spielen so ein bisschen und dann irgendwann entspannt sich so mein Gesicht, mein ganzer Körper und dann so, dann schlafe ich ein.

00:38:54: Und so kurz davor, das glaube ich wahrscheinlich.

00:38:56: Ja.

00:38:57: Aber ich meditiere auch super gerne.

00:38:58: Viel zu selten natürlich.

00:39:00: So, weil irgendwie... Ich

00:39:01: mache das jetzt auch nicht jeden Tag.

00:39:02: Also man, das ist eigentlich schon öfter mal.

00:39:04: Das sind aber immer so Sachen, wo ich mir so denke, ey, ich muss ja eigentlich nur so fünf Minuten, sagen wir, drei Minuten Zeit nehmen für so eine Meditation.

00:39:10: Das bringt dir so viel, mach ich einmal, einmal im Monat, wachst du mal?

00:39:15: Safe.

00:39:17: Alright,

00:39:18: ready for the last... Dessert.

00:39:21: Dessert.

00:39:21: Let's go.

00:39:22: Sehr nice.

00:39:23: Was soll das noch mal?

00:39:24: So B mit so... Ich weiß nicht genau, was da noch dran ist, aber Haselnuss und so eine rote Soße.

00:39:30: Okay,

00:39:30: krass.

00:39:30: Perfekt.

00:39:31: Beit hab ich von dir gelernt.

00:39:32: Alles, ja,

00:39:32: ja.

00:39:32: Hab

00:39:32: alles drauf.

00:39:33: Ich hab auch alles drauf.

00:39:34: It's

00:39:34: ready?

00:39:34: Okay.

00:39:34: Mhm.

00:39:35: Mhm.

00:39:39: Mhm.

00:39:39: Mhm.

00:39:41: Mhm.

00:39:42: Mhm.

00:39:42: Mhm.

00:39:42: Boah, das schmeckt krass.

00:39:43: Mhm.

00:39:44: Es schmeckt auch so krass frisch, so cremig.

00:39:46: Und es ist nicht so süß.

00:39:47: Mhm.

00:39:49: Perfekt, komm mit.

00:39:50: Boah, krass.

00:39:51: Okay, apropos süß.

00:39:53: Ja.

00:39:54: Was war dein süßes der Moment der letzten Zeit?

00:39:56: Nach ersten Mal verliebt.

00:40:01: Kann man es sich nennen?

00:40:02: Perfekt.

00:40:03: Das war's.

00:40:03: Wir gehen

00:40:04: nach Hause.

00:40:05: Wir essen uns mal ein Eis und ihr könnt mit der Ämpfe machen, was ihr wollt.

00:40:08: Erst mal, erst mal, wie schön.

00:40:10: Wie schön.

00:40:11: Jetzt ist es angefühlt?

00:40:12: Mehr und dessen gut.

00:40:14: Das ist meine Herzgebrochenwolle.

00:40:15: Aber ansonsten, echt alles mega.

00:40:19: Hattest du schon deine Hard-Break-Season?

00:40:20: Oder bist du noch in einer Hard-Break-Season?

00:40:22: Ich bin noch so.

00:40:22: Aber es war eine schöne Zeit.

00:40:25: Ich bin dankbar für die ganze Zeit.

00:40:28: Weil ich so viel gelernt habe, wie ich es sich anfühlt.

00:40:30: Weil ich wollte immer das Gefühl haben, wie ich es sich anfühlt.

00:40:33: Und ich will immer Gefühle so beschreiben.

00:40:34: Ich will, dass die beschreiben können.

00:40:35: Das hat eine Ecke, das hat eine Kanze.

00:40:37: Man kann es ja nicht beschreiben.

00:40:39: Man spürt das dann einfach.

00:40:40: Alle haben zu mir gesagt, man spürt, wenn man verlebt ist.

00:40:42: Und ich war so, naja, aber man muss doch irgendwie beschreiben können.

00:40:45: Wie fühlt man sich denn da?

00:40:46: Alle waren so, nie du spürst das.

00:40:47: Und jetzt weiß ich, was man meint, wenn man spürt.

00:40:50: Aber ich kann es nicht beschreiben.

00:40:51: Aber es war einfach eine mega schöne Zeit.

00:40:53: Ich bin dankbar für alles.

00:40:56: Aber es sollte nicht so sein.

00:40:57: Und das ist aber auch voll fein, weil manchmal passt es einfach dann doch nicht.

00:41:01: Kannst du damit gut umgehen?

00:41:02: Nee.

00:41:03: Aber ich schuhe einfach so.

00:41:05: Fakeatrymik.

00:41:05: Ja.

00:41:09: So machen wir doch von dem Thema, oder?

00:41:12: Ja, ich glaube, das ist das Beste, damit umzugehen.

00:41:14: Weil am Ende des Tages dein Herz ist gebrochen, es ist scheiße, aber die Zeit geht auch vorbei.

00:41:21: Das Leben geht weiter, die Zeit vergeht, wenn er neue Leute kennen.

00:41:24: Und man... Kommt immer drüber hin,

00:41:26: weg.

00:41:26: Ich glaube, man hängt die einfach in Erinnerung auf.

00:41:28: Nicht mal vielleicht an der Person, sondern an die Erinnerung, dass da jemand war.

00:41:30: Man romantisiert auch bis zum Get-Know.

00:41:33: Ja,

00:41:33: ja.

00:41:34: Deswegen an sich, vielleicht war es an sich gar nicht so toll.

00:41:37: Aber ich sehe es einfach nur als megateun.

00:41:39: Ein oder

00:41:39: zwei Wochen,

00:41:40: ein paar Monaten denke ich mir so, das war es vielleicht doch nicht.

00:41:44: Aber ja, wenn es so sein soll, dann wird es irgendwann

00:41:46: noch mal so sein.

00:41:46: Ja, denke ich mir auch.

00:41:48: Sehr gesunde Einstellung, aber wir kommen zum Abschluss von jeder Folge.

00:41:53: Zu den Snack-Abo-Facts.

00:41:54: Ich erklär kurz, die Snack-Abo-Facts.

00:41:56: Ähm ... Ich weiß nicht, wie.

00:41:59: zwei waren in einer Lüge.

00:42:00: Ich weiß, die ist jetzt vor.

00:42:02: Es geht rund ums Thema Essen.

00:42:04: Zwei in einer Lüge, und du musst dann raten, was sie Lüge ist.

00:42:08: Mhm.

00:42:08: Bist du bereit?

00:42:10: Mhm.

00:42:10: Okay.

00:42:12: Erstens.

00:42:12: Das Ham and Cheese-Sandwich wurde, von Earl of Sandwich, erfunden.

00:42:18: Angeblich, um beim Kartenspielen nicht mit Bestecks essen zu müssen.

00:42:22: Zweitens.

00:42:23: Der längste je hergestellte Kartoffelsalat war über zweihundertfünfzig Meter lang und wurde in Polen serviert.

00:42:28: Mit ein tausend zweihundert Kilogramm Kartoffeln.

00:42:33: Drittens.

00:42:34: In Italien ist es gesetzlich verboten, Weißweins Fisch zu trinken.

00:42:39: Verstöße werden mit Geldstrafe geahndet.

00:42:43: Ja, das ist eine Lüge.

00:42:45: Mit Geldstrafe, das ist eine Lüge.

00:42:49: So recht, wie gesagt, ja, aber Geldstrafe ist schon ein bisschen übertrieben, glaube ich nicht.

00:42:52: Hast du schon mal Weißwänze Fisch getrunken, wie ich halte?

00:42:55: Nee.

00:42:56: Aber das habe ich ja noch nie mitbekommen.

00:42:59: Geldstrafe.

00:42:59: Nee, das ist eine Nüge.

00:43:00: Ist

00:43:00: ja auch immer nur eine Frage, ob es erwischt wird, ne?

00:43:01: Ich glaube...

00:43:05: Ich darf gar nicht sagen, warum rede ich hier so früh.

00:43:07: Ich

00:43:07: glaube, du weißt doch halt schon die Antwort.

00:43:09: Ich glaube, die Wahrheit ist das mit dem Nie.

00:43:14: Sandwich.

00:43:15: Ich glaube, ich habe das schon mal irgendwo gehört.

00:43:16: Zwei Wahrheiten, eine Nüge, ne?

00:43:17: Zwei Wahrheiten.

00:43:18: Ach so.

00:43:20: Ja, dann... Stimmt das mit dem Kartoffelsalat?

00:43:22: Nee, warte mal, vielleicht ist das auch so eine Frage, dass eigentlich das mit dem Wein eine Wahrheit ist.

00:43:29: Also ich sag auf jeden Fall, die Wahrheit ist das mit dem Kartenspiel, weil das hab ich schon mal irgendwo gehört.

00:43:33: Weil wissen macht auch, dass es mal klein war.

00:43:35: Oh, ich liebe wissen macht

00:43:40: ja.

00:43:40: Ja, ich sag auch, Wahrheit ist das mit dem Kartoffelsalat und die Lüge ist das mit dem Wein, weil es kann ich mir nicht vorstellen.

00:43:44: Geldstrafe.

00:43:45: Also dann werden ja Italiener echt crazy.

00:43:47: Einen

00:43:51: Nogen?

00:43:53: Warum unsig hast du mich jetzt?

00:43:55: Das ist mein Job.

00:43:58: Ja?

00:43:58: Richtig, ne?

00:44:00: Ist richtig.

00:44:01: Ach, krass, krass.

00:44:04: Geldstrafe wird crazy.

00:44:06: Ich glaube, man macht das nicht.

00:44:07: Ich glaube, man trinkt Rotwein zu Fisch.

00:44:09: Ja?

00:44:10: Aber zu weißem Fisch trinkt man doch voll auf Weißwein, oder?

00:44:12: Weiß ich.

00:44:13: Hab ich schon voll aufgemacht.

00:44:15: Aber Geldstrafe, da hattest du mich nicht.

00:44:16: Ich glaube, die Italiener sind auch nicht so picky.

00:44:18: Ich glaube, die trinken hauptsache Beinen zu Fisch.

00:44:20: Glaubst du?

00:44:21: Ich glaube, die sind sehr picky.

00:44:23: We will see.

00:44:23: Wir müssen immer nach Italien.

00:44:24: Ja.

00:44:25: Jermaine, wunderschön, dass du hier warst.

00:44:27: Es war ein inneres Fest und wir snacken jetzt noch das Eis zu Ende und wir sehen uns bei der nächsten Folge, à la carte.

00:44:35: Schön, dass ihr dabei wart.

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